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MfLuder

Gaukler

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1

Dienstag, 20. Mai 2008, 15:27

Die schmutzigen und unmoralischen Abenteuer des Zaz Montana

Jep, so und nicht anders heißt die neue Geschichte von mir. Ist das erste Kapitel einer längeren Geschichte und trägt, wie damals inoffiziell auch die AT Kapitel, die Bezeichnung 1-01. Es ist ein wenig wie bei einer Serie, wo die erste Nummer für die Staffel und die zweite für die Episode steht.

Zur Handlung selbst:
Es ist Science Fiction und dreht sich um den Kopfgeldjäger Zaz Montana, der gerade mit dem Gedanken spielt, seinen Job aufzugeben, als er der Bitte eines Freundes nachkommt und sich auf dem letzten Planeten des Universums, dem "Mole", einen mysteriösen Mann namens "Black Hat" unter die Lupe nimmt, der anscheinend ganz große Pläne hat.

Das ganze hat sicher was von nem Pilotfilm für ne Serie. Ich peile eigentlich am ehesten ne Erzählstruktur an, wie wir es damals bei Episode 2 in AT gemacht haben, einzelne Geschichten, die nach und nach ein Bild ergeben, nur das die Handlung schon etwas kontinuierlicher läuft. Die Storys selbst sind am Anfang aber in sich schon geschlossen, eben wie Kurzgeschichten oder Episoden einer Serie.

Ich bin irgendwie schon aufgeregt, dass es das erste Mal ist, dass ich etwas vollkommen eigenes sozusagen veröffentliche. Der FF8 Bonus ist jetzt endgültig weg!

Bin gespannt, was ihr dazu sagt.

Ok, Links gibts auch noch:

Edit: Link nach Patello ist jetzt entfernt, hier der Link zum Release Thread:

Zum Release Thread

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »MfLuder« (12. Mai 2012, 07:43)


2

Dienstag, 20. Mai 2008, 17:00

Tja, was soll ich groß dazu sagen? :D Es ist mal wieder Bombe geworden allem voran die Überschrift. Es ist dein eigener ganz besonderer Stil wie du ihn schon in Frühling und Sommer eindrucksvoll unter beweis gestellt hast. Die Schattenseite menschlichen Denkens und Handelns wird so klar und großartig von dir dargestellt, jedes einzelne Bild, dass du mit den Worten formst kann ich sehen, als wäre ich selbst anwesend. Wie jemand ohne derlei Erfahrung dieses Bild menschlicher Abgründe in Worte fassen kann ist mir schleierhaft. Es ist ein phantastisches Werk, dem hoffentlich eine noch großartigere Geschichte folgt. Einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass man lesen kann, wie sehr du dich in Ekstase schreibst. Ich weiß nicht, in wie weit du dein Werk überlesen hast aber mir sind von vornherein wieder mehrere Schreibfehler aufgefallen^^ Ein ganz klein bißchen dämpft den Lesefluss, kaum merklich aber "kaum" heißt eben nicht "nicht".
Seit langem mal wieder was wirklich lesenswertes (ich hab die 08/15 autoren so satt, die immer nur standart gehen....)
"Ich stehe unglaublich unter Stress!!!
Ich habe drei Kinder und kein Geld!
Warum kann ich nicht
keine Kinder haben und drei Geld?"

Terry

Kamikaze

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3

Dienstag, 27. Mai 2008, 12:38

Hell Yeah!
Ist das ne geile Geschichte, die von Beginn an einen fesselt!
Boelli hats gesagt, du hast es einfach drauf!
Du kannst deine Bilder, die du vor Augen hast, einfach herrlich übermitteln!

Ich bin zwar mit dem Lesen noch nicht ganz fertig, aber ich musste einfach das hier loswerden.
Deine Geschichten sind bis in die Wurzeln beeindruckend!
Der Charme jedes einzelnen Chars, selbst die, die kurz am Rande auftauchen,
Die SciFi-Kulisse,
und Zaz Montana selbst.

Ich wünschte, ich hätte weniger Lasten auf meinen Schultern, damit ich diese Story in Ruhe zu Ende lesen könnte :(

Man muss aber auch sagen, dass es wirklich sehr lang ist XD

Keep going pal!


MfLuder

Gaukler

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4

Donnerstag, 29. Mai 2008, 12:42

Leute, erst einmal vielen Dank für das Feedback. Mir ist echt ein großer Stein vom Herzen gefallen, es ist doch was anderes, wenn man plötzlich eine vollkommen neue Welt einführen muss. Das habe ich noch nie gemacht, auch bei AT konnten wir uns darauf verlassen, dass einfach die Plätze aus FF8 etabliert sind.

@Boelli
Ich hab ja schonmal kurz über die Dunkelheit gesprochen, aber ein weiterer Grund ist, denke ich, dass ich einfach in letzter Zeit auf Menschen gestoßen bin, die auf eine gewisse Art unheimlich gewalttätig waren. Nicht im Sinne, dass sie eine Schlägerei anfangen, ihre Gewalt war viel perfider, da sie eine Machtposition ausgenutzt haben.
Ich glaube, jeder Mensch kann Gewalt anwenden, aber bei den meisten gibt es einen Punkt, wo sie aufhören. Zwei Kerle prügeln sich. Irgendwann wird der Stärkere aufhören, weil seine Wut verbrannt ist oder weil das Mitleid mit dem Schwächeren einsetzt. Selbst wenn man richtig sauer ist, kommt irgendwann der Punkt, wo die beiden aufhören werden. Oft bekommen die Leute auch ein schlechtes Gewissen. Entweder man entschuldigt sich oder ist danach noch ziemlich lange angekratzt, von wegen "Das Arschloch hat es verdient!"
Nun hab ich mich noch nie geprügelt, aber man bekommt die Idee dahinter. In jeder Form von Gewalt kommt diese Sache vor. Manche fangen eben an zu sagen, hey, was wir getan haben, war gut und dann wird es schon gefährlicher, da die Gewalt, etwas schlechtes, positiv im Kopf besetzt ist. Da fängt das Böse an. Aus einem gewalttätigen Ausbruch wird ganz klein eine Lebenshaltung. Man belügt sich dauerhaft.
Nun gibt es aber auch Menschen, die eben diese Grenze nicht kennen und denen bin ich begegnet. Sie hören nicht auf, sie machen einfach weiter, sie demütigen, sie üben ihre Macht aus und werden schlussendlich nicht aufhören, bis der andere, in einem schlimmen Fall, tot ist. Diese Menschen sind wirklich fürchterlich in einem ganz unbegreiflichen Sinn, da sie dieses Mitgefühl, das in jedem Menschen eigentlich drin ist, nicht mehr haben. Die meisten von ihnen hassen sich selbst und dann wird ja relativ schnell aus einem "Ich bin sinnlos!" "Alles ist sinnlos!".
Das war meine Idee bei Walther Drexler und bei Cerdant in "Wieder Winter", die beide diese Unnachgiebigkeit hatten. Ich wollte die Gewalt wirklich gegenwärtig werden lassen, dass man spürt, was das für Menschen sind. In Zaz ist die Figur "Black Hat" noch ein Schritt härter, weil bei ihm vollkommen alles vertauscht ist. Alles schlechte empfindet er als gut. So wie normale Menschen es mögen, gemocht zu werden, so will er gehasst werden. Da es natürlich eine große Geschichte zu den einzelnen Figuren gibt, will ich darüber noch etwas schweigen, denn ich denke, ein großer Teil der Spannung kommt ja daher, dass man eben nichts über die Leute weiß.


