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Terry

Kamikaze

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21

Mittwoch, 29. April 2009, 14:22

Habe nun auch endlich wieder Zeit gefunden, um das neue Kapitel zu lesen.
Ich muss sagen, anders als meine Vorredner haben mir gerade deine Umgebungsbeschreibung am meisten fasziniert.
Herrlich wieder du die Eingangshalle gut beschreiben konntest und dann den Kontrast in Davions Zimmer erläutern konntest.

Ich freue mich weiterhin auf weitere Zeilen von Scarlet Red Blood.

Keep going


Chu

2.Klässler

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22

Montag, 1. Juni 2009, 03:19

chuhu :)

habs endlich geschafft chapi 4 on zu stellen^^
wünsch euch wie immer viel spaß beim lesen und auseinander nehmen xD
vor allem dem kritikergott macht sowas ja immer spaß^^
is dieses mal leider ein relativ kurzes kapitel^^ aber das nächste wird dann hoffentlich wieder umfangreicher^^
ich werds zumindest versuchen, doch komm ich leider nicht soooo oft zum schreiben.
freue mich über eure posts :)

liebe grüße eure chu ^-^

Scarlet Red Blood 4

Ada

Nachteule

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23

Montag, 1. Juni 2009, 12:26

Ein zwar wirklich kurzes, aber dennoch aufschlussreiches Kapitel.
Nicht die Länge hat mich gestört, sondern das Ende, was eigentlich hätte nicht DA enden sollen ?(
So kam das alles viel zu abrupt und für mich fehlte einfach ein Teil.
Was ich auch noch bemängeln könnte ist das hier =>

Zitat

So sprach ich es mir zumindest in diesem Moment ein, ohne zu wissen, welch Fügungen das Schicksal für mich bereit halten sollte.


Ich würde jetzt noch nicht verraten, dass alles anders kommen wird, als wir zunächst vielleicht erwarten.
Aber mein Gott, genau wie Mike schein auch ich penibel zu sein XD Maul, Lali XD

Apropos Mike. Ich mag den Kerl ^^
So ein Allrounder und dennoch auf dem Boden der Tatsachen geblieben.
Hoffentlich kriege ich mehr von ihm zu lesen.

Davion und Scarlett waren mal wieder astrein.

Mehr und vorallem SCHINELLLLLLLLLAAAAAAAAAAAAAAA!!!!

Lucris

~Kritikergott~

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24

Montag, 1. Juni 2009, 15:17

Zitat

vor allem dem kritikergott macht sowas ja immer spaß^^


Kritikergott: "ZU KURZ!!! ZU VIELE GEFÜHLE! WIESO IST DER GRANDPA SO JUNG? WARUM GRANDPA! TÖÖÖÖÖTEEEN!"

*Narkosepfeil in sein Auge*

Kritikergott: "AU! AAAAH... aaaah... tschühüss"

*Lucris ladet nach und nimmt Jagdbrille ab*

Lucris: Kaum lasse ich den Käfig offen, passiert sowas. Dann wollen wir doch mal beginnen, oder?"



Was war gut?


1) Deine Geschichte ist an einem Punkt in Länge und Qualität, wo ich mich auf jedes neue Kapitel HEIß freue. Scarlet Red Blood hat sich zu einer meiner Lieblingsstories gemauster.

2) Nette Idee mit der gespaltenen Gefühls- und Situationsbeschreibung. Störte nicht und war inovativ.

3) Der Onkel gefällt in allen Belangen. Bringt frischen Wind ins Geschehen.

4) Scarlets Gefühlsentwicklung ist echt süß. Puuuuutzig und toll zu lesen.

5) Das beste war aber ohne Frage Davions Beschreibung seines Traumes. Hast ein Händchen dafür.


Was war schlecht?

1) Lediglich um den Grandpa. Hat mir leider vollkommen nicht gefallen, dass du Grandpa genutzt hast. Wieso nicht Grossvater? Klar spielt es in Amerika, aber wenn ein englisches Wort plötzlich dazwischen kommt, irritiert es etwas.

2) 35?... Der Opa ist 35? Mal rechnen. Wenn er mit 20 sein Kind hätte... und diese mit etwa 20 ihr Kind.... wäre er schon 40... Dann noch das Alter von Scarlet... müsste er nicht über 50 sein? Oder habe ich was verpasst?

3) Opa braucht mehr Screentime. Sonst wird er nur ein lästiger Nebencharakter mit der Zeit.

4) Länge einfach zu kurz.

Fazit: Tolles, aber leider zu kurzes Kapitel!

Kapitel 4 = 7/10

I am Zantus. I fought my Way, to be your Demon King

Chu

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25

Montag, 1. Juni 2009, 18:31

Wowi das ging ja schnell mit den ersten Kommentaren zum neuen Chapi :) bin echt begeistert^^

@Lali: Jop muss dir schon recht geben, dass ich da vlt bissl zu viel verraten hab, fands aber irgendwie wichtig, mal bissl was preiszugeben. Weiß eh noch nit genau, wie ich all meine Ideen noch so zusammenbekomm, aber wird sich zeigen ;) Deshalb sooo viel is noch nit verraten, da ich nix verraten kann, was ich ja selbst noch nit so genau weiß xDXD
Und was das plötzliche Ende betrifft tut es mir echt leid, aber das nächste Chapi is eh schon in Überarbeitung ;)

@Lucris: Ähm entweder hast du dich verlesen, oder ich hab was total falsches und dummes geschrieben xD nicht der Großvater, sondern der Onkel is 35 xD Muss ich gleich mal wieder drüberlesen^^ Ja muss mich echt für das kurze Kapitel entschuldigen. Aber das nächste wird wieder länger. Riesen Chuehrenwort^^ Hmm fand Grandpa irgendwie passend, aber wenn es denn Lesefluss zu sehr stört, kann man es ja schnell in Großvater abändern ;) Dieser kam dieses mal lediglich so kurz vor, da es mir in dem Kapitel eher darum ging Mike vorzustellen^^ Aber wer weiß, vlt findet der Großvater ja mal wieder nen besseren Auftritt ;)

