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Razgriz

Gaukler

  • »Razgriz« ist männlich

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Beruf: Schüler

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1

Samstag, 6. Januar 2007, 23:07

Ja, den habe ich gelesen. ( weiß aber nicht mehr, ob ich das zu Ende gelesen habe, ist ja uch lange her )
Die Analyse, kriegt man ja eh mit, wenn man sich das Spiel durchspielt. Aber nett mal alles auf einmal zu blicken. :-D

Ivalina

Moderator

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Beruf: ..bin in der bösen Finanzindustrie O.O

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2

Mittwoch, 7. November 2007, 20:28

Zufall?^^

Ich habe sie letzte Woche gelesen und bin durch Zufall darauf gestoßen als ich Wallpapers von FF VIII suchte. (ich bin süchtig danach XD )

Ich wusste nicht das SeeD "Samen" bedeutet. Am Ende wird das dann auch mit den fliegenden Blüten klar. Ich dachte immer, dass es eine optische Schönheit darstellen sollte. Auch die Interpreatation am Ende mit der Insel fand ich sehr zutreffend und sehr interessant. Das mit Fishermans H. ist zwar an manchen Stellen etwas weit hergezogen, aber es stimmt, dass es eigentlich um das Leben handelt.

Zitat

Denn wie kann man existieren wenn die eigene Existenz nicht von anderen bestätigt wird.
Auch diesen Satz finde ich sehr schön formuliert, als er hinter Rinoa steht und sie ihn nicht hört.

Sehr gelungen und ich habe es mir sogar 2x durchgelesen.

MfLuder

Gaukler

  • »MfLuder« ist männlich

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Beruf: 2.Regieassistent

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3

Mittwoch, 7. November 2007, 21:23

Nicht zu vergessen, dass Rinoa das gleiche Problem mit Isolation hat. Nach außen hin ist sie zwar lebensfroher, aber im Prinzip hat sie die gleichen Ängste.

Mit Artemisia und Griever stehen den Figuren am Ende des Spiels ihre monsterhaften Feinde entgegen, die sie am Ende nur selbst sind. Artemisia und Griever sind, denke ich, Beispiele wie Squall und Rinoa werden könnten. Rinoa als verzweifelte Hexe, die alles auslöschen will und Squall zu einer monsterhaften Waffe gemacht hat.
Nur, bei aller Selbstüberwindung, haben die in FF8 nicht (bewusst) erkannt, worum es sich bei ihren Gegenspielern handelt. Sie sagen immer nur "Der Feind".

Dies war nebenbei unser wichtigster Anknüpfpunkt für AT.

4

Dienstag, 8. April 2008, 20:03

Eine wunderschöne und sehr aufschlussreiche Analyse. Habe sie bereits vor etwa einem Jahr auf einer anderen Seite in ähnlicher Form gelesen, aber deine ist allemal genauso gut wenn nicht gar besser.

Über viele der angesprochenen Punkte musste ich für meinen Teil oft und sehr lange nachdenken um überhaupt zu realisieren, was für eine Bedeutung sie eigentlich haben.

Gerade das Beispiel mit der Entwicklung, dem Heranwachsen, der einzelnen Personen (Squall als Mittelpunkt im ganzen Geschehen) welches durch den Codenamen des Balamb-Garden realisiert wird fand ich sehr interessant. Die "wahre" Bedeutung des Namen SEED wurde im Spiel selbst nie wirklich erwähnt, sondern stattdessen eher gut versteckt erläutert.

Man erinnere sich diesbezüglich an die Gespräche mit Cid, als dieser Squall erzählte was sein Wunsch für alle Schüler des Gardens wäre und es einen ganz besonderen Grund gäbe warum die SEED's auf Missionen in aller Welt geschickt werden. Er wollte ihnen die Welt zeigen, so wie sie ist damit die jungen Menschen mit eigenen Augen Erfahrungen sammeln konnten, welche sie im Leben voranbringen und evtl. verändern würden.