Insgesamt habe ich versucht, das erste Kapitel so zu schreiben, dass man, wenn man irgendwann mit der Kenntnis der ganzen Geschichte zum ersten Kapitel zurückkommt, bei vielen Stellen sagt, hey, das wurde ja hier schon angedeutet. Im Gegensatz zu AT, wo sich die eigentliche Handlung während des Schreibens entwickelt hat, weiß ich hier schon unheimlich viel. Die Hintergründe, die großen Zusammenhänge und auch die Haupthandlung wächst von Tag zu Tag, so dass ich hoffe, dass Zaz schlussendlich sehr geschlossen wirkt. Ich glaube, es sind viele kleine Nuancen drin, die man im Kontext zu den späteren Dingen besser versteht.

Das zweite Kapitel wird, glaube ich, lustiger. Es ist so ein wenig das Spiegelbild zum ersten. Das erste war dunkel mit manchen witzigen Momenten, das zweite wird eher heiterer mit dunklen Momenten. Mal sehen, wann es kommt, weiß ich nicht, da ich parallel ein wenig an einem Drehbuch arbeite und insgesamt mich wieder etwas aufladen will.

Was haltet ihr denn von den einzelnen Hauptfiguren. Da hier ja alles neu ist, würde mich echt interessieren, wie die einzelnen Typen so rüberkommen, von wem man mehr erwartet usw.
Ist echt hilfreich, gerade bei der Hauptfigur Zaz, inwiefern man fähig ist, mit so jemandem z.B. mitzufiebern etc.

Lucris

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5

Dienstag, 24. Juni 2008, 17:10

Sorry MfLuder, wenn ich bis jetzt noch keine Kritik schreiben konnte. Will deine Story am Stück lesen und finde grade einfach keine ruhige Zeit dafür. Sobald Biochemie und Histoligie hinter mir sind, kommt auch mein Senf zu deiner Geschichte hinzu. VERSPROCHEN!!!

by Terry :

Hi Lu,
Ließ einfach die Geschichte und gib ERST DANN dein Feedback.
Ist zwar lieb von dir gemeint, aber du weckst unnötig die Aufmerksamkeit des Autors, der Anfangs sich auf ein Feedback freut und sowas hier liest.

I am Zantus. I fought my Way, to be your Demon King

MfLuder

Gaukler

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6

Sonntag, 6. Juli 2008, 15:01

Ganz kurze Zwischenmeldung, falls sich ein paar Leute wundern, dass es nicht weitergeht:

Ich hab eigentlich mit dem zweiten Kapitel schon angefangen und es geht auch gut von der Hand (was immer ein Grund ist, misstrauisch zu sein...), aber das Problem ist, dass ich ab morgen dauerhaft für die nächsten 30 Tage in einem ambitionierten Jugendfilmprojekt mitarbeite, das so ambitioniert ist, dass es sich glatt die Wochenenden schenkt. Damit werde ich echt keine Zeit haben, das zweite Kapitel vernünftig fertig zustellen, was mich ehrlich gesagt auch ziemlich stört, da es echt im Kopf wirklich vollendet ist, nur bin ich auch momentan dermaßen sooft müde, da ich lange arbeite, dass ich einfach nicht die Konzentration dafür habe.
Es ist einfach so, dass das zweite Kapitel eine Herausforderung darstellt, da sehr viele neue Figuren dazukommen, da quasi die ganze Geschichte nochmal neu startet, eine ganz andere Atmosphäre herrscht und ich schauen muss, dass es nicht verwirrend wird. Ich würde gerne einfach mir dafür wirklich Zeit und Ruhe nehmen und auch die Korrektur richtig durchführen, bei der ja das Meiste eigtl. geschieht.

Vor Mitte August bin ich mit der Arbeit leider nicht fertig. Gesetzt, ich lebe da noch, schaue ich, dass ich das zweite Kapitel auch fix zu Ende schreibe, überarbeite und dann online stelle.

Es ist echt nur die Frage, ob ich nochmal die Gelegenheit habe, eine große Geschichte durchzuerzählen, während ich nebenbei arbeite. Bei AT war ich die Hauptzeit in der Schule, da konnte man gut nebenher nachmittags schreiben, aber jetzt momentan wird es doch immer enger und solange ich hauptberuflich keine Geschichten erzählen kann, wird es immer schwieriger, Zeit dafür zu finden.
Es kann also gut sein, dass die Veröffentlichungen wesentlich seltener als bei AT passieren werden.

Lucris

~Kritikergott~

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7

Freitag, 25. Juli 2008, 19:32

Soooooo! Habe dein Mammutwerk endlich Mal in einem Ruck hinter mich gebracht und gebe Mal meinen Senf dazu. Aber aufgepasst, denn dieser Senf brennt dein Mundwerk nieder und ist Kritisch!!! :devil:

Story:
Hierzu kann man nicht unbedingt sagen, dass es sonderlich Originell ist. Kopfgelderjägerstories kennen wir. Kopfgeldjäger im Weltraum kennen wir auch. Sogar versiffte Kopfgeldjäger im Weltraum sind bekannt, aber es ändert dennoch nichts daran, dass dieses thema wieder gut rüber gebracht wird. Die Geschichte ist bis jetzt sehr einfach verstrickt und benutzt Werte der liebe und der Gewalt um sonderlich aufzufallen. AAAABER wird mit diesen Mitteln nicht übertrieben, so dass deine Geschichte auf einer soliden Basis bliebt, die auf gefällt. Aber was ich hier wirklich anmerken muss ist, dass es wirklich einige strake Anlehnungen zum erfolgreifen Anime "Cowboy Bebob" gibt. keine Ahnung ob du das als Inspiration genutzt hast, aber ist auch nicht weiter sonderlich schlimm.

Charaktere:
Viele sind noch nicht bekannt, aber einer gefällt schon Mal. ZAZ...IST...KLASSE! Er ist still und reagiert meistens auch so, wie man es von ihm erwartet. Kein Macho, kein cooles Schwein und kein Frauenheld. Nur still in sich verschwiegen, der stets das passende zu sagen hat. Der ist dir gelungen MFLuder! Leider trifft das nicht ganz auf Pink zu. Sie wirkt wie das typische weibliche Glieb in einer Story. Gut aussehend, üppig und frech. Klingt abgedroschen und das "Lesben- Attibut", ist irgendwie das einzige, was sie interresant macht. Sie nervt zwar nicht, aber sie scheint im Gegensatz zu Zaz wesentlich uninterresanter. Die restlichen Akteure sind nicht der rede Wert. Der Kiffer (habe dessen Namen vergessen), reagierte komisch (Ängstlich... dann albern) aber konnte für seinen kurzen Auftritt gefallen. Billy ist nur still und scheint seine Rolle noch nicht ausgeschöpft zu haben und Black Hat ist als Bösewicht Klasse... auch wenn mich dessen Angst am Ende etwas enttäuscht hatte. Seine Fassade fiel da irgendwie zusammen.

