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MfLuder

Gaukler

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1

Freitag, 18. August 2006, 23:23

Hyne, der Gegenspieler: Gelungen oder Misslungen?

In jedem Final Fantasy gibt es einen Boesewicht und in letzten Jahren gibt es immer wieder heftige Diskussionen ueber die Qualitaet der Hauptgegenspieler.
Fuer viele Fans sind inzwischen Gegner wie Sephiroth und Kefka Legenden.
Auch bei AT legten wir viel Wert auf die Gegenspieler. Im Laufe der Zeit sollten sie nicht einfach mehr der Boese sein, die alles tun, um die Helden aufzuhalten, sondern eigenstaendige Personen werden.
Mit Hyne hatten wir nun unseren Hauptfeind und wir hatten lange ein bisschen Schwierigkeiten, ihn zu charakterisieren.
Immerhin musste man ihm abnehmen, dass er eine Frau vom Kaliber Prokyltas unterjochen kann und in ihm den jahrtausend alten Hass spueren.
Grade bei Aloin, seiner Maske, war es schwierig, ihn nicht zu aalglatt zu machen, ihn subtil boese sein zu lassen.

Wie fandet ihr Hyne? War er ein wuerdiger Gegner? Wie war seine Story, die Aufloesung, seine Motive etc.?

Ada

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2

Montag, 21. August 2006, 11:50

Hyne als Endgegener war zwar gut...aber mich hat es sehr überrascht gehabt, dass er irgendwie der

Spoiler Spoiler

Gott der liebe war???


Also, ich kann mich jetzt nicht mehr ganz daran erinnern, klärt mich bitte auf, wenn ich falsch liege.

MfLuder

Gaukler

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3

Montag, 21. August 2006, 17:14

Jo, schon richtig. Besser gesagt, er war der Ursprung der Liebe. Also im Prinzip war er getrieben von Selbsthass, jemand, der sich stets ausgestoßen fühlte und immer von einer Dimension zur nächsten umherirrte.

Terry

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4

Montag, 21. August 2006, 22:23

Das Auftreten von Hyne gegen Ende der ersten Episode war eines der fundamentalsten Momente.
Ich glaub sogar das es für mich die spannendste Stelle war... (ich sollte es mal wieder lesen).

Was mir gefiel war sein 2tes Ich Aloin.
Wäre schön wenn ihr in Euren SVs an einem Bild von ihm arbeitet.
Beim Relaunch wenn ich AT nochmal lese möchte ich doch gern ein Bild vor Augen haben ^^


MfLuder

Gaukler

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5

Montag, 21. August 2006, 22:52

Ich habe seinerzeit mit VC viel über Aloin diskutiert und letztlich haben wir beschlossen, dass wir ihn nicht zeigen werden. Er, als DER Böse, sollte nur angedeutet werden. Viel von seinem Charme spielt sich im Kopf des Lesers ab. Jeder hat eine eigene Vorstellung vom Bösen oder von einem Gott.
Manche stellen ihn sich sicher wie eine "Angel Sanctuary" mäßige Anime Figur vor, andere vielleicht wie ein charmanter Schnösel. Wir wollen das offen lassen.

Terry

Kamikaze

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6

Dienstag, 22. August 2006, 09:37

Schade, aber so komm ich auch gut zurrecht.

Was mir in AT aber zusätzlich für Stimmung sorgte,
war die Anzahl der Anzahl Antagonisten.
Hat mich zum Teil sogar an Batman erinnert, da jeder Char seine Besonderheit hatte.

AT müsste ich aber nochmal lesen um mich wieder an vieles zu erinnern.
Denn es gab schon manche Seiten die waren ziemlich Komplex und verwirrend.
.... war da nicht etwas mit 2 Lichtern? und das 3te Licht war mal Hyne?