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Chu

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26

Freitag, 5. Juni 2009, 00:59

so un schon gehts weiter ;)

Scarlet Red Blood- Kapitel 5

viel spaß beim lesen^^

Ada

Nachteule

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27

Freitag, 5. Juni 2009, 14:16

Das war mal wieder ein schönes und schlichtes Kapitel.
Ebony mochte ich am meisten, nicht zuletzt, weil die Gute wie ich an einer Matheschwäche zu leiden scheint XD
Und Davion scheint einer der wenigen Jungs zu sein, die genauso genervt reagieren wie manch Frauen bei ihrer Persiode :crazy:
Seine schlechte Laune hat bestimmt was mit dem Gespräch seiner Schwester zu tun.

Aber ein Satz war ein bisschen merkwürdig:

Zitat

Da kamen auch schon die nächsten Personen, die mich nicht unbedingt besser gelaunt stimmen würden /meine Stimmung nicht aufhellen würden.


Ich würd mich für eins entscheiden, beide hinzuklatschen ist doch nicht notwendig ^^

Lucris

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28

Samstag, 6. Juni 2009, 14:03

Dieses Kapitel war... anders.

Zum einen konnte ich Davion Heute absolut nicht verstehen und er kam mir ziemlich unsympatisch vor über das gesamte Kapitel. Egal wie ich es auch drehte, so konnte ich seine Beweggründe nicht nachvollziehen. Es war halt ein schlichtes Kapitel, wo wirklich nur Ebony mit ihrem Sonnenschein glänzen konnte, aber von der Story oder den Hauptcharakteren, durfte man leider nicht allzuviel verlangen. Es war schade, weil man sich auf etwas freute, aber dann mit Davions 180 Grad Drehung herum balgen musste. Leider sehr schade.

Vielleicht klingen diese Punkte jetzt aufgedrungen, aber einige andere Sachen sind mir ins Auge gefallen.

Zitat

Sagte ich während ich ohne eine Antwort, weiterhin durch den Schulkorridor gezerrt wurde.

Würde mal sagen, dass das Komma hinter dem *während* kommt.

Uuund... ACH VERDAMMT... Habe die anderen Punkte vergessen. Da schreibe ich einmal nicht mit und dann sowas. Na jedenfalls waren da noch etwa 2 Rechtschreibfehler. Aber die sind egal. Fazit: Davion war dieses Mal unsympatisch.

Kapitel 5 - Bad Mood = 4/10

I am Zantus. I fought my Way, to be your Demon King

Chu

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29

Dienstag, 16. Juni 2009, 22:09

@ Lalilein^^: "Ich würd mich für eins entscheiden, beide hinzuklatschen ist doch nicht notwendig ^^"

Sowas passiert, wenn man denkt "so genug betagelesen jetzt wirds on gestellt" bzw. wenn man sich nit für eins entscheiden kann
upsi sag ich da nur XD
Nun ja kann gut sein, dass Davions Verhalten dieses mal wieder kaum nachvollziehbar is. Aber is eigentlich schon beabsichtigt.

@Lucris: Ach Lucrislein tut mir riesig leid, dass deine Erwartungshaltungen nicht erfüllt werden konnten. Aber ich versuchs mal mit nem
neuen Chapi eventuell wieder gut zu machen ;)

und hier ist es auch schon :) : Scarlet Red Blood- Kapitel 6

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Lucris

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30

Mittwoch, 17. Juni 2009, 15:51

Zitat

, wobei ich mich in diesem Korridor nicht wirklich wohl fühlte und eigentlich kaum dass der Schulgong ertönte mein natürlicher Fluchtreflex einsetzte.

Der Satz hört sich ab dem*dass* merkwürdig an. Bin mehrmals über diesen gestolpert.

Zitat

Hier hielt ich es nicht mehr auf.

Glaube es heißt *aus*.

Spoiler Spoiler

Als Dank dafür, dass Ebony mich begleitet hatte, lud ich sie, trotz ansteigender Müdigkeit, auf ein Eis in unserem Lieblingscafé ein. Diese Einladung konnte sie nicht ablehnen, auch wenn sie mich immer noch voll Besorgnis musterte. Im Café machten wir es uns an unserem Stammtisch, von welchem man alles gut im Blick hatte, bequem. Wir lästerten ein wenig über Samantha und ich versuchte dem Thema Davion aus dem Weg zu gehen. Wider Erwarten gelang mir dies sehr gut. Als es draußen dunkel wurde, verabschiedete sich Ebony von mir und ich drückte sie herzlich. „Nochmals Danke, dass du mitgekommen bist.“ „Mach ich doch gerne“, gab sie lächelnd zurück. Schließlich winkte sie mir noch einmal ehe sie das Café verließ und ich allein zurück blieb. Schnell kramte ich mein Kleingeld zusammen und bezahlte, damit ich endlich auch nach Hause kam.

Dieser Absatz erweckt ein leichtes Gefühl des hinhaltens. Dem Leser erscheint plötzlich eine unbekümmerte Szene, die zum überfliegen reizt Chu. Entweder kürzen, editieren oder ganz weg lassen. hmmhmm

Zitat

„Daywalker.“...

Nein... OOOOH NEIN! Nicht diesen Namen verwenden Chu! Zu sehr ausgenommen und misshalndet dieser Name! BÖSE CHU! BÖSE BÖSE BÖSE! Versuche etwas neues zu erfinden, wie... was weiß ich... Legionen der Sonne oder sonst was. Kriegst das hin. ;)



Soooo, genug gelästert, kommen wir zu eigentlichen Kritik.