Atmosphäre:
DAS IST DEIN PLUSPUNKT! Das Mole ist dreckig und zudem düster. Man stellt sich die Lage prima vor und man erblickt in seinem Geiste eine vollkommen neue Welt. Kein Star Wars oder Star Treck (oder sonst ein Star...), sondern eine realität, die wesentlich glaubhafter erscheint und sehr gefällt. Wie du locker mit dem Tod umgehst, gefällt mir, aber mach nicht bitte zu viel Kanonenfutter (Hier sterben Bodyguards und da mal wieder welche). Pistole ist Pistole, egal wer sie hält! Gegentreffer oder mehr Gegenwehr, würden wohl die Stimmung erhöhen. Das zweite Thema bei dir ist Klar: SEX! Deine Story ist Tabulos. Man wirft mit nacker Haut und Sex um sich, ohne auf Risiken zu scheuen. Das ist neu und macht Lust auf mehr. ABER... hast du hier leider meines Erachtens etwas übertrieben (Siehe unten bei Kritik).

Potenzial:
Lohnt es sich weiter zu lesen? es macht Lust, auf jeden Fall. Aber muss ich sagen, dass zum Ende hin etwas die Luft aus ging. Etwas schien die Stimmung runter zu ziehen und die Spannung kaputt zu machen. ich werde das nächste Kapitel zwar auch lesen, aber ist keine Spannung irgendwie da. Bei Skadis replacement oder bei Aurora von Balki, bin ich z.B. sehr gespannt wie es weiter geht. Bei dir ist es aber eher ein "sicheres" Ende des Kapitels. Aber Mal sehen was kommt.

Fazit: Tolle Geschichte mit einem Badass vom Hauptcharakter. Die Stimmung wird von der Atmosphäre voran getrieben und macht am Anfang echt Lust. Zum Ende hin, wird dieses Gefühl schwächer und lässt den leser mit einem ruhigen Gewissen zu Ende lesen. Dennoch lohnt sich "Die schmutzigen und unmoralischen Abenteuer von Zaz Montana" (Habe ich erwähnt, dass der Name toll ist?), mal zu lesen und es auszuprobieren. Fans von kopfgeldjägern, sollten hier bestimmt auf ihre Kosten kommen.


Kritik:
1) Zu Anfang hast du den Begriff "Ringwelt" genutzt. Ich weiß nicht ob das ein geläufiger Begriff für einen existierenden Körper ist. Denn meines Erachtens, ist dieser begriff aus der Videospielserie "Halo" erfunden worden und hat den Eindruck, als hättest du die Idee einfach von da raus übernommen.

2) Du nutzt Sex zwar gerne, aber übertreibe es nicht UNNÖTIG mit den Mitteln. Beschreibungen sind Klasse. Vulgäre Wörter wie "Fotze" oder "Dildo" bei Beschreibungen ganz und gar nicht. Wenn ein Charakter sowas sagt, ist es voll in Ordnung (Ist die Meinung des Charakters), aber nicht, wenn der Erzähler die Wörter nutzt.

3) Etliche Nebencharaktere hast du mit "um die Zwanzig" beschrieben. Immer wieder die Selbe Wortwahl zu nehmen, nervt etwas. Benutze doch lieber Beschreibungen wie "Jugendlich erscheinender Erwachsener" oder sonstiges. Abwechslung oder Charakterunterschiede bringes hier.

4) Vielleicht bin ich es nur, aber deine Kapitel sind zuuuuuuuuuuuuuu lang mein Lieber. Ich kann etwas nicht unterbrechen, wenn ich damit angefangen habe und ich brauchte echt viel Zeit für dieses Kapitel, um auch genug Nachzeit zu haben und diese Kritik ausführlich zu bearbeiten. Im Gegensatz zu dir (20 SEITEN!), sind die typischen Kapitel etwa 3 bis 5 Seiten lang. Ich kann es zwar dann auch lesen, aber dann fällt die Kritik leider in den keller und es kommt dann nur noch sowas wie: "Sehr toll... bist der beste... mach weiter so... " Das hilft dir doch nicht wirklich, wenn du helfende Kritik hören willst.

4) Keine richtige Kritik, sondern eher Satzfehler. Sind einige dabei. Hier zwei Beispiele:
a) "Billy bedeutete Zaz sich zu setzen."... Bedeutete?
b) "Aber mich verfolgt mit niemand!..."... Das mit ist wohl Fehl am Platz.


Das wars von mir und meiner grossen Klappe. Bin Froh Mal was von dem großen meister dieses Forums was gelesen zu haben. Habe die FF8 Fan Fics leider nicht angefangen, weil ich leider keine Fanfics lese. Bin aber Mal auf dem laufenden für weitere Werke von dir. ;). Jegliches geschriebene ist nur meine Mienung, sonst nichts!!!

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MfLuder

Gaukler

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8

Freitag, 25. Juli 2008, 22:56

Manchmal übernimmt die "Beschreibung" die Gedanken eines Menschen, die Stimmung des Menschen geht in die Beschreibung ein, weswegen es wirklich manchmal auch in den Beschreibungen etwas deftig wird.


Pink ist eigentlich nicht gut aussehend... naja, sie hat eine Glatze. Ich hatte immer mehr das Gefühl, dass sie ein ganz eigenes Aussehen hat, vergleichbar mit LUH aus THX 1138.


Ich kenne weder "Halo" noch "Cowboy B.", weswegen das echt Zufälle sind. Die Kiste, das erste Kapitel ganz abzuschließen, habe ich bewusst gewählt, denn es sollen Geschichten, Abenteuer mit einem festen Ende sein. Bei AT war das erste Kapitel weitaus offener, aber es war abzusehen, dass ich nach dem ersten Kapitel eine längere Pause einlegen muss, um weiterzuschreiben, weswegen ich auch für mich persönlich ein Ende schaffen wollte, was abschließt und nicht offen lässt... auch im Falle, dass ich nicht mehr aus Zeitgründen weiterschreiben kann.

Was Tabubrüche angeht, so dachte ich, dass eben das "Mole" so ist. Es war wirklich etwas heftig und im Nachhinein habe ich auch eine Szene zwischen Billy und Black Hat (im Auto) runtergedreht, da es mir etwas zuviel wurde.
Da geht es momentan so ab, an anderen Orten ist Gewalt und Sex nicht so präsent.
Es sollte aber schon ein Overkill sein, es ist interessant, da Zaz selbst jemand ist, der an Lieblosigkeit leidet, genau wie Pink übrigens auch, um sie herum jedoch alles exaltiert in die Luft geht.

Die Länge meiner Kapitel hat sich eigtl. selbst so eingestellt. 4-5 Seiten finde ich langweilig, meine Kapitel sind eher eigene Geschichten, sie haben einen Aufbau, eine Entwicklung, einen Schluss. Ich finde es für mich nicht gut, einfach aus Länge-Gründen permanent Schnitte zu setzen. Ich glaube, die Geschichte hätte ganz anders gewirkt, wäre sie auf vier Kapitel aufgeteilt worden. Es ist eben eine Erfahrung, eine Geschichte und die braucht einfach Platz, um sich zu entfalten und sich zu entwickeln.
Bei AT hats ja auch gut funktioniert. Ich glaube nicht, dass ich da wirklich ein Kompromiss machen kann, bzw. ich will es nicht. Die Länge der Sachen ist eben sowas, was zu meinen Geschichten gehört und ich denke, da muss jeder selbst wissen, ob er eben Bock hat, 20 Seiten anzutesten.