MfLuder

Gaukler

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7

Dienstag, 22. August 2006, 12:17

Lichter? Meinst du die Zhabanen, die im letzten Kapitel auftauchen, Eralia und Morus? Ich wollte einfach andere Zhabanen zeigen, wie sie eigentlich sind. Kleine Kinder eben.
Hyne ist durch seine Reise quasi erwachsen geworden, auch wenn er sehr jung aussieht. Wer übrigens sich gut in das ganze System reingedacht hat, wird erkennen, dass durch die jungen Zhabanen auch das Universum an sich noch extrem jung ist, also noch sehr viel kommen kann, im Gegensatz zu Hynes Philosophie, dass alles schnell dem Untergang zugeführt werden muss.

Die Bösewichte haben sich wirklich entwickelt. Hyne war der erste, dann hatten wir Prokylta, die mit der Sekte geboren wurde und vermutlich für viele die WAHRE Böse ist (über die will ich auch mal ein Thread starten). Die anderen haben sich dann daraus entwickelt, wie Zed, der ursprünglich nur Prokylta begleiten sollte und dann natürlich Xelto. Die vier hängen ja zusammen.
Etwas weiter draußen war Caris und wir hatten lange Angst, er würde nur isoliert rumstehen. Aber das hat sich alles langsam entwickelt und schließlich ist es sogar so passiert, dass sich verschiedene Bösewichte zu direkten Gegenspielern einzelner Figuren entwickelten.
Ein gutes Beispiel ist Caris, der zuerst ein Feind für alle war (wenn er zu jemandem eine persönliche Beziehung hat, dann zu Niko). Das verändert sich bereits durch die Folterszenen während der zweiten Episode, bis er dann in der dritten so etwas wie ein persönlicher Schatten Squalls geworden ist.

Terry

Kamikaze

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8

Dienstag, 22. August 2006, 13:22

Ja genau die Zhabanen.
In einem Abschnitt führten die beiden ein Dialog.
Ich kann mich sogar wage erinnern das, dass Universum beschrieben wurde.
Keine Ahnung warum ich sie als Lichter in Erinnerung habe.

Über die anderen Bösewichter können wir auch einzeln Threads starten.
Mach ich bei Gelegenheit.


9

Dienstag, 22. August 2006, 16:15

Es war wirklich sehr interessant, wie es anfing, mit Prokylta als der vermeintlich großen Gegnerin, die dann Hyne erweckte und fortan in seinem Schatten stand.
Hyne wurde richtig schön langsam aufgebaut, wie er immer mächtiger wurde. Phantastisch fand ich auch, wie er in der Dollet-Villa lebte, als blaues Licht hinter einem Vorhang, der Klavier spielte.
Bis hin zu seinem ersten großen Auftritt in Toromia, wo er das erste Mal als Gegner im Vollbesitz seiner Kräfte auftrat (Niida wehrte sich ja noch).
Aber da war ja noch der andere Hyne, der Philosph, eine Figur, bei der ich mir immer nur dachte, was will dieser Typ nur, bis es sich dann herausstellte, wer er wirklich ist: Der gute Teil Hynes.
Die Idee, einen Gegenspieler in 2 Figuren zu trennen fand ich wirklich super. So konnte der andere Hyne böse sein, ohne dass Hyne selbst einfach nur böse ist.
Und auch nach seiner Vereinigung mit dem Phiosphen erhält man in Kap.33 einen guten Einblick in seine Motive.
...aber letzlich geht es doch um Artemisia, oder die Aomes Trianirea, so dass wieder eine Wendung am Schluss den Leser überrascht.

Insofern ein sehr ausgefeilter Charakter, der eine Geschichte hat, Geschichte macht und doch in die Geschichte eingespannt ist.

Squall Strife

Pulse-L'Cie

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10

Sonntag, 2. März 2008, 18:57

Die Frage ist auch, durch welchen Körper man Hyne betrachtet.

Spoiler Spoiler

In Niidas Körper kam er nur als der böse Gegenspieler rüber und hatte noch nicht viele Eigenheiten.