Es wird wieder wesentlich besser Chu. Davion hatte zwar nur einen gewissen Gastauftritt und die Jagdseason der beiden Verwandten kam zwar etwas plötzlich, aber dennoch hat mir hierbei die Geschichte und die Erzählweise sehr gefallen. Macht halt Spaß zu lesen und man bekommt langsam die Vorahnung, dass es nächstes Mal zur Sache gehen könnte. Also mach es nicht zu spannend und gib uns schon bald bitte mehr!!!

Kapitel 6: Vampirkunde = 6/10

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Ada

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31

Samstag, 20. Juni 2009, 15:05

Bin ein bisschen skeptisch was dieses Kapitel anbelangt.
Es war, im Gegensatz zu den vorherigen Kapiteln, ziemlich bizarr und recht gewöhnungsbedürftig.
Ich fands z.B doof, dass Scarlett Ebony aufn Eis eingeladen hat, obwohl diese es eigentlich hätte tun sollen.
Schließlich gings ja Scarlett schlecht und nicht ihr. Und um sie aufzumuntern hätte sie ihr was spendieren können.
Und auch Ebonys Witze wirkten ein bisschen fehl am Platz, zumahl sie sich aufm Freidhof befanden und dort Scarletts Eltern liegen.

Zwar wird ab diesem Kapitel klar das der Grandpa und Mike was mit den ganzen Vampirsgeschichten zu tun haben, dennoch kam der Sinneswandel ein wenig abrupt.

Wie gesagt, ein äußerst merkwürdiges Kapitel.
Aber es wurde wie gewohnt wieder schön flüssig geschrieben.

Ich lasse mich weiterhin überraschen ^^

Chu

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32

Freitag, 31. Juli 2009, 14:39

So ihr Lieben^^
weiter gehts :)
Hmm Daywalker...mir fällt noch nix anderes ein, was mir auch gefällt.^^ aber muss wohl nochn bissl Brainstorming betreiben xD
Mein Prob is, dass ich zu viele Charas noch einbauen will un andere dann in dem ein oder anderen Chapi zu kurz kommen :( Hoff ihr könnt mir das nochmal verzeihen ^^ muss da noch ne gute Mischung finden.

Aber schaut euch erst mal das nächste Kapitel an :)

Scarlet Red Blood- Kapitel 7

Lucris

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33

Sonntag, 6. September 2009, 00:50

OMG!!!

Habe das Kapitel tatsächlich nicht gelesen!!!

Chu, Patello bzw. der Link geht nicht mehr. Wir brauchen eine neue Möglichkeit, das Kapitel online zu stellen.

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Lucris

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34

Sonntag, 29. November 2009, 15:57

Was soll ich jetzt bitte sehr über Kapitel 7 sagen Chu?

ich meine es ist offiziel ein Twilight... Eine Liebesgeschichte eines jungen Vampirs mit einer Sterblichen, die er nicht verletzen und vor seinen eigenen dunklen Geheimnissen schützen will. Es ist eine einzige Liebesgeschichte und ich musste mich Kneifen, um weiter zu lesen. NICHT WEGEN DIR sondern deswegenm, weil mir Liebe nur in Drammatik steht und nicht in einfacher *Hach* Weise. ist wirklich ein Frauenufer sowas... oder für die etwas anderen Männer unter uns :P .

Aber kommen wir zur Kritik an sich. Dein Stil ist tadellos. Liest sich runter wie Schmalz auf Speck und ist auch toll mit der Stimmung. Charakter versprechen wieder was man erwartet und ansonsten bist du unsere kleine Autorin, die immer besser wird und über sich hinaus wächst. Dauert nicht mehr lang und du knöpfst mir meinen Titel ab. Aber ich will mal Punkte auffassen, die mir auffielen:

1) Davion sagt immer nur, dass er mit seinem geheimnis erscheint und geht. Und Scarlett glaubt das einfach so. Ich meine er verschwindet in der Dunkelheit OHNE Ausgang und Scarlett ist nur so: *Hach... wie toll*. Wäre es eine normale Frau, wäre es eher: *Ach du heilige Scheiße... Wie macht er das?*. Soll man Vampir noch auf seine Stirn tätowieren?

2) Dafür dass der Grossvater Vampire jagd, hat er ja recht wenig Vermutungen über Davion. Ein Junge mit einer schwarzen Kutte mitten in der Nacht in das Zimmer seiner jungfräulichen Enkelin und das ohne Spuren eines Einbruches... äääähm ja, wie gesagt Tätto auf Stirn.

Ansonsten ist alles TipTop und es formen sich erste Gefühle. Natürlich lese ich weiter. Aber ich werde NICHt Twilight ansehen... Warum haben die Werwölfe oben nichts an?


