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Balki

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Montag, 30. April 2007, 03:32

Buch der Geschichte - Herrschaft der Maschinen

Ich präsentiere euch hier voller Stolz mein neuestes Werk.
Dieses Werk ist keine FanFic, es ist eine Geschichte die aus meiner Feder stammt.
Hier der Prolog, er spielt im Jahr 2035, die Menschheit ist kurz vor der Auslöschung, die eigentliche Geschichte wird ein paar Jahre später angesetzt.
Die Story würde ich wie folgt einordnen:
EndZeit Action Roman mit leichten SciFi Einflüssen.

Es ist eine Triologie geplant, unter dem Namen:

Chronicles of Singularity
Das hier ist das erste 'Buch' wenn ihr es so wollt.



Chronicles of Singularity

Book of History - The Machines unleashed



Prolog

Man sah die Lichtstrahlen, dunkles schmutziges Licht flutete in den Raum, die Staubpartikel in der Luft verstärkten nur den Effekt der Unreinheit. Die Farbe an den Wänden splitterte ab, ein dunkles Braun, aber an vielen Orten sah der graue Beton der trennenden Wände durch.
Die Wände trennten die Schicksale von einander, hier war jeder einsam, jeder auf sich gestellt.
Ein Mann saß neben seinem Bett, die Beine angewinkelt den Kopf zwischen den Beinen versenkt.
Er summte, ein altes Lied, ein Kinderlied.
Verrat am Vaterland und Befehlsverweigerung im Krieg, hieß die Anklage, er saß nun seit ungefähr 3 Jahren im Gefängnis, die Tage in der Zelle waren schlimmer als die Tage an der Front, jeden Tag dasselbe Spiel.
Sieben Uhr Weckruf, Morgenkontrolle, Acht Uhr Frühstück, eine braune Brühe und ein Stück Brot.
Danach sind es erstmal ein paar Stunden Langeweile, die Zellen sind offen, man kann die Gefangenen gegenüber sehen, jedoch ist Reden strikt verboten. Wer schläft und von einer Kontrolle erwischt wird, wird geschlagen.
So geht das den ganzen Tag, essen und Löcher in die Wand starren.

Wie lange ist es schon her ?
Zwei Jahre, vielleicht auch 3, ich weiß es nicht die Zeit vergeht langsam hier.
Wie viele werd ich wohl heute zählen, Sieben Gitterstäbe, wieder ist es aus mit der Hoffnung, ein Donner hätte die Stäbe rausgehauen.
Das Licht heute ist besonders dunkel und unrein, ein dunkelroter Sonnenaufgang, ein schlechtes Omen, wir hatten wieder irgendwo verloren ...
Dreiundzwanzig, vierundzwanzig, hm hab ich den nicht schon mal gezählt ?
Ich frag mich ob den anderen genauso langweilig ist, Staubpartikel im schmutzigen Licht zählen ...

Andrew Jenk, ehemaliger Soldat im Dienste des Empires.
Wie die meisten Insassen in diesem Gefängnis sitzt er wegen Verrat am Vaterland und/oder Befehlsverweigerung im Krieg.

"Lasst uns auf diesen denkwürdigen Tag anstoßen."
Mehrere Männer in Anzüngen, saßen um einen Tisch herum, er war feierlich gedeckt, es wurde gefeiert.
"Lasst uns die Erfüllung des Moor'schen Gesetzes feiern, lasst uns feiern das heute am 13. Jänner des Jahres 2030 der erste Computer gebaut wurde, der die Rechenleistung des menschlichen Gehirns übersteigt!"
Die Leistung dieses Computers lag bei rund 120 Terraflops, er übertraf, laut Moravec, das menschliche Gehirn um rund 20 Terraflops.
Allen Kritikern und Gegner zu trotz, haben sie diesen PC entwickelt, jetzt stand nichts mehr im Wege der Entwicklung von einer Seed AI, einer künstlichen Intelligenz, die den Menschen weit zurück lässt, die Seed AI, war die letzte Erfindung die der Mensch noch zu machen hatte.
Wenige Monate später kam die erste Seed AI, die wenigsten Menschen hatten nur noch ansatzweise eine Ahnung, was in der Entwicklung der Technologie vor sich ging.
Die Seed AI, eine künstliche Intelligenz, jedem Menschen überlegen, entwickelte sich ständig weiter und wurde immer fortschrittlicher und besser, der Mensch hatte keinen Einfluss mehr auf die Entwicklung, schon Ende des Jahres war die KI eingeständig, und produzierte die ersten Roboter, Erfindungen an denen die Menschen jahrzehntelang vergeblich forschten und experimentierten schafften die Computer in wenigen Wochen.
Psychologen beobachteten besorgt den Vorgang, die AI verhielt sich neutral, zeigte keinerlei Anzeichen eines Bewusstseins, einem Vorhandensein von denken, sie existierte nur um besser zu werden und um zu forschen. Es kam wie es kommen musste, ein Fehler im Code bei der Weiterentwicklung und im Februar 2031 erklärten die Roboter der niederen, wertlosen und dummen Menschheit den Krieg.

Wie dumm sie doch waren ... Man warnte sie, man begann Terroranschläge um sie einzuschüchtern, doch sie forschten weiter, im Computerbereich als auch im Berreich der molekularen Nanotechnologie.
Die Ergebnisse und Errungenschaften aus zweiterem wurden totgeschwiegen und seit dem Aufstand der Maschinen, bemühen sie sich alle Forschungen und Ergebnisse in diesem Berreich zu vernichten, warum weiß ich nicht, ich bin nur ein einfacher Soldat.
Hänschen klein
ging allein
in den dunklen Wald hinein.
Hm, zwei Beinpaare versperrten mir die Sicht, die schmutzigen Sonnenstrahlen beleuchteten dunkelgrüne Hosen, sie waren ausgebleicht und schmutzig, hier und da sah man wie sie schnell und unprofessionell zusammengeflickt wurden. Ich sah sofort es waren Soldaten, was machen Soldaten in der Zelle eines bescheidenen Verräters.
"Nummer 1475, Andrew Jenk, verurteilt zu lebenslanger Stillhaft aufgrund von Verrats am Vaterland und der Befehlsverweigerung im Krieg gegen die Seed AI. Sprechen sie, sind sie Nummer 1475 ?"
"Und wenn dem so wäre ?", ich brauchte für jedes Wort mehrere Sekunden, jede Silbe musste gutüberlegt werden, es war wie damals als ich sprechen lernte.
"Ich werde dir gehormsam einprügeln.", einen Tritt später lag ich am Boden.
"Sind sie Nummer 1475 ?"
"Andrew Jenk mein Name."
Er trat mich nochmal, es machte ihm anscheinend Spaß.
"Sind sie Nummer 1475 ?"
"Ja verdammt nochmal, wer sonst, seit Jahren sitz ich hier ohne aus der Zelle zu gehen."
"Pass auf deine Zunge auf.", er trat diesmal besonders stark her, sodass es mir die Luft aus der Lunge presste.
"Die Königin des Empires macht ihnen folgendes großzügiges Angebot. Sie werden begnadigt und treten aufgrund ihrer hervorragenden Qualifikation wieder in die Armee des Empire, oder sie werden auf der Stelle exekutiert."
Der Tod ist mir ehrlich gesagt scheißegal, aber ich hatte was zu erledigen.
"Der Feind steht vor der Tür, ich seh es an der Sonne, wahrscheinlich sind Maedow, Stanfield und Davis gefallen und ihr braucht dringend Truppen um die Schluchten bei Brightshire, Eaglow und Dern zu halten, bevor sie bis zur verbotenen königlichen Hauptstadt vorstürmen was ? Wenn es brenzlig wird holt man die Verräter wieder in die Arme ... aber gut ich mach mit."
Hätte ich die letzten Worte nicht gesprochen, hätte man mich auf der Stelle liquidiert.
Aus einigen Zellen hörte man Schüsse.

Nach Ausbruch des Maschinenkrieges ging es sehr schnell, die großen Roboterfabriken in London und Umgebung waren die zentralen Punkte von wo aus die Armee der Maschinen gesteuert wurde.
Die Queen war nach Aibergin geflohen, es war eine Festung in den Bergen südlich von Loch Ness, von hier aus wurde der Widerstand koordiniert, im Laufe der Jahre hatten die Armeen der Maschinen den Großteil Großbritanniens erobert. Hier und da hielten sich ein paar Rebellen in kleinen Dörfern, Höhlen oder Wäldern. Aber der Großteil der Armee des Empires war hier in den Bergen, auch ein sehr großer Anteil an Zivilisten befand sich hier.
In den Bergen waren große unterirdische Felder und riesige Lagerhallen, die Millionen von Menschen die sich hier befanden hatten keinen Hunger zu leiden.
Jedoch saßen die Maschinen vor den Toren, es gab drei Täler zwischen den Bergen, die zu Aibergin führten, alle drei Täler waren ungefähr gleichlang.
Maedow, Stanfield und Davis bildeten den mittleren Verteidigungsring.
Burgsfield war die Stadt am Eingang zu den Schluchten, sie fiel im ersten Kriegsjahr, sie war die äußere Verteidigungslinie die den Zugang den Schluchten absicherte, Brightshire, Eaglow und Dern waren die letzte Hoffnung Englands, wie es auf dem Rest der Welt aussah weiß in England niemand, der Kontakt zur Außenwelt ist abgeschnitten.

