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Noriyori

Hokuto no Ken!

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1

Montag, 28. April 2008, 12:33

Round 4 Vaan vs Yridion

Wir kämpfen in den "Ruinen der Terkez"

Vaan fängt an.

Lucris

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2

Montag, 28. April 2008, 19:24

Runde 1: "My biggest Nightmare..."


"Das ist eine einmalige Chance!", hörte sich Vaan von einem breiten Konsul an. Eine breite Reihe älterer Männer und Frauen stand wie auf einer Tribüne und blickten auf den jungen Mann, der unter einem Lichtkegel stand, "Alle unsere Nachforschungen gehen von einem Moment... von einem Ort aus, wo Venom seinen Start genommen hat!". Vaan nickte und sprach endlich: "Wenn es das wirklich sein sollte... werde ich entweder in eine bessere Zukunft... oder gar nicht zurück kehren.". "Das ist die Antwort, die wir hören wollten!", sprach der Führer des Rates und ließ eine große Tür aus Licht hinter Vaan sich aktivieren. Heavens Gate öffnete seine Pforten in eine andere Zeit und auch Vaan sah dieses Mal das Tor mit anderen Augen: "Das kann das letzte Mal sein...". Er trat langsam näher und drehte sich ein letztes Mal um, um der riesigen Menschenmasse entgegen zu blicken, die all ihre Hoffnung in ihn steckten. "Viel Glück Vaan!", hörte er sie jubeln, "Und komm ja wieder zurück!". Mit einem Daumen nach oben, verabschiedete er sich grinsend und sprang durch das Tor. Zeitparameter brausten an ihm vorbei und endlich trat das Licht zur Seite, um Vaan mit einem kräftigen Satz in die Vergangenheit zu entlassen...

Es war staubig und der Sand setzte Vaans Augen kräftig zu. Die alten Ruinen schienen verlassen und das Interesse von keinem mehr zu Erwecken. Doch der Scheint schien zu trügen und Vaan ging weiter durch die Schluchten, um seine Parameter analysieren zu lassen. Eine Weile verging, bis endlich sich ein Signal meldete und Vaan mit einem aufschrecken die Zeichen deutete: "BINGO!". ER rannte wie noch nie in seinem Leben und erreichte endlich sein Ziel. Der Weg ließ ihn weiter in eine nahe gelegene Höhle absteigen, wo die Dunkelheit seinen Blick raubte.
Aber das Augenlicht war nun weniger Wichtig, als die Signale nun ihren Höhepunkt erreichten. Was immer Vaan auch suchte... es war hinter einer letzten Mauer, die er mit mehreren Hieben zu Bruch gehen ließ. Der Geröll wurde zur Seite geschoben und widerlich quetschende Geräusche entkamen der neuen, riesigen Höhle. Eine immense Höhle breitete sich vor Vaan aus, der seinem Blick nicht trauen konnte. Unterhalb der Aushöhlung, schlug eine pechschwarze Masse ihre Wellen und schien ein Eigenleben zu führen. Fratzen formten sich aus ihr und widerliche Geräusche ließen Vaan den Appetit vergehen: "Das... das ist Venom... Aber wieso ist es hier in solchen Massen? Woher kommt das?".

