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MfLuder

Gaukler

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1

Dienstag, 1. August 2006, 13:48

Xelto

Balki hat im Niko-Thread Xelto mal angesprochen und da er für mich eine sehr wichtige Figur war, in den wir beide viel investiert haben und den wir versucht haben, richtig und groß aufzubauen, wollte ich mal fragen, was ihr von Xelto gehalten habt, wie er ankam, wie ihr zu ihm standet und wie letztlich euch das Ende seiner Story gefallen hat.

Terry

Kamikaze

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2

Dienstag, 1. August 2006, 13:58

auch ich wollte darüber ein Thema aufmachen.
nur dachte ich da Balki mir davor kam es dabei zu belassen.

Xelto ist neben Zed Black die vielfältigste Figur in AT.
- eine äußerst traurige Vergangenheit
- sein Auftritt als Praktikant in Esthar
- seine Enthüllung als der schwarze Prinz
um einige zu nennen.

Was auch sehr zur Geltung kam war seine Pubertät, die Ihn zu manch seinen Handlung (insbesondere Seiner Freundin) verleitete.

Eines der großen Momente war das zusammentreffen der Geschwister.

und was den Endkampf betrifft :
SENSATIONELL!!!


3

Dienstag, 1. August 2006, 14:18

Was in an Xelto große Klasse fand, sind die Dialoge mit Cifer. Hier hat Cifer jemanden gefunden, der die Welt so sieht wie er (es z.T. früher tat). Man erfährt hierbei nicht nur viel über Xelto, sondern auch über Cifer.

Terry

Kamikaze

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4

Dienstag, 1. August 2006, 18:32

Was ich auch gegen Ende absolut Klasse fand, waren die Gefühle von Cifer.
Man muss sich mal in ihn hinein versetzten können.

Spoiler Spoiler

Er liebt den Jungen (Xelto) als wäre er sein Bruder.
Den Jungen, der seine beiden besten Freunde auf dem Gewissen hat.
Den Jungen, den er eigenhändig unausweichleich töten muss.


Wie schon im Thread über Rai-Jin und Fu-Jin erwähnt.... SENSATIONELL!


Ada

Nachteule

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5

Dienstag, 1. August 2006, 18:42

Durch Xelto konnte man auch erfahren, wie es in Cifer zuging.
Aufjedenfall war er einer meiner Liebingsbösewichten.
Was ich auch gut fand, wie er seine freundin lauren davon abgehalten hat, auch vom vergiftetetn Essen zu essen.
"Na los du Miststück"...wie romantisch :D

6

Mittwoch, 2. August 2006, 19:26

Aber auch als der verlorene Bruder in der Goodsworth-Familie spielt er eine wichtige Rolle. Auch wenn er wieder da ist, so bleibt er doch verloren. Skylar schafft es nicht, ihm wieder Anschluss zu geben. Ebensowenig wie Cifer.
Im Gegenteil: Xelto fixiert sich auf Lauren und lehnt (dann doch) die anderen Angebote ab, was ihn dann in die Auswegslosigkeit treibt.

Balki

God's loyal Bloodhound

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7

Donnerstag, 3. August 2006, 13:00

Ich persoenlich fand seinen Abgang zu brutal ,
die Umstaende die dazu fuerhten waren zwar extrem aber dennoch ist mir Xelto zu extrem abgegangen ... vielleicht aus dem Grund weil ihc mir persoenlich erhofft hatte das Xelto doch ein Protagonist wird.

Terry

Kamikaze

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8

Donnerstag, 3. August 2006, 15:49

Brutal... naja.... eher tragisch. Und das widerum was mir gefallen hat.
Es ging sehr aufs Gemüt.


Balki

God's loyal Bloodhound

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9

Donnerstag, 3. August 2006, 16:06

Spoiler Spoiler

Ein kleines Kind das abgeschlachtet wird ist fuer meinen Geschmack brutal ^^

Terry

Kamikaze

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10

Donnerstag, 3. August 2006, 16:32

Das "kleine Kind" geht selber Ab wie Rettich! ^^

Spoiler Spoiler

Cifer's Arm


MfLuder

Gaukler

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11

Donnerstag, 3. August 2006, 21:22

Was mir ganz gut gefällt ist, dass Xeltos Auftritte anscheinend teilweise wirklich harter Stoff waren und das man mit ihm irgendwie auch mitgefiebert hat. Als Autor freut man sich natürlich drüber, wenn das Anliegen so gut rüberkam, die Geschichte an sich ist natürlich tragisch und eigentlich auch traurig.
Ich weiß noch ziemlich genau, wie es war, Xelto zum ersten Mal vor meinem inneren Auge zu sehen. Mein erster Gedanke war "Nee, das kann man nicht schreiben, ist viel zu hart und zu düster und geht richtig ans Eingemachte". Aber Gott sei Dank haben wir uns doch dafür entschieden und es scheint, dass alles wirklich gut gelaufen ist.