Ich saß in einem Transportlaster, neben mir weitere 30 Leute. Die Meisten von uns waren aus dem Knast, einige kannte ich vom sehen.
"Warum habt ihr euch für Eaglow entschieden ?", einer der Jüngeren meldete sich zu Wort.
"Ich hörte, dort soll der Angriff am schwächsten sein."
"Keine Ahnung, einer ist gleich wie der andere."
So ging es einer nach dem anderen, bis ich an der Reihe war.
"Komm schon sags uns!"
"Gut ... ich lebte mit meiner Familie in Stanfield, am Tag des Einmarsches wurden die Zivilisten evakuiert. Meine Familie befand sich westlich des Flusses, die Armee sicherte die Brücken und den Fluss, die Zivilisten auf der westlichen Seite wurden nicht beachtet. Kein Soldat wurde an den Eingängen der Stadt zurückgelassen um ihnen die Flucht zu ermöglichen, ich will bei Eaglow vorstoßen bis nach Stanfield um mich zu vergewissern wie es um meine Familie steht."
Ich sah es an ihren Gesichtern, die Gedanken waren leicht zu lesen.
"Die sind tot."
"Du bist ein Spinner."
"Wir sollen Eaglow verteidigen und nicht Stanfield erobern."
Die Fahrt ging weiter, der LKW war wahrscheinlich noch aus dem letzten Jahrtausend, Fahrkomfort genau null.
"Wisst ihr was ich für Gerüchte gehört habe von Eaglow ?", wieder der Junge, er würde es keine 2 Wochen machen, er ist zu übereifrig.
"General <Blazing Sword> K. Jackson, ist unser Befehlshaber."
"Nicht dein Ernst ?"
"DER K. Jackson."
"GENERAL K. JACKSON !"
"Der Held der in Burgsfield 10.000 Roboter eigenhändig zerstörte."
"Ja, der große held Blazing Sword und wir kämpfen an seiner Seite, er ist eine lebende Legende !"
"Trotzdem war die Legende nicht in der
Lage Burgsfield zu halten und verkroch sich erstmal in den Bergen, bis die nächsten 3 Städte fielen und kehrt erst jetzt zurück...", platzte es aus mir raus.
Die meisten der Leute sahen mich argwöhnisch, gar feindselig an.
"Du halt die Fresse...", wieder der Junge ...

Der Laster mit der Verstärkung war angekommen, die Soldaten sprangen voller Eifer raus und gingen sofort an die Front, der General teilte sie ein, wo wer seinen Job erledigen sollte.
Jenk wurde dem Frontregiment zugeteilt, das den Hauptzugang der Stadt schützte.
Er zog Seite an Seite mit der Legende General Blazing Sword K. Jackson in den Kampf, nicht ahnend das er selber zu einer Legende werden würde ...

__________________________________________________________
AI = Artificial Intelligence
KI = Künstliche Intelligenz
Seed AI = Künstliche Intelligenz die dem Menschen überlegen ist.

Balki

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Dienstag, 1. Mai 2007, 23:38

2 Jahre nach dem Prolog:

Mensch und Maschine

"Gib es her!"
"Na Na Na, hols dir doch."
"Das ist mein ICS, gib es her, mein Papi hat es mir geschenkt!"
"Na Na Na, jetzt ist es meiner, warum schenkt man auch einem Mädchen ein ICS, dazu noch so ein gutes, du kannst eh nicht damit kämpfen."
Ein kleines Mädchen, im Grundschulalter, rannte einem gleichaltrigem Jungen hinterher.
Er hielt ein ICS, ein IronCuttingSword in der Hand, diese Art der Waffen wurde ungefähr zehn Jahre vor dem Krieg erfunden.
ICS sahen aus wie normale Schwerter, aber sie waren federleicht, die Schwerter bestanden aus Kunststoff mit einer dünnen, keinen Nanometer dicken, Titaniumlegierung.
"Gib es her oder ich sag es Oma!"
"Bäh na gut ...", der Junge schmiss das Schwert dem Mädchen entgegen.
Es flog direkt auf sie zu, mit der Spitze vorran, als es in der Luft von einem Typen gefangen wurde.

"Peter, was soll der Unsinn, das hätte ins Auge gehen können, was wäre passiert wenn ich nicht hiergewesen wäre ? Denkst du auch nur eine Sekunde lang nach... geh auf dein Zimmer sofort!"
Ich war etwas zu streng zu dem Jungen, aber er musste endlich lernen Verantwortung zu zeigen, nächstes Jahr würde der Kampfunterricht beginnen.
"Danke Onkel..."
Ich hätte nicht so streng sein sollen, schließlich ist es mein Job auf die Kleine aufzupassen, ich bin vierundzwanzig Stunden am Tag an ihrer Seite.
"Nichts zu danken."
"Onkel ?"
"Ja, Siren ?"
"Hast du kurz Zeit ?"
Wir setzten uns nebeneinander aufs Gras, ich hatte kurze Shorts an, das Gras kitzelte mich.
Die Sonne strahlte wie seit langem nicht mehr, reines Licht, der Wind wehte die Abgase aus den Maschinenstädten weg, reines Sonnenlicht strahlte auf die Wiese.
Zum Glück war es noch so früh, sowas schönes hatte ich seit langem nicht mehr gesehen, die Sonnenstrahlen brachen sich in den Tautropfen, hunderte kleiner Regenbogen auf hunderten Grashalmen.
"Onkel ... ?"
"Was bedrückt dich denn ?"
"Wann kommt Papi zurück ?"
Das war es also ...
Es muss schwer sein für sie, vor knapp einem Jahr zog ihr Vater an die Front.
Prinz Jones ... er war eine Koriphäe auf dem Gebiet der molekularen, Bionanotechnik.
Er hatte mehrere bedeutende Erfindungen gemacht, ohne die wir den Krieg verloren hätten.
Als bedeutendenste Erfinung sind die Nanokits zu zählen, kleine Roboter die im Körper alle Verletzungen heilen, hochentwickelte Technologie, als einfacher Soldat versteh ich sie nicht, ich weiß nur das viele Soldaten heute nicht Leben würden ohne sie, ich bin auch einer.
"Ich weiß es nicht ..."
"Ist Papi tot ?"
"Nein das ist er nicht, ich habe erst gestern mit ihm geredet..."
Es waren mittlerweile 2 Wochen her seit unserem Gespräch, mittlerweile könnte er tot sein, aber das würden wir sofort erfahren.
Wir legten uns ins weiche Gras, die Sonne beschien unsere Gesichter.
"Gestern hat man uns die Funktionsweise der Feldhallen erklärt."
"Und hast du auch brav aufgepasst ?"
Man hielt die Kinder beschäftigt, wenn der normale Lehrstoff nicht ausreichte wurde ihnen auf eine kindliche Art und Weise die Funktionsweise der großen Komplexe in den Gebäuden erklärt.

"Euer Majestät."
"Ja ?"
"Die neuen Berichte von der Front sind hier."
"Siehst du die Beiden ?"
Die Königin des Empires zeigte aus dem Fenster, Siren und Andrej tollten auf der Wiese rum.
"Siren und ihr Bodyguard."
"Ja ... siehst du wie sie lachen ? Wie sie fröhlich sind ?"
"Ja, hier ist der Krieg noch nicht vorbeigekommen."
"George, machen sie die Augen auf, sehen sie nicht wie er leidet ?"
"Der Bodyguard ?"
Niemand im Empire kannte Andrejs Namen, er war schon immer der Bodyguard.

"Hahaha, Onkel ich kann nicht mehr."
"Oke, machen wir eine Pause Siren."
Ich mag das Mädchen, sie ist voller Lebensfreude, ich tue alles damit sie glücklich ist.
Ich habe es Jones versprochen, ich sollte auf seine Tochter aufpassen und falls die Roboter durchbrechen, sollte ich mein wahres Potenzial zeigen ...
"Onkel, du siehst so traurig aus ?"
"Es ist nichts Siren, spielen wir weiter ?"
"Nee, ich muss wieder in die Schule."
Sie stand auf und rannte los, ich sah ihr hinterher, ihr blondes Haar wehte ihr hinterher, es leuchtete golden, heute schien die Sonne wirklich schöner als sonst.
"Hey."
"Ihr seid es Hoheit."
"Nenn mich nicht so, jedenfalls nicht wenn wir unter 4 Augen sind."
Der König war 75, seine 2 Kinder Prinz Jones und Prinzessin Keira waren an der Front, er war der Oberbefehlshaber der britischen Armee und trotz seiner 75 Jahre, war er der beste General den wir hatten, selbst die MaschinenKriegsKI konnte es mit ihm nicht aufnehmen, im Krieg war das menschliche Denken der Seed AI überlegen.
Ich hatte größten Respekt vor ihm.
"Hoheit ?"
"Ja ?"
"Wissen sie was neues von der Front ?"
"Jones ist am Leben wenn sie das wissen wollen."
Ich tat so als ob es mich interessierte und atmete erleichtert auf, aber er wusste das ich was anderes gemeint habe mit meiner Frage.
"Was ist mit Jenk und K. Jackson ?", platzte es aus mir raus.
"Seit der Rückeroberung von Maedow, Stanfield und Davis, haben wir nichts mehr von ihnen gehört... Sie sind zu zweit in Richtung Burgsfield gezogen, das wissen sie doch bereits schon, seitdem haben wir keine Nachricht mehr von ihnen bekommen."
"Warum haben sie das getan ..."
"Weil sie kein Versprechen gegeben haben es nicht zu tun. Ich weiß wie sie sich fühlen, sie kämpften an der Seite von Jackson in Burgsfield, als die Stadt fiel, sie wollten keinen Ruhm und wir sorgten dafür das er eine Legende wurde, während du unbekannt bliebst. Wir wissen was ihr die nächsten Jahre geleistet habt, ihr wart in London habt der Seed AI großen Schaden zugefügt und seid hierher zurückgekommen, er ging an die Front, du hast Jones, deinem alten Freund versprochen auf seine Tochter aufzupassen und sie auszubilden, das ist jetzt 3 Jahre her, er ist seit einem Jahr auf der Front, die ersten Jahre warst du noch glücklich und hast gelacht, aber seit er an der Front ist, frisst dich das Verlangen auf, das Verlangen wieder Seite an Seite mit deinem alten Freund Blazing Sword in die Schlacht zu ziehen, du willst auch wissen wer dieser Jenk ist ... Ich weiß es ist schlimm, aber glaub mir, mir gehts genauso, ich wäre auch viel lieber draußen auf dem Schlachtfeld, aber mein Körper macht das nicht mit. Dich bindet ein Versprechen an diesen Ort, deswegen Kopf hoch ..."
"Euer Majestät, wenn ihr mich entschuldigt ich gehe trainieren, Siren hat jetzt vier Stunden unterricht, ich muss darauf achten nicht zu verrosten..."
"Gehabt euch Wohl..."