Doch ehe er die Antwort finden konnte, hörte er ein dunkles, rauhes Lachen, das ihn wieder raus zum Tageslicht rennen ließ. Seine Augen schmerzten vor der neuen Helligkeit und seine Blicke sahen sich erschrocken um. Er kannte das Lachen und das Gefühl, dass ihn wie einen kalten Schauer überschlich. Da sah er nun weit oben auf einem Teil der Ruinen mitten unter der Sonne stehen den wahrhaftigen Schatten. Yridion lachte sich weiter ins Fäustchen und ließ sich anschließend zu Boden fallen. Seine Kluft fiel wie eine leichte Decke zu Boden und formte alsbald wieder die Gestalt, die Vaan keine Nacht mehr ruhig schlafen ließ: "Yridion!".
"Du erinnerst dich?", antwortete dieser noch immer lachend und sich ja fast schon tanzend nähernd, "Du schmeichelst mir!". "Das ist nicht Möglich!", schrie Vaan und zog sofort sein Schwert, "Es sind über 20 Jahre vor dem Jahr, als wir uns das erste Mal trafen. DU KANNST MICH NICHT KENNEN!". "Junge... zweifle nicht an der Macht von Venom. Es kann mehr als du denkst!". "Was geht hier vor?", schrie Vaan weiterhin, "Weshalb ist der Erdboden hierunter voller Venom und weshalb bist du plötzlich und kennst mich! WAS ZUR HÖLLE IST VENOM?!". Nun blieb Yridion stehen und breitete seine Arme aus: "Das... ist die richtige Frage. WAS ist Venom... Doch bist du bereit etwas zu erfahren, was dir keine Ruhe geben wird?". "Mach es kurz!", sprach Vaan gereizt und deutete mit der Schwertspitze auf seinen Feind. "Na dann... machen wir es spannend.", antwortete Yrididion und materialisierte zwei pechschwarze Kugeln in den Händen, "Besiege mich... und ich erzähle dir das wahre Geheimnis von Venom... Das Geheimnis, was dich nie wieder Ruhen lassen wird!".
"GEHT KLAR!", schrie Vaan nun und rannte auf Yridion los und ließ während des Sturms einen lauten Kampfschrei von sich. Immer wieder, schoss Yridion die mit Venom verseuchten Kugeln aus seinen Handflächen und ließen Vaan ja schon fast akrobatisch sich seinem Feind nähern. Doch sein Ziel war ganz klar nicht Yridion direkt und daraufhin, schaltete er einen Timer am Schwertgriff auf etwa Fünf Sekunden. Mit einem lauten Aufschrei, war er seine bloße Klinge auf Yridion zu, der nur mit einem auflachen leicht zur Seite wich. Doch die Fünf Sekunden waren nun um, und Vaans Klinge fuhr von sich aus die große Hitzeklinge aus. Das Schwert war zwar schon hinter Yridion, der nicht sah was passierte aber eine neue Hitze spürte, doch dessen Durchmesser war nun drastisch gestiegen. Die Klinge wirbelte noch immer in der Luft und drohte Yridion nun in in zwei gleich lange Stücke zu zersetzen...

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lucris« (1. Mai 2008, 12:23)


Noriyori

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3

Montag, 5. Mai 2008, 10:27

Yridion spürte die Hitze hinter sich, konzentrierte Energie floss durch seinen Körper als er sich bereit machte die Klinge abzuwehren, zufrieden beobachtete Vaan wie die Klinge durch Yridion schnitt, seine Kutte flatterte langsam zu Boden...langsam? Der Unterkörper musste doch viel schwerer sein und schneller fallen. Sein Blick fiel auf Yridions Oberkörper, das Schattenwesen schwebte immernoch in der Luft, Blut tropfte aus seinem Rumpf, seine Attacke war erfolgreich gewesen, oder doch nicht? Wie in Zeitlupe fiel nun auch Yridions Oberkörper, Vaan sprang zurück, irgendetwas in ihm spürte die Gefahr. Lautlos ging das Schattenwesen zu Boden, der Sand stob auseinander, vermischte sich mit dem Schattennebel...
Schattennebel? Feinstofflichkeit! Vaan sprang noch witer zurück, er durfte nicht mit dem Nebel in Berührung kommen. Er hörte Yridion lachen, doch seine Stimme war schwächer als zu Anfang, hatte er durch die Teilung Energie verloren, Vaan wartete, plötzlich verschwand der Nebel und mit ihm Yridion.
"Yridion! Was hast du vor? Willst du vor mir fliehen? Ausgeburt des Venoms!", Vaans Stimme hallte durch die Runinen, doch niemand antwortete.
Er hörte ein Rauschen, doch was war es? Vaan überlegte fieberhaft.
"DAS VENOM!"
"Ganz genau.", Yridions Stimme.
Das Rauschen wurde immer stärker, Vaan rannte in eine der Ruinen, einer der Türme, kaum hatte er ihn betreten brach das Venom durch den Sand, er flüchtete, vom Dach des Turms beobachtete er ungläubig wie das Venom die Ruinen durchflutete. Es hatte begonnen...
"Zeit...", in Vaan blitze ein Gedanke auf.
"Ich werde das Venom aufhalten, ich weiss das ich es kann. Ich war schon in jüngerer Vergangenheit und das Venom war nochnicht ausgebrochen, ich muss ihn damals aufgehalten haben, ich werde ihn diesmal aufhalten."
"Nette Selbstgespräche die du da führst.", plötzlich schwebte Yridion neben ihm, eher nur sein Oberkörper aus dem unablässig Blut tropfte."
"Du wirstm ich nicht aufhalten, das hier ist eine andere Dimension, eine andere Zeit, alles ist relativ, so wie die Zeit nich wahr?"
Das Schattenwesen grinste, doch sein Grinsen war vor Schmerz verzerrt.
In seiner Hand bildete sich eine Schattenkugel.
"Wie wärs mit einem Bad?", er schlug die Kugel in den Boden, das Dach stob auseinander, Vaan sprang, doch Yridion feuerte eine weiter Schattenkugel auf ihn, im Sprung konnte er nicht ausweichen.

