Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Das offizielle Forum zu Creative und AT. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Noriyori

Hokuto no Ken!

  • »Noriyori« ist männlich
  • »Noriyori« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Würzburg

Beruf: Biostudent

  • Nachricht senden

1

Sonntag, 24. Juni 2012, 00:21

Dialog zwischen einem rebellischen Bauer und seinem adeligen Richter

Ada und mir ist vor en paar Tagen die Idee gekommen zusammen eine Kurzgeschichte zu schreiben, beim Überlegen wie wir das Anstellen kamen wir auf die Idee, jeder von uns nimmt eine Rolle ein und wir schreiben einen Dialog. Sie nahm dabei die Rolle des Rebellischen Bauers ein und die Rolle eines adeligen der den Rebellen vor Gericht zur Rede stellt und folgender Dialog ist dabei raus gekommen.

Spoiler Spoiler

"Du hast dich gegen meinen Herrn, deinen Herrn, unserer aller Herrn gestellt! Ein Mann aus dem niederen Volke sollte nichtmal wagen sein dreckiges Haupt dem König zu zeigen! Jemand der sich gegen unseren Herrn erhebt verdient einen schmerzhaften Tod! Ich plädiere für den Tod durch Rädern!"

"Seht euch an... und seht uns an. Darf so ein Unterschied zwischen uns bestehen, obwohl wir dem ein und denselben Herren angehören? Wir habe jahrelang für EUREN Herren gedient. Wir haben Frauen und Kinder verloren, unsere Existenzgrundlagen... und niemand, ja NIEMAND, hat sich um uns geschert. Wir leben alle unter diesem Land und wir haben Gleichberechtigung verdient! Wenn das nicht gewährleistet wird, dann werden wir für dieses Recht kämpfen!"

"Gleichberechtigung, war es nicht Gott der höchste aller Herren der uns unseren Platz zugewiesen hat. Gottes Gnade ließ unseren König zur glänzenden Sperrspitze unseres Reiches werden, Gott gab dem Adel das Recht zu herrschen mit in die Wiege, Gott gab euch die Aufgabe eurem König auf dem Felde zu dienen, in friedlichen, wie in kriegerischen Zeiten. Will ein niederer Bauer ohne Bildung etwa die Worte unseres allmächtigen Herren anzweifeln? Euer Kampf ist ein sinnloser Kampf gegen ein von Gott gesegnetes Reich! Es reicht nicht das du ein Rebell bist, nein ein Häretiker bist du auchnoch!"

"Nicht Gott hat diese Kluft zwischen uns geschaffen. Von Geburt an ist der Mensch gleich. Das, was uns trennt, sind Systeme, Systeme geschaffen aus Menschenhand! Menschen, die ihre Stärke nutzen um schwache zu missbrauchen. Schwache, die gezwungen sind zu dienen, um am Leben zu bleiben. Ist es nicht die Aufgabe eines Herren, sein Volk zu vereinen? Sind wir nicht alle, nach seiner eignen Angabe, seine Kinder? Nun seht mich an... behandelt man so etwa sein Kind? Sieht man tatenlos weg, wenn nach Hilfe gerufen wird?"

"Siehst du nicht die Torheit in deinen Worten? Die Unreife eines störrischen Kindes, das seinem Herrn und Vater nicht gehorchen will? War die Welt nicht schon immer so, der König erwählt durch unseren Herren und Gott als Spitze seines Volkes, der Adel als seine Helfer und das niedere Volk als Nährboden für den Wohlstand des Reiches? Warum hat uns Gott diese Stärke gegeben, wenn wir sie nicht nutzen sollen? Ist es nicht genau diese Stärke die uns das Recht gibt zu herrschen, während eure Schwäche euch zu Dienern macht? Ein Kind das sich gegen seinen Vater stellt, hat Strafe verdient, sieh es als besondere Gnade deines Herrn, das du hier sprechen darfst, denn mit deinen Taten hast du dir den Tod verdient!"