Spoiler Spoiler

Als Aloin hatt er das gewisse etwas, das ich auch an Zed sehr schätze. Außerdem war er sehr manipulativ und aus dem versteckten zu operieren waren seine Merkmale, die sich sehr gut in die Episode 2 eingliedern. Vor allem als Niko die Villa von ihm stürmte, kam er großartig böse rüber.

Spoiler Spoiler

Als Hyne himself erfuhr man endlich mehr über den großen Gegenspieler und meiner Meinung nach ist er besser gelungen als Sephirot oder ähnliche Konsorten. Es war auch sehr interessant, dass er der Ursprung der Liebe sein sollte und selbst so viel Hass in sich hat, jedoch zeigt dies auch, wie nach sich Hass und Liebe stehen.


Wirklich ein großartiger Gegenspieler, der sich gut in das Gesamtbild von AT einfügt oder besser gesagt eine der drei Hauptsäulen ist, auf denen AT steht.
MfG Squall
Vienna Calling! TU VIENNA, Bachelor of Science

~ Man kann Kugeln nicht mit Idealen bekämpfen! ~

11

Mittwoch, 9. April 2008, 21:32

Hyne war wie ich fand ein toller, sehr überzeugend dargestellter Widersacher, welche den Leser sogesehen über die ganze Geschichte gefolt ist. Ich fand es ebenfalls gut das es sogesehen mehrere Hyne gab, welche durch verschiedene Charaktere personifiziert wurden (siehe Squalls Post). Zu Beginn konnte man wirklich etwas skeptisch werden, sollte einem doch glaubhaft wahrgemacht werden das es jemanden geben würde der eine derartige Person wie Prokylta unterjochen kann, eine Person wo sie aufeinmal sehr kleinlaut werden, aber dennoch ihr Leben einsetzen würde.

In FFVIII selbst musste man wie ich finde doch schon etwas mehr darüber nachdenken was denn eigentlich die Ziele, oder besser gesagt die Motive des Bösen (dargestellt durch Artemisia) in Wahrheit waren bzw. was sie eigentlich vorantrieb, welche Hoffnungen, Wünsch oder gar Ziele sie sich dadurch erhoffte. Bei Hyne wiederum wurde dies Schritt offen dargelegt, bis er vollendet vor der Partie stand und seine Gründe für all das preisgab.


Was mir allerdings auch gefiel war die Tatsache, dass Hyne nicht nur als willenloses, blindes, zerstörungswütiges Monstrum hingestellt wurde, sondern als ein Wesen welches Gefühle besitzt wie jedes andere Lebewesen auch, diese aber leider nur in Form von Schmerz, Unterjochung sowie Zerstörung zum Ausdruck bringen konnte.

Überrascht war ich dann am Ende aber schon, als es nach dem fulminaten Finale (dachte echt, in dem Augenblick wo beispielsweise Sherry in Squalls Gunblade fährt, das er ne bessere Version von Herzensbrecher macht womit er schließlich Hyne vernichtet :D ) so aussah als ob alles vorbei war, Rinoa und Squall endlich wieder ihrem altem Leben (auch wenn es noch etwas schwer geworden wäre wie ich finde) und dann doch noch zu jenem Ort reisen, an welchem Squall einst selbst war. Dort trafen sie dann doch Artemisia und erfuhren beide wozu, weshalb und das Rinoa Squall sogesehen nie wirklich geliebt hatte. Aber es hat sich ja dann doch alles noch zum guten gewendet aufgrund von Rinoas Entschluss in Bezug auf Artemisia.