Lucris

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4

Dienstag, 6. Mai 2008, 20:44

Runde 2: "Wahrheit!"


Die schwarze, verpestete Kugel kam Vaan immer näher und näher. Doch wollte der Zeitreisende nicht so schnell aufgeben und verschränkte seine Arme vor sich: "Meine Rüstung müsste genug Abwehr aufbringen können!". So dachte er zwar nach, doch schien die Realität andere Pläne zu haben. Anstatt, dass die Kugel an seinem Körper explodierte oder sonstigen Schaden verursachte, schien dieser sich netzartig um Vaan zu wickeln und ihm die Freiheit zu nehmen. "HAB ICH DICH!", schrie Yridion mit einem Triumph in der Stimme und machte eine starke Handgeste Richtung Boden. Wie durch Geisterhand, folgte die schwarze Masse dem Befehl seines Herren und ließ Vaan hart zu Boden stoßen.
"WO...IST...DEINE...ZUVERSICHT...NUN?!", schrie Yridion Wort für Wort und ließ Vaan von Wand zu Wand schlagen. Der gesamte Boden der Ruinen war nun wie ein See von Venom bedeckt, dass unaufhörlich seine Wellen schlug. Vaan schwebte nun von Sinnen, noch immer im Netz gefangen, mitten in der Luft und konnte nur verschwommen Yridion erkennen, der seine Hand in seine Richtung ausstreckte: "Das wars die zeitlebendes Problem... GENIEßE DIE HÖLLE!". Yridion schwang seinen Arm mit aller Kraft in Richtung des Venomsees und ließ Vaan wie einen Kometen in den pechschwarzen Tod stürzen...

Da war er nun... mitten in der Dunkelheit gefangen, wo unzählige Schatten sich nach seinem Leben sehnten und ihn wie tausend Fliegen umschwärmten. Panik erfüllte Vaan und seine Zuckungen nahmen mit der Zeit immer mehr zu: "Ich muss hier raus! ICH DARF NICHT HIER SEIN!". Aber etwas geschah, was Vaan vollkommen irritierte. Er hörte Stimmen... von Menschen. Ja es waren tatsächlich menschliche Stimmen, die wie Schreie erklangen. Als ob diese voller Wut und Zorn ihn anschreien würden. Kinderstimmen... Eltern... Großeltern... alle Arten von Menschenstimmen erklangen in seinen Ohren: "WER SEID IHR? WARUM SCHREIT IHR MICH AN?!". Doch Vaan erhielt keine Antwort und sein letzter Gedanke war es, seinen rechten Handschuh zu aktivieren. Die Computerstimme ließ seinem Befehl folge leisten und wie ein Torpedo, schoss Vaan durch die schwarze Massen. Die Griffe von Venom rissen sich nur schwer von Vaan ab und ließen diesen endlich wieder aus dem See raus katapultieren.
Er landete anschließend endlich auf einem Plateau, dass aus dem Gewässer ragte und rollte sich, schwarzes Venom ausspuckend, auf dem Boden herum. Seine Lungen brannten... sein Herz raste und sein Kopf schien gleich zu explodieren. "Hmm... deine Rüstung scheint dir eine Immunität gegen Venom zu verleihen, oder?", sprach Yridion leise aus und landete ebenfalls sanft auf dem Plateau, "Aber wie lange wird dich dieser noch schützen?". "Warum?", fing Vaan keuchend an und richtete sich schwer schwankend auf, "Warum hörte ich Stimmen in der Dunkelheit?".
Nun brach Yridion in einem lautstarken Lachen aus. Das Blut tropfte zwar noch immer aus seinen Wunden, doch schienen diese ihn nicht wirklich zu stören: "Stimmen...? Natürlich hörst Stimmen! Voller Qualen und Zorn, die sich hier zu Hause fühlen!". "Was... was meinst du damit?". "Willst du wissen... was Venom wirklich ist? Warum du es niemals hättest aufhalten können?", fing Yridion wieder an und streckte seine Arme aus, "Weil es... menschlich ist...". "WAS?!", schrie Vaan auf und hielt Abstand, "VENOM UND MENSCHLICH?! VENOM IST EINE PLAGE UND ES HAT DIE MENSCHHEIT ZERSTÖRT!". "Psst...", machte Yridion nun und machte den Anschein etwas zuzuhören zu wollen. Auch Vaan hörte nun genauer hin konnte die Worte nicht fassen:

"Ich hasse dich Vater! Ich wünschte du wärst tot!"


"Schlagt alles kahl! Hauptsache mehr Profit!"


"Bringt den Arschloch endlich um! Scheiß auf seine Familie, wenn er Schulden hat!"


"Nur ein Krieg, kann den Frieden bringen!"


"Alles Worte der Zerstörung... des Hasses... des Todes... und der Trauer...", sagte Yridion wieder und blickte wieder niedergeschlagen zu Vaan, "Vaan... Venom ist nichts anderes... als die Manifestation all dieser Dinge auf dem Planeten. Venom... ist die Antwort des Planeten gegen uns und es wird niemals aufhaltbar sein..." Yridion war plötzlich wie ausgewechselt. Als ob er nun seine wahre Seite zeigen würde und endlich auf Vernunft von Vaan hoffen würde, der nun endlich das unveränderliche hätte akzeptieren sollen!. "All die Jahre... habe ich nichts anderes Versucht als Venom aufzuhalten und nun erfahre ich... das es nur die Schuld von uns Menschen war?".
Yridion nickte und ließ die schwarze Fluten gefährlich ansteigen: Da du nun erkannt hast, dass ein weiterer Kampf nutzlos ist... schließe dich uns an und werde Teil dessen, was auf ewig das Schicksal dieser Erde wird!". "Nein...", gab Vaan leise von sich und hob wieder sein Haupt. Seine Augen zeigten Stärke und waren erfüllt von einem unbekannten Glanz, "Nichts im Leben... ist unmöglich. Sei es auch so etwas wie das unveränderbare... Wenn man seine Niederlage bereits eingesteht, kann man niemals aus seiner Schuld entkommen.
"Töricht!", konnte Yridion nur antworten, "Und was willst du nun unternehmen?". "Was wohl...", gab Vaan lächelnd von sich, "Dich besiegen und Venom aufhalten!". So streckte er sofort seine Hand in Richtung Yridion aus und ließ sein Schwert Raziel wie einen blitzschnellen und grazilen Pfeil aus den Fluten springen. Yridion drehte sich sofort um und konnte nur noch direkt vor sich der tödlichen Klinge entgegen blicken. Dieser war nur noch wenige Zentimeter vor ihm und folgte weiter Vaans Richtung...

"Nichts ist vorherbestimmt..."

