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Montag, 1. Mai 2006, 17:31

Final Fantasy VII Advent Children – Kritik/Interpretation (SPOILERhaltig)


Final Fantasy VII Advent Children – Kritik/Interpretation (SPOILER)


Final Fantasy VII war ein abgeschlossenes Game. Nach der Zerstörung Midgars folgte ein weiter Blick in die Zukunft – 500 Jahre weiter, als Nanaki mit seinem Nachwuchs auf die Ruinen dieser Stadt blickt.
Es wurde auch diskutiert, ob Meteor das Ende der Menschheit gewesen sei, aber da waren noch die lachenden Kinderstimmen am Ende von FF7. Und man sah nochmals Aeris. – Viel blieb offen zur Interpretation.

Nun, mit FF7 Advent Children wurde FF7 fortgesetzt, oder besser gesagt, die Story um Sephiroth und Jenova wurde wieder aufgegriffen. Der Kampf, der in FF7 gewonnen schien wurde zur ewigen Plage des Planeten.

Ausgangspunkt sind Kadaj, Yazoo und Loz.

Zitat

Kadaj: Mother came to this planet after a long journey to rid the cosmos of fools like you. But, you know as well as I do, nothing’s changed since she got here. I have to change it, to make her happy. If mother willed it, I would do anything.

"Anythingâ€�, also in seiner Reunion zu Sephiroth, dem Auserwählten von Jenova, werden, den Lebensstrom mit Jenova’s Zellen zu infizieren, zu schwächen, zu vernichten.

Zitat

Sephiroth: What I want, Cloud, is to sail the darkness of the cosmos with this planet as my vessel.
Just as my mother did long ago.
Then one day we’ll find a new planet and on its soil we’ll create a shining future.

Cloud: What about this planet?

Sephiroth: Well, that’s up to you, Cloud.

Nichts wirklich neues. Es handelt sich um den selben Konflikt wie in FF7, allerdings mit folgendem Unterschied:

Zitat

Rufus: The lifestream courses through our planet. Back and fourth across the boarders of life and death. If that cycle is the very truth of life, then history too will inevitably repeat itself. So go on. Bring your Jenovas and your Sephiroths. It won’t matter. We’ll do as life dictates and stop you every single time.

und

Zitat

Cloud: Stay where you belong. In my memories.
Sephiroth: I will… never be a memory.

Der Lauf der Geschichte wird als zyklisch gesehen. Es ist nicht mehr die lange Perspektive 500 Jahre in die Zukunft. Diese wurde zu Beginn des Filmes zurückgeholt. 498 Jahre zurück. Nachdem der Planet einmal von Jenova infiziert wurde, ist der Rest die Wiederkehr des selben Kampfes, dessen Ergebnis auch schon vorbestimmt ist, da "we’ll do as life dictates and stop [Jenova] every single time".

Wo ist die Freiheit hin? Die Freiheit, bis hin zum eigenen Opfer den Planeten zu retten (Aeris)? Stattdessen ist Aeris als letzte des Alten Volkes nun so etwas die die "Verwalterin des Lebensstromes", die Cloud wieder in das Leben zurückschickt.
Doch

Zitat

Nanaki: There are still children with the stigma.

Geostigma ist nicht einfach verschwunden. Die Infizierten können nun zwar geheilt werden, doch Jenova’s Zellen sind noch vorhanden. Der Beginn eines neuen Zyklus...



Dies ist die eine Seite,
jene der Antagonisten und des Planeten,
jene, die offensichtlich auf altes zurückgreift,
jene, die den Film handlungsmäßig an das Spiel bindet,
jene, die die einheitliche Thematik wahrt.


Die andere Seite ist die Charakterentwicklung von Cloud, auf die der Film wohl den Schwerpunkt legt.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »VisionCatcher« (4. Mai 2006, 13:55)


2

Samstag, 6. Mai 2006, 12:44

...und auf dieser Seite der Charakterentwicklung von Cloud findet sich auch das Moment der Freiheit, das Rufus’ Aussage auf eine Ansicht reduziert.

Cloud’s Entwicklung wird von der Novelle "On the Way to a Smile" (die das Prolog zu AC bildet) bis zum Ende von AC mit dem Soundtrack "Cloud Smiles" beschrieben. Cloud kommt mit seinen "Heldentaten" aus FF7 nicht klar. Er hat die Welt gerettet. Aber dies ist doch nicht alles. Das Leid, das hierbei angerichtet wurde wird in der Person Denzels (Kapitel 1 von On the Way to a Smile) personifiziert und Aeris’ Tod belastet ihn sehr. Er bringt seine Einstellung hiermit auf den Punkt:

Zitat

Cloud: Tifa, I’m not fit to help anyone, not my family, not my friends, nobody

Seine Infektion mit Geostigma und sein Rückzug von Tifa ist nur Auslöser. Ursache ist die Sünde, die er sich zuschreibt.