Kapitel 7 = 6/10

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Chu

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35

Dienstag, 2. Februar 2010, 20:51

Oh nein. Pöses Pöses Chu *sich selbst ohrfeig* jetzt hab ich euch wirklich sooooo lange Chapi 7 vorenthalten. Hoffe es will überhaupt noch jemand lesen xD aber ich stells einfach mal on :)


Mitternachtssnack



Ich irre durch ein Labyrinth; dunkle verzweigte Gänge, hier und da eine Tür. Ich renne so schnell ich kann, so weit mich meine Beine tragen. *Laufe kleines Rotkäppchen, sonst kommt der böse Wolf und schnappt dich.* Panisch renne ich, so schnell mich meine Beine tragen. Hinter mir hetzt eine, in eine schwarze Kutte gehüllte, Gestalt her. Das Atmen fällt mir schwer, mein Herz ist seines natürlichen Rhythmus` beraubt. Mit jedem Gang, den ich hinter mir lasse,werden meine Beine schwerer. Voll Angst schweift mein Blick zwischen den dunklen Verzweigungen und meinem Verfolger hin und her. Überall herrscht Dunkelheit, welche das Leuchten der Augen meines Verfolgers noch bedrohlicher wirken lässt. Ich drohe zu stolpern. Sogleich schnellt die Hand des Angreifers hervor, doch noch im selben Moment kann ich mich in einen benachbarten Raum flüchten und knalle die Tür zu. Endlich in Sicherheit, normalisiert sich mein Herzschlag wieder, erleichtert atme ich aus. Ich will mich umdrehen…


Schweißgebadet erwachte ich aus diesem Traum, in dem Bewusstsein, dass wenn ich mich umgedreht hätte, mein Verfolger direkt hinter mir gestanden hätte. Nervös wischte ich mir den Schweiß von der Stirn und redete mir ein, dass es nur ein Traum war. Plötzlich spürte ich einen kühlen Luftzug auf meiner Haut. Mit verschlafenen Augen blickte ich mich im Zimmer um und entdeckte sogleich die Luftquelle: ein geöffnetes Fenster, an welchem ich zuvor noch gekniet hatte und nach draußen geblickt hatte. Hatte ich es denn aufgemacht? Verschlafen rieb ich mir die Augen und blickte noch einmal zum Fenster um sicher zu gehen, dass mir meine Sinne keinen Streich spielten.
Doch das Fenster stand wirklich offen. Schließlich wollte ich aufstehen und schlug die Decke zur Seite. Doch Moment. Eine Decke? Ich war mir ebenfalls sicher, dass diese zuvor nicht da gewesen war. Verwirrt stand ich auf und mein Körper zitterte aufgrund des Temperaturunterschieds wie Espenlaub. Doch war dieses Zittern wirklich nur die Reaktion auf die kalte Luft, welche meinen Körper umfasste? Der Raum war immer noch in Dunkelheit gehüllt, lediglich das Flackern des Fernsehers erhellte diese Finsternis ein wenig. Die hin und her flimmernden Bilder machten mich irgendwie nervös, doch der Ton des Fernsehers beruhigte mich. Somit ließ ich das Gerät erst mal an, denn so fühlte ich mich irgendwie, wenn dies vielleicht auch komisch war, nicht allein und sicher. Aber vielleicht war ich ja auch nicht mehr allein und mein Grandpa und Mike waren schon zurück und hatten mich zugedeckt. Dennoch traute ich mich nicht nach ihnen zu rufen, denn was, wenn dem nicht so war?

Darauf bedacht mich möglichst leise zu verhalten, tapste ich zum Fenster, um dieses mit einer schnellen, jedoch lautlosen Bewegung zu schließen. Meine Hand umklammerte jedoch immer noch den Griff, während meine Augen die dunkle Umgebung draußen abwanderten. Plötzlich über kam mich das merkwürdige Gefühl, dass mein Grandpa niemals bei Nacht ein Fenster geöffnet ließ; und das nicht einmal an den wärmsten Tagen im sonst so verregneten und düsteren Richland. Doch wenn er und mein Onkel es nicht waren, wer dann? Es musste jemand anderes im Haus sein und somit hätte ich mir gerade meinen eigenen Fluchtweg versperrt. Meine Hand lag immer noch zitternd auf dem Fenstergriff und ich versuchte so leise wie möglich zu atmen. Es war wie in meinem Traum zuvor. Schweißperlen sammelten sich auf meiner Stirn, mein Körper zitterte unaufhörlich und ich traute mich nicht mich umzudrehen. Aber was brachte es mir, dem Schrecken nicht ins Gesicht zu blicken? Also Umdrehen oder nicht?

Doch diese Entscheidung wurde mir im nächsten Momente bereits abgenommen, da ich von zwei feingliedrigen Händen an den Schultern gepackt wurde und zum Umdrehen gezwungen wurde. Reflexartig wollte ich mich von meinem Angreifer frei kämpfen, verlor das Gleichgewicht und fiel zu Boden. Ich spürte keinen Schmerz, sondern lediglich die wachsende Angst in mir. Sollte sich mein Traum bewahrheiten? Wer war es, der sich hier Eintritt verschafft hatte? Nervös blickte ich in die Dunkelheit, welche lediglich vom TV ein wenig erhellt wurde und sah eine in eine Kutte gehüllte Gestalt, welche sich mir näherte. Schließlich kauerte ich mich zusammen und wusste nicht was ich tun sollte. Ich blickte unruhig hin und her in der Hoffnung eine Stelle zu entdecken, an der ich entwischen konnte, sollte sich dieser Unbekannte auf mich stürzen.