Das nächste Kapitel steht übrigens momentan, da ich gerade arbeite. Ist ziemlich interessant zu schreiben, es ist was ganz was anderes, baut irgendwie auf dem ersten auf, aber andererseits auch nicht. Mal sehen, bin gespannt, wie es ankommt.

ShadowFlame

unregistriert

9

Samstag, 26. Juli 2008, 18:05

So, im Abarbeiten meiner selbstgesteckten Pflichten bin ich nun endlich auf dieses Kapitel gekommen.

Ich finde, vorweg gesagt, dass 20 A4-Seiten durchaus okay sind, das entspricht etwa einem Print-Buch-Kapitel von ca. 35 Seiten. Einzig im Kampf gegen Black Hat wurde es (speziell in der Mitte) etwas zu lang, da hab ich mir gewünscht, dass es schneller voran ginge, also dass weniger passiert. Damit wär der Punkt mal abgehakt, nun zum ganzen Feedback:

Wie zu erwarten einfach umwerfend und originell. Bekannte Themen aber mit einer ganz eigenen Duftmarke. Ich kenn leider zu wenig Sci-Fi, um beurteilen zu können, wie Ideen da generell verwertet werden (oder ob du von wo was abgeguckt hast ^^), aber besonders die unzähligen kleinen Details, fast schon Gimmicks, die das Mole besonders auszeichnen, machen einfach nur Spaß. Ich glaube, es gibt minimalistische Geschichten (wie ich sie gerne schreibe), ausgewogene (Hollywood), ge-/überfüllte (wie sie leider viel zu oft im Fantasy und Sci-Fi vorkommen) und die - ich nenne sie mal - gekonnt gewürzten, wie diese hier. Mit einem richtigen Gespür für Zutaten wurde der Boden angereichert, für jemanden wie mich, dem auf der anderen Seite so ein ausgefallener Geschmack besonders zusagt, wahrlich ein Leckerbissen. (Deshalb gefällt mir zB auch Naruto so gut, weil mich der Mangaka mit seinen bloßen Ideen von den Socken haut - genauso das Konzept [Sin] aus FFX.) Verspielt und eigen.

Der Schreibstil, den ich schon seit AT Kapitel 1 bewundere, wird, finde ich, immer noch mit jedem Text besser. Total abwechslungsreich und lebendig. Nur an ein paar vereinzelten Stellen reibts ein bisschen, wenn z.B. die Umgangssprache im Vergleich zum Rest zu sehr hervorsticht ("er haute ihm eine rein"), oder wenn Redundanzen drin sind ("vollkommen perfekt").

Zaz Montana: Nun, anfangs hielt ich ihn für einen klassischen Kopfgeldjäger. Gelassen, zynisch, bescheiden aber irgendwie auch emotionslos. Aber vor allem in den Szenen mit Pink wurde er um eine zusätzliche Dimension erweitert, die vielleicht auch sehr sein wahres Wesen aufrollt und ihn durch diese Gegenüberstellung noch zerbrochener erscheinen lässt. Es dringt ein bisschen Leidenschaft hervor, fast auch was von einem Playboy, der im Grunde recht umgänglich wäre, hätte er sich eben nicht dorthin entwickelt, wo er sich nun befindet. Ich glaube zwar nicht, dass er in seiner Jugend irgendein Draufgänger oder so war, aber er kannte und schätzte bestimmt auch die schönen Seiten des Lebens. Ich bin sehr auf die dunklen Kapitel seiner Biographie gefasst.

Pink: Eine Figur, die von Anfang an sympathisch ist, besonders weil sie einfach von der Konzeption originell und außergewöhnlich ist. Keine Lara Croft, aber auch keine Super-Power-Lesbe. Sie ist sehr offen, besonders in Bezug auf ihr Liebesleben und ähnelt auch ein bisschen Zaz, beide führen dieses trashige Leben und stecken irgendwo zwischen Selbstaufgabe und Neubeginn. Innerlich wirkt sie sehr zerrissen, weiß scheinbar aber auch im rechten Moment, ihr Herz wieder zu einem ganzen zusammen zu flicken. Ich bin neugierig, wie es mit ihr weitergeht. Vor allem, dass sie sich nicht zu Zaz' Anhängsel gemacht hat, also zur Begleiterin eines Helden, zeugt auch von ihrem Eigenwillen und stellt sie mit Zaz charaktermäßig auf eine Stufe.

Black Hat: Eine gelungener Evil-Bösewicht. Er ist zwar, denke ich, mehr Teil des Kapitels als in sich ein Charakter, aber von der Figur trotzdem spannend. Er ist kein getriebener Psychopath oder stumpsinniger Rumballerer, er weiß sich auszudrücken und hat sich seine eigene Philosophie erstellt, nach der er nicht sein Leben richtet, sondern der er sein Leben opfert, zwecks Show, Selbsthass, oder einem Wunsch, sich selbst zu quälen. In der Szene wo er zu zittern begann, wirkte er schon fast zu menschlich (was vermutlich auch deine Absicht war), wodurch er plötzlich weniger böse oder psychopathisch wirkte, eher als jemand, der andere vor sich erschaudern lassen will, weil im Herzen total unsicher und ängstlich ist.

Lende: Diese Figur mochte ich ehrlich gesagt nicht besonders, wirkte schon etwas zu konstruiert. Deshalb war ich auch erleichtert, als sie plötzlich starb (anfangs befürchtete ich, er würde zu Zaz' Begleiter). Vom Klischee ausgehend war sie eigentlich nicht schlecht, anfangs fand ich sie in Ordnung, aber sie wurde immer mehr gesteigert und war schnell zu ausgereizt.

Andere, kleine Dinge:
- Das "um die zwanzig" wäre mir vermutlich nicht aufgefallen, wenn es Lucris nicht angesprochen hätte. Siehe nächster Punkt;
- Vielleicht könntest du noch mehr aus der Figurenlandschaft rausholen, wenn du mit den Nebenfiguren mehr machst, auch wenn sie als "Kanonenfutter" vorgesehen sind. Deine Figuren-Beschreibungen sind meist sehr knapp aber ausgefeilt und man weiß sofort, wie diese Figur ist. Nur wenn sie dann stirbt, ist es so, als verbrenne lediglich eine Strohpuppe. Ich weiß nicht, inwiefern das Teil deines persönlichen Stils ist (wenn es bewusst ist, dann hat es natürlich seine Daseinsberechtigung). Ansonsten vielleicht die Figuren nicht in ihrer ganzen Person zeigen, sondern irgendwie bei etwas Unwichtigem.
- Was die Sexualität angeht, so hatte ich anfangs, als ich über die Feedbacks drüber gelesen habe, Befürchtungen, dass es vielleicht zu sehr Effekthascherei sein wird, bis auf dem Werbespot fand ich aber nicht, dass da irgendwas zu viel war. Es hätte sogar noch ein wenig mehr vertragen ^^, war aber in Ordnung so. Manchmal wirkte es ein wenig inkonsistent, weil bestimmte Szenen sehr explizit waren, andere dagegen eher subtil. Aber das ist nichts, was man verbessern müsste.
- (@Lucris) Der Begriff "Ringwelt" wurde nicht durch Halo erfunden, sondern gabs öfters in Sci-Fi-Stories und ist eigentlich genau das, was man sich darunter vorstellt, wenn man diesen Namen hört. So oder so, ich finde die Vorstellung jedenfalls "romantisch" ^^

Die obligatorische Zusammenfassung: Klasse Story, sympathische Figuren und eine originelle Welt! Sehr lesenswert!