Terry

Kamikaze

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12

Donnerstag, 3. August 2006, 21:25

Mehr als das ;)

Aber da du schonmal hier bist, warum hat Xelto eigentlich seine Freundin grob behandelt?
In dieser Hinsicht ähnelte er seinem Bruder Niko ziemlich.


MfLuder

Gaukler

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13

Freitag, 4. August 2006, 11:20

Hm, sie hat ihn ja auch grade nicht gut behandelt. Ich denke, das liegt einfach in seinem Charakter. Er ist eine düstere Figur, hat mehr Komplexe, als man auf die schnelle aufzählen kann und ist unterm Strich ein sehr unsicherer Mensch.
Also läd er es auf die Leute ab, die er gut kontrollieren kann. Das wichtigste ist aber, dass er einfach nicht in der Lage ist, wirklich gut zu seinen Gefühlen zu stehen. Er kann ja auch nicht "Ich liebe dich" sagen. Der größte Liebesbeweis war in der Tat in Kapitel 19, als er sie vor dem Gift gerettet hat. Er tritt also quasi die Flucht nach vorne an.

Dazu kommt, dass seine Eltern sich sicherlich nicht viel anders behandelt haben, er ahmt also in der Hinsicht erstmal seine Eltern nach, was natürlich wiederum viel Selbsthass auslöst und naja, da entsteht so eine Spirale, die einer Beziehung nicht grade förderlich ist.

Balki

God's loyal Bloodhound

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14

Freitag, 4. August 2006, 15:40

Spoiler Spoiler

Ich meine das kleine Kind das von Xelto getoetet wird


Da muss ich euch ein grosses Lob aussprechen Xeltos GefuehlsChaos ist euch gut gelungen.

Terry

Kamikaze

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15

Montag, 20. November 2006, 12:21

Frage : Wie ist eigentlich der Char Xelto enstanden? besonders seine Persönlichkeit.


MfLuder

Gaukler

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16

Montag, 20. November 2006, 21:13

Ne gute Frage. Hauptsächlich eigentlich aus einem Gefühl, bzw. Erlebnis, das ich hatte, wo ich mich oft in der Schule mit einem jüngeren Schüler unterhalten habe, der eigentlich ein totales Opfer von seinem Vater war, der an der Schule unterrichtet hat, aber gleichzeitig genauso wie sein Vater eines Tages werden würde. Ich hab seinerzeit immer versucht, an ihn ranzukommen, weil ich das schade fand, wenn Menschen sich so früh schon so verbauen. Doch eines Tages hab ich erkannt, dass das nicht geht, dass man manche Menschen nicht ändern kann.
Dieses Gefühl war sehr zentral für Xelto. Die Figur fing mit ihrem Tod an, außerdem ist ein so junger Bösewicht immer ein Tabuthema, denn ein junges Alter ist immer mit Hemmungen verbunden.
Sein Charakter hat wenig mit dem Jungen zu tun, den ich kannte, der eher auf der konservativ-bürgerlichen Schiene lief. Xelto ist eher ein gescheiterter Möchtegern-Revolutionär. Sein strenges Elternhaus tangiert die Biografie von dem Jungen, den ich kannte, ansonsten ist Xelto eine sehr freie Erfindung.
Er personfizierte für mich einfach die verlorene Unschuld, ein Mensch, der seine Würde durch den größten Vertrauensverlust verloren hat, der sich selbst vollkommen aufgegeben hat. Viel von mir steckt natürlich auch drin, wie sein Selbsthass und sein ständiges Gefühl von Ausgestoßenheit, wie auch seine Arroganz, dass sein Leid mehr wert ist als das von anderen Menschen und ihn dazu berechtigt, gewisse Dinge zu tun.
Außerdem sollte Xelto was düsteres Sexuelles haben. Es klingt komisch, aber Xelto sollte eine Sexualität und eine Aggressivität haben, die nichts mit Liebe zu tun haben, also etwas, was sehr zentral für seinen Charakter ist. (das war die Zofen-Geschichte)
Ich fand es sehr faszinierend, dass Prokylta ihn als erstes "sexualisiert" hat, d.h. ihn mit Frauen in Verbindung gebracht hat, ihm all das gegeben hat, wovon andere in seinem Alter vielleicht träumen oder sich langsam ertasten. Dadurch verlor er jedoch auch all die Bedeutung und Sensibilität für Liebe, bzw. seine eigentliches gutes Wesen schloss er somit ziemlich weit in sich ein.
Nur die, die er nicht bekommen konnte, Lauren, die hat er geliebt, aber auch die beiden haben sich nur verletzt, weil sie ihn abhängig gemacht hat, sie hat ihn gezwungen, sich mit sich selbst zu konfrontieren. Dadurch hat er sich auch nie wirklich von ihr frei machen können und ist so durchgedreht bei ihrem Tod. Es war nie eine entspannte Beziehung, sondern immer eine Konfrontation. Beide waren Gefühlskrüppel und konnten sich nie das sagen, worauf es ankam. Die Beziehung war wortlos. Und deswegen war bei ihm in erster Linie nach ihrem Tod nie Trauer, sondern Hass dabei. Ihr Tod war quasi wie der Verlust von wertvollen Besitz, nicht von wirklicher Menschlichkeit.