Dann jedoch ließ der Fremde seine Kapuze sinken und zwei grüne Augen funkelten mich an. Die Dunkelheit brachte den grünen Schimmer seiner Augen sehr schön zur Geltung. „Schönen guten Abend.“ Sagte der nächtliche Besucher und grinste mich frech an. Mir stand der Schrecken ins Gesicht geschrieben, doch meine Körperhaltung entspannte sich nun ein wenig, als ich erkannte, wer da vor mir stand. Zunächst konnte ich nichts sagen und blickte ihn nun irritiert an. „Alles ok mit dir?“ fragte er, beugte sich zu mir herunter und winkte mit seiner Hand vor meinem Gesicht herum. Allein diese Bewegung machte mich nervös und diese Frage machte mich wahnsinnig wütend. ~Wie bitte schön sollte alles ok sein, wenn er des Nachts bei mir zuhause einbricht, mich zu Boden schleudert und ich fast einen Herzstillstand vor Angst erlitt? ~ Somit beantwortete ich seine Frage erst gar nicht, sondern blickte ihn irritiert an. „Was…machst du hier?“ brachte ich endlich einen Satz heraus, während er mir seine Hand entgegen hielt, welche ich jedoch nicht anzunehmen dachte. Somit erhob ich mich mit geröteten Wangen, sei es vor Scham oder aus Wut, stemmte meine Hände in die Seiten und wartete auf seine Erklärung. „Nun ja ich hatte den Drang mich für mein Verhalten heut morgen zu entschuldigen. Und dann kam ich auf die Idee dir einen Besuch abzustatten.“ Er lächelte mich freundlich und zugleich auch entschuldigend an. Meinte er das ernst? Langsam ließ ich meine Hände sinken und auch mein zorniger Blick wurde allmählich wieder weicher. „Das heißt, du brichst nachts bei mir ein, um dich zu entschuldigen?“ Nun musste ich lachen. Das Ganze war so abwegig, dass es schon wieder lustig war. Er blickte mich leicht beleidigt an und entgegnete schmollend „Einbrechen würde ich das nicht nennen.“ „Sondern?“ hakte ich nach, da es mich brennend interessierte, wie er hier herein kam. „Das Gartentor stand offen, dann bin ich den Baum hochgeklettert und der Rest bleibt mein Geheimnis.“ Nun grinste er wieder und blickte mich herausfordernd an. „Na also sag ich doch, du bist eingebrochen.“ Zwinkerte ich ihm zu und beschloss nicht weiter nachzuhaken, auch wenn die Tatsache, dass man sich so einfach Zutritt zu unserem Haus beschaffen konnte, Angst einjagte.

„Und wofür machst du dir die ganze Mühe? Und vor allem dann noch in dieser Aufmachung?“ Mit diesen Worten und einem erneuten Blick auf die Kutte, brach ich in Gelächter aus. „Wie gesagt ich wollte mich entschuldigen.“ Dann ein verlegener Blick seinerseits, den ich noch nie gesehen hatte und zu seiner Verteidigung sagte er „Du kennst doch das Wetter in Richland.“ Doch direkt im Anschluss ging er zum Gegenangriff über, was bei unseren Wortgefechten ja meist der Fall war. „Aber du bist wohl doch nicht so mutig wie ich gedacht habe. Dein Blick war spektakulär.“ Nun war ich diejenige, die beschämt drein blickte. „Ich dachte du seist da, um dich zu entschuldigen und nicht, um mich erneut wütend zu machen.“ Entgegnete ich und streckte ihm die Zunge heraus. Ohne direkt etwas darauf zu erwidern, machte er es sich auf dem Sofa in unmittelbarer Nähe bequem und nickte mir zu „Naja eigentlich hätte ich gedacht, es wäre genug Entschuldigung gewesen, dass ich dich fürsorglich zugedeckt und ein wenig frische Luft hier herein gelassen habe. Und gerade als du wach geworden bist kam ich aus der Küche zurück.“ Lässig zog er ein Feuerzeug hervor und zündete eine Kerze auf dem Tisch an. Nun erst entdeckte ich einen Teller mit Sandwiches auf diesem. Jetzt merkte ich die Hitze in mir aufsteigen. Er hatte mich schlafen sehen? Mich zugedeckt? Bei dem Gedanken senkte ich den Blick gen Boden. „Danke“ flüsterte ich und er winkte jedoch ab „Ach was, ich war heut Morgen wirklich sehr unfreundlich zu dir, da ist das das wenigste was ich tun kann.“ Ein wenig enttäuscht fügte er dann jedoch hinzu „Außerdem hat es nicht so wirklich geklappt. Dabei war es nicht meine Absicht dich zu erschrecken. Somit hab ich nun wieder etwas gut zu machen.“ Bei dem letzten Satz zwinkerte er mir zu. „Und nun greif zu.“ Sagte er und klopfte auf den Platz zu seiner Rechten.

Lächelnd ließ ich mich in das Polster sinken und griff nach einem Sandwich. „Wenn das immer solch ein Service ist kannst du ruhig öfter unfreundlich zu mir sein und mich anschließend besuchen.“ Ja sein Besuch machte mich wirklich glücklich und so schien ich ihm doch nicht gänzlich egal zu sein. Ohne ein weiteres Wort knabberte ich an meinem Brötchen rum und wartete auf seine Reaktion. Ab und zu blickte ich ihn möglichst unauffällig von der Seite an und konnte somit feststellen, dass seine Augen heute einen noch intensiveren Grünton hatten, als sonst. Er war gänzlich auf das Flackern der Kerze konzentriert und es herrschte zunächst Stille zwischen uns. Dann jedoch löste Davion seine Aufmerksamkeit von der Kerze und drehte sich ein wenig zu mir um. Der Schein der Kerze zauberte eine wundervolle Atmosphäre, unsere Blicke trafen sich und Davion übte eine noch größere Anziehungskraft auf mich aus, als er es eh schon tat. Meinetwegen hätte dieser Moment nie enden sollen, doch dies blieb mir nicht vergönnt. Denn plötzlich durchbrach er die Stille und der Zauber, der mich gefangen hielt, verflog sogleich. „Weißt du ich bin manchmal wirklich merkwürdig und nicht ganz leicht zu verstehen.“ Darauf nickte ich nur kurz, wobei er fast schon einen gekränkten Eindruck machte. „Deshalb weiß ich auch eigentlich nicht, ob es so gut ist, dass wir so viel miteinander zu tun haben.“ Er hielt kurz inne, blickte mich eindringlich an. „Ich bin jemand der andere verletzt und ich will dich nicht noch mehr verletzen.“, fügte er leise, kaum hörbar hinzu. „Wie meinst du das?“ flüsterte ich, von seinem Gerede leicht irritiert. „Nun ja ich achte manchmal nicht auf mein Verhalten und meine Taten. Es ist dann, als sei ich nicht ganz ich selbst.“, erklärte er weiter.