Zitat

Cloud: I think I wanna be forgiven,… more more than anything

doch:

Zitat

Aeris: By who?

Und was ist die Antwort?

Zitat

Aeris: Isn’t it time you to forgiving?

Also liegt es an Cloud, in seiner eigenen Freiheit, sich zu vergeben und mit der Vergangenheit zurechtzukommen.


Somit ist Rufus’ obige Aussage nur eine Position, eine solche, die die Schicksalsabhängigkeit suggeriert. Auf der anderen Seite steht die Freiheit, die Cloud hat, sein Leben selbst zu gestalten.
Das Ende ist auch offen gehalten und interpretierbar: Wie ernst ist Sephiroth’s "I will never be a memory" zu nehmen? Und ob Jenova’s Zellen sich noch auf dem Planeten befinden ist zwar möglich, aber nicht sicher.
Wird es einen neuen Zyklus geben, oder doch einfach (linear) weitergehen?

Squall Strife

Pulse-L'Cie

  • »Squall Strife« ist männlich

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3

Sonntag, 7. Mai 2006, 02:28

Mhh, das ewige Ringelspiel, immer fängt alles von vorne an.

Eine recht interessante Interpretation des Filmes, doch der eine Satz von Sephirot kommt mir sehr bekannt vor.

Zitat

"I will never be a memory"


Mhh, Squall wollte nie eine Erinnerung sein, Sephirot wird nie eine sein.

Aber wieso erscheint Aeris immer Cloud und wieso kann sie sich sozusagen frei im Lebensstrom bewegen? Kann es sein, dass es wegen ihrer Abstammung vom alten Volk ist? Das heißt Sephirot kann das auch, oder?

Naja, FFVII AC hat mehr Fragen geschaffen, als gelöst und ich glaub das ist wohl immer ein Merkmal von FF gewesen!
MfG Squall
Vienna Calling! TU VIENNA, Bachelor of Science

~ Man kann Kugeln nicht mit Idealen bekämpfen! ~

4

Sonntag, 7. Mai 2006, 16:31

Zitat

Naja, FFVII AC hat mehr Fragen geschaffen, als gelöst und ich glaub das ist wohl immer ein Merkmal von FF gewesen!

Ja, man dachte, Jenova sei besiegt und der Planet befreit.
Mit der Idee, eine Fortsetzung zu machen kam da natürlich die Frage: Und worüber?
Die Jenova-Thematik wieder aufzugreifen finde ich schon sehr gelungen, nur letzlich war es so, dass AC in all seiner Hanldung nur auf den selben Konflikt Jenvoa vs. Planet in dem selben Kampf Sephiroth vs. Cloud hingeführt hat.

Jenova will den Planeten zerstören. Über Jenova's Motive hierfür erfährt man kaum etwas. Erst, wenn man Jenova in Verbindung mit Sephiroth bringt.
Egal, ob man nun glaubt, dass Jenvoa Sephiroth kontrolliert (-> Brittenham Interpretation), oder ob dieser eigene Ziele verfolgt, in AC sagt Sephiroth:

Zitat

What I want, Cloud, is to sail the darkness of the cosmos with this planet as my vessel.
Just as my mother did long ago.
Then one day we’ll find a new planet and on its soil we’ll create a shining future.

Wenn er in FF7 von Jenova gesteuert wurde, hat er sich nun hier von Jenvoa emanzipiert?
Aber egal, worauf ich hinaus will ist die Suche nach dem "Promised Land". Ich denke, dass dieser Gedanke hier fortgesetzt wird.
Sephiroth will eine "shining future" auf einem neuen Planeten errichten. Er sucht nach dem Ort, der frei von Leid ist bzw. sucht in der Ferne nach dem Ort, wo er ihn errichten kann.
An dem alten Planeten mit seinem Leid möchte er Rache nehmen und ihn vernichten.

Zitat

Sephiroth: Tell me what you cherish most.
Give me the pleasure of taking it away.
Cloud: (various memories flash through his mind)
I pitty you. You just don't get it at all. There is not a thing I don't cherish.
(Limit Break that kills Sephiroth)

All die Erinnerungen: Aeris, Zack, Tifa, Marlene, Denzel,...
Der Punkt ist: Das Promised Land ist kein Ort, den man suchen soll. Es ist etwas, das man durch tägliches Handeln gestalten muss. Und zwar hier und jetzt und nicht irgendwo auf einem fernen Planeten.