Insgesamt haben wir uns aber auch, wie bei vielen Figuren, Xelto Schritt für Schritt genähert. Irgendwann fällte ich den Entschluss, ihn nochmal "gut" werden zu lassen, denn eigentlich sollte er einfach weiter abstürzen und dann irgendwann sterben, aber ich dachte, es macht ihn einfach interessanter, wenn man ihn etwas öffnen lässt. Das Schicksal ist sehr unfair zu ihm. In dem Moment, wo er sich etwas geöffnet hat, versetzt ihm das Leben wieder einen schweren Schlag.
Das macht ihn sehr ähnlich zu Cifer, aber vielmehr auch sehr ähnlich zu Squall, auch wenn die beiden ihre Seelenverwandtschaft selten ansprechen. Immerhin ist Squall der erste, der Xeltos wahres Wesen erkannte.
Ich denke, es ist diese Gebrochenheit, diese Einsamkeit und letztlich auch diese Aggression, die Xelto so faszinierend gemacht haben. Denn er ist letztlich tragisch, aber andererseits spiegelt er gut auch das Lebensgefühl wieder, was viele heute haben und gleichzeitig ist er auch ein düsteres Spiegelbild von uns, denn in der wahren Welt wäre Xelto sicher einer, der eines Morgens in einer Schule Amok läuft.
Xelto ist die Person, zu der wir niemals werden dürfen. Das ist eigentlich auch der Hauptgrund, wieso ich die Bösewichte so menschlich gestalte, damit man die Seelenverwandschaft zu ihnen erkennt. Denn auch wenn man Xelto versteht und Sympathien für ihn entwickelt, ist man doch nicht gleichzeitig so. Und auch wenn es für Xelto und Cifer nicht viel Hoffnung in AT gibt, so gibt es sie doch vielleicht für ähnliche Menschen woanders. Z.B. für Squall, der im Kern genauso tickt, aber sich viel intensiver mit sich selbst auseinandergesetzt hat.

Miharu

Padawan

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17

Montag, 15. Januar 2007, 19:07

Was ich an Xelto mag, ist, dass er eine ganz besondere Beziehung zu Cifer hat. Er könnte sowohl sein bester Freund, als auch sein größter Feind sein. Das macht ihn sehr interessant

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MfLuder

Gaukler

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18

Donnerstag, 18. Januar 2007, 18:44

Jupp und vermutlich ist er letztenendes beides, denn zwischen Cifer und Xelto gibt es eben doch noch viel mehr als zwischen Squall und Cifer.

Squall Strife

Pulse-L'Cie

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19

Sonntag, 2. März 2008, 18:49

Man könnte sagen, dass zwischen Xelto und Cifer ein unsichtbares Band ist. Vor allem gegen Ende merkt man, dass die beiden Enden was gemeinsam haben, ganz im Gegensatz zum Squallende.

Außerdem sehe ich Xelto als eine Art von jüngerem Cifer und Cifer versucht halt, da er das erkannt hat, ihn von diesem Weg abzubringen und in eine andere Richtung zu lenken, was er bitterlich bereute

Spoiler Spoiler

der Arm


Auch der Endkampf zeigt dies und letztendlich dachte man, dass Xelto ein ähnliches Schicksal wie Cifer erfahren sollte. Durch FS hat sich dies jedoch geändert und man merkt, dass sich die Bemühungen von Cifer ausgezahlt haben.
Vienna Calling! TU VIENNA, Bachelor of Science

~ Man kann Kugeln nicht mit Idealen bekämpfen! ~

MfLuder

Gaukler

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20

Sonntag, 2. März 2008, 22:38

Das Thema Xelto war in letzter Zeit auch für mich sehr wichtig, da er im letzten "Four Seasons" Kapitel wieder auftauchen wird, aber stark verändert, ganz einfach, weil ein gutes Stück Zeit seit dem letzten Mal vergangen ist. Man sieht ihn dann als Erwachsenen und es war sehr interessant, auszuloten, wie er sich entwickelt hat, vor allem, da er jetzt in einem Alter ist, in dem weder Cifer noch irgendjemand anderes vorgedrungen ist. Mal schauen, wie das ankommt.

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