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Donnerstag, 29. Mai 2008, 12:48

Round 6 Vaan vs Ix B'alam

Nu schepperts und knallts in allen möglichen formen. Die beiden duellanten hauen sich im Museum die knochen um die ohren.
ob sies damit in die zeitung schaffen? :ugly:

Vaan beginnt.

Lucris

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Freitag, 30. Mai 2008, 21:46

"Er ist nicht mehr derselbe...", sprach eine Assistentin und ging mitsamt des Admirals von Great Cosmos einen langen Flur entlang, der endlich vor einer äußerst soliden Eisentür endete, "Vaan Valentine, Time Guardian Nr. 6, kam nach seinem letzten Einsatz verseucht wieder. Wir konnten die Ausbreitung mit dem neuen, verbesserten VSS- Suite aufhalten und halten ihn seitdem in Quarantäne höchster Stufe.". "Ist er Einsatzbereit?", fragte der Admiral ruhig nach und sah einem Schloss nach dem anderen zu, dass aus der Entriegelung sprang. Die Assistentin nickte nur vorsichtig und trat mitsamt dem Admiral einige Schritte zurück. Dunkel war die Kammer, die Vaan als eine neue Behausung diente. Seine Augen schmerzten vor dem künstlichen Licht und seine blasse Haut zeigte Zeichen, dass er seit Tagen keine Farbe abbekommen hatte. Doch er blieb ruhig, denn hatte er schon lange akzeptiert, dass er kein normales Mitglied von Great Cosmos mehr war. Er war ein Monster... den man hinter Schloss und Riegel gefangen hielt.
"Mr. Valentine...", fing der Admiral leise an. Er betrat die Kammer mit ruhigen Schritten und gab den Wachpersonal das Zeichen, ihm nicht unnötig zu folgen. So kniete er sich endlich vor dem leicht verstörten Jungen hin und sah ihm direkt und mit leichten Mitleid in den Augen: "Mr. Valentine... Fühlen sie sich bereit für ihren nächsten Einsatz?". Das frühere Lachen war auf Vaans Gesicht verschwunden und seine Freude suchte man vergeblich. Aber egal was Vaan nun auch war, so erhob er dennoch den Kopf und erwiederte Müde und deprimiert den Blick: "Ja...".


Runde 1: "Call me Murderer..."


