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Ada

Nachteule

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1

Dienstag, 25. August 2009, 15:05

Friendly Fight Skadi vs Holmes Brothers

Austragungsort: Northpoint- Luthiens Eispalast

Gekämpft wird nach den Turnier SOWIE Ligaregeln!


Anfangen tun die Holmes Brothers.

Lucris

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2

Dienstag, 25. August 2009, 19:50

Eiskalter Wind, der über die eisigen Dünen fegten, ließen Skadi nicht von ihrem Ziel abhalten. In einer dicken Jacke eingehüllt und ihre Haare wild im Takt des Windes bewegend, durchblickte sie die Landschaft durch ihr elektronisches Fernglas und erblickte endlich des legendären Palast. "Tatsächlich. Aus reinem Eis mitten in der Landschaft.", flüsterte sie verführerisch zu sich selbst und setzte ihre dunkle Schutzbrille auf. Lang war noch ihr Weg, bis sie ihre Handschuhe sanft gegen die Tore des Palastes pressen konnte und diese mit einem langem und grollendem Knarren nach ließen. Malerisch wandelte sich das Bild von verschneiten Dünen zu einem bizarren Eiswerk aus Wänden, Innenarchitektur und sonderbaren Skulpturen, die allesamt den Thronsaal schmückten. "Wo bist du?", dachte sie genervt nach und zückte ein Ortungsgerät. Langsam entkam diesem ein Piepen, dessen Takt immer schneller wurde mit jedem Schritt Skadi unternahm. Von Raum zu Raum ging die Erkundungstour, bis endlich der Geruch von brennendem Fleisch und stinkedem Qualm ihre Sinne schärften.
Schnell rannte sie die letzten Meter und kam in einer weiteren Halle an, dessen Decke ein riesiges Loch vorzeigte. Denn war ein Kleinflugzeug mitten durch diesen Durchgebrochen und brannte noch immer Lichterloh. "Verdammt.", sagte Skadi und nahm ihre Kapuze samt Brille ab, "Sie sind also tatsächlich abgestürtzt.". Mitglieder ihrer Rebellenarmee hatten Vorräte unter ihre Kontrolle gebracht und waren auf dem Weg zurück zur Basis, doch erlosch jegliches Signal zur Truppe und lediglich das schwache Signal der Black Box ließ Skadi sofort zu Ort und Stelle kommen. Was wie ein Unfall aussah, ließ Skadi enttäuscht sich umdrehen und wieder von dannen ziehen. Sie hatte gesehen, was sie erwartet hatte und dachte nur noch an das eigene Heim. "SCHEIIIIß mir doch glatt die Wand an!", kam aber urplötzlich lautstark aus dem brennendem Frack und Skadi drehte sich erschrocken um: "Was zum...!". Mit einem gewaltigem Fußtritt, sprang die entstellte Tür der Gerätschaft aus den Haltern und flog knapp an der sich keinen Milimeter rührenden Dame vorbei. Zum Vorschein kam lediglich ein alter Mann, der auf den Names Francis hörte und klopfte sich die letzten Flammen von einem Anzug ab. Er entstieg dem Koloß und sah sich pfeifend das Wrack an: "Geht doch. Wenn ich was anfange, dann aber Bitte auch richtig.".
"Warst du das etwa?", fragte Skadi mit grimmi9gem Ausdruck und erblickte knapp die brennende Leiche eines ihrer Gefolgsmänner. Doch Francis sah nur die unnatürlichen Ohren der Frau und erinnerte sich selbst an seine Vergangenheit zurück: "Freak...". Blitzschnell schoss Skadis Peitsche in Richtung des verhassten fremden, wo Francis lediglich Gentlemen zückte und die Gefahr um diese herum wirbeln ließ: "Ohoo... Schnurrst du oder kratzt du?". "Weder noch.", antwortete Skadi ruhig und ließ Francis erstaunt mit einemkräftigen Ruck zu sich fließen: "ICH ZERREIßE!". Ihre Faust traf den alten Mann mitten im Flug in den Magen und ließ diesen durch die gegenüber liegende Mauer fliegen.
"Die Frau meint Geschäfte.", konnte Francis seinen lachenden Bruder im Geiste hören: "Halts Maul.". Mit einem satz richtete Francis sich wieder auf und konnte die Sillhouette von der ankommenden Skadi durch die Kondenzwolken erahnen: "Du tötest unschuldige Männer. Gute Männer... LOYALE MÄNNER!". "Die Betonung liegt hier aber Bitte bei Toten Männern, okay?". Mit einem rasenden Schrei, rannte die Amazonin auf den ruhig stehenden Mann los, der nur ihren Angriff Gesicht an Gesicht mit Gentlemen ab. Ihre Klingen ließen wilde Funken schießen und es war der lächelnde Francis, der diabloisch die Legende betrachtete: "Glaubst du es wäre zu krank, wenn ich dir nur die Ohren und Schwanz entferne und dich um ein Date bitte?". "Ein zukünftiger Impotenter sagt was?". "Was?". mit einem Ruck warf Skadi Francis über sich, der an der Wand zum stehen kam und sich zu ihr umdrehte: "Was?". "KOMM HER!". "Okay.", antwortete der alte Mann und löste sich in schwarze Fasern auf, die bald nicht mehr sichtbar waren. "Wo ist er?", dachte sie schnell nach und ließ ihre Sinne nicht ab. Doch egal was sie auch dachte, so merkte sie nicht Francis, wie dieser blitzschnell aus ihrem Schatten hervor kam und Gentlemen mit glühender Spitze in Richtung ihrer Brust zustechen ließ...