So dann, bis zum nächsten Mal ^^ (@Smiley-Verantwortlicher: Warum gibt's keinen winkenden Smiley!?!?)

MfLuder

Gaukler

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10

Donnerstag, 11. September 2008, 01:06

Ich weiß, es hat etwas gedauert, aber hier ist es:

Das zweite Zaz-Kapitel mit dem Namen "Dämonen". Es war ein sehr schweres Kapitel, da es ziemlich komplex ist und viele Erzählebenen hat, die alle so ihren eigenen Stil haben und irgendwie sollte es natürlich noch zusammenpassen. Ich weiß gar nicht, ob es mir schlussendlich wirklich geglückt ist, eine gemeinsame Atmosphäre zu finden.

Egal, ich bin wirklich gespannt, wie es euch gefällt.

Da beim letzten Mal bereits viele gesagt haben, dass die Kapitel zu lang sind und dieses Kapitel ursprünglich 40 Seiten hatte, habe ich beschlossen, das Kapitel in zwei Teile aufzuteilen. Trotzdem sind diese beiden Teile ein Kapitel mit einem großen Bogen und einer Handlung. Aber so hat man vielleicht mit den zweimal ca. 20 Seiten auch eine Portion zu lesen, die irgendwie zu schaffen ist.
Das Nächste wird definitiv kürzer, versprochen.

Ok, hier sind sie:

Zum Release Thread - ab sofort alles in einem Teil

Viel Spaß beim Lesen!


Kurz zum Inhalt:

Nachdem Zaz für einen Auftrag auf dem Planeten Artificial mit seiner alten Feindin 'Die Prinzessin' zusammenstößt, wird er auf einem kleinen Raumschiff eingesperrt und muss nun, in der zweiten Ringwelt, der Welt, wo er auf keinen Planeten mehr offiziell sein kann, auf einer Welt Asyl suchen. Zwar ist es um Black Hat ruhig, doch die Prinzessin entpuppt sich für Zaz als hartnäckiger Gegner. Er flieht auf den ominösen Scheibenplaneten Oxcel, der Heimat von mysteriösen Unterweltdämonen, den Käfern, zu denen Zaz eine Verbindung zu haben scheint. Doch gleichzeitig wird auf den höchsten Ebenen der Cylon Corporation an einem großen Plan gebastelt, in dem Zaz eine merkwürdige Rolle zu spielen scheint.

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Lucris

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11

Samstag, 13. September 2008, 02:43

Charakter:
1. Jaenckel = Mein neuer Liebling. Der Charakter hat soviel Charme, dass man innerlich zergeht. Er ist frech und so wunderbar melancholisch. Äußerst gut getroffen und hervorragender Kontrast zu Zaz.

2. Tom = Hatte ihn mir knallhart vorgestellt, aber entpuppte sich dann als gutmütig und lustig. Der Wandel war zum Glück nicht schlecht und auch er kann irgendwie gefallen. Jedoch brauche ich bei ihm noch mehr, damit ich besser in ihn eingehen kann.

3. Prinzessin = Noch rein keine Infos zu ihr. Zu wenig besser gesagt, damit ich was handfestes sagen kann.

Die restlichen Charakter, rückten brav in den Hintergrund und erschienen belanglos. Zwar Storyrelevant, aber so unsympatisch, dass man sich mehr freute, endlich wieder über die anderen zu lesen. Hat aber nix auf die Story auszusagen.

Story:
Obwohl die Länge gross ist, geht die Story zu langsam voran. Ich meine den Inhalt hast du gut in deiner Zusammenfassung wieder gegeben. Jedoch muss jeder für sich selbst wissen, ob einem dieses Tempo gut tut oder nicht. Für meinen Geschmack, müsste es zügiger gehen!!! Ansonsten war im ersten Teil VIEL zu wenig Zaz drin. Die anderen Interresieren nicht und man will wieder was von unserem Duo hören. Aber nette Einlagen und Vorvereitungen. Was fehlt, sind noch mehr Höhepunkte, vor allem im ersten Teil.

Was auffiel:
1. Ein Satzfehler stach ins Auge: "...die wonnige Liebe von Larry von Louise...". Du meinst wohl eher ein UND zwischen den beiden Namen.

2. "Geknutscht und ich hab dir meinen Finger in den...". Punkt für dich. Ich musste schmunzeln.

3. "Hätte Jaenckel nicht blitzschnell seine Füße rausgezogen, wären sie ihm gebrochen geworden.". Willste mich verarschen? Was sind denn das für Raumfahrzeuge, wo sich der Pilot die Beine plötzlich brechen kann, wenn es übernommen wird? Will nicht wissen, wieviele da mit Beinprothesen herum wandern.

4. Der nächste Satz, muss ich leider ehrlich zugeben... ist der mit Abstand beste Satz, den ich dieses Jahr gelesen habe. Ich weiß nicht weshalb, aber ich liebe ihn nicht nur wegen dem charakter, sondern weil er zur Stimmung und zum Humor so wirklich wunderbar passt. Du hast vielleicht etliche lustige Szenen, aber dieser eine hat meine Lachmuskeln massiert:

"So, wieder frei!", sagte er und setzte sich nackt hinter das Steuer.
Er bemerkte Zaz' Blick.
"Ich darf das. Ich bin Anarchist!", sagte Jaenckel und beschleunigte.

Das wars von mir. War eigentlich wieder gut. Mit gefällt zwar nicht, wie du die Erzählerstimme nicht neutral hälst, sondern in ein unteres Niveau der Wortwahl legst, aber Insgesamt konnten beide gefallen.

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Terry

Kamikaze

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12

Montag, 15. September 2008, 16:24

Ich möchte Klip und Klar ehrlich sein, weil mir Vorschein und Fassade nicht steht. Ich hatte eigentlich nicht wirklich vor, noch irgendeine Kritik hier rein zu stellen, da mich die äußerst lange Antwort auf meine mühevolle Kritik doch sehr Beleidigt hat. Ich meine wenn ich mir die Mühe mache und dir versuche mit meinem geringen Wissen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, verstehe ich es nicht, weshalb man jeden Punkt systematisch dann versucht wiederum zu erklären und gut zu heißen, ich meine Verar****n kann ich mich auch selbst sehr gut. Dachte mir also, dass du keine sonderliche Kritik brauchst, da du diese nicht wirklich aufnehmen und verstehen willst... Jedenfalls nicht von mir.
Aber ich will nicht auf eine Stufe herab sinken, wo ich mit anderen Augen betrachtet werde. Ich versuche hier jedem im Forum mit Hilfe und Rat beizustehen (auch wenn die Hilfe für mich so gut wie am A***h ist, aber egal). Deshalb habe ich die Kapitel in einem Ruck gelesen und dennoch Notizen gemacht, obwohl ich das eigentlich nicht machen wollte. Mir ist egal, wenn ihr mich anders hier seht, weil ich Dinge ausspreche, die nicht ins Klima passen, aber ich glaube was ich spreche, verletzt niemanden. Egal. Gegen meine erste Meinung, will ich dennoch eine Kritik rein stellen. Ich sehe mir nicht die Antworten hierzu an, sondern werde erst wieder hier rein schauen, wenn das nächste Kapitel da ist...