"Schwarze Magie und dunkle Alchemie.", laß Julia von einer Schildtafel und betrat aufgeregt die Museumshalle, die ihre kühnsten Vorstellungen sogar noch übertraf, "Das sind also die Historischen Dokumentationen der dunklen Seiten der Magie.". Ihre Blicke schweiften von Gemälde zu Gemälde. Skulpturen wurden betrachtet und Artefakte vergessener Epochen mit blossen Augen studiert. Neu war ihr all das gesehene und pures Interresse erfüllte ihre Seele. Sie scheinen ja regelrecht begeistert von der Ausstellung zu sein.", hörte sie plötzlich hinter sich sagen und sah eine ältere Angestellte des Gebäudes, die Julia mit einem herzlichen Lächeln begrüsste, "Wollen sie vielleicht etwas mehr erfahren?". "Ja, warum nicht", antwortete Julia und stand mitsamt der Lady vor einem riesigen Gemälde der frühen Barock Epoche. Das Bild zeigte imposant eine düstere Landschaft, wo Wiesen abstarben und Bäume leblos zerfielen. Rau erschien der Wind und unheimlich die Atmosphäre. Doch inmitten des Bildes, schien sich eine dunkle Gestalt hervor zu ragen, die mitten von einer dunklen, leichten Kleidung da stand, die leicht im Wind wehte.
"Was soll das Bild bedeuten?", gab Julia neugierig von sich und konnte ihre Augen nicht vom Blick des Fremden lassen, dessen Gesicht unheimlich durch die schwarze Kapuze verdeckt war. "Das Bild wurde von einem Jungen Künstler gemalt, der angeblich dem Tod ins Auge gesehen haben soll.", fing die Lady an zu erzählen, "Man sagt, man habe den Maler nach Tagen vollkommen verstört wieder gefunden, als er sich alleine in einen nahe gelegenen Wald aufmachte. Der Junge war wie verändert und fing sofort wie ein Wilder an zu malen, als man ihn nach Hause brachte. Er soll wie ein Monster die Pinsel geschwungen und die Farben genutzt haben...". "Und dann?". "Als er fertig war...", sprach die Frau anschließend weiter, "Sprach er lediglich den Titel des gemäldes aus... und fiel Tod um. Herzstillstand.". "Wie heißt das Bild denn?", fragte Julia nun neugierig und sah auf den Titel: *Daimon*. So ging die Frau weiter ihrer Wege und veabschiedete sich von Julia, die nur dem Angebot dankte und wieder auf das Bild blickte: "Daimon Hmm...?".
Aber Julia konnte mit all dem nichts anfangen und verlor schon bald wieder das Interresse. Doch hatte das Schicksal leider andere Pläne. Urplötzlich fingen die Lichter wie verrückt zu flackern und die Sprinkler gingen mit einem Male los. Laute Schreie begleiteteten dieses groteske Bild und Julia sah so den ganzen Menschenmassen zu, die sich so schnell wie Möglich zu den Ausgängen begaben. So ging auch sie langsam dem Ausgang entgegen und genoss eine Weile lang das kühle Nass auf ihrer kastanienbraunen Haut. "Ix´Balam...", entkam es aber plötzlich dem Wind und Julia blickte sich erschrocken um. Immer und immer wieder, wurde ihr Titel ausgesrochen, dass sich Zischend durch den Wind bahnte. "Wer ist da?", fragte sie aufgebracht nach und wischte sich immer wieder das Wasser vom Gesicht.
"Du trägst das Blut...", hörte sie schon wieder und ehe sie wieder wütend Antworten konnte, sah sie endlich denjenigen, der für alles verantwortlich war. Mit dem Gesicht zum Boden gerichtet und den Haaren nass hängend, kam Vaan langsam den langen Flur in Richtung ihrer Halle entgegen. Das Wasser prasselte unaufhörlich nieder und ließ die Kulisse in einem feuchtem Nichts gehüllt. Doch sonderbar war für Julia dieser Anblick. Tropfen schienen leicht an Vaan vorbei zu gleiten und das Flackern schien in seiner Nähe immer heftiger zu werden. Wie in Zeitlupe, sah sie ihrem Feind entgegen und eine Dunkelheit schien sich um den Jungen zu schmiegen.
"Wer bist du?", fragte sie sofort nach und zog instinktiv ihren Dolch heraus, "Warum zerstörst du all diese Kunstwerke?". "Hörst du sie denn nicht?", antwortete Vaan nun flüsternd und blickte Julia an, "Die leidenden Stimmen, die nach Erlösung suchen?". "Was?", gab sie von sich und tatsächlich schienen fremde Stimmen ihre Sinne zu füllen. Stimmen voller Schmerz und Leid. Stimmen voller Trauer und Hoffnungslosigkeit: "Was ist das für ein Zauber?". "Kein Zauber...", sprach Vaan noch immer dunkel, "Lediglich dein zukünftiges Werk. Ich höre seit geraumer Zeit all diese Qualen in mir... Wie sie mich anflehen zu helfen. All das... wird früher oder später durch Menschen wie du es bist, ausgelöst... Auch du bist vom Blut des Venom und ziehst mit Mächten um das Land.".
"Aha...", antwortete Julia nur gelangweilt, "Du machst diese komischen Stimmen und erzählst mir hier etwas über Schuld und Sühnen. Warum sollte ich dir auch nur ein bisschen glauben?". "Musst du nicht.", antwortete Vaan locker und zog sein Schwert, "Sterben genügt.". "Noch so einer...", gab Julia ausatment von sich und ging in eine vorsichtige Stellung. Sofort sprang Vaan ihr entgegen und schwang sein Schwert über sich, um fest auszuholen. Julia konnte nur finster Grinsen und sah der kurzen Länge von Vaans Klinge entgegen. Ein Sprung nach hinten sollte genügen, dachte sie nach und folgte sogleich ihren Worten. Mitten im Sprung aber, schien alles für sie wie in Zeitlupe zu verlaufen. Denn sie sah ihrem knappen Tod entgegen, als Vaan nun den riesiegen Hitzekern ausfuhr und diesen schwang. Tropfen fielen sofort verdampfend auf die lodernde Klinge und Julias Pupillen, fingen an, sich vor Angst zu erweitern. Niemals würde der Sprung ausreichen, um dieser flammenden Hölle zu entkommen. Doch sie war bereits abgeprungen und blickte ihrem nahenden Ende mit weiten Augen entgegen...