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Ada

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3

Mittwoch, 26. August 2009, 18:26

Reflexartig drehte sich Skadi zur Seite, noch ehe sie richtig realisieren konnte was passierte.
Doch spätestens nachdem sie einen brennenden Schmerz quer durch ihre Brust spürte, wusste sie, dass sie einiges zu erleiden hatte und nicht zuletzt ihre teure Jacke hinüber war.
Durch den plötzlichen Angriff und der damit verbundenen Unachtsamkeit, verlor sie ihr Gleichgewicht und krachte hart mit dem Rücken gegen die eisige Wand. Mehrere Eissplitter lösten-, und bohrten sich vereinzelnd in ihr Rücken.
Der aufkommende Schmerz an ihrem Rücken war bei weitem erträglicher als die tiefe Wunde quer durch ihre Brust.
Der Geruch ihres verbrannten Fleisches vermischte sich mit dem Gestank ihres toten Kameraden.
Durch ihr ausgeprägten Geruchssinn wurde ihr speiübel, kurzzeitig musste sie sogar würgen.
Der einzige Gedanke was Skadi durch den Kopf schoss war der, so schnell wie möglich den Raum zu verlassen.

"Das es so einfach und vorallem so schnell gehen würde, hätte ich nicht gedacht. Ich war schon von der Schwäche deines Kameraden enttäuscht, aber bei dir kommen mir doch glatt die tränen."
sagte Francis in einem gespielt traurigen, aber unüberhörbar sarkastischen Ton, sein Gentleman dabei gelangweilt hin und her schwingend.

Skadi umklammerte ihren Brustbereich, um die Blutung etwas zu stoppen. Wie ein roter Schleier legte sich ihr Blut um den Arm.
Noch ehe Skadi auf die sarkastische Bemerkung Francis' eingehen konnte, hielt sie inne.
Ihre Ohren spitzten sich. Sie schien sich auf etwas zu konzentrieren, was für Francis zu dem Zeitpunkt noch unsichtbar war.

Francis registrierte ihr verhalten und ging langsamer Schritte auf sie zu.

"Hat dich die Kälte an Ort und Stelle festgefroren?"

Skadis Ohren waren weiterhin spitz, ihr Auge aber verfolgte jeden Schritt den Francis setzte. Sie lies ihn nicht aus dem Auge, bis sie hämisch zu grinsen begann.