"Ist es wahrlich Stärke, seine eigenen Brüder und Geschwister leiden zu sehn? Ihr Leid zu vermehren? Sie wie Vampire auszusaugen? Und das, obwohl sie ihre Dienste tagtäglich erbracht haben, aber nie, NIE, etwas zurückbekommen haben, außer Furcht und den Tod? Nein, das ist keine Stärke. Das ist Ausbeutung, Ausbeutung des eigenen Volkes! Und nun frage ich hier alle Anwesenden: zeugt es wirklich von Stärke, wenn man von den von ihnen genannten schwachen abhängig ist?"

"Hast du gelitten bevor du dich gegen Gott und deinen König erhoben hast? Nein, denn als die gottgegebenen Rollen befolgt wurden herrschte Frieden und niemand litt durch den Krieg des niederen Volkes gegen seine Herrscher! Erhobst du nicht selbst die Waffen und brachtest damit nur dir selbst und deinen benachbarten Bauern leid? Ist es nicht Gerechtigkeit mit einer Strafe auf eine Provokation zu antworten? Stehst du nicht vor Gericht und das Volk darf sich deine Reden anhören, gar entscheiden über deine Strafe? Tod hast du dir selbst gebracht, deine Furcht gleicht dem eines Kindes vor der strafenden Hand seines Vaters! Eines Dieners vor der strafenden Hand seines Herren! Schwäche nennst du es, wenn wir unsere Rolle des Kriegers einnehmen, und das niedere Volk die Rolle der Bauern? Zeugt es nicht vielmehr von Stärke, wenn die Wenigen durch ihrer Hände Werk, die Vielen gefügig machen und sich nicht zu solch niederer Arbeit herablassen müssen?"

"In diesem kurzen Leben das meine Familie, meine Freunde, meine Bekannte und ich führen, kennen wir nichts außer Leid, Furcht, Trauer und Hass. Der Tod war unser ständiger Begleiter. Wir sahen ihn, als wir krank waren und uns kaum rühren konnten. Wir fühlten ihn, als wir im Stich gelassen wurden. Wir starben, weil man uns sterben lies. Das, was wir führen, ist kein Leben. Das war es auch nie gewesen. Man nimmt uns unsere Nahrung, ohne etwas zurück zu geben. Man nimmt uns unser Geld, ohne etwas zurück zu geben. Man nimmt uns unsere Würde, unseren Stolz und unsere Seele. Sagt, ist das ein Leben? Ist es ein Leben, all jene Sterben zu sehen, die man liebt? Wer geliebt und geachtet werden will, muss lernen, selbst zu lieben und zu achten!"


"Das Leben wird ständig begleitet von Furcht, Trauer und Hass. Die Lehren der Kirche sprechen davon. Jeder muss sich diesen Herausforderungen unterwerfen um sich seinen Platz im Himmelsreich zu verdienen. Ist der Tod nicht vielmehr eine Gnade Gottes. Ist es nicht das Ende der Furcht, der Trauer und des Hasses, der Übergang in eine Welt der Wärme und Geborgenheit? Ist nicht Krankheit eine Prüfung unseres obersten Herrn? Ist es nicht Gnade zu sterben? Oder willst du nicht in das Himmelreich einkehren? Gott gab dem Adel das Land um ihn zu ernähren, der Adel gab das Land dem Volk um es zu ernähren, ist es nich gerecht dafür Nahrung zu fordern? Gab der Adel euch nicht Arbeit, schützen wir nicht die Straßen und die Grenzen des Reiches damit ihr in Frieden handeln und schaffen könnt? Ist es nicht gerecht für unser vergossenes Blut einen Zoll zu verlangen? Wir nahmen euch nie eure Würde, euren Stolz, oder gar eure Seele. Deine Würde und deinen Stolz sprachst du dir selbst ab als du dich gegen die gottgegeben Ordnung stelltest. Über deine Seele kann nur Gott entscheiden! Gott hat uns gelehrt unserer aller Mitmenschen zu lieben, tun wir das nicht indem wir euch im Krieg schützen und den Frieden erhalten? Achten wir euch nicht als Bauern? Spricht nicht der Schwachsinn aus dir, wenn du forderst als Bauer ein Krieger zu sein? Ebensowenig wie ein Bauer Krieger sein kann, kann ein Krieger Bauer sein. Der Status kommt mit der Geburt und nur vor Gott werden alle gleichsam gerichtet!“