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lucris« (30. Mai 2008, 22:56)


3

Montag, 9. Juni 2008, 13:35

Julia sah, dass sie keine Chance hatte, dem glühenden Schwert zu entkommen. Ein hässliches Gefühl von Déja-vu flackerte durch ihr Bewusstsein, und sie erinnerte sich an einen silberhaarigen Jungen mit einer Lanze. Verdammt, verdammt, verdammt... warum muss ich immer auf denselben Trick reinfallen?, fluchte sie in Gedanken. Das Schwert schwang auf sie zu, und sie spürte, wie seine Hitze ihr nasses Gesicht trocknete. Doch in der Luft hatte sie keine Möglichkeit auszuweichen...

Der Hitzekern traf sie, und plötzlich lief alles wieder in normaler Geschwindigkeit ab. Die glühende Klinge zertrennte den Stoff ihres Oberteils und zog einen tiefen Schnitt durch ihre Brust. Die Wunde, durch die Hitze versiegelt, blutete nur wenig, schmerzte dafür aber umso mehr. Julia schrie auf. Der Schwung des Angriffs warf sie zur Seite. Sie fiel hart auf den nassen Boden und schlitterte ein gutes Stück, bis die Wand sie zum Halten brachte. Noch bevor sie sich aufrappeln konnte, setzte Vaan ihr nach.

"Mach es nicht unnötig schwer, Ix'Balam", verlangte er und hieb wieder nach ihr. Doch diesmal war sie vorbereitet, und sein Schwert traf nur die Wand, wo es einen rauchenden Krater hinterließ. Vaan fuhr herum. Julia, die unter ihm durch gerutscht war, beeilte sich aufzustehen und riss dabei ihre Dolche heraus. Sie presste eine Faust an die Wunde auf ihrer Brust. Als sie sie wegzog, waren ihre Finger und die Klinge darin blutverschmiert. Die Wunde bereitete ihr sichtlich Schmerzen, doch ihre Miene war finster. Sie war fern davon, aufzugeben.

"Du könntest das ganze auch viel einfacher haben", knurrte sie. "Indem du stirbst!" Sie schleuderte ihm einen Dolch entgegen, doch er schlug ihn mit einer lässigen Bewegung seines Schwertes weg. Stein klirrte auf Stein, als der Obsidiandolch auf dem Marmorboden landete.

"Ist das alles, was du zu bieten hast?", wunderte sich Vaan. Dann zuckte er mit den Achseln. "Nun gut, wenigstens wird das ein einfacher Einsatz." Er hob das Schwert wieder und näherte sich ihr. Sie wich ein paar Schritte zurück. Er folgte ihr. Wieder vernahm sie die flüsternden, klagenden Stimmen, die ihn zu umgeben schienen. Sie klangen wie die Unseligen in Xibalba... wer war dieser Typ?

"Wer bist du?", wiederholte sie, während sie ihm wieder und wieder auswich. Sie führten inzwischen eine Art Tanz in der nassen Halle auf, auf deren Boden sich das Sprinklerwasser langsam mit Julias Blut vermischte.

"Man nennt mich Vaan... aber das ist unwichtig", antwortete er. "Du wirst meinen Namen mit ins Grab nehmen, Ix'Balam."

Ihr Gesicht verzog sich. "Vaan, Süßer... wenn du meinen Namen nicht aussprechen kannst, dann schweig lieber. Du wirst ohnehin nicht lang genug leben, um ihn zu lernen", setzte sie hinzu, und ein Grinsen zog sich über ihr Gesicht. Sie fixierte einen Punkt hinter ihm, doch Vaan war zu erfahren, um darauf hereinzufallen. Er wandte den Blick nicht von ihr ab. Und so sah er auch nicht, wie die roten Schlieren im Wasser sich hinter ihm sammelten... sah nicht, wie sie alle auf die einsame Klinge zuflossen, die sie gierig aufsaugte... sah nicht, wie die Klinge sich langsam erhob und auf seinen Rücken zuschwebte...