"Francis am Spieß, welch Delikatesse..."
Skadi leckte sich amüsiert über die Lippe.

Francis verstand nicht und hob fragend die Braue, nicht ahnend, was auf ihn zukommen würde...

***

Palastwächter: Meister Luthien! Meister Luthien! Wir haben Eindringlinge in unserem Heiligtum!
Luthien hatte schon lange keine unerwarteten "Besucher" mehr. Ihre letzten Besucher tötete sie auf spielerische und vorallem gefärhliche Art und Weise. Luthien liebte die Gefahr.
Luthien: Wieviele sind es und um wen handelt es sich?
Palastwächter: Insgesamt sind es zwei Eindringlinge. Nach unseren Aufzeichnungen handelt es sich um einen alten Mann der mit einem - der Palastwächter spitzte die Augen -... Krückstock oder sowas... kämpft und um eine Frau der Rasse CatsHybrid.
Luthien: Sie können nur aus einem Grund hier sein: unser Eistalisman!
Luthien richtete sich von seinem Thron auf und sah auf den Palastwächter herab, der ihr aufmerksam zuhörte.
Luthien: Ich werde es nicht zulassen, dass Eindringlinge unser Heiligtum stehlen. Aktiviere umgehends die "Eisige Falle" in der untersten Ebene.
Palastwächter: Verstanden!


***

Auch wenn das brodeln unterm Eisboden noch sehr schwach war, konnte Skadi als Eismagierin erfühlen und hören, dass sich das Eis zu formen begann.
Gefährlich zu formen...
Inzwischen fühlte auch Francis das etwas nicht stimmte. Der Boden unter ihm vibrierte.

"Was zum..."

Plötzlich rannte Skadi an Francis vorbei. Sie rannte genau an die Stelle, wo das Kleinflugzeug einen Loch in der Decke hinterlassen hatte. Mit der Kraft ihrer Windmagie katapultierete sie sich hinauf ins Loch und hinterlies Francis noch eine unerwartete Überraschung.
Francis sah ihr verblüfft hinterher und bemerkte mit weit aufgerissenen Augen, dass 3 Wurfmesser auf ihn zuflogen.
Zu seinem Pech schossen zusätzlich aus dem Boden, wo Skadi vorher stand, Eiszapfen heraus. Langsam aber tödlich bahnten sie sich seinen Weg zu Francis, der von beiden Seiten attackiert wurde.

Erst jetzt verstand er, was Skadi mit "Francis am Spieß" meinte...