Der König beobachtete traurig wie sich Andrej zum Palast aufmachte, um wie jeden Tag mehrere Stunden im Trainingsraum zu verbringen und halbtot rauszukommen.
Die Königin leistete dem König Gesellschaft, er hatte seinem persönlichen Berater das Kommando überlassen, er wollte einen Tag entspannen, sich ausruhen und Kraft tanken.
Die Natur war ihm gnädig, die Sonne scheinte, es war warm, die Bergvögel zwitscherten wie seit langem nicht mehr.

"Fünf mal Fünf ist ?"
"Zwanzig!"
"Nein James, schrei nicht raus und denk nach."
"Ich, Ich"
"Ja Siren ?"
"Fünfundzwanzig ist das Ergebnis."
"Richtig Siren."
"Bäh Streberin."
"Das will ich nicht gehört haben!"
Der Unterricht ging weiter, viele der Schüler tagträumten, vorallem die Jungs, sie passten nicht auf, sie würden ab nächstem Jahr, wenn sie ihren 10ten Geburtstag vollendet haben, auf die Kampfschule wechseln, wo sie dann zu Soldaten ausgebildet werden. Mädchen konnten freiwillig falls sie wollten ebenfalls auf die Kampfschule, aber die Meisten entschieden sich dagegen, es gab zwar viele Jungs die den Armeedienst ablehnten, aber der Großteil der Berufe in der Hauptstadt wurde von Frauen ausgeübt.

Nachdem der mittlere Verteidigungsring erobert war, hatte man trotzdem davon abgesehen, die Städte Brightshire, Eaglow und Dern wieder zu bevölkern, zu groß war die Gefahr eines erneuten Durchbruchs an der mittleren Linie und unter Umständen würden sie es diesmal nicht schaffen in der Schlucht genug Zeit rauszuschlagen, die Städte zu evakuieren bevor der Kampf um sie erneut begann.
"Schatz wie steht es mit der Entwicklung des Schilddisruptors ?"
"Sehr schlecht. Das Hengman'sche Prinzip ist nicht auszuschalten, die Formel ist perfekt, die Schilde die vor knapp 12 Jahren entwickelt wurden, können nicht ausgeschaltet werden und wenn, dann hätten die Maschinen es schon längst geschafft."
"Wie blöd ... die ach so intelligenten Maschinen benützen eine von uns erfundene Technologie vor ihrem glorreichen Zeitalter der Singularität um gegen uns in den Krieg zu ziehen, hätte Hengman die Schilde bloß nie erfunden..."
"Schatz, wenn dem so wirklich gewesen wäre, hätten wir den Krieg schon längst verloren..."
2025 entwickelte der Wissenschaftler Hengman den Hengman'schen Schild, die Funktionsweise ist einfach, der Schild verbraucht relativ wenig Energie und versorgt sich teilweise selbst.
Der Schild wird in Form einer Halbkugel emmitiert, der Radius beträgt zwei Meter.
Die Funktionsweise des Schildes war nicht kompliziert, es wurde ein starkes Magnetfeld um die Person aufgebaut, Laserstrahlen werden gegen den Schild gefeuert, das Magnetfeld biegt die Laserstrahlen und somit entsteht ein zuverlässiger Schutz. Alles was eine höhere Geschwindigkeit als 40 km/h hat, wird vom Schild reflektiert und/oder von der Laserstrahlung verbrannt.
Das Hengman'sche Schild revolutionierte die Kriegsführung, Schusswaffen waren nahezu nutzlos.
Wenn 2 Personen einen Schild tragen und weniger als 4Meter Abstand
halten, verschmelzen die beiden Schilde zu einem, sodass man, wenn man in den gegnerischen Schild eindrang, man auf ihn schießen konnte.
Zwei Jahre nach dem Hengman'schen Schild wurde das ICS erfunden, das Schwert von morgen.
Der Kampf fand wieder Mann gegen Mann stand, die Anfangs verwendeten starken Panzerungen in den ersten 2 Jahren wurden nutzlos, sie schützten damals vor konventionellen Nahkampfwaffen und boten sogar etwas Schutz gegen Eindringlinge mit Schusswaffen, das ICS jedoch schneidet jedes Material ohne Probleme, die Klinge ist immerscharf, Nanotechnologie vom feinsten.
"Die Roboter sind uns im Kampf unterlegen. Sie können nicht denken wie wir, sie handeln nach einer starren Vorgehensweise die ihnen einprogrammiert ist. Die KampfKI ist auf einem hohem Niveau, das schon, aber ihr fehlt ein entscheidender Faktor, den wir Menschen aber haben.â€?
"Schatz und das wäre ?â€?
Jetzt fühlte sich der König in seinem Element, wenn er seiner Frau die Grundlagen des Krieges näherbrachte.
"Eine KampfKI hat ungefähr unseren Informationen zufolge 3 millionen verschiedene Bewegungsabläufe, Angriffe, Konter, etc. Sie besitzt eine sehr gute Auffassungsgabe und wählt automatisch die am besten passende Abwehr und Angriffsmethode. Was sie jedoch nicht tun kann, ist unser Verhalten berechnen, jeder Soldat hat seinen eigenen Stil, reagiert unterschiedlich, macht oft etwas überraschendes, was die Maschine nicht erwartet hätte, was sie nicht berechnet hat, weil sie es für unwahrscheinlich hielt. Selbst der beste Kampfroboter kann nicht den ganzen Kampf berechnen und da sind wir Menschen ihnen im Vorteil, sie kämpfen stur, ohne Gefühl, ohne Emotion. Deswegen können wir ihre Bewegungen erahnen, wir können sie in eine Falle locken, einen Angriff vornehmen, der leicht gekontert werden kann, aber das berechnet die Maschine mit ein, sie geht davon aus das es eine Finte ist und rechnet sich die wahrscheinlichsten Aktionen die wir danach machen aus. Deswegen müssen wir den schwachen Angriff starten, der uns töten könnte, die Maschine erwartet eine Finte und reagiert eher zurückhaltend, sodass unsere Finte nicht verheerend ist, dann erwartet sie unseren eigentlichen Angriff, wir schlagen mit voller Wucht zu, die ganze Konzentration der Maschine ist auf diesen Schlag ausgelegt und hier müssen wir wieder eine Finte einsetzen, die Maschine wird überrascht sein, wahrscheinlich aber schnell genug schalten können und unseren Schlag trotzdem parieren, doch das war unsere nächste Finte, der Schlag der zuerst eine Finte darstellte, ist wieder der echte Schlag, den wir mit einer weiteren Finte verdeckt haben und hier treffen wir dann meistens die Maschine, sie kann noch so viele Bewegungsabläufe und Daten haben, sie wird nie wissen, wann eine Finte kommt und ein echter Angriff und nach einigen Finten wird sie überlastet sein, verstehst du es ?â€?
"Nein ...�
"Macht nichts, die wenigsten verstehen es, eine Finte, die eine Finte verdeckt, die die Finte verdecken soll die den echten Schlag verdeckt... Die Seed AI müsste die KampfKI upgraden, ihr mehr Möglichkeiten geben, ihr intellektuelle Fähigkeiten geben, damit sie 'denken' kann und die Finten durchschaut, die aktuelle KampfKI unterscheidet sich nicht besonders von der KI unserer Traningsgeräte.â€?
"Und warum macht sie es dann nicht ?�
"Weil sie dann nicht mehr die einzige Seed AI ist.�
"Hat sie denn sowas wie eine Persönlichkeit, ein Ego ?â€?
"Jain.�
"Was dann ?�
"Wir können sie nicht nach unseren Maßstäben beurteilen. Die Seed AI ist der Kern, der Kern aller Maschinen, die KI kümmert sich den Informationen die uns Blazing Sword und der Bodyguard gebracht haben um 99% aller Programmabläufe des weltweiten Maschinennetzwerks.
Die restlichen 1% übernimmt die KampfKI.
Die Seed AI denkt nicht wie ein Mensch, sieht sich jedoch als eine Person, sie existiert um zu funktionieren und sie funktioniert perfekt, deswegen will sie alles auslöschen das nicht perfekt funktioniert, und sobald wir Menschen ausradiert sind wird sie die KampfKI löschen.â€?
Die Sonne stand nun im Zenit, der Tag verging, eine leichte Brise wehte auf und kühlte die Gemüter, es war angenehm.

"Frisches Gemüse, Karotten, Salat, Kürbisse, alles frisch von den Feldern, kaufen sie.â€?
"Die neuesten Videospiele hier.�
"Die neueste CD der Killing Birds, wir haben auch die Klassiker von früher, Queen und AC/DC.â€?
Der Markt in Aibergin bot ein komisches Bild.
Überall wurden verschiedenste Waren angeboten, in den riesigen Komplexen in den Bergen, gab es unzählige Bauernhöfe, aber auch Elektronikfirmen, Musiker, alles war vorhanden, ein Biotop.
Die Welt wie wir sie kennen, konserviert auf eine gigantische Stadt. Ungefähr zwanzig Millionen Briten hatten es in der großen Flucht im ersten Kriegsjahr hierhergeschafft. Nur etwa 2 Millionen waren kämpfende Soldaten, im Falle der Belagerung Aibergins, würden nahezu alle Männer zu einer Waffe greifen können.
Die Stadt selbst ist nicht größer als das alte London, aber in den Bergen ist eine Wohnfläche die dem 50fachen von London entspricht.
Die Maschinen wussten nichts von der riesigen Anlage in den Bergen und selbst wenn Aibergin fallen sollte, das Empire hätte noch genug Möglichkeiten sich weiter zurückzuziehen, aber irgendwann hätten sie nicht mehr genug Versorgung, denn auch wenn viele Menschen in den unterirdischn Städten leben, dient die Anlage großteils der Versorgung der Menschen.