Lu was soll das?
Ich verstehe dein Verhalten absolut nicht!
Wo liegt dein Problem?
Ich habe das Gefühl, dass du versuchst Kritik auszüben, obwohl es keine Kritik gibt! Und das beobachte ich bei fast jedem deiner Beiträge in jeglichen Threads.
Und was soll das mit "Beleidigung auf eine mühevolle Kritik"? Tut mir leid wenn ich derjenige bin, der mal direkt dein Verhalten anspricht, aber ich finde das nicht in Ordnung!


1. Ein Satzfehler stach ins Auge: "...die wonnige Liebe von Larry von Louise...". Du meinst wohl eher ein UND zwischen den beiden Namen.


Das ist also deine "mühevolle Kritik"? Rechtschreib- und Grammatikfehler gibt es zu genüge. Ich selbst habe auch einige Vertippser in der Geschichte entdeckt, aber habe, genau wie du, den eigentlichen Sinn darin verstanden. Solche Kleinigkeiten sollten imho nicht unbedingt erwähnt werden.

3. "Hätte Jaenckel nicht blitzschnell seine Füße rausgezogen, wären sie ihm gebrochen geworden.". Willste mich verarschen? Was sind denn das für Raumfahrzeuge, wo sich der Pilot die Beine plötzlich brechen kann, wenn es übernommen wird? Will nicht wissen, wieviele da mit Beinprothesen herum wandern.


Genauso logisch, wie Hologramme, auf denen man als Mensch aus Fleisch und Blut drauftreten kann.
Science-Fiction mein Lieber. Geschichten... Phantasien, wo der Autor freie Wahl hat Surrealismus in Realismus umzuschreiben.
In Sci-Fi können Roboter sogar menschliche Frauen schwängern.

Sorry wenn ich dich direkt angreife, aber das ist das, was ich vor ein paar Zeilen erwähnt habe :
Du übst manchmal Kritik aus, wo es nichts zu kritisieren gibt bzw. wo es fehl am Platz ist. Denk mal darüber nach oder quatsch mich mal direkt an, wir beide kennen uns gut genug um das auch anders aus der Welt zu schaffen.

soo.. nun zu meiner Kritik zu Zaz Montana :

Erstmal ein dickes Lob für das aufplitten des Kapitels. Echt raffiniert gelöst, diese Kapitel zu teilen und dabei eigenständige Namen zu vergeben. Hätte ich auch tun sollen :P
Es ist wie immer schön, wie du die Umgebung beschreibst und somit dem darauffolgendem Text noch mehr Ausdruck verleihst. Im zweiten Teil hast du es dann endgültig geschafft, alles ineinander zuverflechten und damit herrlich Spannung und Dramatik aufzubauen.
Eins muss man dir schon lassen, du weißt, wie man in Geschichten Menschen foltert ^^
Hat man ja sowohl in AT, als auch in FS bemerkt, und dennoch findet dieses Element in fast jeder deiner Geschichten seinen Platz und fügt sich hervorragend in die Story, ins Geschehnis, zu einem perfekten Zeitpunkt, ein.
Sehr bemerkenswert im ersten Teil, dass du in jedem Absatz die Locations gewechselt hast und man dennoch nicht die Orientierung verloren hat, nachdem Motto "äh.. wo bin ich etz?"

Die neuen Character versprühten ihren Charme und sind gekonnt ein Teil der Geschichte geworden.
Die neuen Namen bereiteten mir nicht einen Moment kopfzerbrechen und verwirrten mich auch im späteren Verlauf nicht ein einziges Mal.

im großen und ganzen... ein hervorragendes Kapitel! Auch sehr schön die Namen "Oberwelt" und "Unterwelt".
Ich muss schon sagen, es ist wirklich interessant wie du deine Ideen Atmosphäre verleihst, wie die Scheibenwelt Oxcel ^^
Nun wissen wir wie es wäre, wenn die Erde flach gewesen wäre XD

Habe ich schonmal erwähnt, wie sehr ich deinen Humor liebe? Du hast eindeutig die Eigenschaft von Joss Whedon.
Buffy- und Angelfans würden diese Story anhimmeln ^^
Ich muss zugeben, dass ich mich bei deiner Geschichte, wie in Firefly/Serenity fühle.

so.. zum Schluß noch etwas negative Kritik :

Hin und wieder wusste ich nicht, welcher Character redet.
Dies wird besonders schwierig, wenn mehr als zwei Personen in einem Raum sind.
z.b. gegen Ende mit Zaz, Ellen und Tom.

oh... und noch eine Frage : Wer ist Xam? Bis ich begriffen habe, dass das mit den Käfern nur ein Traum gewesen ist.. aber dennoch. Das war vermutlich die einzige Passage, wo ich etwas Rätseln musste :D

ansonsten : TOP!


Lucris

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13

Montag, 15. September 2008, 16:42

Ich hab wohl wirklich einen schlechten Tag gehabt MfLuder und es war nicht in Ordnung, dass ich meine Wut in das Forum hier schmeiße. Es tut mir Leid was ich eben geschrieben hatte, weil es nicht hier hin gehört. Ich editiere meine Kritik und hoffe, dass du das vergessen kannst. Sorry Leute, brauchte halt einen Arschtritt. ;(

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MfLuder

Gaukler

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14

Montag, 15. September 2008, 20:02

@Lucris
Alles ok, legen wir das beiseite.


@Terry
Hui, wo mir echt ein Stein vom Herzen fiel, ist, dass die neuen Namen alle irgendwie gut sich in die Erinnerung einprägen. Ich hatte immer Angst, dass man überhaupt nicht mehr peilt, wer wer ist.

Zu Jaenckels Beinebrechen:
Wie gesagt, ich wollte damit irgendwie zeigen, wie die Cylon Corporation tickt. Es hat sowas von China, wo einfache Arbeiter in Fabriken gesteckt werden und, wenn sie dann bei der Arbeit an gefährlichen Maschinen verstümmelt werden, einfach fallengelassen werden. Sagen wir so, das Universum ist zu groß, damit solche Sachen auffallen.
Und außerdem ist die "Hedonist" eher ein vorsinnflutliches Gefährt. So automatisches ABS gibts da net.

Bei den Käfern wollte ich ein bisschen, dass man rätselt. Außerdem kann es gut sein, dass zu dem Thema Xam noch nicht alles gesagt ist...

