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[Sci-Fi] Oblivion

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Terry

Kamikaze

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Donnerstag, 18. April 2013, 09:13

Oblivion



Warum der Film Oblivion heißt, kann ich nicht beantworten.
Mit dem Spiel hat es definitiv nichts zu tun, dass besiegelt auch schon das Sci-Fi-Genre.
Um was geht es nun in dem Film?

Im Jahre 2017 wurde die Erde von Außerirdischen angegriffen. Dabei wurde der Mond zerstört, und die Erde wurde über die Jahre hinweg von Erdbeben und Tsunamis heimgesucht. Fast die ganze Zivilisation wurde ausgelöscht. In letzter Not kamen die Atombomben zum Einsatz.
Die Menschen gewannen den Krieg, aber die Erde... ist verloren.
Man baute die Weltraumstation Tet und besiedelte den Titan, dem größten Saturnmond.

Wir schreiben das Jahr 2077. Auf der Erde werden nun die letzten brauchbaren Ressourcen, hauptsächlich Wasser, mit Hilfe von gigantischen Türmen abgebaut.
Jack Harper (Tom Cruise), ein Techniker, sorgt zusammen mit seiner Partnerin Victoria, einer Fluglotsin, dafür, dass diese Türme technisch einwandfrei laufen und vor Eindringlingen beschützt werden.
Während Jack mit einem coolen Gerät durch die Gegend fliegt, leitet Victoria gemütlich von "Zuhause" aus und korrespondiert mit der Tet.

Ein Techniker? Eine Fluglotsin? Eindringlinge???
Nun letzteres sind überlebende Außerirdische des Krieges, sogenannte Plünderer.
Sie schnappen sich alles brauchbare mit, was sie in die Hände kriegen.
Jack Harper ist zwar als Techniker entsprechend bewaffnet, aber er ist im Vergleich zu einem Soldaten spärlich ausgestattet.
Gar kein Problem! Denn die Türme und sozusagen das gesamte Areal wird verteidigt durch Dronen - die mich schwer an Portal 2 erinnern.

Was die Geschichte etwas skurril macht :
Jack und Victoria mussten sich einer Gedächtnislöschung unterziehen, damit ihre Fähigkeiten und Aufmerksamkeit einzig und allein NUR der Mission gilt.
Sie müssen nur noch 2 Wochen die Arbeit erledigen, dann können sie in die neue Heimat auf den Titan.
Während Victoria von diesem Gedanken besessen ist und meistens dafür sorgt, dass rein gar nichts in die Quere kommt,
plagen Jack Erinnerung tief in seinem Bewusstsein. Er erinnert sich an Dinge längst vergessener Tage und weiß nicht, wie er das zuordnen soll.

Und eines Tages...

So, mehr wird nicht verraten!

Die Story ist an sich ziemlich gut, die Spezialeffekte harmonieren und die Atmosphäre hat Potential.
Nun während mir der Film zur Anfangszeit noch recht gut gefiel, flaute es immer wieder ab.
Zwischendurch gabs mal wieder sehr gute Szenen, die aber das Ruder nicht reißen konnten.
Die Geschichte wird dann etwas später etwas fragwürdig, und dann kommen noch die Ah-Effekte, die aber dann leicht zu durchschauen waren.
Später wurde es auch noch übel schmalzig... ließ sich wohl nicht vermeiden.
Und dann kam die große Wende und die Geschichte stellt sich auf den Kopf!

ABER vom neuen Soundsystem bin ich beeindruckt!
Erstmals in einem Film kam Dolby Atmos zum Einsatz, in 7.1
Und diese Surround-Technik hat es in sich!

Wer jetzt nicht unbedingt großen Wert auf Soundqualität legt, da er vermeintlich eh keinen Unterschied bei Sound merkt, entweder ist es laut oder leise...
dem ist a) nicht mehr zu helfen und b) kann er sich den Film auch getrost daheim anschauen.
Denn genau das ist meine Meinung :

Der Film war ok.
Ich würde ihm die Schulnote 3,2 geben.
Ich habe nicht gewusst, um was es geht, bin mit wenig Erwartung reingekommen und mit wenig Enttäuschung rausgekommen.
Der Film riss mich sozusagen nicht vom Hocker, habe aber weitaus schlimmeres gesehen.


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