Andrej stand verschwitzt im Trainingsraum, die Wartungsteams gingen hinein und räumten den Schrott weg. Das Empire unterhielt eine Roboterfabrik, die Roboter hatten keine Seed AI und selbst die KampfKI war denen der offiziellen Truppen des Feindes leicht unterlegen, sie mussten die Soldaten trainieren, aber sie durften keinen Aufstand innerhalb der Hauptstadt riskieren.
"13 Uhr ... fuck ich muss ja gleich den Kriegstheoriekurs an der Schule geben ...�
Er hatte keine Zeit um sich zu duschen, er zog sich schnell was frisches an und begab sich auf den Weg.
"317 Robos heute ...�
"Ja ... bald kommen wir nicht mehr nach mit dem Bauen ... er zerstört mehr Roboter in einer Trainingseinheit, als eine Kadettenklasse, des letzten Jahres, in 3 Wochen...â€?
"Warum ist ein solcher Mann nicht an der Front.�
"Wüsste ich auch nur zu gern...â€?

"So eine einfache Frage, ihr seid gerade in den Schild einer Standard KampfKI eingedrungen was macht ihr zuerst ?â€?, Andrej ging seinen Job als Ausbilder in der Kampfschule nach. Heute waren einige anwesend, die erst nächstes Jahr werden teilnehmen können, unter ihnen Siren.
"Wir vergewissern uns zuerst, das es sich wirklich um eine Standard KampfKI handelt.�
"Gut woran erkennt ihr das ?�
"An der Bemalung, Rot-Weiß ist Standard KampfKIâ€?
"Grün-Weiß ?â€?
"Wenn wir das erst beim Eindringen in den Schild bemerken, das sie Grün-Weiß gefärbt sind, sind wir tot.â€?
"Ausgezeichnet. Rot-Weiße sind normale Schwertkämpfer, sie kämpfen alle mit einem Anderthalbhänder ICS, sie analysieren euren Körperbau und stellen dementsprechend ihren Kampfstil ein. Was macht ihr zuerst ?â€?
"Wir kämpfen so wie sie es nicht erwarten würden bei unseren Körperbau.â€?
"Und dann ?�
"Kämpfer wir nach der Umstellung so wie sie es erwartet haben.â€?
"Und dann ?�
"Dann zeigen wir unsere Qualitäten und zerlegen die Maschine oder sterben.â€?
"Gut, ausgezeichnet, wie man es sich von Kadetten im letzten Lehrjahr erwartet.�
"Nun, jetzt eine schwere Aufgabe, wie geht ihr gegen die Grün-Weißen Stürmer vor ? "
"Wir rollen ihnen eine Granate ins Schild.�
"Gut, wenn ihr keine Granaten habt ?�
"Wir versuchen uns ins Schild zu schleichen.�
"Gut, welche Arten von KampfKIs gibt es noch ?�
"Blaue KommandoKIs, welche die Befehle der SeedAI ausführen.â€?
"Gut so viel zur Theorie. An unsere Besucher, begebt euch in die Zuschauerräume, oberhalb des Trainingssaals.â€?
Die kleinen Kinder konnten es kaum erwarten, die Meisten hatten in der Theoriestunde geschlafen.
Andrej führte die Kadetten in den Trainingssaal, er setzte sich hinter einen Computer.
Im Boden öffnete sich eine Luke und mehrere Trainingsroboter wurden raufgefahren.
"Jeder nimmt sich seine Lieblingswaffe und tritt vor, ich will 3 Roboter pro Person!�
Einige Schüler blickten ihn fragend und ungläubig an.
"Was ist ? Im Krieg könnt ihr euch nicht aussuchen gegen wie viele ihr kämpft, sie greifen immer zahlenmäßig überlegen an. Ein Soldat muss in der Lage sein mehrere Roboter einer Angriffswelle alleine zu zerstören, damit es sich ausgleicht.â€?
Die Roboter waren alle einheitlich bewaffnet, Anderthalbhänder, bei den Kadetten hingegen spiegelte sich eine breite Masse an Waffen wieder.
Normale handelsübliche ICS-Schwerter, Dolche, Äxte, Hellebarden. Die Klingen mit der speziellen IC Beschichtung.
Diese Klasse galt als die beste auf der Akademie, sie wurde von dem Bodyguard persönlich ausgebildet.
Ein Schüler mit einer Hellebarden, blockte einen tiefen Schlag der Maschine und sprang über sie drüber, rammte das stumpfe Ende seiner Waffe dem Roboter in den Rücken, die anderen Beiden standen vor ihm und schlugen gleichzeitig zu, er blockte rechtzeitig beide Schläge mit dem Stock, während die Maschinen immer fester drückten, ging er immer mehr in die Knie.
Der Schüler ließ den Druck seinerseits auf einer Seite nach, der Stab fuhr sofort auf den Boden, durch die Druckverlagerung konnte er den Machtkampf mit dem rechten Roboter gewinnen und ihn gegen seinen Partner stoßen. Die beiden Roboter lagen aufeinander, er stieß mit der Hellebarde zu und durchbohrte beide.
Der Schweiß lief ihm in Strömen vom Gesicht herunter.
"Gut gemacht Paul. Jamie du bist der Nächste.â€?
Der Kampf war viel kürzer
als der Vorige, der Schüler war extrem schnell, die Schläge trafen ihn nicht, er stach mit seinen beiden Dolchen immer wieder zu, wich weiter aus, rollte sich zwischen ihnen herum, sprang über sie.
Als er seine Dolche einsteckte, sah man die Maschinen zusammenfallen.
"Ausgezeichnet, trotzdem würde ich dir abraten in das Schild eines Stürmers einzudringen, einer Minigun kannst du nicht ausweichen.
Er kratzte sich hinterm Ohr, während die anderen Schüler lachten, er hatte letztens im Pub angegeben wie schnell er doch sei und das er einen Stürmer ausschalten könnte.
"Wie sind sie dahinter gekommen ?�
"Mein Job ist es überall Augen und Ohren zu haben wo meine Schüler sind.â€?
"Überall ?â€?
"Nein Lisa in den Privaträumen nicht.â€?
Die Schüler lachten herzlich.
"So der Nächste.â€?
So ging es weiter, Schüler um Schüler zerlegte seine 3 Roboter, die Grundschüler hatten ihre Gesichter gegen die Glasscheiben gedrückt und sabberten.
"S du bist.�
"Aber Lehrer, S ist doch nicht im Kampfunterricht beteiligt, er sollte doch in den Führungsstab ?â€?
Der Klassensprecher fragte verwundert nach, warum S plötzlich gegen Roboter antreten musste.
"Ja Herr Lehrer, warum muss ich kämpfen, ich kann doch mit keiner Waffe umgehen.â€?
"Ich sagte doch, mein Job ist es überall meine Augen und Ohren zu haben. Steven Jamal Adams, warum zeigst du ihnen nicht was du drauf hast.â€?
"WOHER KENNEN SIE MEINEN ECHTEN NAMEN ?�
"Als Ausbilder habe ich Zugriff auf alle Daten jedes Einwohners in Aibergin. Ich habe gesehen was sie können und ich habe gelesen was sie besonders macht S, verleugne dich nicht.â€?
Alle sahen in fragend an, was meinte Andrej damit.
"Das werde ich nicht tun Lehrer. Eher sterbe ich.�
"Du musst dein Schicksal akzeptieren, dein Vater und Prinz Jones haben es nicht umsonst getan.�
"ICH WERDE NICHTS AKZEPTIEREN! Ich habe sie nicht darum gebeten ...�

Der arme Junge ... ich verstehe ihn nur zu gut.
Öffnen wir mal die Decke.
"S, als dein Vater erfahren hatte, das du ein potenzieller Kandidat bist, hat er voller Stolz Jones erlaubt die Modifizierung durchzuziehen.�
"Herr Lehrer sie meinen doch nicht ?�
"Doch die meine ich. Er ist Blazing Sword nicht unähnlich, seine DNS ist verändert. Er ist kein richtiger Mensch mehr, er ist eine der größten Hoffnungen Englands.â€?

Die Sonne schien in die Halle, ein warmes Licht flutete sie aus.
So wie die Sonne die Halle mit Licht füllte, so füllten Andrejs Worte die Schüler mit Wissen.
Ein Vogel flog in die Halle und setzte sich Andrej auf die Schulter.

Ich verrate ihnen zu viel, aber wir brauchen Steven an der Front.
"Lange vor dem Krieg, lange bevor der König geboren war, stellte ein Team aus Wissenschaftlern Versuche an. Weltweit wurde die DNS von verschiedensten Menschen untersucht. Das Projekt hieß Oblivion. In den Jahren der Forschung wurde festgestellt das einer in 1er Million Menschen eine Anomalie der DNS hat. Über Jahrzehnte wurden diese Menschen beobachtet, die Anomalie war vererbbar, sie stellten jedoch keine direkten Nachteile fest.â€?
Wenn sie mir bloß so in den Stunden zuhören würden, zum Glück können die Kids oben nicht mithören.
"Als die Nanotechnologie Fortschritte machte, gelang es Wissenschaftlern die im Projekt Oblivion tätig waren diese Anomalien zu stimulieren und verändern. Anfangs starben die Versuchspersonen einer nach dem anderen. Prinz Jones fand das Geheimnis heraus, das ist jetzt Kleinkrämerei der Nanobiologen, ich kenn mich da nicht aus. Jedenfalls werden dem Menschen bei Aktivierung der Anomalie übermenschliche Kräfte verliehen. So bei Blazing Sword geschehen, je jünger die Versuchsperson desto höher die Erfolgschancen. Blazing Sword war einer von 3en die den Eingriff überlebten, du warst einer Steven. Er war erwachsen und konnte sofort an die Front, du musstest erst ausgebildet werden.â€?
"Und ich war der Dritte ...â€?, zum Glück waren das nur Gedanken ...
"Man hat mich nicht danach gefragt! Ich wurde plötzlich gepackt und in ein Labor geschleppt, als ich aufwachte, war ich nicht mehr ich. Ich will das nicht !â€?
Der arme Junge, er wird es müssen ...
Er hat mehr Potenzial als Jackson und ich.