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5

Donnerstag, 8. Mai 2008, 21:21

Yridion versuchte auszuweichen, doch die Klinge war zu schnell. Blut spritze aus Yridions bereits ausgelaugtem Körper als die Klinge seine Brust durchbohrte, sein Schrei hallte durch die Ruinen, Vaan sprang auf das fallende Schattenwesen zu, packte sein Schwert, riss es aus dem Oberkörper, für einen kurzen Moment blickte er Yridion ins Gesicht, er erwartete Schmerz, doch Yridion grinste ihn nur an als sie immer weiter fielen, Vaan stieß sich ab und landete auf einem der Felsen, doch Yridion fiel lautlos in den See aus Venom.
"Unwahrscheinlich das er dadrin ertrinkt."
Vaan begab sich auf eine höhere Position, nochmal wollte er nicht in das Venom fallen.
Langsam begann es zu blubbern, Luftblasen stiegen auf.
"Was hat er vor?"
Nun begann auch Venom in Form kleiner Tropfen aufzusteigen, Vaan blieb still an seiner Position, versuchte herauszufinden was Yridion vorhatte, ob er das Venom wieder kontrollierte?
"Egal wie sehr du nachdenkst, du kannst weder das Venom, noch mich aufhalten.", Yridion stieg aus den Fluten auf, sein ganzer Körper war bedeckt von Venom, seine Haut zerfressen.
"Selbst ich kann nicht ewig in konzentriertem Venom bleiben, doch...wie wird es dir ergehen wenn du dem Venom nicht entfliehen kannst? Denn es sind deine eigenen Gefühle. Ich spüre deinen Zorn, deinen Hass auf mich, auf das Venom, doch genau das erschafft es und zieht es an.", Yridion lächelte, ihm schien diese Vorstellung zu gefallen.
Vaan starrte ihn nur an, wartete.
"Jetzt spielt er Mr.Gefühlslos. Doch du kannst deine Gefühle nicht unterdrücken, siehst du das Venom? Es wird immer stärker und es spürt dich."
Vaan sah wie sich die Venomklumpen immer mehr auf ihn zubewegten, sich vereinten, wieder teilten, wie ein großer Organismus.
"Es lebt?", Vaan war die Frage herausgerutscht.
"Natürlich lebt es, es sind geballte Emotionen der Menschen. Venom ist ein Teil der Erde, so wie die Menscheit. Es ist eine Seite der Menschheit, manifestiert in einem Wesen."
Vaan sagte nichts, beobachtete nur weiter das Venom, das ihm immer näher kam.
Plötzlich leuchteten Yridions Augen auf, das Venom wurde immer schneller, schoss auf ihn zu, Vaan machte sich zur Verteidigung bereit, doch das Venom stoppte kurz vor ihm.
"Warum?", er wusste nicht warum es ihn nicht attackierte, verwirrt schaute er auf die schwarze Wand vor ihm, spürte nicht wie etwas von oben auf ihn zukam, bis sich Yridions zerstörter Oberkörper, gefüllt mit Schattenblut und Venom über seinen Kopf stülpte...
"Du hast doch nichts dagegen, wenn ich dir näher komme, oder?", Yridions Lachen hallte dumpf in Vaans Kopf wieder, dann setzte die Wirkung des Venoms ein...

Lucris

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6

Freitag, 9. Mai 2008, 00:41

Die pechschwarze Flüssigkeit umspann Vaans gesamten Körper. Wie eine flüssige Schlange, wandte sich Yridions restlicher Körper um den von Vaan herum und fasste mit seinen Händen zum Gesicht vom schreienden Zeitreisenden. Venom floss in seinen Mund, seine Nasenlöcher, Ohren und sogar Augen hinein. "Genieße dein neues Leben!", befahl Yridion fanatisch lachend und holte mit seiner rechten Faust aus, um Vaan einmal durch seine Brust zu schlagen. Dieser knickte sofort zusammen und riss seine Augen geschockt auf. Doch konnte kein Schrei mehr entkommen. "Wo ist deine schöne Rüstung nun Vaan?", fragte Yridion sarkastisch ab und setzte sich wieder von wild zuckendem Vaan ab, "Es ist gleich vorbei...". Vaans gesamter Körper war nun von der schwarzen Flüssigkeit bedeckt, die sich gierig in jeder noch so kleine Öffnung zwengte und selbst seine neue, große Wunde nicht verschonte.