Allein dieser eine Satz zeigt doch ganz deutlich, was das Wort SEED an sich für eine Bedeutung hat. [Samen] sprießen, was in diesem Fall die Geburt darstellt, sie wachsen mit ihren Erfahrungen, welche sie im Leben nach und nach machen, heran bis sie eines Tages bereit sind das Leben vollends selbst auf ihren Schultern zu tragen und evtl. selbst neue Existenzen in diese Welt zu setzen, ihre Art zu erhalten, so wie es jedes Lebewesen auf dem Planeten tut.

[Samen] wachsen wiederum an sich in einem Garten heran, um zu gedeihen und den oben beschriebenen Prozess auf ihrem Lebensweg zu meistern. Die englische Bezeichnung für Garten ist [Garden], womit also auf die drei Gardens im Spiel verwiesen wird. Diese bilden die SEED's aus und bereiten sie gleichzeitig auf ihr Leben sowie ihre (wahre) Mission vor.

Daneben gibt es wie du sagtest einige andere Beispiele welche diesen Prozess gut aufzeigten und die Figuren wiederum veränderten.

Zitat

Nicht zu vergessen, dass Rinoa das gleiche Problem mit Isolation hat. Nach außen hin ist sie zwar lebensfroher, aber im Prinzip hat sie die
gleichen Ängste.
Völlig richtig. Genau deswegen empfinde ich es eher als schwaches Argument wenn beispielsweise in Hinblick auf die R = A-These derartige Argumente kommen wie beispielsweise "Rinoa war ein viel zu glücklicher, lebensfroher Mensch als das sie jemals zu einer derartigen Monstrosität wie Artemisia hätte werden können."

Ein sehr schönes Beispiel für diesen inneren Konflikt bzw. ihre Ängste war die Szene auf dem Sportplatz im Trabia-Garden. Dort sagte sie aufeinmal, dass sie vor dem Kampf an sich sowie der Tatsache Angst hatte, irgendwann einmal nicht mehr hinterzukommen, also all jene Menschen die ihr wichtig waren/sind aus den Augen zu verlieren bzw. diese evtl. nie wieder sehen zu können. Was würde nun passieren, wenn dies nun wirklich eintreten würde und man von einer Situation ausgeht in welche nur noch Rinoa "übrig" ist (Hexen sind ja sogesehen unsterblich wie wir ja wissen)? Gut, es gab noch viele andere Menschen auf dieser Welt, aber was war beispielsweise mit ihren eigenen Gedanken dazu das sie eine Hexe war? Gerade diesen Aspekt habt ihr bei AT sehr gut ausgearbeitet, denn gegen Ende von CD3 sagte Rinoa im Mausoläum, dass sie bereits mit ihrem Leben abgerechnet hatte da sie eh alle hassen und nicht mehr anfassen wollen würden - bis schließlich Squall auftauchte.

Gut, ich kann mich in diesem Aspekt nun auch vollkommen irren, aber ich für meinen Teil empfand Rinoa nicht als so stark wie viele es doch immer behaupten/sagen. Sie lächelte stets, war immer heiter, aber hinter all dem konnte sie halt lediglich ihre Angst verstecken. Das mag zwar ein eher schwaches Argument diesbezüglich sein aber - Tränen, Sorgen und alles was dazugehört kann man am besten verstecken, wenn man lächelt und den inneren Schmerz einfach in sich hineinfrisst bis es schließlich zu spät ist.


mfG. Balmung
"Wir können die Zeit nicht anhalten. Aber wir können ihren Ablauf beschleunigen."

5

Donnerstag, 23. April 2009, 07:28

Zitat

Gut, ich kann mich in diesem Aspekt nun auch vollkommen irren, aber ich für meinen Teil empfand Rinoa nicht als so stark wie viele es doch immer behaupten/sagen. Sie lächelte stets, war immer heiter, aber hinter all dem konnte sie halt lediglich ihre Angst verstecken. Das mag zwar ein eher schwaches Argument diesbezüglich sein aber - Tränen, Sorgen und alles was dazugehört kann man am besten verstecken, wenn man lächelt und den inneren Schmerz einfach in sich hineinfrisst bis es schließlich zu spät ist.