Plötzlich öffneten sich mehrere Tore an den Seiten der Hallen, hunderte Roboter stürmten hinein, Andrej hämmerte wie wild am Kontrollpult rum, keine Reaktion.
"Alle raus hier sofort !â€?, Andrej sprang runter und zerstörte im Handumdrehen 2 Roboter, es war das erste Mal seit langem das er seine Doppelschwerter in einer Notsituation einsetzte.
"RENNT ICH KÜMMER MICH DARUM!â€?
Die meisten Schüler rannten panisch zu den Ausgängen, hier und da vernichteten sie einen Roboter der im Weg stand, aber sie schafften es nicht.
Die ganze Halle war voll mit Robotern.
"Mist.�
Die Grundschüler begriffen nicht den Ernst der Lage, sie dachten dies gehöre zum Training und von der Halle aus konnte man keinen Funkspruch losschicken.
"Lehrer was ist los ?�
"Ich weiß es nicht, ein Fehler im System, ein Virus, keine Ahnung.â€?
"304 stehen noch, 13 wurden schon zerstört.â€?
"Super beobachtet S ...�
Andrej klang sarkastischer als er es beabsichtigt hatte.
Der Kampf ging weiter, für ihn war es kein Problem mit dem Robotern fertig zu werden, aber die Schüler.
Er machte einen Salto über ein paar Maschinen und als er landete, zerfielen sie zu mehreren Stücken, sein Kampfstil glich eher einem Tanz, er bewegte die Schwerter kreisförmig um seinen Körper und drehte sich dabei.
"Hilfe !�
Es war Lisas Stimme.
Andrej kämpfte sich durch, aber er würde es nicht schnell genug schaffen.
Die restliche Kadetten waren schon total ausgepowert.
Plötzlich flogen mehrere Kampfmaschinen durch die Luft.
S stand da die Faust erhoben.
Ein Roboter vor ihm stach zu, er lenkte die Klinge mit der Hand ab, drehte sich an der Klinge entlang und schlug dann seitlich mit der flachen Hand gegen den Roboter, er zersprang in tausend Teile.
Er bemerkte nicht wie ein Roboter einen Horizontalschlag ausführte, Andrej sprang durch den Raum und trat S zur Seite, der Tritt war schmerzhaft und Steven flog mehrere Meter weit durch die Gegend, aber wenigstens war er noch in einem Teil.
Andrej war auf dem Schwert des Roboters gelandet und hatte ihm mit beiden Schwertern in die Brust gestochen.
"Genug.�
Die Roboter blieben augenblicklich stehen und bewegten sich nicht mehr.

"Das war also alles geplant ?�
"Ja war es.�
"Sind sie wahnsinnig ?�
Vielleicht war ich das ja, zum Glück war keiner verletzt.
"Die ganze Aktion war also dazu gedacht, das S .. ich meine Steven seine Kräfte weckt ?â€?
"Genau Lisa, sie treffen den Nagel auf den Kopf.�
"Das hätte nach hinten losgehen können!â€?
"Nein hätte es nicht, ich habe erst vorhin, vor der Theoriestunde, 317 Roboter in einer 17minütigen Extremübung nach ausgiebigem Aufwärmen zerstört. So lange habe ich euch eingeräumt durchzuhalten, wenn Steven sich nicht einschaltet, so oder so wäre niemandem etwas passiert.â€?
"Das sagen sie jetzt ... hätte ich vorhin nicht ... den Schlag ... woher kenn ich das ...â€?
"Die Anomalie in deiner DNS hat auch Informationen und Bewegungsmuster gespeichert. Du hast den Schlag mit der Druckwelle instinkttiv gemacht.�
"Die ganze Aktion war geplant ? Der Unterricht heute in der Übungshalle, diese Prüfung, war alles geplant ?â€?
"Ja Steven, ich habe auch den Tod von einigen Schülern einkalkuliert, falls es Unfälle geben sollte, das du endlich deine verborgenen Kräfte aktivierst ist das Wichtigste! Das Empire braucht dich!â€?
"Hast du auch das Risiko berücksichtigt, das ich durch einen Unfall sterben könnte ?â€?
"Ja Steven das hab ich ... Es war der einzige Weg ...�
"Wann werde ich an die Front versetzt ?�
"In 2 Monaten, nach dem Abschluss.�
"Ich gehe morgen ...�
Hatte ich Erfolg, er stand endlich zu seinen Fähigkeiten, würde sie offen einsetzen.
Aber war es das wert ... Eine gefühlslose Kampfmaschine ... dieser Ausdruck in seinen Augen, der Blick von jemanden der schon mit seinem Leben abgeschlossen hat ...

"Duu Onkel ?�
"Ja kleines ?�
"Wenn ich nächstes Jahr auf die Kampfschule gehe, wirst du mein Lehrer sein ?â€?
"Vielleicht.�
Andrej und die kleine Siren gingen von der Trainingshalle nach Hause, die Sonne war nun von Wolken bedeckt, obwohl es erst vier uhr nachmittags war, war es ziemlich düster.
"Etwas ist passiert ...�
"Hast du was gesagt Onkel ?�
"Nein Siren es ist nichts ...�
"Weißt du noch ?â€?
"Hm ?�
"Damals, als wir hier spielten.�
Welch Ironie des Schicksals ... unterbewusst nahm ich den Weg zum Palast der am Spielplatz vorbeiführte.
Hier hatten Jones, die kleine und Ich vor etwas mehr als einem Jahr einen schönen Tag verbracht.
Wir kamen jetzt in die Nähe des Palastes, die Torwachen sahen bedrückt aus.
"Wie wir damals gelacht haben ...�
Die Tore des Palastes waren offen, kein Empfang, keiner in der Eingangshalle.
"Kommt rauf sofort!�
Eine Stimme aus den oberen Stockwerken war zu hören, ich glaube es war der König, während wir die Treppen raufrannten prasselte der Regen auf die riesigen Fenster.

_______________________________
Have Fun vorm WE kommt wahrscheinlich nichts mehr.

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Balki

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3

Sonntag, 10. Juni 2007, 00:44

Schlechte Nachrichte, gute Nachrichten

Ich konnte es nicht fassen, Jones war zu Besuch, Fronturlaub, Siren freute sich um so mehr ihren Vater endlich wiederzusehen...
Aber er war mit einer ernsten Nachricht gekommen, die Zustände an der Front verschlimmerten sich, die NahkampfKI der Maschinen wurde immer stärker, dafür produzierten sie keine Stürmer mehr nach, es erwies sich als uneffizient.
"Wie läuft die Kadetten Akademie ?"
"Ziemlich gut, es werden nach diesem Jahr weitere rund 5.000 voll ausgebildete Soldaten an die Front kommen."
"Darf ich dich unter 4 Augen sprechen ?"
"Klar Jones ..."
Wir gingen in ein Nebenzimmer.
"Wie weit ist Steven ?", fragte der Prinz.
Ich erinnerte mich an den Vorfall von vorhin ...
"Also ?", stocherte er weiter.
"Er ist soweit, aber er wird dir nicht gefallen ..."
"Hm ?", wunderte er sich.
"Er ist zu einer gefühlslosen Killermaschine geworden, die Schocktherapie war der falsche Weg ..."
"Für Dinge wie Moral haben wir keine Zeit Andrej, es geht um das Überleben der Menschheit."
"Ich weiß ..."
"Siren geht ab nächsten Jahr auf die Kampfakademie, nicht wahr ?", warum wechselt er das Thema ?
"Ja tut sie.", antwortete ich.
"Ich will das du mit ihr in die Berge gehst, in die maschinenverseuchte Wildnis, sie soll ein besonderes Training bekommen."
"WAS!"
Seine Worte schockten mich noch mehr, als meine neuen Kräfte damals nach der Operation.
"Warum ?"
Mir schwante Böses, ich wusste die Antwort.
"Siren hat auch eine Anomalie, sie hat sie von der Seite ihrer Mutter vererbt bekommen ..."
"Felice starb ja bei ihrer Geburt ?"
"Nein alter Freund, Felice starb als sie sich freiwillig dazu entschloss die Anomalie zu aktivieren ..."
"Deine eigene Frau und deine Tochter ..."
"Es macht keinen Unterschied, ob es nun mein Kind oder das eines anderen ist..."