Lucris

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4

Donnerstag, 27. August 2009, 19:43

Francis erblickte mit weiten Augen die Gefahren von beiden Seiten, welche unaufhaltsam erschienen. "BEWEG DICH!", schrie sein Bruder im Geiste und bekam zügi seine Antwort vom rennenden Francis, "HALTS MAUL!". Denn Francis kannte nur eine mögliche Lösung und stürtzte sich in Richtung der geworfenen Wurfmesser. "Ich muss den Eisstalagmiuten ausweichen und zwar durch das gemachte Loch! Die Wurfemesser muss ich mit Gentlemen abwehren!". Gesagt getan, rannte Francis In Richtung des Fluchttunnels von Skadi und versuchte ihre vorherigen Angriffe zu parieren. Doch so viele Messer waren selbst für den alten Mann zu viel , woraufhin sich eine Klinge tief in seine rechte Brust und linke Schulter hineinbohrte. Francis schrie beim ständigen Weiterlaufen und konnte nicht stehenbleiben. Die Eisfalle schien ihn wie zu verfolgen und zwang in selbst etliche Räume weiter unermüdlich zu rennen. Lediglich die letzten Meter sprang er mit einem Satz in nen Flur. Doch die letzten Spitzen der Falle, rissen sein rechtes Bein etwas auf, woraufhin Francis schreien zu Boden fiel.
Mit einem verwundeten Bein und die Wurfmesser langsam aus sich heraus ziehend, keuchte Francis wie wild und war in Rage: "Diese verdammte... DU VERFLUCHTE CAT!". "Beruhige dich. Du bist wenigstens entkommen.". "Kann schon sein, aber die Schlampe wird nicht weit kommen.". Francis fühlte den Druck beim stehen auf seinem rechten Bein ab und jeder Schritt, fühlte sich wie ein neuer Messerstich an: "Immer noch schmerzloser, als in die Kirche zu gehen.". Er schloss seine Augen und spürte die Umgebung ab. Das warme Herz einer tapferen, starken Frau war irgendwo auf dem Dach zu spüren: "Sie scheint sich durch das Loch der abgestürtzten Maschine gerettet zu haben.". Francis dachte nach, welcher Weg der schnellste sei und wurde von seiner Überlegung plötzlich durch klappern von schweren Rüstungen gestört. Als er den Flur hinunter blickte, sah Francis lediglich diesen komplett gefüllt mit sonderbaren und riesigen Eiswächtern. Schwere Waffeb tragen und mit grimmigen Masken geschmückt, kammen sie dem Störenfried näher: "Tod den Eindringlingen.".
"Ey verpisst euch ja?", konnte Francis nur müde von sich geben und wich nur knapp dem irrsinnig schnellem Angriff von einem Eiswächter aus, "WAS ZUM? DIE HABEN JA RICHTIGE EIER!". "Die sind zu stark!", sprach Giovanni und ließ Francis plötzlich eine Idee aufspringen, "SUPER!". Er sprang weit den Flur zurück und sprengte eine seitliche Wand mit einem bloßen Schwung seines gehstockes: "HIER LANG IHR EISPRINZESSINEN!".

Skadi atmetete noch schwer und rollte sich vom Loch auf der Decke ab. Zu knapp war das eben geschehene und niemand hätte solch einen Moment unversehrt überleben können. Doch sie müsste sicher sein und plante wieder herunter zu gehen und nach dem Leichnam der Hautfalte zu suchen. Doch kurze Beben störten ihre Sinne: "Was ist denn das?". Immer wieder hörte sich es so an, als Wände und Decken durchbrochen wurden. Getrampel schien immer näher zu kommen und Skadi verstand die Welt nicht: "Kommt es etwa immer näher?".
Mitte aus dem Nichts, schoss Francis wie eine Rakete aus dem Boden hinter ihr hervor und sprang in einem weitem Satz über sie. Skadis Körper war sofort auf den noch lebenden Francis fixiert, der Little Miss Hamilton bereits zielgenauf auf sie im Flug richtete: "ICH HABE FREUNDE MITGEBRACHT SCHLAMPE!". Skadi verstand erst jetzt den Satz, als sie ebenfalls bemerkte, wie um sie herum etliche Eiswächter aus dem Boden heraus brachen und sie ebenfallsbemerkten: "TOD DEN EINDRINGLINGEN!". Skadi sah der Welle aus Wächtern um sie herum immer näher zu ihr springen und konnte nur knapp das Wort hören, als Francis ebenfalls genau auf sie zielte: "GUNSLINGER BITCH!"...

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Ada

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5

Sonntag, 30. August 2009, 13:35

Sie fühlte sich verloren, hilflos und bedrängt... eine Zielscheibe, die von allen Seiten unter Beschuss stand.

Kurzzeitig dachte Skadi bereits ans Ende, denn die Situation schien aussichtslos zu sein.
Aber schon im nächsten Augenblick verdrängte sie den Gedanken. So leicht würde sie es Francis nicht machen, so einfach würde er sie nicht aus dem Weg räumen.

Sie hatte kaum Zeit zum nachdenken, ihr Blick haschte eilig zwischen Francis und den Eiswächtern hin und her.
"Kugeln, Eiswächter, Kugeln, Eiswächter, Kugeln...Rüstungen... schwere Rüstungen...!"