Zitat

"I will never be a memory"

Nun, Rufus geht von der ewigen Wiederkehr aus.
Doch wenn man durch sein Handeln die Welt verändern kann (Cloud), so kann man die Zukunft verändern (Freiheit).
Auch wenn Sephiroth nicht ewig wiederkommt, so ist die Bedrohung nicht verschwunden.
Es bleibt offen.
Er selbst widersetzt sich dem Gedanken seiner Vergänglichkeit natürlich.

Zitat

Aber wieso erscheint Aeris immer Cloud und wieso kann sie sich sozusagen frei im Lebensstrom bewegen? Kann es sein, dass es wegen ihrer Abstammung vom alten Volk ist? Das heißt Sephirot kann das auch, oder?

Ich empfehle dir da "The Maiden who travels the Planet". Das ist eine Ergänzunggeschichte zu FF7, die von Square zwar nicht selbst geschrieben, aber zumindest abgesegnet hat. Es geht hierbei um die Existenz von Aeris im Lebensstrom.
Dass sie ihre Persönlichkeit dort (für lange Zeit) beibehält, liegt an ihrer Aufgabe als letzte der Cetra, gegen das "Unheil, das vom Himmel fiel" zu kämpfen.
Sephiroth hingegen ist ein Mensch mit Jenova-Zellen. Menschliche Existenzen im Lebensstrom verlieren sich dagegen recht schnell (auch wenn Zack nach 2 Jahren immer noch als Zack existiert. Aber vielleicht hat da ja Aeris ihre Finger im Spiel^^). Dann wären da noch die Jenova-Zellen. Daraus wurde in AC Geostigma, das Trio um Kadaj und schließlich wieder Sephiroth.
Wieso Aeris nur Cloud erscheint? Gute Frage. Vielleicht ist es ja umgekehrt: Sie sagt ja auch zu Cloud: "You came". Also ist es Cloud, der zu Aeris gefunden hat und nicht umgekehrt. (In the Maiden hat sie ja auch vergeblich versucht, mit ihn in Kontakt zu treten). Doch, Cloud muss sich hierauf einlassen, nicht umgekehrt.

MfLuder

Gaukler

  • »MfLuder« ist männlich

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Beruf: 2.Regieassistent

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5

Sonntag, 7. Mai 2006, 16:49

Ein sehr interessanter Ansatz. Ich persönlich empfand AC ziemlich oberflächlich. Die eigentliche emotionale Reise ist nach ein paar Minuten zu Ende, der Hauptteil des Films besteht aus stylischen Actionszenen.

Jenova ist in dem Sinne eine abstrakte Kraft, fähig, sich jede Stimme und jedes Aussehen anzueignen.
Die Sache mit dem Geostigma, wie die gesamte AC Story, habe ich immer als Symbol für Schuld und Vergangenheitsbewältigung gesehen.
Cloud hat in AC eine ziemliche Todessehnsucht, er besucht oft den Lebensstrom, um Aeris zu sehen. Als er Sephiroth sieht (seinen eigenen Schatten), bekämpft er ihn und im ruhigen Abgang entscheidet er sich für das Leben.
Am Ende sieht er seine Freunde (Aeris und Zack) nochmal und sagt ihnen quasi Lebewohl.

Is natürlich ganz nett, aber ich denke, das hätte man auch tiefsinniger und komplexer hinbekommen können.
Ich sehe den Kampf um den Planeten eh als Metapher für den Kampf um die Seele von Cloud.
Der Planet ist sinnbildlich die Seele von Cloud, und so wie Cloud von Sephiroth belastet ist, so ist der Planet in FF7 von Sephiroth gestört. Sephiroth bildet Clouds böse Hälfte.
In AC ist Geostigma eine Art Gift, eine Art Depression, die den Planeten/Cloud befallen hat, die am Ende verschwindet.
Das Schicksal des einzelnen ist also untrennbar mit dem Schicksal der gesamten Menschheit verbunden. Dies ist generell ein Credo der FF Reihe, die sehr viel Wert auf menschliche Wärme legt. In FF7 und 8 kommt das besonders zum Vorschein, denn auch in Teil 8 ist Squall und Rinoas Liebe quasi entscheidend, ob sich Rinoa in Artemisia verwandelt oder nicht, auch wenn nur angedeutet.