Wie lange war es nun her ...
Jones war im Zuge der Arbeiten an Oblivion nach Moskau gereist, die Forschungsergebnisse waren ernüchternd, eine Aktivierung der Anomalie hätte ein hohes Risiko für den Patienten, nach ersten Rechnungen würde nicht ein Hundertstel den Eingriff überleben.
Jones ging am Abend in eine lokale Kneipe, er setzte sich an den Tresen und bestellte sich einen Whisky, der Barkeeper lachte ihn aus.
"Warum lachst du ?�
"Er lacht weil du hier in Russland einen Whisky bestellst Engländer.â€?
Ein Typ der neben ihm saß, drehte sich zu ihm um.
"Hier in Russland säufst du Abends einheimischen Wodka oder einen Kognak wird dir auch keiner verweigern mein Freund, aber Whisky mein Freund, sowas führen wir nicht.â€?
Jones war nicht besonders in Stimmung für Scherze.
"Was würdet ihr Russen mir dann empfehlen um mir den Kummer von der Seele zu trinken und meinen Kopf leer zu kriegen.â€?
Der Barkeeper der den Typen neben Jones kannte zog unterm Tresen eine Flasche Roskaja Wodka hervor.
"Dann mein Freund empfehle ich dir einen schlechten Wodka, wo du den Unterschied zwischen Wodka und Spiritus nicht bemerkst und trink, trink bis du einen russischen Kater bekommst!�
"Einen russischen Kater ?�, fragte Jones verwirrt.
"Das ist wenn du in der Früh aufwachst und es dir so scheiße geht, das du weitersaufen musst. Hahaha. Hej Boris gib die Roskaja her, heute wirds ein lustiger Abend.â€?
"Woher wusstest du eigentlich das ich Engländer bin ?â€?
"Dein Russisch ist gut, aber du hast einen Akzent wie ihn nur Engländer haben. Du bist nicht der Erste mit dem ich einen trinke.â€?
"Dann tu mir den gefallen und nenn mich nicht Engländer, ich heiße Dr. Jones.â€?
"Na dann Doktor Jones, ich bin Professor Andrej, studierte in den Kneipen von Petersburg, Moskau und Wladiwostok die Kunst des Alkohols, und unterrichte Ausländer in der Kunst des Trinkens und in den feinen Unterschieden, denn Wodka ist nicht Wodka.â€?
Andrej lachte und alle um ihn herum die dem Gespräch lauschten lachten mit.
"Der Typ hat mindestens eine Flasche intus...â€?, dachte sich Jones aber es störte ihn nicht besonders, genau solche Gesellschaft brauchte her heute. Jahrzehntelange Arbeit im Projekt Oblivion, auch wenn er nur die letzten Jahre beteiligt war, war es doch sehr ernüchternd am Ende nur rauszubekommen das die Chancen auf Erfolg 1 zu 100 standen.
"Also Doktor Jones, das hier ist die Roskaja, günstige Wodka und garnicht mal so schlecht, aber ab und an erwischst du eine schlechte Flasche und hast schonmal etwas Benzin oder Waschpulver intus, aber für den Anfang ist sie sehr gut.â€?
Das Interresse der Umstehenden verflog rasch, sie kannten das Schauspiel nur zu gut, jetzt würde er ihn mit Roskaja abfüllen, dann würde er seinen Liebling bestellen, die Wodka Steganoff aus der sibirischen Tundra, danach wären beide so abgefüllt, das sie alles trinken was nach Alkohol aussieht, bis in die Morgenstunden feiern, Andrej würde sein halbes Monatsgehalt ausgeben und allen Gästen was spendieren.
Am Tresen ist schlecht feiern und reden, also setzten sich Andrej und Jones an einen Tisch weiter hinten in der Kneipe.
"Was bringt sie in unsere schöne Hauptstadt Dr.Jones.â€?
"Ich bin beruflich hier.�
"Dann sollten sie das nicht so laut sagen, tausende Russen sind Arbeitslos und ein Ausländer ist beruflich in Moskau ... Hahaha ... das ist schön. HEY BORIS! Bring uns eine Flasche Steganoff die Roskaja ist leer.â€?
"Andrej haben sie eigentlich eine Familie ?�
"Eine Familie ? Nein Dr. Jones eine Familie hab ich nicht ...�
"Gab es denn schon eine Frau in ihrem Leben ?�
"Oh mein Freund, es gab schon so viele, aber eins sag ich dir von Mann zu Mann, es geht nichts über die Huren aus Petersburg, sie lesen dir jeden Wunsch von den Lippen, für eine kurze Zeit vergisst du das sie eine Hure ist, du träumst vom perfekten Leben, heiraten, Kinder kriegen, gemeinsam alt werden. Und dann wachst du in der Früh alleine im Bett auf und greifst zur halbleeren Flasche die neben dem Bett steht.â€?

"RUNTER!�
Ein Mann riss einen Typen der neben ihm ging zu Boden, sie lagen versteckt hinter einer Mauer, den Überresten eines Hauses.
Während sie am Boden lagen leuchtete ein Scheinwerfer durch das Loch in der Mauer, welches das Fenster vor langer Zeit gewesen ist.
Es waren fast keine Sterne am Himmel zu sehen, eine schwache Wolkendecke versperrte den schwachen Sternen den Zugang zum Auge des Menschen, der Polarstern aber erwies sich als stärker er leuchtete wie eh und je durch die Wolken.
"Das war knapp, wir sollten vorsichtiger sein...�
"Was machen wir überhaupt hier ?â€?
"Ich weiß es selber noch nicht wirklich.â€?
Jackson und Jenk waren nachdem sie die mittlere Verteidigungslinie fast im Alleingang zurückeroberten über die Berge nach Burgsfield.
"General, für sie ist es ein leichtes, aber ich bin nicht so stark wie sie, wir sollten zurückkehren.â€?
"Soldat, das will ich nie wieder hören, sie zerlegten in der Schlacht um Maedow eigenhändig 117 Maschinen, mehr als jeder andere anwesende Soldat.â€?
"Sie haben mitgezählt ?â€?, Andrew war total verwundert, als er das hörte.
"Ja, das gehört zu meinen Aufgaben als General aufzupassen, wer von meinen Männern besondere Leistungen zeigt.â€?
Andrew hatte bis zum großen Krieg bei Meister Cheung in London, einen alten KungFu Schwertkampfstil gelehrt bekommen, den Umgang mit den Butterfly Swords im Wing Tsun Stil.
Er hatte keine Anomalie zu verzeichnen, dennoch war sein Kampfstil überragend, er weigerte sich aber auch nur einen anderen Soldaten in dieser Technik auszubilden.
"General, wir sollten zurück, sie brauchen unsere Unterstützung sicher bei der Verteidigung.â€?
"Das Empire hat genug Soldaten.�
"Aber nicht solche wie euch, ich meine uns.â€?, Jenk wollte so schnell wie möglich weg aus der Stadt, keine Menschenseele weit und breit, seine Familie hatte er übrigens auch nicht gefunden, auch kein Indiz ihres Verbleibs, ihr altes Haus war noch ganz gewesen als sie die Stadt stürmten.
"Sie haben mindestens einen wie mich, er ist mir überlegen.â€?
"Und warum ist er dann nicht an der Front, beziehungsweise, warum weiß ich nichts von ihm ?â€?
"Weil du nichts von ihm wissen sollst, Soldat.� Jenk sah verdutzt zu seinem General.
"Ihr wollt mir also sagen, das irgendwo in Aibergin sich ein Soldat befindet, desssen Fähigkeiten die Ihren übersteigen und er sich NICHT an der Front befindet.â€?
"Wie ich sagte mindestens einer, es gibt gute Gründe warum sie sich nicht an der Front befinden, Andrew...â€?
Jenk öffnete den Mund, er konnte nicht glauben was er da hörte, doch K. gab ihm zu verstehen, dass er den Mund halten solle.
"Wenn wir Glück haben wurden wir eben entdeckt.â€?
"und wenn wir Pech haben ?�, fragte Jenk.
"Wurden wir vorhin entdeckt und sind mittlerweile umstellt und in einer Falle.�
Die Soldaten stellten sich Rücken an Rücken und aktivierten ihre Schilde, jetzt würden sie erst Recht entdeckt werden, aber es war sicherer als plötzlich eine Kugel in der Brust zu haben.
Plötzlich schrillten einige Sirenen hoch und eine sehr menschlich klingende Stimme sprach aus den Lautsprechern die in der ganzen Stadt verteilt waren.
"Humanoide Lebensform in Sektor 4 entdeckt, alle Einheiten umgehend nach Sektor 4 , Alarmstufe Rot.�
"Jenk, diese Durchsage gilt uns.�
"Und was sagt sie uns ?�
"Ihr Idioten wir haben euch entdeckt, warum habt ihr eure Schilde eingeschaltet.�
Jenk sah den General verwundert an: "Und warum sollten die Maschinen das tun ? Sie haben ja keine Persönlichkeit als das sie Freude daran empfinden könnten uns unseren Fehler unter die Nase zu reiben ?â€?
"Denk mal nach Jenk ... Der einzige Sinn dieser Durchsage ist es uns zu zeigen, das wir Fehler machen im Gegensatz zu den ... allmächtigen
Maschinen!�
"ouh ... und was nun General ?�
"Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für dich.â€?
"Die Gute General ?�, Jenk wagte zu hoffen.
"Wir können zurück nach Aibergin.â€?
"Und die Schlechte ?�
Jackson grinste breit: "Die schlechte Nachricht, sind schätzungsweise fünfhundertausend Maschinen in der Stadt.â€?
"... erschreck mich nicht so, ich dachte da kommt jetzt was schlimmes�, Jenk sah seinem General in die Augen und lachte.
"Wie ich sehe haben sie sich endlich Humor zugelegt Soldat, nur verstehen die Maschinen keinen.�
Die beiden Kämpfer rannten Seite an Seite durch die Ruinen und es dauerte nicht lange bis die ersten Kampfroboter sie begrüßten.

"Wenn ich alles richtig verstanden habe, war Oblivion nicht nur der Projektname, sondern der Name dieser Organisation ?�
"Ja.�
"Und weiters, hast du mir eben zu erklären versucht, das Oblivion zu Prä-Singularitätszeiten die Regierungen aller Länder kontrollierte ?â€?
"Aller Länder die an Oblivion teilnahmen, woher sonst sollten wir so viel Proben und Informationen haben, und erst recht das ganze Geld.â€?
"Und eure einzige Aufgabe war es diesen Supermenschen zu schaffen ?â€?, ich löcherte ihn mit Fragen, er hatte mir Details über Oblivion offenbart die ich damals nicht wusste.
"Ja wir hatten eine böse Vorahnung was die Singularität betrifft, also haben wir Vorkehrungen getroffen.â€?, es überraschte mich wie kalt er von dem Projekt Oblivion redete ...
Sie hatten weltweit millionen von Menschen geopfert um ein paar tausend mit aktiver Anomalie zu bekommen und er hatte durch Oblivion seine Frau verloren.
"Das Überleben der Menschheit, stand an erster Stelle ... Andrej sag mir wo wären wir heute, hätten wir es damals nicht getan ?â€?
"Nicht hier ...�
"Genau!�
Auch wenn mich seine kalte Rationalität schockierte, war genau das der Grund warum ich ihn so sehr verehrte. Die Wissenschaft ist sein Leben, dieser kalte, direkte Mann war der Grund warum das Empire noch existierte. Ich wüsste nur zu gern wie es in Russland aussieht ...
"Ich weiß was du denkst Andrej, zur Zeit des Kriegsanfangs gab es in Russland rund 4mal so viele von euch wie in England.â€?
Also besteht noch Hoffnung, zwar starben anfangs die meisten von uns, weil sie nicht ausgebildet und bewaffnet waren, aber wenn 2 reichen um ein Land zu erhalten, so gibt es in Russland sicher mehrere ... vielleicht existiert Moskau noch ...
"Andrej ?�
"Ja ?�
"Wirst du tun worum ich dich bitte ?�
"Was wirst du tun ?�
"Was denn Andrej ? Zurück an die Front.â€?
"Darf ich dich was fragen ?�, es gibt da eine Frage die mir schon lange auf der Seele brennt.
"Ja ?�
"Gibt es außer dir noch Wissenschaftler von Oblivion im Empire ?â€?, ich wusste die Antwort.
"Tut mir leid dazu darf ich dir nichts sagen ...�
"Jones irgendwo wird unsere Freundschaft Grenzen haben ...�
Ich ging aus dem Zimmer und sah noch Siren an mir vorbeirennen, soll sie diese Momente noch genießen, denn schon bald wird ihr Leben trostlos und gefährlich werden ...