"Ich weiß nicht, wie lange ich noch leben werde", antwortete Vaan düster, "aber ich werde dafür sorgen, dass du vorher stirbst. Zu viele würden deinetwegen leiden müssen."

"Du denkst wohl, du wärst irgendso ein Held?", spottete Julia. "Aber du bist nur ein Opfer... eine Gabe an meinen Gott. Spür die Schmerzen der Auserwählten, spür die heilige Klinge des Blutopfers!" Als hätte er auf diesen Befehl gewartet, schoss der schwebende Obsidiandolch nun von hinten auf Vaan zu, während Julia ihn von vorn angriff...

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Lucris

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4

Montag, 9. Juni 2008, 19:36

Vaan sah sofort hinter sich, wo er den tödlichen und blutbeschmierten Dolch wie von Geisterhand zu sich fliegen sah. Er verstand nicht, wie solch etwas in dieser Zeit möglich war, doch hatte er auch keine Zeit zum nachdenken. "VERDAMMT!" schrie er und schwang seinen großen Hitzekern um sich, um mit knapper Not den tödlichen Treffer zu kontern. Mit einem grellen Klirren, war dies geglückt, doch bohrten sich plötzlich zwei Dolche in seinen Rücken durch Fleisch und Mark. Julia hatte diesen Augenblick der Schwäche zu ihrem Vorteil genutzt und ihre Treffer erfolgreich gelandet. "Verdammter Mist...", dachte Vaan unter betäubenden Schmerzen nach und riss sich mit einem Schritt nach vorne aus dem kalten Stahl heraus, "Du verdammte...!". Doch sein Arm, der zu einem nächsten geschwächten Angriff ausholte, wurde bereits durch den wieder zurückkehrenden Obsidiandolch durchbohrt.

Sofort fiel Vaans Schwert mit einem plätschern auf den nassen Boden und fuhr seine glühende Klinge wieder ein. Vaan konnte nur noch taumeln nach diesem Angriff und versuchte irgendwie auf den Beinen zu bleiben. "Ich soll sterben...?", gab Julia sarkastisch von sich und gab einen kräftigen Hieb durch Vaans Anzug, wo sich Blut mit den heraus sprühenden Funken vermischten, "BRING MICH NICHT ZUM LACHEN!". Immer und immer wieder schlugen die Klingen des Obsidiandolchs und von Julias Nahkampfklingen durch Vaans verunstalteten Körper und ließen ihn mit einem weiten Satz Blut aus seinem Mund, auf den Rücken fallen.
Wasser knallte zur Seite und vermischte sich mit der immer größer werdenden Blutlache, die Vaan unkontrolliert aus seinen Wunden heraus ließ. Doch er konnte sich nicht mehr rühren und hatte seine Augen weit aufgerissen. Er spürte nichts mehr... er vernahm nichts mehr... er rührte sich nicht mehr... Doch was er in diesem Moment als einziges durch seinen Kopf wie einen Film laufen ließ, war die Schuld des Versagens. Menschen würden sterben, wenn er versagen würde... und das wusste er.
"Du bist wie alle anderen.", sprach Julia weiter und sah mit ruhigen Augen den gefallenen Vaan an. Ihr Blick schien einen Funken der Trauer zu zeigen, die sich aber sofort wieder im tiefen Sumpf des Hasses verloren: "Du bist nur eine Opfergabe wie alle anderen, die in mir nur ein geiles Mädchen... oder ein Monster sehen!". ""Mon...ster...", gab Vaan ja fast flüsternd und blutröchelnd von sich. Julia verstand nicht die Äußerung und hob lediglich ihren Obsidiandolch vom Boden auf, um sich sofort übers Vaans blutende Brust zu lehnen: "Du bist... halt wie alle anderen...".
Vaan sah den Dolch wie im Zeitraffer auf seine Brust zu fliegen und sah seine letzten Momente seines Lebens wieder vor Augen. Wie er alleine Aufwuchs... wie er Nacht für Nacht sich in den Schlaf weinte... wie er immer und immer wieder neue Freunde an Venom verlor... Leid, Trauer und Wut schienen in diesem Moment die Übermacht über Vaan zu gewinnen und er wusste, dass er jetzt noch nicht sterben wollte. Nein, nicht so... nicht jetzt. Doch der Dolch traf sein Ziel und ließ Vaan einen erbitterten Schrei von sich abgeben, welcher sich durch jegliche Hallen des gigantischen Museums ragte. Immer tiefer und tiefer drängte sich der Dolch durch sein Ziel und riss langsam den Brustkorb auf. Julia hatte schon viele derartiger Schreie vernommen, doch schien sich etwas zu verändern.
Vaans Schrei schien langsam immer rauer und tiefer zu werden und mit jeder Hautfaser, die zerrissen wurde, schienen seine weit aufgerissenen Augen auch immer mehr an Dunkelheit zu gewinnen. Vaan wollte nicht sterben... Venom wollte nicht sterben... Und alles, was Julia innerhalb des weit aufgerissenen Brustkorbes erblicken konnte, war eine pechschwarze Flüssigkeit, die wie ein Ausbruch aus er Wunde heraus schoss.