Das alles hörte sich für mich nur noch verwirrender an, doch irgendwie spiegelten seine Sätze das wieder, was mir immer wieder an ihm auffiel. Diese Zwiespältigkeit; wie Tag und Nacht veränderte sich sein Charakter immer wieder. „Und wie kommt so was?“ fragte ich in der Hoffnung endlich eine Antwort auf sein merkwürdiges Verhalten zu finden. Doch seine Antwort war nüchtern „Es ist zu kompliziert um es dir zu erklären. Zumindest jetzt noch. Ich hoffe nur, dass du immer nur in solchen Momenten, wie jetzt, in meiner Nähe bist.“ Obwohl ich nicht alles was er mir vermitteln wollte verstand, machte mich sein letzter Satz verlegen und erst jetzt bemerkte ich wie nah wir nebeneinander saßen. Plötzlich legte sich sein Arm um meine Schulter. Verwirrt über diese Geste blickte ich zu ihm auf. Sein Blick war von solch sanfter Natur, dass ich keinen klaren Gedanken fassen konnte. Er lächelte mich an und während sein Arm immer noch auf meiner Schulter ruhte, sagte er besorgt „Doch du solltest nun ein wenig schlafen, immerhin habe ich dich ja geweckt.“ Und er hatte Recht, ich war noch immer sehr müde. „Bist du noch da, wenn ich wieder wach werde?“ fragte ich und versuchte mich krampfhaft wach zu halten. „Vielleicht“ zwinkerte er mir zu. Ich lächelte ihn an, senkte dann jedoch meinen Blick und er drückte mich näher an sich, damit ich meinen Kopf an seine Brust legen konnte. Mein Herz klopfte wie wild, doch seine Nähe hatte eine sehr beruhigende Wirkung auf mich. Zaghaft umklammerte ich sein Hemd, wollte, dass er bei mir blieb. Doch darüber konnte ich mir keine Gedanken mehr machen, da mir direkt im nächsten Moment die Augenlider zu fielen. So schlief ich in der Hoffnung ein, dass er später noch da sei und sein lächelndes Gesicht begleitete mich in meine Träume.
Plötzlich rissen mich ein lauter Schrei und eine ruckartige Erschütterung aus meinem friedlichen Schlaf. „Mach, dass du hier raus kommst. Du nimmst sie mir nicht weg. Nein du nicht!“ Erschrocken zuckte ich zusammen, gewöhnte mich erst langsam an die Helligkeit im Raum und aus meinen leicht geöffneten, noch immer verschlafenen Augen, konnte ich meinen Grandpa erkennen. Dieser zerrte an Davions Arm, und warf ihm diese Worte an den Kopf, während sein Blick zornig auf Davion ruhte, welcher immer noch seinen Arm um meine Schulter gelegt hatte. Ruckartig setzte ich mich auf. Davion blieb jedoch wie so oft entspannt, strich sich durch sein Haar und lächelte mich an. Er beugte sich zu mir und flüsterte „Ich geh dann wohl besser.“ Noch immer blickte ich unruhig hin und her, versuchte die Situation zu deuten. Doch mein Gehirn war wohl noch nicht wach, sodass es die Eindrücke nicht ordnen und entschlüsseln konnte. Ich nahm ein Zwinkern von Seiten Davions, der sichtlichen Spaß an dem Treiben hatte, wahr, gefolgt von einem erneuten Schrei meines Grandpas „Hau endlich ab.“ und um das Chaos perfekt zu machen bemerkte ich noch den entsetzten Gesichtsausdruck meines Onkels.

Langsam erhob sich Davion, während ich leise flüsterte „Was ist denn hier los?“, und mir verschlafen die Augen rieb. „Du hast nächtlichen Besuch, während wir weg sind, das ist los.“ Entgegnete mein Grandpa scharfzüngig. Bei diesem Satz lief ich rot an und senkte meinen Blick. „Und dann noch von so einem.“ Mein Grandpa schüttelte den Kopf „Solch ein Gauner, bei Nacht in meinem Hause. Eine Schande ist so was. Scarlett wie kannst du mir so was antun? Er wird dich nicht mitnehmen.“ So hatte ich den sonst so ruhigen alten Mann noch nie erlebt. Sein Auftritt war mir mehr als peinlich. Wie konnte er nur so über Davion reden? Und das auch noch in dessen Anwesenheit. Mit entschuldigendem Blick sah ich Davion an, welcher sein Cape anzog und mich aufmunternd anlächelte. „Soll ich dir vielleicht behilflich sein?“, hetzte mein Grandpa Davion. „Grandpa es reicht.“, brachte ich nun ebenfalls aufgebracht hervor, stand vom Sofa auf und stellte mich mit geballten Fäusten meinem Grandpa gegenüber. „Mich nimmt niemand mit. Und Davion hat mir wenigstens einmal Gesellschaft geleistet, nicht so wie ihr. Wenn du mit Mum früher so umgegangen bist, brauchst du dich nicht zu wundern, dass sie abgehauen ist.“ Der zornige Ausdruck verschwand aus dem Gesicht meines Grandpas und machte einem traurigen Platz.