"Krieger des Landes sind unabdingbar, genau wie es die Diener sind. Das eine kann ohne das andere nicht überleben. Aber um dieses Gleichgewicht aufrecht erhalten zu können, müssen beide Parteien miteinander harmonieren, sich umeinander sorgen, achten und schützen. Wo aber ist dieses Gleichgewicht? Wird uns dieses Gleichgewicht nicht von ihnen abgesprochen, in dem sie tatenlos zusehen, wie wir, die für die Versorgung zuständig sind, sterben? Wo war dieses Gleichgewicht, als wir uns als Volk an sie gewandt haben um auf unsere Situation aufmerksam zu machen? Eine Situation, die durch ihre Herrschaft entstanden ist. Eine Situation vor denen sie ihre Augen verschließen! Sie wollen sich weiterhin etwas nehmen, wo es einfach nichts mehr zu nehmen gibt.
Wir sterben. Sie sehen weg. WIR STERBEN. Und sie sprechen von Liebe für ihre Mitmenschen! Tag für Tag kämpfen wir ums überleben, ohne das zu bekommen, was uns zusteht. Sagen sie, ist es tatsächlich eine Herausforderung die vom Herrn aller Herren, dem Allmächtigen selbst, auf uns gelastet wurde? Oder ist es eine Herausforderung, die durch ihr Versagen erst entstehen konnte?
Man kann keine Kranken ohne Medizin heilen, man kann keinen Kriege ohne seine Bürger gewinnen. Wie also können sie erwarten, dass wir ohne NICHTS überleben? Wir versuchten zu reden, aber wir wurden niedergeschlagen. NIEDERGESCHLAGEN, vom eigenen Herrscher! Und nun kämpfen wir für unser Recht, das uns zusteht. Der Tod ist schon seit langem nichts neues mehr für uns. Lieber sterben wir mit der Gewissheit, für unser Leben gekämpft zu haben, als für unseren Tod gedient zu haben!"


"War das Gleichgewicht nicht gegeben bevor sich die Bauern aus niederem Hunger nach Macht erhoben die sie nicht handhaben könnten? Achteten wir nicht, schützten wir nicht das Volk über Jahrhunderte? Wir sahen hin als ihr starbt, wiesen unsere Mönche an für euch zu beten, für euer Leben vor Gott zu flehen! Doch Gottes Entscheidung steht immer über dem menschlichen Verständnis! Blühte das Land nicht unter unserer Herrschaft, eroberten wir nicht mehr Land um uns und euch mehr Lebensraum zu geben? Auch wir vergossen Blut und ihr dankt uns mit Ignoranz, gar erhebt ihr euch gegen eure schützende Hand! Der Landgewinn hat uns alle Opfer gekostet, in Blut und Gold! Tag für Tag kämpfen wir für unser Überleben, euer Überleben an den Grenzen! Wir alle kämpfen um unser Überleben! Eine Herausforderung die seit Jahrhunderten auf den Menschen lastet, eine Herausforderung die uns formt und reift im Sinne der ewigen Weisheit Gottes! Du sprachst von Dingen die den Bauern zustehen? Gaben wir den Bauern den kein neues Land? Hunderte neuer Felder sind den Bauern übergeben worden, Felder getränkt und fruchtbar durch unser vergossenes Blut! Jeder brachte Opfer und ihr erhebt den Dolch und stoßt ihn uns in den Rücken? Ist es nicht gerecht einen Angriff zurückzuschlagen, auch wenn er aus den eigenem Volke kommt? Vielmehr wirst du mit der Gewissheit sterben dein Volk verraten zu haben, an den Grenzen brennen die Dörfer! Und warum? Weil Truppen ins Inland ziehen mussten um Bauern zurecht zu weisen! Nur ein Töricht würde sich in solchen Zeiten gegen seine schützende Hand erheben!“