Julias Augen erblickten erschrocken die schwarze Masse, die Vaans Körper wie einen Flummi gegen die Decke zerrte und ihn so auf den Rücken liegend Julia erblicken ließ. "Was ist das?!", sagte sie wiederum mit der Angst ins Gesicht geschrieben und sah nur zur, wie all das vergossene Blut des Kampfes sich wie umgekehrter Regen gegen die Decke prasselte und sich dort pechschwarz verfärbte. So folgte die dunkle Spur Vaan, wo sie sich wie ein blutiger Zirkel um dessen Körper drehte und langsam auch das restliche Wasser an sich zog. Wie ein Luftzog, konzentrierte sich so das Wasser um den veränderten Vaan und ließ langsam die sich drehende Wasserkugel zu Boden schweben. Immer dunkler wurde die flüssige Sphäre, welche Julia mit unglaubwürdigen Augen ansah. Doch was ihr am meisten Sorgen bereitete, war das funkelnde Augenpaar, das sich durch die Dunkelheit der Kugel drängte. All das endete schließlich, als lediglich eine krächzende und stotternde Computerstimme Julias neues Probleme präsentierte * VSS ...VSS ... krächzzzzz...VSS Anzug .... aktiviert*

Explosionsartig, schoss das dunkle Wasser von Vaan weg, der im veränderten Venom Modus nun vor Julia stand, die wiederum hinterrücks gegen die Statuen krachte und inmitten fallenden Betons sich befand. Ihre Augen öffnete sich langsam, aber dann schlagartig, als sie unter Betongeröll die wilde Bestie sah. Denn Vaan sprang bereits ab und war mitten über Julia. Sein Maul weit aufgerissen und seine funkelnden Augen im Rausch verloren. Seine breite Pranke war zum zerreißen bereit und nur noch wenige Zentimeter von seinem jungen Ziel entfernt...

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5

Freitag, 4. Juli 2008, 18:01

Die Trümmer der Statuen stachen in Julias Rücken, doch sie spürte die Schmerzen nicht. Ungläubig starrte sie die Bestie an, in die Vaan sich verwandelt hatte. Noch während ihr Verstand sich bemühte, die neue Lage zu begreifen und abzuschätzen, landete die Bestie auf ihr. Messerscharfe Krallen zerfetzten ihre Haut. Blut spritzte aus den Wunden, befleckte die Wände und vermischte sich mit den schmutzigen Lachen auf dem Boden.