Aber alles in allem also ein fantastischer Gegenspieler.


mfG. Balmung

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Balmung« (9. April 2008, 21:37)


MfLuder

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12

Donnerstag, 10. April 2008, 15:29

Hm, so negativ sollte das Ende gar nicht sein. Ich glaube eher, dass die beiden einen wirklichen Schritt getan haben, ich denke auch, dass Rinoa Squall immer geliebt hat, nur eben mehr als sich selbst. Sie kann ohne ihn nicht leben und da sie eine panische Angst vor seinem Tod hat, will sie ihn eher vernichten, um dann per Zeitkompression ewig ungetrennt mit ihm zusammenzusein. Doch schlussendlich geht es darum, dass beide die Brutalität des anderen kennenlernen und sich trotzdem lieben. In Episode 3 war Squall dran (und auch in FF8, wo mehr auf Squalls Wandlung eingegangen wird), in Episode 4 war dann Squall in der Position sich mit der düsteren Hälfte seiner Frau auseinanderzusetzen. Und sie lieben sich dennoch, bzw. jetzt geht es erst wirklich los.
Der Ort, an dem sie zum Schluss sind, ist schon in gewisserweise der Ort, an dem Squall immer mal war, aber es ist dennoch ein vollkommen neuer Ort. Es ist weder das Waisenhaus oder irgendein anderer Ort. Auch der Junge, den sie treffen, ist nicht der kleine Squall aus FF8, sondern Adryan oder zumindest sollte er es sein. Durch die Zeitspalte treffen sie auf ihr eigenes Kind, das sie zu ihrem großen Problem führt.
Einen tieferen Sinn gibt es dahinter eigentlich nicht, außer, das man einen Eindruck bekommen sollte, dass ihr Kind ein richtig guter Junge wird und insgesamt sollte es einfach sehr surreal wirken, hier sollten die Gegensätze aufeinandertreffen usw. Sehr psychisch. Aber schlussendlich stimmt das Symbol, sie reisen zusammen in die eigenen Abgründe, nicht mehr alleine wie in der ganzen Geschichte zuvor. Deswegen heißt das letzte Kapitel auch "Zusammen".

13

Donnerstag, 10. April 2008, 21:53

Dann habe ich Rinoas ganzes Verhalten gegen Ende sowie Squalls Reaktionen darauf (er war ja ebenfalls ziemlich mies gelaunt diesbezüglich als sie ihm dies alles ins Gesicht warf) etwas missverstanden. In dem Augenblick, in welchem man erfährt wie Rinoa sogesehen eigentlich über die Beziehung denkt, wird wie ich fand klar das sowohl sie als auch Squall sich endlich entscheiden müssen wie es nun zwischen ihnen beiden weitergehen soll und ob ihre Verbindung überhaupt eine Zukunft hat.

Aber gut das es gerade dieser Ort war wo die beiden sich ihrer letzten Prüfung stellen mussten - gemeinsam (habe im Nachhinein echt nicht mehr derartg drauf geachtet weshalb Kapitel 36 überhaupt diesen Titel trägt, daher also danke für die Erinnerung). Dort trafen beide zum letzten Mal jene Menschen, welche sie über die ganze Reise bzw. das eine Jahr "begleitet" haben (dort konnte sich Rinoa dann auch endlich richtig von ihrer Mutter verabschieden).

Dann war der kleine Junge also doch Adryan, demnach also so wie ich es mir schon allein aufgrund von Rinoas Reaktion kurz darauf gedacht habe.

Aber die Zeitkompression ist sogesehen eh ein Thema für sich, da man zwar sogesehen alle drei Ebenen verbinden könnte (auch wenn es eher unmöglich klingt), allerdings nach dieser augenblicklich drei Ebenen entstehen würden - womit die Kompression sogesehen nicht wirklich etwas bringt.

(Hoffe mal ich habe das jetzt verständlich und zudem ansatzweise richtig erklärt, habe ich nämlich ebenfalls auf einer anderen Seite gelesen wo genau dieses Thema in Bezug auf die Zeitkompression in FFVIII sowie in der Realität angesprochen wurde - alles aber äußerst kompliziert.)


mfG. Balmung

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