Ohne lange zu fackeln, benutzte Skadi ein Teil ihrer Windmagie, um an mehr Schnelligkeit zu gelangen. Den Rest lies sie konzentriert in der Luft schweben.
Sie zog ihre Peitsche und schwang diesen um den Hals von einem der Eiswächter. Mit einem ruckartigen Schwung verpasste sie dem dahinter stehenden Wächter einen harten Kick, sodass dieser zu stolpern begann und ein weiteren Eiswächter mit in den Sturz nahm. Mit ihrer Peitsche würgte sie ihren gefangen Wächter und versteckte sich hinter seinem Rücken.

Dann blieb ihr nichts weiter als zu hoffen.

Sie verkrampfte als sie hörte, wie sich zwei der mächtigen Kugeln in die schwere Rüstung des Eiswächters bohrte. Mit dem dritten und letzten Schuss, zerplatzte sein Oberkörper und
zerbrach in mehrere, scharfe Eissplitter, die fortan ihren Platz in Skadis Körper fanden.
Sie schrie auf, als die letzte Kugel durch den Wächter hindurch seinen Weg in ihre rechte Schulter fand.
Ihr Schulterknochen zersplitterte, scharfe Eissplitter sorgten für den Rest, dass Skadi vor Schmerzen fast in Ohnmacht fiel.

Zitternd und darauf besinnt nicht zu schreien, lag Skadi schwerst verwundet am Boden.
Sie erinnerte an ein blutiges Nadelkissen.

Als hätte sie nicht genug gelitten, fühlte Skadi, dass etwas mit ihrem Bein nicht stimmte. Als sie dem einen Eiswächter zuvor einen Kick verpasste, schien sie davon ebenfalls eine Wunde davon getragen zu haben. Ihr Bein wirkte unnatürlich blau.

Francis sah sich Skadi an und dachte innerlich nach, wielange sie es noch aushalten würde...

"...auf jedenfall nicht lange genug."

dafür würde er sorgen.

"Setzen wir dem ein Ende, Freak."

Skadi hustete und spuckte Blut. Ihr zittern wurde stärker.

Sie hatte die Situation kommen sehen und vorgesorgt. Sie wusste, dass sie nach dem Angriff zu schwach sein würde um ihre Magie beschwören zu können, deswegen lies sie zuvor ein Teil ihrer Windmagie konzentriert in der Luft schweben... auf den sie jetzt zurückgreifen würde.

"Ja... alter Mann... setzen wir dem ein Ende..."

"Nichts leichter als das."

Francis richtete seinen Lauf auf Skadi. Sie sah ihn nur eindringlich an.

Plötzlich hörte Francis über seinen Haupt ein zischen, ein starkes, unnatürliches zischen.

Er richtete sein Haupt auf die Decke, die übersät von kleinen und großen Eiszapfen war... Eiszapfen, die gefährlich zu wackeln begannen und im nächsten Augenblick auf den überraschten Francis einstürzten.

"Du.... DU TEUFELSWEIB!"

war das einzige, was Francis noch über die Lippen bringen konnte, ehe das Unheil auf ihn herabregnete...

Lucris

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6

Sonntag, 30. August 2009, 14:26

"Blutig... alles rot... Krieg ist so furchtbar"


Gedanken schienen schleichend durch Skadi zu dringen, als sich ihre Augen durch das herabtropfende Blut benetzten und die Sicht zum dahin schwindenden Francis langsam verschwommen wurde. Alles schien wahrlich in Zeitlupe für beide zu laufen, als die ersten Stalagmiten Francis Schultern durchborhten und die nächsten seinen fallenden Rücken wie ein Sieb bearbeiteten. Der alte Mann ging unter in einem Nebel aus zerspringendem Eis und sprühendem Blutes unter und auch Skadi konnte sich nur an die Wunden fassen und Blut spuckend zu Boden fallen: "Es muss vorbei sein...". Tatsächlich schien Francis dahin gegangen zu sein, als lediglich seine Hand aus der Stalagmitmenge heraus guckteund einige Male schwach zuckte.