Das Biest beugte sich über sein Opfer. Geifer tropfte von seinen scharfen Zähnen. Julia hörte sein Knurren, doch sie konnte sich nicht rühren, konnte sich nicht verteidigen. Sie lag eingeklemmt zwischen den Trümmern, die Pranken des Vaan-Monsters auf ihrer Brust, seinen stinkenden Atem in ihrem Gesicht. Sie kniff die Augen zusammen. Konzentrieren, sie musste sich konzentrieren, wenn sie hier nicht draufgehen wollte... Ihr Körper war bewegungsunfähig, aber sie konnte nicht nur mit Waffen wehren. Huracans Macht stand ihr zu Diensten. Sie wusste, er würde sie nicht sterben lassen, wusste, dass er sie ebenso brauchte, wie sie ihn brauchte.

Also dann. Sie atmete tief ein. Warmer Speichel tropfte auf ihr Gesicht, doch sie ignorierte das eklige Gefühl. In Gedanken begann sie ihren Herrn anzurufen. Huracan, k ajaw Huracan... Langsam spürte sie, wie die vertrauten Worte ihr Ruhe einflößten. Das Untier näherte sich ihrem Gesicht, sie spürte es trotz ihrer geschlossenen Lider, doch sie zuckte nicht zusammen, nicht einmal, als seine scharfen Zähne die Haut ihrer Wangen ritzten. Sie spürte nur die Kraft des Windes, die durch sie strömte. Alle Energie konzentrierte sie auf diesen Angriff.

Eine heftige Böe wirbelte das Wasser auf, das sich über den Marmorboden verteilt hatte. Windstöße zerrten an Vaans Fell, doch sie konnten ihm nichts anhaben. Seine Zähne schlossen sich um den Kopf seines Opfers, seine Kiefer spannten sich, bereit, zuzubeißen und die Frau zu zermalmen... Plötzlich richtete er den Kopf ruckartig auf. Etwas stimmte nicht. Er wandte den Kopf nach hinten. Sein Verstand war durch das Venom getrübt, doch seine animalischen Instinkte sagten ihm, dass etwas auf ihn wartete... etwas... unangenehmes...

Dann begannen die ersten, noch kleinen Steinbrocken auf ihn einzuprasseln. Er schüttelte sie ab, sie konnten ihm nicht einmal weh tun, doch er spürte, wie der Wind stärker wurde... immer größere Trümmerstücke anhob und mit sich riss... auf ihn zu... auf seinen Kopf zu... und noch immer schwoll der Wind an, peitschte das Wasser auf und rüttelte an den aufgehängten Bildern. Und nun löste sich der "Daimon" von der Wand, die Leinwand aufgebläht wie ein Segel, die Kante des schweren Rahmens auf Vaans Kopf gerichtet...

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6

Dienstag, 8. Juli 2008, 00:44

Wild peitschte der raue Wind um die Bestie, die einst der junge Vaan war. Dieser konnte nur die lästigen Trümmer und Brocken, die um ihn herum schwirrten, nur wie Fliegen von sich abstoßen. Aber so sehr er sich auch bemühte, wurde die Kraft des Sturms immer stärker, bis ganze Wandabschnitte sich gegen seinen neuen Körper rammten und ihn von Seite zu Seite schleuderten, Mitten im entstehenden Wirbelsturm, flog er nun durch die große Halle, und bemerkte nicht, wie der schwere, Edelstahlrahmen des Damien ihm entgegen kam. Seine funkelnden Augen, rissen sich erst im letzten Moment auf, als die spitze Kante sich gegen seinen Kopf rammte und einen breiten Riss in diesem verursachte. Eine breite und hässliche Wunde zierte so sein, in blut gehülltes Gesicht, die sogar Schädelpartien frei gab.

Wie von Sinnen, flog die wilde Bestie noch immer durch den Raum und krachte schließlich gegen die fein gezierte Decke, die durch seinem Druck des Aufpralls, nachgab und seinem Weg wieder zurück zum Boden in Einzelteilen folgte. Julia sah nur zufrieden mit an, wie Vaan unter dem tonnenschweren Geröll begraben wurde und wartete ab, bis selbst die letzten Töne von fallenden Kieseln verstummten. Ruhig war es endlich und Sie fiel auf ihren Hinter, um ihr Gesicht in ihren blutigen Händen zu verbergen. Sie hatte schon viele Kämpfe in ihrem Leben. Manche um Geld und manch andere um Ehre und Kultur... Doch solch eine Schlacht der Monster, war ihr neu: "Es ist endlich vorbei.". Ihr Herz beruhigte sich erst langsam wieder und ihre Angst vor dem Tod, schien endlich wieder zu schwinden. Um alles geschehene wieder zu vergessen, wollte sie nichts anderes, als diesen verfluchten Ort verlassen. Ihre Tasche wurde gepackt und ihre Schritte folgten leise und müde dem Ausgang. Die Geräusche von entfernten Sirenen deuteten bereits auf Ärger vor der entfernten Tür, doch waren diese Belanglos. Das wichtigste war nur, dass es endlich vorbei war... oder etwa doch nicht...?