MfLuder

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15

Samstag, 4. Oktober 2008, 12:33

Ein kleines Update:

Jemand sehr nettes, und zwar jemand, der Deutsch studiert hat, hat sich das erste Kapitel von Zaz zu Gemüte geführt und parallel gleich Korrekturen des Kapitels durchgeführt, die ich eingegeben habe.
Damit müsste das erste Kapitel "Das gefrorene Lächeln" weitesgehend fehlerfrei sein und auch ein paar minimale stilistische Dinge wurden geändert. Mir ist auch aufgefallen, dass ich die "Trek" einmal mit ck und einmal mit k geschrieben habe (Kapitel 1, ck, Kapitel 2 k).
In Kapitel 1 findet man nun ebenfalls die nun endgültige Schreibweise "k".
Ich hoffe, dass der Lesefluss nun weitaus besser ist, als vorher.

MfLuder

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16

Donnerstag, 12. Februar 2009, 00:07

Hi. Ich weiß, ich war in letzter Zeit, was dieses Forum angeht, sehr, sehr nachlässig, aber einfach, weil ich ziemlich viel um die Ohren hatte, u.a. habe ich einen kleinen Film gedreht, etc.

Jetzt bin ich aber wieder da und konnte endlich das dritte Zaz Kapitel fertig stellen, was ich dann auch hiermit online stelle.
Das Ding hat mich sehr lange beschäftigt. Die erste Fassung war schon im Oktober fertig, eigentlich während einer etwas längeren Drehpause von ein paar Tagen geschrieben, dann aber blieb es liegen. Hab mich erst wieder im Januar an das Material gesetzt und jetzt vollendet.
Was Zaz allgemein angeht, so ist er in meinem Kopf so lebendig wie nie zuvor und immer wenn ich Zeit habe, schreibe ich was.

Zum dritten Kapitel. Es ist vermutlich das absolut dunkelste, was ich jemals geschrieben habe. Und ich hoffe, viel dunkler werde ich auch nicht mehr schreiben. Gerade gegen Ende gibt es schon eine relativ böse und grausame Szene, deswegen gebe ich wirklich eine kleine Warnung diesbezüglich ab, dass dieses Kapitel, vorrausgesetzt, ich habe alles richtig gemacht, wirklich an die Nieren gehen könnte.
Vielleicht überschätze ich mich auch maßlos und alles ist extrem harmlos.
Aber ehrlich, ich hab lange nachgedacht, ob ich das wirklich schreiben soll und dann, als es fertig war, ob ich das Ende so veröffentlichen kann, aber ich denke, alles andere wäre nicht konsequent für die weitere Geschichte gewesen.

Ich bin wirklich sehr auf eure Kritiken gespannt. Es ist eine andere Geschichte und seit langer Zeit (seit "Wieder Winter") auch eine sehr persönliche, vielleicht auf einer gewissen Ebene die persönlichste von mir bis jetzt.

Ok, hier gehts lang:
Auch hier geht es ab sofort zum tollen, neuen RELEASE THREAD!!!


Da das letzte Kapitel schon länger her ist, dachte ich, ich geb nochmal eine kurze Zusammenfassung der Handlung.

Inhalt Kapitel 1+2:

Spoiler Spoiler


Zaz Montana ist ein Kopfgeldjäger, der wie ein Geist von Planet zu Planet zieht, um wahllos und willkürlich Leute zu ermorden. Dabei geht er mit allen möglichen Mitteln vor, u.a. heimtückisches Vergiften. Als er den Kleingangster Tax Taxton umbringt und dieser in den letzten Momenten seines Lebens darauf verzichtet, Zaz im Gegenzug ebenfalls zu töten und ihm sogar noch lächelnd sagt, dass er nicht glaubt, dass Zaz etwas ähnliches kann, regt sich zum ersten Mal seit Ewigkeit etwas menschliches in Zaz.
Zaz nimmt daraufhin einen Auftrag von seinem Freund Wanka an, ein deformiertes, unmenschliches Wesen, das sich von Gold ernähert. Zaz soll einen Unterweltboss für Wanka ausschalten, The Black Hat. Zaz reist zum Mole, dem letzten Planeten des Universums.
Dort trifft er auf Pink, die ihn einst aus einem brennenden Wrack gezogen hat. Zaz liebt Pink, doch Pink ist lesbisch, so das diese Liebe unerfüllt ist. Wohl auch aus diesem Grunde wandelte Zaz für lange Zeit als lebender Toter durch die Welt, der in Wahrheit nur nach seinem eigenen Tod suchte. Doch nun hat Tax Taxton, anstatt ihm diesen Tod zu geben, ihm die Aufgabe aufgebürdet, sich zu bessern.
The Black Hat wird auf Zaz aufmerksam. Dieser unberechenbare Mann, der anscheinend nur auf pure Zerstörung aus ist, hat einen ruhigen Jungen, Billy, als ständigen Begleiter und versucht, direkt bei seiner ersten Begegnung Zaz eher spielerisch zu vernichten. Es kommt zu einem großen Kampf. Am Ende gewinnt Zaz, doch er tötet Black Hat nicht. Black Hat hat auch als absoluter Zerstörer doch Angst vor dem Tod und Zaz sieht ihn so verwundbar wie noch nie ein anderer Mensch. Black Hat ist darüber so fürchterlich wütend, dass er sich von nun an nur noch auf Zaz konzentrieren will.
Zaz schwört vor Pink, ein besserer Mensch zu werden. Beides, die Hoffnung auf Erlösung und die Hoffnung auf Pinks Liebe, sind unmögliche Wege. Und doch will Zaz sie beschreiten, will sehen, ob noch etwas Menschliches in ihm ist.

Die Cylon Corporation herrscht über das Universum, über die zweite und die dritte Ringwelt. Abgeleitet wird dieser Herrschaftsanspruch dadurch, das die Cylon behauptet, Leute aus der ominösen ersten Ringwelt, in die keiner wegen eines grellen Lichtschirmes reinsehen kann, hätten ihnen dies befohlen. Unter vielen regt sich deswegen Unmut. Es gibt sogar eine Revolution gegen die Cylon, angeführt von einem Geza Genzeva.
Zaz hat Unterschlupf bei dem skurrilen Jaenckel gefunden und will nun anfangen, ohne Kopfgeldjägertätigkeit, sein Leben zu bestreiten. Und doch ist da eine Leere, er steht zwischen allem.
Macius Dilker, ein hohes Tier der Cylon wird von einem Vanderlay angesprochen. Dieser will mit Dilker einen Pakt schließen, um einen großen Plan in Bewegung zu setzen, den Dilker schlussendlich annimmt. Vanderlay will im Gegenzug Zaz' Kopf. Dazu heuert Dilker Zaz' alte Meisterin, die Prinzessin an. Seine Pläne werden jedoch von einer weiteren Cylon Führungskraft gestört, Elenin van Elten, die wiederum eine Polizeikommission einsetzt, um Zaz zu fangen. Schließlich fällt diese Aufgabe an den animalischen Tom Fenix und dem Bürokraten Alexis Dryngar. Alle drei Parteien treffen sich auf einem Scheibenplaneten.
Zaz und die Prinzessin geraten aneinander, doch entgeht Zaz knapp dem Tode. Alexis Dryngar entpuppt sich als sadistischer Folterer und foltert Jaenckel, der danach Zaz bittet, zu gehen. Tom Fenix ist von den Methoden seines Kollegen entsetzt, muss jedoch weiterhin mit ihm zusammenarbeiten.
Vanderlay gibt sich Dilker am Ende des Kapitels durch eine verbrannte Narbe auf der Brust als Bewohner der ersten Ringwelt zu erkennen. Als Zaz kurze Zeit später in Jaenckels Cockpit alleine sitzt, öffnet er seine Rüstung und auch er trägt diese Narbe, d.h. auch er ist ein Bewohner der ersten Ringwelt und weiß also als einer der wenigen, was sich hinter dem Lichtschirm verbirgt...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »MfLuder« (12. Mai 2012, 07:45)


