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[Adventure] Assassin's Creed

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Ada

Nachteule

  • »Ada« ist weiblich

Wohnort: Berlin

Beruf: Bandenmitglied der "Nachteulen"

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81

Sonntag, 3. Februar 2013, 14:26

Ich war von den vorherigen Teilen der AC-Serie immer begeistert gewesen (bis auf Revelations, da hält sich die Begeisterung in Grenzen.)
Teil 3 konnte mich leider nicht in seinen Bann ziehen, trotz einiger guter Sachen.

Die Gründe dafür sind folgende:

Mir kam es so vor, als hätte man uns ein halbfertiges Produkt serviert. In keinem Teil zuvor sind mir so viele Bugs aufgefallen wie in diesem. Teilweise musste ich einige Missionen mehrere male neustarten, um sie überhaupt beenden zu können. Ihr könnt euch vorstellen, dass dies auf Dauer einem den Spielspaß verdorben hat.

Die Synchronisation war manchmal sehr asynchron. Gleich am Anfang des Spiels, also beim Gespräch mit dem Kapitän, ist dessen Gesicht eingefroren.
Sobald Connor in seiner Muttersprache geredet hat, konnte ich ihn nur mit viel Mühe zuhören. Die monotone Stimmlage zerrte an meinen nerven.

Was mir noch negativ aufgefallen ist, waren die vielen Unreimheiten was die Klamotten von den Zivilistinnen anging. Man konnte hin und wieder durch den Stoff hindurch ihre Beine sehen. Auch bei Connor schien es so, als würde sein Schwert ständig durch die Kleidung schneiden.

Und, was am erschreckensten war, waren die Gesichter einiger Figuren. Sie hatten nichts mehr lebendiges an sich, sondern wirkten wie die von Wachsfiguren: starr und leblos.
Am meisten hat mich Rebeccas erschrocken. Bei ihr hat man offensichtlich mit dem Facelifting übertrieben.

Zuguterletzt noch ein Statement zur Story. Sie fing gut und spannend an, wurde aber von mal zu mal immer unglaubwürdiger. Vor allem gegen Ende dachte ich mir nur: das ist doch wohl jetzt nicht euer Ernst?

AC3 hatte selbstverständlich auch gutes zu bieten, z.B. die Siedlungsmissionen. Dort hatte man die Möglichkeit, seine Mitmenschen und auch Connor näher kennenzulernen. Diese Missionen haben mir von allen anderen am meisten Freude bereitet.
Man konnte wieder viele bekannte Nebenmissionen erfüllen, auf Schatzsuche gehn und mit seinem Schiff die Meere unsicher machen => maritime-Missionen.
Das man auf Bäumen klettern konnte und es viele schöne Kombo-Sequenzen im Kampf gab, war eine willkommene Abwechslung, genauso wie das jagen und häuten von Tieren UND vom Jäger zum gejagten zu werden. Man konnte durch seine Siedlung Handel betreiben.

Am Ende noch etwas zu Connor. Ich gehöre wohl zu den wenigen, die ihn sehr mögen. Mich hat nur stellenweise gestört, dass man ihn ZU naiv dargestellt hat und in einigen Momenten, dass DER emotionale Augenblick hätte sein können, er viel zu kalt reagierte, was irgendwie gar nicht zu seiner Person passte.

Alles in allem ist AC3 in Ordnung. Wenn ich es kurz beschreiben müsste, dann wäre es ein Rohdiamant, dem es total an Feinschliff fehlt.

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