"Nein, wir erhoben uns nicht wegen niederem Hunger, denn Hunger ist etwas, was wir kennen. Und dennoch haben wir jahrelang geschwiegen. Wir haben gedient für unser Land, wir sind gestorben für unser Land, und wir wurden getötet für das aufrecht erhalten einer ungleichgewichtigen Herrschaft, in der für Krieg und den Adel finanziert wurde, aber nicht für das Volk.
Ja, ich kann nicht leugnen, dass uns mehr Land zur Verfügung gestellt wurde. Mehr Land, um noch härter zu arbeiten und mehr abzugeben. Aber was hielten wir am Ende in den Händen? Nichts. Absolut nichts. Für uns hatte sich wieder nichts geändert, nein, es wurde sogar noch schlimmer. Unsere Mägen füllen sich nicht mit den gebeten der Mönche.
Wir verlangen nicht mehr, als uns zusteht. Wir verlangen nur unser Recht, um existieren zu können. So wahr Gott mein Zeuge ist! Ihr spracht von Ignoranz, wir aber sind diejenigen, die von Anbeginn mit Ignoranz und Gleichgültig niedergeschlagen wurden. So auch jetzt! Wir wurden niedergestochen von den Klingen der Herrschaft, obwohl wir bereits am Boden lagen und uns nicht mehr rühren konnten.
Nicht wir haben Verrat ausgeübt, wir wurden selbst verraten an jenem Tag, wo man seine Ohren, Augen, Mund und Herzen vor unserem Leid verschlossen hat! Alles was wir verlangen ist ein Leben führen zu können. Ein Leben unter dem Schutze der Herrschaft, wie sie es uns täglich verspricht, aber nicht einhält! Solange dies nicht bewerkstelligt wird, solange wir unser Recht nicht bekommen, werden wir kämpfen. Wir werden solange kämpfen, bis man sich unserer Probleme annimmt. Solange, bis wir die Herausforderung, die sie uns gestellt haben, mit Gottes Hilfe bewältigen werden! Unsere Kinder sind auch eure Kinder, unsere Zukunft! Und selbst wenn wir heute nichts bewegen sollten, so wird sie es sein, die uns das Leben bescheren wird, das uns einst zugestanden hat. Die Zukunft!
Tötet mich! Tötet mich, wie ihr es mit anderen zuvor auch getan habt! Und doch werdet ihr merken, dass mein Tod nichts daran ändern wird, das wir uns erhoben haben und nicht mehr wegsehen werden!“


"So mag deine Meinung lauten, ich sehe keinen weiteren Sinn dich zu belehren, denn du scheinst unbelehrbar. Ein Verräter, ein Häretiker, ein Feind der Krone. Möge doch das dir so wichtige Volk über dein Schicksal entscheiden!"


Das Volk möge entscheiden.

Terry

Kamikaze

  • »Terry« ist männlich

Wohnort: Franken

Beruf: Elektrotechniker

  • Nachricht senden

2

Freitag, 29. Juni 2012, 09:28

Das Volk entscheidet jetzt und sofort!
"Ketzerei!!! Schwarze Magie!!! Brillt ihn*!!!"

Ein äußerstes interessantes Gespräch zwischen den Beiden. Mir stellt sich nur die Frage, ob ein Bauer im Mittelalter tatsächlich so geschwungen reden konnte, geschweige so reden durfte. Der König selbst ließ ja offensichtlich jemand anderes für ihn sprechen.
Nichtsdestotrotz finde ich es schön, wie ihr ein lebhaftes und eindringliches Dialog zustande gebracht habt.
War das eine einfache Spontanaktion oder steckt mehr dahinter?