Terry

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17

Donnerstag, 19. Februar 2009, 16:01

Du schaffst es echt mein Zeitplan durcheinander zu bringen! Ich hab eh so wenig Zeit XD
Aber Zaz musste(!!!) ich einfach reinziehen. Hab dafür 3 Tage gebraucht :P

Wieder einmal ein Meisterwerk und spannender als je zuvor. Normalerweise liegen mir solche Detektivgeschichten gar nicht, aber seit Brian Coaxley bin ich förmlich magnetisch anziehbar.
Auch hier in Zaz Montanas drittem Kapitel baut sich eine sagenhafte Spannung auf, es war wirklich schwer für mich zu entscheiden, soll ich weiter lernen oder soll ich den Rest verschlingen?
Prioritäten setzen ist manchmal so verflixt schwierig ;(
Die Atmosphäre ist dir wie immer wunderbar gelungen. Ich liebe es, wie du die Umgebung und die Natur beschreibst. Wie Wind, Blätter, Tiere und der menschliche Körper auf Situation eingehen, wie Licht und Dunkelheit zusammenspielen, wie das ganze harmonisch ein gesamtes Bild wiederspiegeln. Einfach traumhaft. Allein schon der Gedanke, das ein riesiger Planet mit seinen Goldadern über einem schwebt macht dieses SciFi-Abenteuer so grandios. Aber es verdeckt nicht die Tatsache, was für ein dunkles Kapitel man vor Augen hat. Ich habe gut beobachtet wie Zaz sich entwickelt, wie er zuhört, Dinge zusammenzählt und emotional eine Bindung herstellt. Das Ende ging mir regelrecht unter die Haut. Ich habe zwar mit einem Bad Ending gerechnet, aber selbst das, konnte mich davor nicht bewahren. Großes Lob!


Lucris

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18

Donnerstag, 16. April 2009, 15:58

Ich habe seitdem ich hier bin, sehr vieles gelesen. Sehr viel, was krank war. Sehr viel, was versucht hatte eine kranke Welt bzw. Szenario im Geiste zu erschaffen und dem Leser zu präsentieren. Egal was ich jemals lese, so stellt mein Gehrin sofort all das innerlich mir vor und ich werde eins mit jeglichen Gefühlen, die so gut es geht mir präsentiert werden. Was ich jetzt sagen werde, ist mein voller ernst MfLuder. Ich erlebe noch jetzt den leichten Nachgeschmack dieses Kapitels und ich kann echt nur sagen...

Du bist ein krankes und merkwürdiges Genie


Noch nie hatte ich so etwas dermaßen verstörendes wie dieses Kapitel gelesen. Ich musste es in einem Ruck sofort durchlesen und ich konnte nicht fassen, zu welchen Storywendungen du dich entschieden hast. Es war toll... aber absolut, und ich meine wirklich ABSOLUT KRANK IN JEDER HINSICHT. Du hast Bilder von soviel Leid und Schmerzen ausgelöst, dass ich mich einmal sogar erwischt habe, wie eine Träne mir entkam. Deine Fähigkeit den Leser in eine andere Welt zu entführen, ist erschreckend, aber noch viel mehr erschreckend ist der Inhalt und der Verlauf dieses Kapitels. Ich meine MEIN GOTT... Es war furchtbar, was du uns hier vorzeigst und ich werde lange nicht das vergessen, was ich hier lesen musste. Ich will hiermit nicht auf die blutige Beschreibung hin deuten, sondern nur auf die blanke, drammatische Richtung, die dein krankes Hirn hier eingeschlagen hat. Das Ende ist eines der traurigsten, die ich jemals gelesen habe und es ist nicht ein guter Nachgeschmack, sondern einer, den ich so schnell wie Möglich nur vergessen will. Herzlichen Glückwunsch MfLuder... Du hast mich hiermit innerlich zerstört. *Klatsch sarkastisch in die Hände*

Kapitel 1-03 Blattherz = 9/10 (Wenn ich keine Gefühle hätte und nur deinen Stil betrachte)

Kapitel 1-03 Blattherz = 3/10 (Weil ich dieses Kapitel nur so schnell wie Möglich vergessen will... Manche Genies können erschrecken).


Nichtsdestotrotz, bist du einer der Besten unter uns Hobbyauthoren, und das hast du mit diesem Kapitel wieder einmal bewiesen...

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19

Donnerstag, 16. April 2009, 19:08

Danke.

Mal kurz zum Kapitel: Ich hatte mich leider etwas zu früh in meiner Kindheit mit Serienkillern beschäftigt (hauptsächlich wegen "Schweigen der Lämmer") und wollte mal wissen, was eigentlich an der ganzen Sache dran ist. Ich muss dazu sagen, dass ich ein sehr ängstliches Kind war und viel Angst vor der Dunkelheit hatte. Als ich also die Tatortberichte von Profilern las, sprang meine Phantasie ziemlich schnell und sehr lebendig an. Man braucht bloß heute in die Nachrichten zu schauen, wo ein Typ ne 13-jährige vergewaltigt, es ist einfach widerlich, was so passiert.
Und all das wollte ich da drin verarbeiten. Das, was dort passiert, ist eine Mischung aus verschiedenen realen Fällen. Manche mögen vielleicht Andeutung auf den real existierenden Zodiac-Fall und auch Jack-the Ripper da drin sehen. Aber es ist auch eine Verarbeitung von Kindsheitsängsten, von der Furcht vor der Dunkelheit. Und es ging mir darum, auch mal einen halbwegs realistischen Bösewicht zu präsentieren, zu zeigen, dass das eben nicht so toll ist, das reale Böse ist eben weder groß noch beeindruckend, noch sonderlich charismatisch. Ich wollte einen Killer, der eigentlich recht doof ist.

Aber vollkommen unzurechnungsfähig bin ich noch nicht. Ich will damit irgendwie auch irgendwo hin. Und natürlich wird sich das nächste Kapitel auch darum drehen, wie Zaz damit umgeht, was er tut, wie er sich entwickelt, was für Schlüsse er daraus zieht.

Bis jetzt war er recht kühl. Jetzt traf es ihn (und vermutlich auch den Leser) mit voller Wucht, d.h. er ist quasi wieder da, wo er einmal angefangen hat, abzurutschen.

MfLuder

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20

Freitag, 15. Mai 2009, 19:00

Hier ist endlich mit einiger Verspätung das vierte Zaz Kapitel. Aufgrund der hohen Seitenzahl (45 Seiten) ist es auf zwei Teile aufgeteilt worden.

Es fasst in gewisserweise vieles aus den ersten drei Kapiteln wieder auf, aber in gewisserweise führt es vor allem das erste Kapitel weiter.

Ich poste einfach mal:

Ab sofort in einem Teil

Viel Spaß beim Lesen!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MfLuder« (12. Mai 2012, 07:46)


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