Skadi drehte sich auf den Rücken, um den wunderschönen Himmel zu betrachten. Der Sturm ließ eine Pause und gab ihr Zeit Gedanken an eine Zukunft zu wenden, die sie womöglich niemals haben könnte. Sie dachte an Kinder. Kinder, die womöglich ihren Namen tragen könnten. Kinder, die ihre Augen erben könnten. Kinder, die sie vielleicht in so manchen Nächten Mutter nennen könnten. "Mutter...", dachte sie unter aufkommenden Tränen nach und sah sich wieder in ihrer Lage um. Unter Blut wieder einen Mord begangen und das nur mit dem Wissen Morgen für genau das gleiche aufstehen zu müssen.
Langsam bewegte sich ihr schwacher Kopf zur Seite, wo lautlos und in voller Grazie und Ruhe die Herrscherin des Palastes Luthien auf sie herab sah. Skadi schloss die Augen und spürte lediglich den enormen Druck in ihrer Brust: "Dann mache es wenigstens schnell.". Doch Luthien sah die starke Frau lediglich genau an und kniete sich zu ihr runter. Die Eiswächter traten langsam zurück und verstanden den stillen Befehl ihrer Herrscherin. Die Finger kammen Skadi langsam näher und drohten bereits den letzten Stoß zu geben, als diese Berührung jedoch sich in eine sanfte Geste an ihrer Stirn und Haaren äußerte. Skadi verstand nicht und sah der leicht lächelnden Frau entgegen: "Dein Ende soll nicht hier sein.".
"Was?", fragte sich Skadi. "Dein Weg wird noch lang und du wirst viel verlieren. Aber dein Name soll auch nach deinem Tode weiterleben.". "Was willst du damit sagen?", fragte Skadi sofort der sich wieder aufrichtenden und davon gehenden Luthien hinterher: "Ich kann Fragmente deiner kommenden Zukunft erhaschen tapfere Amazonin und es werden Wesen kommen, die deine Liebe brauchen werden... wie deine Kinder.". Skadi konnte die Worte nicht fassen und sah der Herrscherin ein letztes Mal sich umdrehen und sie anblicken. Das folgende Lächeln zeigte absolute Güte, die ihr nur gutes für die Zukunft wünschten: "Dein Schicksal wird vielleicht schwerer, als alles was du bisher kanntest... Aber es wird Jemand kommen, der deine Schönheit und Güte auf Ewig treue schwören wird und dir jede Nacht seine Liebe erklären wird.". "Wer? BITTE SAG ES MIR WER?!".
Doch die Herscherin antwortete nicht und verschwand mit einer langsamen bewegung mitsamt ihrer Wächter in einem Traum aus Weiß, der sich mit der kalten Fassade der Ungebung verschmolz.
Gleichzeitig ertönte ein leichtes Knarren aus dem Haufen der Stalagmite, worauf Skadi mit ansah, wie ein mit Wunden und Blut übersehter Francis aus der Menge des Eises wackelnd aufstand und mit zitterndem Körper und hängenden Armen auf sie zukam. Auch Skadi versuchte sich auf den Beinen zu halten und ehe man sich versah, sah man bereits beide Halbtoten Krieger in wackelnder Manie und kaum den Feind vor sich sehen, aufeinander zu, bis sie kurz beianander waren und versuchten die Fäuste zu ballen.
Doch beide trafen daneben und die Hitzköpfe berührten sich im stehen an den jeweils blutigen Stirn und atmeten schwer aus. Sie konnten absolut nicht mehr und beide ertappten sich, wie sie unter Atemnot ihre Augen öffneten und sich in ihre rot durchlaufenden Augen erblickten. Wäre man Fremd...hätte man nicht gewusst was soeben passierte... Würde man die Situation nun einschätzen müssen... Würde man keine Feinde sehen, sondern zwei Wesen, die nicht ähnlicher sein könnten und sich gegenseitig halt gaben. "Ich... ich muss dich töten.", versuchte Skadi zu sprechen. "Weinst du etwa...", flüsterte Francis und gab sein letztes etwas, was sein schwacher Körper hergab in seine sich schwach schwarz färbende Faust. "Sei still...", antwortete Skadi tatsächlich unter verborgenen Tränen ausdrückenden Gefühlen und griff zu einem weiteren Wurfmesser, dass sie in ihre blutigen Finger nahm. Beide zögerten, denn stimmte etwas nicht mehr. "FRANCIS JETZT!", schrie Giovanni im Geiste und Francis schloss seine Augen ebenfalls unter einer nicht bemerkten Träne ausdrückend, "An einem anderen Ort... unter vielleicht anderen Umständen... würde ich über deine Ohren hinweg sehen... und dich um ein Date fragen...". das waren die wahrlich ernst gemeinten letzten Worte von Francis, als dieser schweren Herzens seine Faust schwang und seine alles verbrennende Dunkelheit gegen den Brustkorb von Skadi schwang...