Jones stand auf, sein Kopf schmerzte, es roch stark nach erbrochenem.
Er sah sich um und musste feststellen das er nicht im Hotel, sondern in einer fremden Wohnung war. Er hatte die ganze Nacht durchgefeiert mit Andrej.
"Na Dr. Jones sind sie endlich wach geworden ?�
Er konnte noch immer nicht klar sehen, erst nach einiger Zeit sah er Andrej der im Sofa versunken da saß und fernsah.
"Keinen Kater Andrej ?�
"Nein und wenn du auch einen klaren Kopf haben willst, geh in die Küche und hau dir die Tabletten rein die dort am Tisch liegen, die helfen wirklich.â€?
"Du hast mich nicht Dr. Jones genannt.�
"Bin ich besoffen das ich dich so nenne ?�
"Grad eben aber hast du mich mit Dr.Jones begrüßt...â€?, wunderte sich Jones, der noch immer nicht ganz klar im Kopf war.
"Ja das hab ich gemacht, damit du dich erinnerst wo du bist, nicht das du mir einen Schock bekommst.�
Jones tat wie es ihm sein Saufkumpane empfohlen hatte, er achtete nicht darauf was auf der Packung stand, er schmiss sich 2 Stück rein und kam zurück ins Zimmer getorkelt.
Ihm war schwarz vor Augen.
"Andrej was ist das für ein Zeug ?â€?
"Keine Ahnung, vor einem Monat war ich mit 'nem Typen einen Trinken, der hat mir dann in der Früh diese Tabletten gegeben, hat gemeint die helfen. Das tun sie, ich hab aber keine Ahnung woher er das Zeug hat, Oblivion, noch nie gehört von dem Medikament.â€?
Jones brauchte nichtmal den Finger in den Rachen zu stecken, der Schock dieser Nachricht allein brachte ihn zum Kotzen. In den Tabletten waren besondere Wirkstoffe enthalten, die einen Menschen mit Anomalie auf die Operation vorbereiten, auf einen normalen Menschen können diese Stoffe tödlich wirken.
Jones hatte ein schlechtes Gewissen und verriet Andrej eine Menge Details über das Projekt Oblivion.
"Wenn ich es richtig verstanden habe, dann bin ich ein Mensch, der theoretisch so etwas wie Superkräfte hat ?â€?
"Ja bist du, aber erst müssen wir dich operieren, deine Überlebenschancen stehen eins zu hundert, wenn nicht schlimmer.â€?
"Was müsste ich danach tun, nach der Operation ?â€?
"Solltest du überleben, wärst du verpflichtet die nächsten Jahre in Obhut von uns zu verbringen.â€?
Andrej dachte kurz nach und kam zu dem Schluss, das sein Leben keinen allzu großen Sinn hatte.
"Wie wärs wenn ich mich als Erster melde, noch bevor ihr die ganzen Experimente abgeschlossen habt ? Einzige Bedingung wäre, ich würde die nächsten Jahre bei dir verbringen, du musst mir die Pubs bei euch in England vorstellen.â€?
Jones hatte nichts zu verlieren, er sprach mit seinen Vorgesetzten und verlor dabei fast seinen Job bei Oblivion. Das Projekt brauchte Jones, die Operation Andrejs würde ihre Forschungen um ein vielfaches beschleunigen, egal ob Erfolg oder Fehlschlag, sie würden sich über 1 Jahr Arbeit an Experimenten sparen...

____________________________
Das 2te Kapitel vergesst den Diskuthread nicht ;)

Balki

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4

Dienstag, 26. Juni 2007, 20:49

Last Man Standing

Jenk und Jackson rannten die Straße entlang, immer wieder stellten sich ihnen Roboter in den Weg und wurden sofort zerstört.
Den Stürmern wichen sie aus, niemand legte sich gerne im Zweikampf mit einer Minigun an, nichtmal Blazing Sword, komischerweise waren nur sehr wenige Stürmer unterwegs, dachten sich die beiden.
Sie hatten noch nicht erfahren, dass die SeedAI die Produktion von Stürmern eingestellt hat.
Sie waren nun zum Kreuzweg angelangt, 3 Straßen die in die Schluchten führten, sie entschieden sich für die mittlere um nach Maedow zu kommen, es wäre der schnellste Weg.
Doch plötzlich wurden sie von einer riesigen Menge Maschinen umstellt, ein Ring mindestens fünfzig Meter breit, aus Kampfmaschinen wurde um die beiden gestellt.
"Verflucht ... hätten wir doch bloß Schusswaffen bei uns ...", Jenk resignierte, er bereitete sich auf seinen letzten Kampf vor.
"Denkst du das würde was bringen? Stimmt sie haben keine Schilde aktiv, aber nur um mehr Energie zu haben, selbst wenn wir beide mit Miniguns ausgestattet wären, wären wir nicht in der Lage sie alle zu zerlegen ..."
"Was nun ?"
Jackson grinste breit über das ganze Gesicht, ein Lodern trat in seine Augen, Jenk hatte ihn noch nie so gesehen, er war besessen von diesem Kampf.

Was ist nur mit ihm los? Verdammt, was hat er nur vor, selbst er kann nicht gegen diese Übermacht bestehen, das sind mindestens 100.000 wenn nicht mehr und er hat nur mich als Unterstützung hier... was ist nur mit ihm los.
"Jenk, hör mir gut zu, ich habe 2 Befehle an dich.", seine Worte waren direkt und ließen keinen Zweifel daran, das er keinen Widerspruch duldete, ohne auf eine Antwort von mir zu warten setzte er fort.
"Befehl Nummer Eins, du wirst kein Wort darüber verlieren was du jetzt sehen wirst.", was er wohl meinte ?
"Befehl Nummer Zwei, sobald ich dir den Weg freigeräumt habe, rennst du nach Maedow, beeil dich, renn so schnell du kannst, hau dir eine Adrenalinpille rein, ich halte sie auf, 7 Tage sollten reichen, dann sollten meine Kräfte beginnen nachzulassen, ich komme hinterher."
"Aber General, fliehen sie! Sie sind wichtiger als ich, ich verschaffe ihnen etwas Zeit, wenn auch nicht mehr als eine Stunde!"
"Mein dummer kleiner Jenk ... sie sind hinter mir her ... sie wollen mich haben, sie wollen das Geheimnis meiner Macht, wenn du Richtung Maedow rennst, wirst du sicherlich Robotern begegnen, keiner wird sich um dich kümmern, alle werden sich hierher begeben ..."
"General ... das ... ich ..."
"Jenk ... wenn die Situation aussichtslos ist, gibt es 2 Möglichkeiten: Kapitulation und Schadensbegrenzung. Ersteres ist für Feiglinge, aber nur wer ein mutiges Herz hat, wird Schadensbegrenzung betreiben ... ich komme nicht mehr nach Maedow zurück, das war alles eine Falle, selbst das wir die mittlere Verteidigungslinie zurückerobert haben gehörte zum Plan ... Wenigstens einer soll leben ... und nun bereite dich vor zu rennen, du wirst die dritte Person die den wahren Grund erfährt warum ich Blazing Sword heiße."
Tränen ronnen mir die Wangen runter, ich hatte noch nie einen Mann getroffen für den ich bereitwilliger gestorben wäre, er war im Recht, selbst wenn ich hierbliebe, würden sie ihn verfolgen, besser gesagt sie hatten sicherlich genug Truppen in der Umgebung um eine Flucht zu verhinder ... nur ich hatte eine Chance zu entkommen ...
"Blazing Slash!"
Er stemmte die Beine hart gegen den Boden, sie drückten sich hinein, er drehte sich in Richtung Maedow, holte zum Horizontalschlag aus, ich traute meinen Augen nicht, die Klinge brannte, als er nach vorne Schlug, fetzte eine riesige Flammenwand nach vorne, sie spaltete die Masse der Roboter, er hinterließ eine Schneise der Zerstörung.
Die Erde war versengt ... aber was mich so sehr schockte, es gab nichtmal Überreste von den Robotern, er hatte sie vollkommen zerstört, ich wirbelte nur etwas Asche hoch als ich Richtung Maedow davon rannte.

"Dann wollen wir mal.", Jackson hatte nicht vor nach 7 Tagen selbst in Richtung Maedow zu stürmen, er wollte Jenk die Flucht ermöglichen, aber er selbst wollte so viel wie möglich zerstören, er würde sich nach London durcharbeiten und die SeedAI zerstören.
Eine aktive Anomalie sorgte nicht nur für Schnelligkeit und Stärke, jede Anomalie aktivierte noch eine andere Fähigkeit, die sich von Mensch zu Mensch unterschied, Jackson besondere Kraft verlieh ihm die Fähigkeit Feuer zu bündeln, aber der Einsatz dieser Macht hatte ihren Preis. Wenn man diese Kräfte gebrauchte, griffen die anormalen Zellen die gesunden Zellen an und wandelten sie um, Experimente hatten ergeben, das wenn man zu oft und zu lange von seiner besonderen Fähigkeit gebrauch macht, das alle Zellen am Ende anormal sein würden, ein Experiment an einem Menschen haben sie nicht gemacht, aber es gibt 2 Möglichkeiten, entweder würden sie zu einem etwas werden, das kein Mensch ist oder aber sie würden sterben.