Falsch in diesem Punkt liegst du nicht, nur wenn du behauptest das NUR Rinoa schwach ist.
Wobei ich für meinen Teil behaupten würde das sie sogar sehr stark ist, wenn man auf ihre Handlungen schaut. Jeder der Charaktere in der Truppe hat Ängste und Sorgen.
Squall=kalt, nahezu herzlos, still, sehr rational und dennoch sehr ängstlich. Bestätigt sich durch die vielen Erinnerungsszenen und durch die Fötushaltung als Squall im Bett liegt und ihm Tausende Gedanken kommen. Abgesehen davon ist er oft sehr nachdenklich, nahezu so als würde er etwas ausbrüten wollen in seiner Gedankenwelt.

Quistis= beherrscht,kann gut leiten, die perfekte Anführerin und dennoch unsicher was man erkennt als sie mit Squall alleine an dem "Ort" redet, in der Übungshalle das sie sich hat degradieren lassen.
(Nicht nur weil sie Squall näher sein wollte)

Selphie=Organisationstalent, kontaktfreudig. Wieder eine typische Verhaltensweise für eine unsichere Person, denn es ist sehr warscheinlich das man sich kindisch benimmt wenn man unsicher ist.
Warum? Das Kindsein kennt man das Erwachsensein nicht, deswegen flüchtet man sozusagen in die Kinderwelt. Das Wörter dehnen oder das süße tröstende reden bestätigen ihre kindliche Art.

Xell:Fröhlich, aufgeschlossen, selbstsicher. Das jedoch nur wenn alles nach Plan läuft, denn sobald es etwas mehr wird braucht Xell sofort Hilfe. Auch das er sich leicht reizen lässt (z.b.: von Cifer)
lässt darauf schliessen das er nicht genau weiß wie er mit der Situation umgehen soll. Das er früher ein "Hasenfuß" war bestätigt nochmal eine eindeutige Tendenz zur Unsicherheit.

Irvine=Frauenheld, charmant, geduldig. Diese Maske fällt jedoch als er den Schuss abgeben soll. Auch im Zug zeigt sich sein wahres Ich, als er behauptet das er als Scharfschütze oft allein ist usw.

Rinoa= Anführerin, liebevoll kann dennoch sehr unangenehm werden, sehr willensstark. Wohl der perfekte Gegenpart zu Squall. Und dennoch ein gemeinsamer Punkt. Die gleiche Empfindung und Sicht auf viele Dinge. Rinoa hat Angst alleine zu bleiben(=>Sportplatz Trabia Garden). Squall ebenso(=>Dunkelheit nach dem Sieg über Artemisia. Squall sucht nach allen, vor allem Rinoa und stellt fest das er alleine ist und fragt sich:"Bin ich wieder allein?")

Was will ich damit sagen? Nun ich wollte zuerst auf nichts bestimmtes hinaus, nur meine Sicht der Dinge schildern.
Aber an diesem Punkt kann man sagen das alle Leute in der Truppe essentiell für einander sind.
Jeder offenbart jedem anderen eine neue Seite an sich. Oftmals hat man sogar die Option auf einen seiner Freunde zu hören oder nicht z.B.: In Timber als Squall ausrastet und Rinoa ausschimpft.
Xell sagt darauf leise zu Squall:"Ich glaube das war etwas zu hart, du solltest dich entschuldigen". Daraufhin hat man die Wahl. Entschuldigen oder nicht.

Immer wieder findet man solche Momente in der Geschichte.
Ich persönlich habe für mich aus der Geschichte nicht nur das daraus gezogen, das man erwachsen wird und erfahrungen sammelt sondern das man auch sich selbst findet und begreift wer man ist.
Und das dies oftmals nur mithilfe von anderen Personen geht. Sei es nun Freund oder Feind.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »~Leon~« (24. Mai 2009, 23:09)


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