Denn Geräusche von sich bewegenden Beton, schienen wieder die Stille zu Drurchbrechen und Julia sah erschrocken wieder zurück in den Gang. Der Flur lag schon weit zurück und lediglich die Angst nicht das Werk vollkommen vollbracht zu haben, zerrütteten wieder ihre Seele. Lichter platzen urplötzlich aus ihren Fassungen und tauchten das nächtliche Museum in eine beklemmende und unheimliche Atmosphäre. Julias Herz raste und ihre Gedanken erinnerten sich an uralte Schutzriten ihrer Kultur. Sie lehnte sich an die nächstbeste Wand und umklammerte ihren Doclh so fest es ging. Irgendwo war Vaan... doch wo war die Frage, die Julia keine Ruhe ließ. Die Geräusche einer wandernden Bestie schienen überall zu sein, doch war es direkt hinter Julia in der Dunkelheit, wo sich zwei neue, rotfunkelnden Augen öffneten und zwei Rasiermesserscharfe Klauen von hinten nach ihr gierig griffen...

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7

Freitag, 11. Juli 2008, 17:47

Julia ließ ihre Augen durch den Raum schweifen. Die Bestie schien überall zu lauern... von wo würde sie attackieren? Sie fuhr herum. War er hier? Nein, dieser Gang war leer, nur das stetige Rieseln der Sprinkleranlage erfüllte ihn mit Bewegung. Ihr Herz raste. Solange sie ihren Feind nicht einschätzen konnte, hatte sie wenig Chancen. Die Knöchel der Hand, die den Dolch gepackt hielt, traten weiß hervor. Gehetzt blickte sie hin und her.

Doch die rot glühenden Augen, die sich ihr von hinten näherten, sah sie nicht. Erst als die Bestie ihre Zähne um Julias Schulter schloß, zuckte sie zusammen, doch da war es zu spät. Ihr Schrei hallte durch die Gänge des Museums, während Muskeln und Sehnen zwischen den mächtigen Reißzähnen des mutierten Ungeheuers zerrissen. Blut sprudelte aus der Wunde. Julia sackte in die Knie, nur noch durch Vaans unerbittlichen Biss aufrecht gehalten. Der Dolch entfiel ihren Fingern. Sie krallte eine Hand in sein Maul, versuchte, die Kiefer auseinanderzudrücken um sich zu befreien, doch der Kampf hatte sie schon zu sehr mitgenommen. Hilflos glitten ihre Finger von der feuchten Schnauze ab. Es summte in ihren Ohren, und sie merkte, wie schwarze Schlieren vor ihre Augen schwammen.

Nicht schon wieder, dachte sie noch, und: Vergib mir, Huracan... Dann glitt sie in die Ohnmacht.

Das Biest schüttelte seine Beute knurrend. Die heftige Bewegung ließ die letzten Sehnen in Julias Arm reißen, und ihr lebloser Körper fiel zu Boden. Das Monster beschnüffelte ihn. War sie tot? Nein, da war noch ein schwacher Herzschlag, und das Blut pulste mit kaum vermindertem Druck aus der tiefen Wunde. Sie hatte nur das Bewusstsein verloren, aber sie war noch frisches Fleisch, eine köstliche Mahlzeit nach diesem lästigen, anstrengenden Kampf... Es beugte sich über sie und leckte seine Schnauze. Der Geschmack des Blutes berauschte seine Sinne und brachte für einen Moment die Stimmen in seinem Kopf zum Schweigen, den Wahnsinn der Venom-Opfer, der es zu diesem Monster gemacht hatte. Mit einem Ruck riss es einen weiteren Brocken Fleisch von Julias Arm und schlang ihn hinunter. Eine köstliche Wärme füllte seinen Magen.