Was mir an AC insgesamt nicht gefallen hat, ist die ziemliche emotionale Kälte, es gibt kaum Szenen, die einen rühren oder Figuren, die einem ans Herz wachsen.
Außerdem wird sehr viel aufhebens um Blut gemacht, so hat Kadajs Blut eine schwarze Farbe und über Blut werden die Kinder infiziert etc.
Ich mag diese Blutlehre nicht, schmutziges Blut, reines Blut etc., denn die Nazis haben damals im dritten Reich ihre komplette Ideologie darauf aufgebaut.
In FF7 steht das nicht im Mittelpunkt, es ist eine psychologische Geschichte um Clouds Selbstfindung, Jenova an sich ist nur eine Kreatur mit großen Manipulationsfähigkeiten, die Leute, die sie repräsentieren, sind die wahren Bösen.
In AC wird jedoch die Handlung fast auf diesen einen Aspekt reduziert.
Kadaj ist ein niveauloser Psychopath und auch von Sephiroths früheren Charme und komplexer Persönlichkeit ist kaum was übrig geblieben. So bleibt von seinem Auftritt nur Uematsus Musik FF7-mäßig.

6

Montag, 8. Mai 2006, 01:07

Zitat

Die Sache mit dem Geostigma, wie die gesamte AC Story, habe ich immer als Symbol für Schuld und Vergangenheitsbewältigung gesehen.

Ja, dies ist natürlich der Hauptaspekt von AC, der "Way to a Smile", über die Vergangheit hinwegzukommen.
Wobei ich den "lonesome wolf", der in verschiedenen Szenen auftauchte, als recht banales Symbol dieser Schuld und Sünde emfand. Das Wolf-Symbol an Cloud's Kleidung passt, sein Erscheinen bei Zack's Schwert auch, aber die anderen Male wirkt der Wolf recht lächerlich.

AC ist etwas einseitig auf Cloud's Charakterentwicklung ausgelegt. Was den Kampf zwischen Jenvoa und dem Planeten angeht, so ist es doch wirklich schade, dass AC nichts wirklich neues bringt und wir auf alte FF7-Vorstellungen zurückgreifen müssen.

Zitat

Der Planet ist sinnbildlich die Seele von Cloud, und so wie Cloud von Sephiroth belastet ist, so ist der Planet in FF7 von Sephiroth gestört. Sephiroth bildet Clouds böse Hälfte.
In AC ist Geostigma eine Art Gift, eine Art Depression, die den Planeten/Cloud befallen hat, die am Ende verschwindet.

Ja, und auch hier hat man dasjenige mit der Geostigma-Infektion wiederhergestellt, wovon Cloud / der Planet am Ende von FF7 erlöst wurde.

Zitat

Außerdem wird sehr viel aufhebens um Blut gemacht, so hat Kadajs Blut eine schwarze Farbe und über Blut werden die Kinder infiziert etc.

Das scheint wohl momentan in Japan im Trend zu sein. Hab heute nebenbei einen TV-Bericht gehört, dass es dort Mode ist, den einzelnen Blutgruppen verschiedene Charaktereigenschaften zuzuschreiben. AB ist kontaktfreudig und sowas... Das klingt zwar jetzt harmlos wie Sternzeichen, doch es handelt sich um Merkmale von Personen.
In AC ist dieses schwarze Blut eine Darstellung für Geostigma, die Infektion von Jenova. Hätte vielleicht besser gewählt sein können. Jedcoch denke ich, dass die Geostigma-/Jenova-Infektion auch nur für diese Gleichsetzung von Planet und Körper stehen soll und nicht eine Blutlehre eröffnen soll.

Zitat

Vincent: Inside our bodies is a current like the lifestream. That current is what fights off intruders
Cloud: What do you mean by intuder?
Vincent: The Sephiroth Gene, Jenova




Zitat

Jenova ist in dem Sinne eine abstrakte Kraft, fähig, sich jede Stimme und jedes Aussehen anzueignen.
...
Jenova an sich ist nur eine Kreatur mit großen Manipulationsfähigkeiten, die Leute, die sie repräsentieren, sind die wahren Bösen.

Hm, was Jenova genau ist, wurde nie gesagt. Jenova ist "das Unheil, das vom Himmel fiel". Eigentlich eine typische Erklärung für etwas Unerklärliches. Jenova steht wohl somit für das Abstrakte, Unerfassbare, das den Menschen Angst bereitet, das sie dann als Ursache für alles Leid heranziehen.
Und als Gegenpol bildet dann das "Promised Land" eine Metapher für das Heil.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »VisionCatcher« (8. Mai 2006, 15:06)


jack1603

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7

Sonntag, 16. Juli 2006, 22:34

Man kann es auch simpel im (christlich) testamentarischen Sinne sehen.