*jemanden brillen :

Anstelle jemanden zum Tode verurteilten mit Steinen zu bewerfen (Steinigung), wird der Verurteilte mit Leserbrillen beworfen.
(Erstmals durchgeführt worden am Silvester 2003 auf einer Privatparty eines bekannten glatzköpfigen Members)


MfLuder

Gaukler

  • »MfLuder« ist männlich

Wohnort: Berlin, Deutschland

Beruf: 2.Regieassistent

  • Nachricht senden

3

Freitag, 29. Juni 2012, 15:13

Mir gefällt das Format des Arguments sehr, d.h. einfach mal so was zu machen und auch verschiedene Rollen einzunehmen. Ist mal was anderes, als die klassische Prosa-Story.
Der Dialog als solches gefällt mir recht gut, allerdings war ich nie wirklich in einem echten Gewissenskonflikt. Ich glaube, heutzutage (in Deutschland) ist es echt schwer, wirklich mit vollstem Herzen auf der Seite des Königs zu sein... zumindest hoffe ich das...

Ada

Nachteule

  • »Ada« ist weiblich

Wohnort: Berlin

Beruf: Bandenmitglied der "Nachteulen"

  • Nachricht senden

4

Freitag, 29. Juni 2012, 17:14

Danke für eure Kommentare!

Der Dialog ist ganz spontan entstanden. Wir hatten Lust, an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten. Am Anfang wollten wir über zwei Abenteurer schreiben, allerdings haben wir das ganze sehr schnell verworfen, da es gekünselt rüberkam. Danach hatten wir die Idee mit dem Dialog. Zuerst sollte an Stelle des Rebellen jemand anderes seine Verteidigung übernehmen. Am Ende aber haben wir uns dafür entschieden, den Rebellen reden zu lassen.

Wir haben den Text so belassen, wie wir es in MSN runtergeschrieben hatten. Es ist also eine Alphaversion, an der im nachhinein nichts geändert- oder sprachlich verbessert wurde.
Es ging uns letzendlich nur darum, spaß an den Rollen zu haben. Und das hatten wir. :)

Noriyori

Hokuto no Ken!

  • »Noriyori« ist männlich
  • »Noriyori« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Würzburg

Beruf: Biostudent

  • Nachricht senden

5

Freitag, 29. Juni 2012, 18:59


Ein äußerstes interessantes Gespräch zwischen den Beiden. Mir stellt sich nur die Frage, ob ein Bauer im Mittelalter tatsächlich so geschwungen reden konnte, geschweige so reden durfte. Der König selbst ließ ja offensichtlich jemand anderes für ihn sprechen.
Nichtsdestotrotz finde ich es schön, wie ihr ein lebhaftes und eindringliches Dialog zustande gebracht habt.


Das der Dialog nicht wirklich realistisch ist ist klar^^ Aber darauf haben wir beim Schreiben auch nit geachtet.

Mir gefällt das Format des Arguments sehr, d.h. einfach mal so was zu machen und auch verschiedene Rollen einzunehmen. Ist mal was anderes, als die klassische Prosa-Story.
Der Dialog als solches gefällt mir recht gut, allerdings war ich nie wirklich in einem echten Gewissenskonflikt. Ich glaube, heutzutage (in Deutschland) ist es echt schwer, wirklich mit vollstem Herzen auf der Seite des Königs zu sein... zumindest hoffe ich das...


Als ich die Rolle des Königstreuen eingenommen hab, am Anfang fiel mir das Schreiben noch leicht, aber umso fortgeschrittener der Dialog war umso schwerer fiel es mir auf Seiten der Königstreuen zu bleiben da ich in real dem Rebellen zugestimmt hatte xD Aber die Herausforderung hat Spaß gemacht.^^

Bookmark and Share
AT-Button 3