"Krieg... ist furchtbar"

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Ada

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7

Mittwoch, 2. September 2009, 23:47

Dunkelheit umgab Skadi, als Francis Angriff sie ohnmächtig zu Boden fallen lies.
Aber nicht der Schlag war ausschlaggebend für ihre Ohnmacht, sondern die zahlreichen Eissplitter, die sich durch den mächtigen Schlag tiefer in ihr Körper gebohrt-, und die inneren Organe verletzt haben.

Francis atmete tief durch. Es wäre so ein leichtes, sie endgültig zu eliminieren. Aber aus irgendeinem ihm nicht bekannten Grund, konnte und wollte er es nicht.
"Was ist bloß los mit mir?"
Francis runzelte, mit blutunterlaufenen Armen, die Stirn.
Da seine Beine ihn vor Erschöpfung und Verletzungen nicht mehr tragen konnten, saß er sich unmittelbar neben Skadi hin und beobachtete sie.
"Das ist doch wohl nicht dein ernst, Francis?"
hörte er im inneren seinen älteren Bruder hören.
"Ich werde es ja gleich beenden... gib mir nur..."
"Vergiss nicht, was dein Job ist!"
"... ein wenig Zeit."

Kurze Zeit später kam Skadi wieder zu sich.

Ihre Sinne waren zwar immernoch benebelt, aber dennoch war sie wieder fit genug, Francis Anwesenheit zu bemerken.
Er saß unmittelbar neben ihr. Zu ihrer Überraschung hatte er sie nicht getötet, obwohl die Gelegenheit dazu sehr günstig war.
Skadi versuchte sich aufzurichten, aber sie konnte nicht. Ihren blau angelaufenen Bein konnte sie inzwischen nicht mehr bewegen, und ihr Oberkörper schmerzte bei der kleinsten Bewegung.
Also blieb sie liegen und seufzte.
"Wie... heißt du eigentlich? Alter Mann mit Sicherheit nicht..."
Francis musste schmunzeln.
"Nein, dass nicht. Ich heiße Francis."
"Mh... ich werde dich dennoch alter Mann nennen."
Francis schüttelte den Kopf. Selbst in diesem Zustand konnte sie es nicht lassen.
"Alter Mann... du meintest, unter anderen Umständen würdest du über meine Ohren hinweg sehen und mich um ein Date fragen... machen mich meine Ohren für dich zu einem Unwesen?"
Gerade als Francis antworten wollte, schaltete sich sein großer Bruder dazwischen.
"Wielange soll dieser Smalltalk noch so weitergehn?! Hast du vergessen, was dir diese Freaks angetan haben?! Was sie UNS angetan haben?! Deine Frau, dein ungeborenes Kind... dieses Weibsbild zu deinen Füßen ist nichts anderes!"
keifte Giovanni. Giovanni, den Francis abgöttisch bewunderte, wusste wie er seinen kleinen Bruder um den Finger wickeln konnte. Seine Worte zeigten Wirkung bei ihm.
"Meine Frau, mein Kind..."
kam es im zitternden, aber dennoch mit hasserfüllten Unterton, aus Francis. Seine Augen füllten sich.
"Das war nicht die Antwort auf meine Frage."
sagte Skadi verwirrt.
"Die Antwort auf deine Frage findest du hier."
Wie plötzlich ausgetauscht und kaum wiederzuerkennen, holte Francis abermals zu einem Schlag aus. Zum finalen Schlag.
Skadi sah ihm in die Augen und bemerkte nichts weiter als Hass. Irgendwas stimmte nicht mit ihm. Gleichzeitig begann urplötzlich der Boden unter ihnen zu vibrieren.
Die unzähligen Eiszapfen, die zuvor von der Decke herabregneten, hatten den Boden so dermaßen beschädigt, dass dieser drohte durchzubrechen.
"Ich weiß zwar nicht was in dich gefahren ist, alter Mann, aber aus deinem Vorhaben wird nichts!"