Vaans Sinne spielten vollkommen verrückt. Erinnerungen...Gefühle... Erlerntes... Sinne... Alles schien sich in einem nichts aufzulösen, als Vaan vom hohen Fels benommen herab fiel und mitten in den Venomfluss landete. Ein plumpes Geräusch begleitete seine Landung darin und ein einziges diabolisches Lachen, war sein einziger Zeuge.
Vaan war nicht mehr er selbst und man sah ihm direkt an, dass sich das Venom sich auf dem Weg in sein zentrales Nervensystem machte, um dort endgültig die Verpestung zu vervollständigen. Alles schien verloren und man sah, wie Vaan müde seine Augen schloss, als ein letztes, schnelles Piepen aus der mitgenommenen Rüstung entkam. Es war das letzte System, was der Rüstung einprogrammiert war und aktivierte sich sofort beim Versuch des Eindringen des Venoms. Vaan zuckte plötzlich einige Male mit kurzen Pausen darin, als die Rüstung die Hemmer in sein Blut freigaben, die eine Zeitweilige Unterdrückung der Fortbreitung des Venoms verursachten. Das Venom hielt zwar an... doch war es noch immer im Körper. Vaan gab plötzlich merkwürdige Geräusche von sich und schien sich merkwürdig zu benehmen. Seine Zähne wurden gefletscht und eine Veränderung machte sich sofort in ihm breit...

Auch Yridion spürte diese neue Präsenz und sah erschrocken zum komischen Wesen, dass mit einem weiten Satz aus dem See sprang und auf einem der höchsten Klippen landete. Die Schattenkluft erkannte eine neuartige Bestie, die wie Vaan aussah, der mit einer dunklen Schicht umhüllt war und mit Rasiermesserscharfen Zähnen bestückt war. Seine Hände waren zu Pranken und seine Füße zu großen Pfoten umgewandelt. Seine Augen zeigten eine bedrohliche, orangene Farbe und sein Gesicht versprühte vollkommene Aggression, die einzig und allein gegen Yridion gerichtet war. Seine Brust blutete noch immer stark, doch schien der neuartige Vaan keinerlei Schmerzen mehr zu spüren.
"Mein Gott...", dachte Yridion beeindruckt nach und verstand seine kritische Lage, "Das Venom hat ihn nicht übernommen und er handelt mit animalischen Instinkt. Die Aggressivität, lässt das an ihm gebundene Venom immer stärker werden und beide gehen eine Symbiose ein!". Doch dieser Gedankengang wurde sofort beendet, als Vaan urplötzlich bereits vor Yridion war und dieser nur im letzten Moment einem Prankenschlag ausweichen konnte. Der Boden riss auf und schlug breite Krater mit sich, als Vaan immer und immer wieder auf seine Beute zusprang und zuschlug.
Yridion wich so gut er konnte aus und sah das erste Mal die wahre Möglichkeit von Venom vor sich. Er war gleichzeitig schockiert und beeindruckt von dem, was auch aus ihm noch werden konnte. Aber es gab keine Zeit mehr zum nachdenken, als Vaan mit einem lauten Schrei seine rechte Pfote in den Boden schlug und Instinktiv diesen aktivierte. Der enorme Druck, den der handschuh ausübte, zerberstete sofort den gesamten Boden und ließ beide Kontrahenten mitsamt großer Gesteinsbrocken in die Luft schießen. Yridion versuchte in der Luft die Balance zu halten und erblickte auch, wie Vaan um ihm herum von Brocken zu Brocken absprang und eine beachtliche Geschwindigkeit aufwies. Yridion konnte ihn kaum mehr erkennen, als er mitten in der Luft hing und Vaan hinter ihm bereits mit einer gefletschten Pranke auflauerte...