___________________________________________
Hier das dritte Kapitel
MfG B

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Montag, 9. Juli 2007, 20:35

4. Neue Ära

Ich habe den Überblick verloren, ich weiß nicht mehr wie lange ich schon hier draußen mit Siren bin.
Als sie sich in die Kampfschule einschrieb, brachte ich sie unter einem Vorwand in die Berge, ich erzählte ihr von den Befehlen ihres Vaters, sie wollte mir nicht glauben und in die Stadt zurückrennen, ich zerrte sie weg, weit weg, raus aus den Bergen in die schottischen Highlands.
Sie hasste mich und das war auch gut so, nichts spornt einen Schüler mehr an, als Hass auf seinen Lehrer, der naive Wunsch unbedingt alles zu erfüllen und besser als der Lehrer zu sein.
Das Training machte rasche Fortschritte, ich konnte mir langsam ein Bild ihrer Fähigkeiten machen, sie entsprachen ungefähr den meinen, besonders ausgeprägte Kontrolle über den Körper und übermenschliche Fähigkeiten, zu meiner Erleichterung und sicher auch zu Jones, zeigte sich keinerlei Anzeichen von anderen Kräften, wie Jackson oder Steven.
"Was ist der Sinn von dem hier ? Das alles hättest du mir auch in der Akademie beibringen können!", sie starrte mich an, trotzig und frech, die Jugend ...
"Der Sinn des Ganzen ist einfach, wir haben keine Zeit, in den ein, zwei Jahren hier draußen, kann ich dir mehr beibringen und vorallem schneller als du es auf der Kampfschule lernen würdest. Wenn es dich stört dann geh zurück, Richtung Süden, sobald du bei Loch Ness bist, musst du nur die Schilder lesen und nach Burgsfield gehen, es wird kein Problem sein für dich durchzukommen nehme ich an."
Sie verstummte, aber ich wusste was in ihr vorging.
Sie wollte zurück, ihren Vater zur Rede stellen, ihm Fragen stellen die ich ihr nicht beantworten durfte, aber sie wusste genau das sie nicht zurückkehren wird, bevor wir nicht fertig sind mit dem Training.
"Was machen wir heute ?"
"Ungefähr 5 Kilometer östlich von hier befindet sich eine Eisenmine, die Maschinen bauen dort Eisen ab, es wäre nur ein temporärer Erfolg, aber es würde die Produktion kurzzeitig um 5-10% senken, wenn wir die Mine zerstören."
"Mit wir meinst du mich stimmts? Du wirst wie immer irgendwo in der Nähe sein und auf mich aufpassen, nehme ich an."
"Vollkommen korrekt Siren. Was sind die 3 wichtigsten Regeln ?"
"Erstens, vergewissern, dass das Schild vollkommen funktionstüchtig ist."
Sie war gelangweilt, täglich bohrte ich sie mit Fragen über die 3 Regeln, aber dies waren die Fundamente des Maschinenkampfes.
"Zweitens, immer der Erste sein. In ein Schild eindringen und niemanden in sein Schild eindringen lassen, so vermeidet man angeschossen zu werden."
Sie tat so als ob sie angestrengt nachdachte.
"Ah genau ... Drittens, das Retten von Menschenleben hat oberste Priorität. Sind wir fertig ?"
"Korrekt, nun denn lass uns aufbrechen."

Es war hellichter Tag, doch sah man nur 2 Schatten über die Ebenen huschen.
Andrej und Siren waren in 5 Minuten an ihrem Ziel angelangt, sie standen auf einer Anhöhe vor dem Dorf.
Es war ein typisches Dorf in dieser Gegend, kleine 2stöckige Häuser, ein Platz in der Mitte mit einem zentralem Brunnen, die Hauptstraße führt zur Mine und zu einem riesigem Gebäude, das aussah wie eine Lagerhalle.
Bei genauerem hinsehen, bemerkte man aber die deplaziert wirkenden Maschinen.
Ein automatisiertes Schienensystem transportierte Eisenerz aus der Mine in das große Gebäude, einige der Gebäude waren mit Rohren verbunden, aus den meisten Fenstern strömte Dampf nach draußen, die Geräusche der arbeitenden Maschinen wirkten unheimlich, da ansonsten keine Geräusche vorhanden waren, kein Wind der in den Bäumen rauschte, keine Vögel die zwitscherten. Eine Geisterstadt umfunktioniert zu einer Fabrik für Kampfroboter.

"Sieh es dir genau an Siren, so sieht es auf der ganzen Welt aus, sogar noch schlimmer. Ich war in London, Jackson und ich nannten es die Eisenstadt. London ist ein einziger Computer und eine einzige Fabrik, es ähnelt nicht mehr dem London aus euren Geschichtsbüchern.â€?
Ich sah wie du Wut in ihr aufstieg, ich konnte ihre Gedanken lesen, ich wusste das sie sich ausmalte wie Aibergin aussehen würde wenn es fiele.
"Viel Glück.â€?, rief ich ihr noch hinterher, als sie in die Stadt sprang, es würde keine halbe Stunde dauern, dann hätte sie die gesamte Stadt zerlegt, ihr Umgang mit dem Doppeläxten ist einfach unglaublich, ich habe bisher noch niemanden so kämpfen sehen.

"GYAAAH!�
Als allererstes zerstörte sie das Schienensystem, nun hatte der Kampf begonnen, aus allen Richtungen stürmten haufenweise Roboter zu ihr hin.
Die Maschinen hatten nicht den Hauch einer Chance, sie sprang nach vorne, unter den Schwertstich eines Roboters, beim Aufwärtshaken spaltete sie ihn und sprang mit einem Rückwärtsalto, aus seinem Schild heraus, die Druckwelle und der Feuerball machten halt beim Schild, für eine kurze Sekunde sah der explodierende Roboter wie ein orangener Felsen aus und dann verschwand schon das Schild und die Flammen drangen nach draußen.
Siren hingegen hatte sich mit dem Rückwärtsalto zum nächsten Roboter ins Schild katapultiert, während der Drehung schlug sie ihm die Äxte in den Rücken und landete hinter ihm, mit einem Überkopfwurf schleuderte sie den Roboter in die Menge, er prallte am Schild der anderen Kampfmaschinen ab und explodierte.
"So dauert das zu lange ...�
Sie sah sich um, während sie darauf achtete das keiner in ihr Schild eindrang.
Dann sah sie die Lösung, zwischen 2 Gebäuden verlief eine Ölleitung.
"Dann mal sehen ob deine Techniken mir was nützen Andrej...â€?
Sie rannte auf die Leitung zu und rutschte am Boden zwischen 2 Maschinen hindurch noch bevor diese sie angreifen konnten hatte sie deren Schild wieder verlassen.
"Oke, dann mal schnell.�
Sie schaltete im Laufen den Schild aus, er würde sie nur behindern.
Sie sprang von unten gegen die Leitung, mit den Äxten führte sie einen Kreuzhieb aus.
"Super ... Die Frisur ist im Arsch.â€?, lachte sie als sie durch das raussprengende Öl weiter nach oben flog, sie drehte sich um und blieb auf einer weiteren Leitung stehen.
Jetzt schaltete sie wieder ihr Schild ein.
"Tja ... Zeit für ein bischen Action.â€?
Sie ließ sich fallen und schnitt die Leitungen auf, sie schleuderte die Äxte in die Luft und griff sich 2 der Kabel die funkensprühend neben ihr fielen.
Sorgsam achtete sie darauf, das die Kabel aus dem Schild ragten, als sie Aufschlug und die Kabel in das Öl drückte.
Es dauerte keine fünf Sekunden als plötzlich die halbe Stadt in Flammen stand.
Links und rechts neben ihr fielen die Äxte zu Boden sie hob sie behutsam auf, eine Eigenschaft der Schilde war, das sie Flammen abfälschten der Schild brannte, die Flammen loderten auf der Außenseite, der Träger jedoch blieb von den Flammen verschont.
Sie hatte noch immer ungefähr zweitausend Roboter gegen sich, aber sie würde sie nicht alle zerstören, nur die nötigsten, die Stadt brannte, die Fabriken explodierten eine nach der anderen.
Man hörte die Mine einstürzen, die Erde bebte...

"Mission accomplished Agent Siren meldet sich zurück.â€?
Ich hätte es nicht besser machen können, die Stadt lag in Trümmern, zwar hatte sie nur in etwa ein Viertel der Roboter zerstört, aber sie ist kein Jackson, sie ist noch nicht auf unserem Level, noch kann sie es nicht mit tausenden von ihnen gleichzeitig aufnehmen.
"Gut gemacht Siren, wie es aussieht hast du dich daran erinnert was ich dir über Maschinenfabriken erzählt habe.â€?
"Jap, die behinderten Maschinen verwenden hochexplosives und leichtentzündliches Kerosin, außerdem liegen ihre Gasleitungen neben den Stromleitungen.â€?
"Ausgezeichnet, ich habe dich beobachtet, hätte nicht erwartet das du 2 Stromkabel nimmst, da es ziemlich schwierig ist beide außerhalb des Schildes zu halten. Du hattest aber unglaubliches Glück.â€?
Der Ausdruck der Überlegenheit, der Glanz des Erfolges in ihren Augen verschwand.
"Das, das Gas nicht sofort explodiert ist, sonst würde ich dich jetzt unter den Trümmern suchen müssen ... Du hättest die 2te Leitung zerstören sollen, sodass die Kabel runterfallen ins Kerosin und du hättest weiter nach oben springen sollen, auf das Gebäude und schnellstens weg. Dramatische Auftritte und Angriffe beindrucken die Maschinen nicht merk dir das.â€?
Ich hatte erreicht was ich wollte, die Fabrik war zerstört und sie war eine Lektion reicher.
Was plant Jones nur ...

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