Schon wollte es den nächsten Bissen nehmen, als ein Geräusch seine empfindlichen Ohren erreichte. Kamen da Menschen? Es richtete sich auf. Tatsächlich, eine Gruppe Wachleute traute sich in der nun eingekehrten Stille tatsächlich, nach der Ursache für den Aufruhr im Museum zu suchen. Das Monster richtete sich auf. Seine Instinkte schalteten wieder auf Kampf. Menschen, das hieß töten... danach konnte es wieder fressen. Seine Muskeln spannten sich an. Als der erste Wachmann um die Ecke bog, sprang es los und...

...Blitze zuckten durch den Raum, dann war er leer bis auf Julias Körper und die Trümmer, die überall herumlagen.

In einer anderen Zeit prallte ein wütendes Untier gegen massive Käfigstangen. Mit einem unmenschlichen Brüllen fuhr es herum, doch auch hinter ihm war Käfig. Es warf sich gegen den Stahl, versuchte die Leute dahinter zu erreichen, doch das Gitter hielt stand. Nun trat einer der Menschen näher, eine kleine Waffe in der Hand. Er zielte und schoss. Das Biest brüllte wieder auf, doch noch im Schrei spürte es, wie seine Glieder zusammenbrachen. Es zuckte noch einmal. Dann schlief es betäubt ein.

"Es tut mir leid, dass dieser Zwischenfall geschehen konnte. Wir müssen die VSS überarbeiten, Admiral", wandte sich der Schütze an den Mann hinter ihm. "Aber wenigstens hat er den Auftrag ausgeführt und die Zielperson eliminiert."

Der Admiral schüttelte traurig den Kopf. "Nein... nicht einmal das. Was für eine Verschwendung..."

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Squall Strife

Pulse-L'Cie

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8

Donnerstag, 17. Juli 2008, 01:48

Round 1:
Vaan - Nette Einleitung, man sieht einen anderen Vaan, wie man ihn vom Anfang der Season kennt, und der Angriff passt auch gut
Julia - Konter passt, Julia knüpft schön an die Story von Vaan an und der SA-Einsatz passt auch einwandfrei

Einleitende Runde ohne große Sachen und keine Fehler, Punkt für beide 1:1

Round 2:
Vaan - Der Konter ist sehr gut geworden, auch die Einwebung der Charakterstory hat sehr gut funktioniert und ein wirklich schöner Angriff runden den Post ab
Julia - Der Konter ist für eine SA doch etwas sehr kurz geraten, ansonsten baut der Post aber sehr gut Spannung auf und der Angriff passt gut in die Situation von Julia rein

Der Konter von Julia war etwas schwach, deswegen geht der Punkt an Vaan 2:1

Round 3:
Vaan - Völlige Demontage?^^ Ist zwar alles gut gemacht worden, aber von Verletzungen ist leider nichts zu sehen, das bleibt im Ungewissen. Ansonsten passt der Post auf jeden Fall.
Julia - Julia zieht den kürzeren, alles einwandfrei geschildert und das Ende biegt alles schön hin. Wirklich ein schöner Post.

Punkt geht an Julia, somit vorerst 2:2.
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Ada

Nachteule

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9

Donnerstag, 17. Juli 2008, 14:41

So leid es mir tut..

Auch wenn es ein wirklich schöner Fight war, so geht dieser Zugunsten Julias aus.

Wieso?

Vaan, wir hatten dir gesagt, dass wenn du eine Veränderung im Profil deines Charas machst und das WÄHREND der Saison geschieht, dieser erst NACH Abschluss der Saison in Kraft treten darf.
In dem Fall das Monster in Vaan.

Ich habe lange überlegt, den Fight dennoch gelten zu lassen. Aber die Regeln schreiben etwas anderes vor. Außerdem haben wir dir doch zusätzlich gesagt, wie es ist, wenn man während der Saison eine Veränderung vornimmt..


-Somit endet der Fight 3:0 für Julia-

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