Francis bemerkte nichts von seiner Umgebung. Wie im Wahn war er kurz davor zuzuschlagen, allerdings brach der Boden noch im letzten Augenblick durch.
Skadi sowie Francis stürzten in eine unbekannte Tiefe...

Allerdings ließ Luthien verkunden, dass Skadis letzte Stunde noch lange nicht geschlagen hätte.
Wie es um Francis allerdings steht, wusste niemand...

Noriyori

Hokuto no Ken!

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Wohnort: Würzburg

Beruf: Biostudent

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8

Donnerstag, 3. September 2009, 23:16

"Jedesmal der gleiche Scheiss.", genervt fing Yridion beide abstürzenden Kontrahenten mitten in der Luft auf.
Ein kurzer Schritt durch ein Schattenportal und sie fanden sich am Seelenfluss wieder.
Immernoch genervt schaute er auf die halberfrorene Skadi herab und den beinahe zerfetzen Hautlappen Francis.
"Hmm, also das Bein is erfroren, muss wohl en Neues ran." , das Schattenwesen blickte nur kurz auf Skadis Bein, da schoss bereits eine Schattensichel herab und trennte ihr Bein ab und durchtrennte den halben Muskel des anderen Beins.
"Oh, bisschen zuviel, naja auch egal." , während er seine rechte Hand bereit machte zur Wiederherstellung Skadis warf er mit seiner Rechten das erforene Bein in den Fluss.
Langsam breitete sich das blaue Licht über ihren Körper aus, ihre Wunden schlossen sich während sich ihr Bein schichtweise wieder aufbaute.
Kurz bevor sie erwachen konnte warf Yridion sie durch ein bereits geöffnetes Schattenportal.
Nun wandte er sich Francis zu.
"Der sieht ja noch schlimmer aus...", wieder breitete sich das blaue Licht aus seinen Händen aus, stellte Knochen und Blutbahnen wieder her, schloss Löcher und Risse in Muskeln und Haut.
Als Francis erwachte, war er bereits wieder in seiner Welt.
"Ironie des Schicksals, erst wirst du von einem Freak beinah getötet, dann wirst du von einem Freak gerettet.", erklärte Giovanni dem nach seinem Erwachen doch recht verwirrten Francis.

Runde 1

Holmes Brothers: Netter Start, konventioneller Angriff
Skadi: konventionelle Schadensbeschreibung, nette Zwischenstory, gutes Ausnutzen der Eigenschaften des Palastes

Punkt für Skadi

Runde 2

Holmes Brothers: gute Schadensbeschreibung, der Einbezug der Eiswächter in die Attacke ist gelungen
Skadi: gute Schadensbeschreibung, klasse Konter unter Einbezug der Eiswächter und das Umfunktionieren ebendieser in eine Mittel zur nächsten Attacke

Punkt für Skadi

Runde 3

Holmes Brothers: sehr gute Schadensbeschreibung, die Zwischenstory von Skadi ist zwar sehr charakterfremd, aber das fällt wohl unter künstlerische Freiheit, die Attacke passt sehr gut zu Francis Zustand
Skadi: schwache Schadensbeschreibung, gute Endstory

Punkt für Lucris

2 Punkte für Skadi, einer für die Holmes Brothers. Skadi gewinnt.

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