"Krise die vom Himmel kam" = Lucifer, denn der fiel vom Himmel, nimmt letztlich jede Gestalt an, ist vorallem aber ein Manipulator und logischerweise sind nur die, die wahrhaft Bösen, die es benutzen.


Während das "Verheißene Land" = "Garten Eden" = Himmel" ist.
Eigentlich nicht sehr originell, erst Recht wenn man bedenkt, dass der Fiesling Sephiroth heißt. Und da er ein Menschenkind ist bekommt der gute, alte Sephi die Rolle des "Antichristen" aufgedrückt.

Hmmm...mal wieder Zeit für ne ausführlche Intepretation? Anscheinend. ^^

8

Montag, 17. Juli 2006, 04:48

Zitat

Original von jack1603
Hmmm...mal wieder Zeit für ne ausführlche Intepretation? Anscheinend. ^^


Also wenn du noch mehr Ideen hast, nur her damit.^^

Weil, nunja, wenn man über die Schwarz-Weiß-Malerei von AC hinwegkommen will, muss man auf das zurückgreifen, was man aus FF7 kennt.

Klar, es geht um Cloud's Entwicklung, aber die Gegenspieler bleiben recht oberflächlich.

Das Trio der Gegenspieler wurden letzlich dazu geschaffen, um das wiederherzustellen, worum es in FF7 ging, der Konflikt zwischen Sephiroth und Cloud bzw. zwischen Jenova und dem Planeten. Nur bleibt es diesmal offen, ob dieser Konflikt wirklich zuende ist.

Damit wurde die neue Handlung auch zu dem Zweck geschaffen, dass Cloud sich weiterentwickeln kann, von "On the Way to a Smile" bis "Cloud Smiles".

jack1603

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9

Montag, 17. Juli 2006, 13:33

Da mag einer auch das S/W-Denken nicht .... naja, das fällt in diesem Falle in die Rubrik "Die üblichen Verdächtigten". Oder aber nicht.
Ja, das Trio bleibt oberflächlich, aber ich hab so eine Idee wie man sie betrachten kann, womit sie nicht mehr oberflächlich bleiben und das S/W etwas aufgehoben wird.

Besonders viel mir aber die richtige Balance bei Rufus auf... mal schaun, ob ich das richtig auf die Reihe bekomme.


Persönlich muss ich sagen, dass ich FF AC als Schlusskapitel eines extrem offenen Endes sehe. (Dirge of Cerberus ist da wirklich schon überflüssig)

10

Mittwoch, 19. Juli 2006, 21:57

Rufus ist eigentlich der einzige, der komplett anders auftritt.
War er in FF7 noch rücksichtslos und machtbesessen, so wirkt er hier sehr überlegt. Im Gespräch mit Kadaj wirkt er ja fast schon als der "Gute", wobei seine Aussagen zum Teil einfach dadurch relativiert werden, dass er "einfach Gegenposition zu Kadaj bezieht". Wie ernst meint er dies alles, oder will er Kadaj nur beeindrucken?


Dirge of Cerberus: Nun, es setzt eigentlich auch nicht die Story aus AC fort (mit Cloud und Tifa im Mittelpunkt), sondern es eher als "Another Story FF7" gedacht, wo diejenigen Charaktere nun mehr beleutet werden, die bisher kurz kamen.

jack1603

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11

Donnerstag, 20. Juli 2006, 23:07

Man muss auch bedenken, dass Rufus an Geostigma leidet, daher hat er ein persönliches Interesse daran, dass alles besser ausgeht, andererseits können zwei Jahren im Rollstuhl einen Menschen durchaus in seinen Sichten ..nunja... verändern.

Ich halte Rufus nicht für den "Guten", mehr für den gesunden Schnitt zwischen berechnender Überlegung, Verteidiger der Menschheit, eigensinniger Denkweise und Ex-Bonzen, dessen Aktion ins Bodenlose stürzten.
Von allem ist etwas vertreten.

Interessant wäre tatsächlich mal die Geschichte aus der Sicht der Turks zu erzählen, so wie sich das Geschehen in und nach AC gestaltet.


Naja, Dirge scheint mir, bei dem was ich darüber gelesen habe, doch noch einen draufsetzen zu wollen, schließlich spielt es nochmal 2 Jahre später.

Razgriz

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12

Sonntag, 6. August 2006, 12:24

Zitat

Original von jack1603
Interessant wäre tatsächlich mal die Geschichte aus der Sicht der Turks zu erzählen, so wie sich das Geschehen in und nach AC gestaltet.


Was wollt ihr alle mit den Turks?...äh, ja
Hab den Film gesehen und falls ihr was wissen wollt, fargt mich!

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