Davion legte mir seine Hand beruhigend auf die Schulter. „Lass gut sein Scarlett. Wir sehen uns morgen.“ „Es tut mir leid, er meint es nicht so.“, entgegnete ich Davion, um mich für das Verhalten meines Grandpas zu entschuldigen. Davion nickte mir verständnisvoll zu und drehte sich dann schließlich zum Gehen um. Mein Onkel, der die ganze Zeit als stiller Beobachter da stand, erwachte nun aus seiner Starre und sagte „Ich bringe dich zur Haustür.“ Davion blickte ihn nun empört an und entgegnete ernst „Ich finde allein heraus. Vielen Dank.“ Letzteres betonte er bewusst und verschwand ohne ein weiteres Wort im Flur. Der Blick meiner Onkels folgte ihm und wenn ich es richtig deutete lag in diesem eisige Kälte. Dabei hatte er doch noch morgens so positiv auf die Bekanntschaft mit Davion reagiert. Vielleicht täuschte ich mich also nur. Schließlich folgte Mike Davion doch und erst als ich die Haustür zuknallen hörte, wusste ich, dass der Kampf nun eröffnet war. Verzweifelt ließ ich mich erneut aufs Sofa sinken und wartete die Standpauke meines Grandpas ab. Dieser jedoch war seit, meinem Vorwurf verstummt, hatte seinen Blick auf das Bücherregal gerichtet und murmelte nun nur ein „Schlaf gut“, um mich anschließend allein zu lassen.

Doch dies sollte sich schneller als mir lieb war wieder ändern. So stand mein Onkel erneut im Türrahmen und betrachtete mich stumm. „Onkel Mike, was soll das alles?“, fragte ich leise, den Blick zu Boden gerichtet. Er trat langsam an mich heran und legte seine Hand auf meinen Kopf. „Ach Scarlett, wir meinen es nur gut mit dir.“ Doch seine Worte schenkten mir nicht den gewohnten Trost. „Ja aber heut morgen warst du doch der Ansicht, dass…“, versuchte ich herauszufinden, warum er so merkwürdig reagiert hatte. „Man kann seine Meinung ändern Scarlett.“, sprach er bestimmt aus und ich nahm ein leichtes Funkeln in seinen Augen wahr. „Er ist nicht gut für dich. Welcher normale Junge würde einem jungen Mädchen bei Nacht einen Besuch abstatten?“ „Davion wollte sich nur entschuldigen.“, rechtfertigte ich den späten Besuch. „Das kann er auch per Anruf tun, wenn er den nächsten Morgen nicht abwarten kann.“, diesen Satz sprach er zornig aus und seine Miene war undurchsichtig. Was war nur mit meiner kleinen Familie los? „Schlaf jetzt erst mal, morgen ist doch der große Tag. Ich werde dich dann zum Bahnhof bringen. Dein Koffer ist schon im Auto verstaut. Gute Nacht Scarlett und lass dich nicht von Träumen gefangen nehmen.“, beendete mein Onkel das Gespräch und ließ mich dann schließlich im Wohnzimmer zurück.

Schlechtgelaunt und äußerst verwirrt griff ich nach der Decke und kuschelte mich darin ein. Langsam ließ ich mich auf das Sofa sinken und schloss meine Augen. Zuvor war es Davion, der mir schützend seinen Arm um die Schulter legte, doch nun musste ich mich mit der Decke zufrieden geben. Warum konnte nicht einmal etwas normal verlaufen? Und dann morgen noch dieses Ereignis. Hatte sich denn schon wieder die ganze Welt gegen mich verschworen? Tränen der Wut stiegen in meine Augen, während diese die Zimmerdecke anstarrten. ~Dieses verfluchte Richland mit seinen verfluchten Einwohnern~, dachte ich genervt. ~Wenigstens muss ich morgen nur einen kleinen Anteil dieser Bevölkerung ertragen. ~ Doch allein dieser sollte reichen, um mich schlechtgelaunt zu stimmen. Schnell schob ich die Gedanken an den nächsten Tag zur Seite und beschloss zu versuchen wieder in das Land der Träume einzutauchen, doch ohne Erfolg. Genervt zog ich die Decke noch ein Stück höher und bemerkte, wie gut es getan hatte in Davions Arm zu liegen und welche Leere er nun doch hinterlassen hatte. Und trotz der vielen Streitigkeiten musste ich mir eingestehen, dass ich ihn wohl mehr mochte, als ich es je zugeben würde. Wie schön es hätte sein können neben ihm zu erwachen, seine grünen Augen zu sehen. Doch so was blieb mir nicht vergönnt. ~Der nächste Tag kann also vielleicht doch besser werden als erwartet, denn dieser Abend ist nicht mehr an negativen Ereignissen zu toppen. ~ Genervt setzte ich mich auf und warf ein Kissen in Richtung Fenster.

„Warum so impulsiv? Nett ist so was aber nicht“, tadelte mich nun eine melodische Stimme. Durch die Dunkelheit sah ich nur seine Silhouette, doch es war eindeutig Davion. Dieser warf mir das Kissen entgegen und trat näher, sodass ich seine Gesichtszüge nun ihm sanften Licht, welches der Vollmond durch das Fenster warf, erkennen konnte. Schnell wischte ich mir die Tränen weg und flüsterte „Du bist doch eben von Mike rausgeworfen worden.“ Dann vernahm ich ein leichtes Lachen. „Als würde mich so was aufhalten. Solch eine Begrüßung schreckt mich nicht ab. Sie wollen nur ihr Revier verteidigen.“, lachte er erneut auf. „Aber wie bist du wieder hier rein gekommen?“, fragte ich leicht verwirrt, strahlte ihn jedoch voll Freude an. „Du weißt doch, das ist mein Geheimnis.“, funkelten seine grünen Augen mich frech an, während er sich zu mir auf die Couch setzte. „Aber wenn sie dich erneut hier entdecken…“ „Ach was, ich werd mich schneller verstecken, als sie auch nur einen Ton von sich gegeben haben.“ Ich lächelte ihn an und wäre ihm am liebsten um den Hals gefallen, doch irgendwie traute ich mich dann doch nicht. Schließlich reichte es mir schon, dass er Zeit mit mir verbrachte.

„Und freust du dich schon auf morgen?“, sprudelte es aus ihm heraus. „Nun ja die Freude hält sich in Grenzen. Ich fühle mich in solch einer Gesellschaft nicht wirklich wohl.“ Nun machte er einen traurigen, nahezu enttäuschten Eindruck. „Dich meinte ich damit jetzt nicht.“, versuchte ich das Gesagte zu revidieren und lächelte ihn verlegen an. Dieses Lächeln erwiderte er sogar und fügte leise hinzu „Das will ich doch auch schwer hoffen. Denn ich werde dies schon zu einem unvergesslichen Ereignis machen.“ Dies glaubte ich ihm aufs Wort. „So wie immer.“, kam es gedankenverloren über meine Lippen. „Oh das nehme ich als Kompliment.“, entgegnete er grinsend und erst in diesem Moment bemerkte ich was mir da zuvor rausgerutscht war. „Warum bin ich nur immer so peinlich?“, fragte ich laut, obwohl diese Frage nur an mich gerichtet war. „Peinlich? Ich würde das eher als zuckersüß bezeichnen.“, widersprach er mir mit einem Grinsen im Gesicht, während er ein Stück näher an mich heran rutschte. Verlegen wisch ich seinem Blick aus, versuchte meine Nervosität zu verbergen. Seine Hand legte sich kalt unter mein Kinn und blickte mir tief in die Augen. „Ich muss gleich gehen, sonst gibt es ein Donnerwetter von meiner Schwester.“, flüsterte er mir zu. Und bei dem Gedanken an seine Schwester und deren Abneigung mir gegenüber, wurde mir mulmig zumute. Dies spiegelte sich wohl in meinem Gesicht wieder, zumindest reichte ein Blick seinerseits aus, um zu bemerken, dass es mir nicht gut ging. „Hey wir sehen uns ja morgen wieder.“, mit diesen Worten umspielte seine Hand eine meiner Haarsträhnen. „Versprochen?“, entgegnete ich leise. „Würde ich denn auf einen wundervollen Tag mit einer wundervollen Frau verzichten wollen?“, hauchte er mir zu.

Und im nächsten Moment legten sich seine kalten Lippen sanft auf meine Stirn. Dann blickte er mich eindringlich an, während seine Hand über meine Wange strich. Dabei war er so sanft, so zärtlich, so als habe er Angst etwas an mir zu zerstören. Und genau diese Angst nahm ich in diesem Moment zum ersten Mal in seinen Augen wahr. „Ich will dich nicht verletzen.“, flüsterte er so als sei es eine Zauberformel, um mich vor etwas Schrecklichen zu bewahren. „Ich habe keine Angst davor verletzt zu werden.“ ~wurde ich dies schon oft genug. ~ Doch ebenso wurde mir bei seinen Berührungen bewusst, dass er es wohl wäre, der mein kleines Herz wirklich zerstören könnte. Aber würde mich diese Gewissheit vor dem Spiel mit dem Feuer abhalten? Wohl eher nicht. „Wie kann ein Mensch nur so selbst zerstörerisch veranlagt sein?“ Er lächelte mich an, doch die Besorgnis, welche in seiner Stimme lag, konnte er so nicht überspielen. „Ich weiß schon was ich tue.“, versicherte ich ihm und blickte ihm tief in die Augen ohne zu wissen, wovor er solch eine Angst hatte. Dieses Mal ließ er jedoch seinen Kopf sinken. „Ich gehe nun besser. Pass auf dich auf Scarlett.“ Mit diesen Worten erhob er sich. Ruckartig streckte ich meinen Arm nach ihm aus, doch ich erreichte ihn nicht mehr. ~Lass ihn nicht gehen, sag etwas, schnell~, redete ich mir Mut zu. „Warte…bitte.“, flehte ich ihn an. Er blieb stehen und drehte sich erneut zu mir um, während seine Augen einen gewissen Schmerz widerspiegelten, den ich mir nicht erklären konnte. „Du wirst morgen da sein, nicht wahr?“, fragte ich durch seine abrupte Aufbruchsstimmung leicht verunsichert.

Er griff nach meiner ausgestreckten Hand, küsste diese und blickte anschließend zu mir auf. „Wenn ihr es wünscht, my Lady.“ Ich nickte ihm eifrig zu. „Ja das tue ich.“ Er lächelte, wobei seine Angst noch immer nicht in seinem Blick verschwunden war, flüsterte „Schlaf gut.“ und ließ dann meine Hand los und huschte in die Dunkelheit, ehe ich etwas sagen konnte. „Davion?“, flüsterte ich ihn die Dunkelheit hinein und versuchte seine Schritte zu vernehmen, doch es war plötzlich still. Meine Augen wanderten die dunkle Umgebung ab, suchten nach einer Bewegung, doch fanden sie nichts vor. „Stimmt sein Geheimnis.“, rief ich mir seine Worte zurück ins Gedächtnis und schüttelte grinsend den Kopf. Dieser Kerl machte mich wirklich noch wahnsinnig. Und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Langsam wanderte meine Hand zu meiner Wange und die Tatsache, dass ich ihn morgen wieder sehen würde, versüßte meine Horrorvorstellungen des anstehenden Ereignisses.

Lucris

~Kritikergott~

  • »Lucris« ist männlich

Wohnort: Hamburg

Beruf: Zahnarzt

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36

Sonntag, 14. Februar 2010, 14:48

Chu, irgendeine Chance, bald ein neues Kapitel zu bekommen? Spann uns nicht auf die lange Folter.

I am Zantus. I fought my Way, to be your Demon King

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