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Noriyori

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7

Donnerstag, 15. Mai 2008, 13:56

Yridion spürte kaum noch etwas, doch die Wucht der Pranke drang in jede Faser seines Körpers ein, er spürte wie sein Körper zur Seite geschlagen wurde, etwas Hartes prallte gegen ihn, einer der Felsbrocken? Yridion wusste es nicht, sein Körper war fast blutleer, nur seine Magie hielt ihn noch am Leben, doch wenn sein Geist schwand, würde seine Magie seinen Körper nichtmehr lange zusammenhalten, er würde vergehen, schwarzer Nebel, doch seine Seele wäre ewig gefangen, in den Gefilden der niederen Schatten, auf ewig in der Schattenwelt. Yridion prallte gegen einen weiteren Stein, er spürte das Wesen, Vaan hatte so lange gegen das Venom gekämpft, jetzt war er ein Sklave der negativen Gefühle seines Volkes. Yridion lächelte, war es nicht eine schöne Ironie. Die "Ironie" riss ihn auch aus seinen Gedanken, als es die Klaue in seiner bereits durchstochenen Brust vergrub. Er Spürte die Energie, die reine Schattenenergie, es war eine Hülle um den Zeitreisenden...Hülle? Yridion berührte die Klaue in seiner Brust, er fühlte die pulsierende Energie, seinen eigenen schwachen Körper, seine schwindende Magie. Es brüllte, hatte es Schmerzen? Yridion wusste es nicht, er wusste nur das es ein Wesen der Schattenwelt war, Wesen der Schattenwelt waren niedere Kreaturen, Opfer und Diener der Schattenwesen.
"Du solltest mir dienen, nicht deine Klaue in meiner Brust vergraben.", Yridion mobilisierte seine verbliebene Kraft, seine Finger gruben sich in das pulsierende Venom, es brüllte, versuchte ihn zu beissen, doch aufeinmal zuckte es zurück.
Yridion grinste, das Venom löste sich vom Körper des Wesens, umschloss seine Hände, langgsam wurde Vaan wieder sichtbar, die Klaue in Yridions Brust verschwand, der Zeitreisende fiel auf einen der Felsen, Yridion lachte, ein irres Lachen, das Venom floss über seine Arme, seine Brust drang in ihn ein.
"Energie.", Yridion lachte immernoch als er durchscheinend wurde, langsam schwob er zu Vaan herab.
"Danke, dein Venom hat ausgereicht, ich kann überleben, auch wenn zur Zeit nur feinstofflich. Doch du, du trägst jetzt den Samen der Schattenwelt in dir, wenn auch nichtmehr so offensichtlich."
Vaans Rückreisemodul aktivierte sich von selbst, das Kraftfeld baute sich auf.
"Wie du wohl in deiner Zeit aufgenommen wirst, als Venombefallener?", Yridion verschwand als Vaan in seine Zeit zurückkehrte.

Ada

Nachteule

  • »Ada« ist weiblich

Wohnort: Berlin

Beruf: Bandenmitglied der "Nachteulen"

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8

Donnerstag, 15. Mai 2008, 19:16

Round 1:
Vaan: Ein wirklich sehr schöner Anfang. Dein Angriff war gut durchdacht.
Yridion: Dein Post stand dem von Vaan in nichts nach.

Beide Texte haben mir sehr gefallen.

1:1

Round 2:

Vaan: Super Konter mit passendem Angriff! Auch die Story war ein nettes Happen für zwischendurch.
Yri: Ebenfalls Super Konter + Angriff. Geschichte schön fortgesetzt.

Ihr macht es einem echt schwer...

2:2

Round 3:

Vaan: Dein Bester Post in diesem Fight. Konter als auch Angriff Astrein.
Yridion: Ein gelungenes Ende zu einem spannenden Fight. Jetzt hast du erreicht was du erreichen wolltest, Vaan ist nun auch infiziertXD

Beide Posts sind schlichtweg Klasse^^.

Somit steht es im Moment 3:3

Terry

Kamikaze

  • »Terry« ist männlich

Wohnort: Franken

Beruf: Elektrotechniker

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9

Freitag, 16. Mai 2008, 10:12

yap... ein wirklich sehr schöner Fight und für eine Bewertung ziemlich schwierig.
Ich verstehe nun auch, warum Lu sein Profil geändert hat.
Allerdings würde ich dich drum bitten, dich in Geduld auszüben.
Du kannst deinen Char nach Ablauf der Saison anpassen.
So wichtig ist die Storyrelevanz im FC nicht.
Aber für deine FF vielleicht ;)
Oder für künftige Projekte, who knows.
Whatever... hier meine Bewertung :

Round 1

Sii.. ein wirklich sehr schöner Anfang.
Das Venom gibt schon jetzt die Richtung für den gesamten Kampf vor.
Sowas kommt leider nicht allzu häufig.

Auch dein Post war schön Nori, doch mir gefiel Lu's einen Tick besser.

1:0

Round 2

Konter ist gut, der mittlere Teil ebenso.
Deine Stärken liegen eindeutig in der Story.
Allerdings hättest du deinen Angriff, unter meinen Augen, besser gestalten können.
Ein derartigen Schwertangriff hatten wir bereits im Post davor.

Son of a bitch from hell! XD
Ich liebe manchmal diese kurzen trockenen Worte XD
Aber nicht nur dein Sarkasmus, sondern auch dein Post allgemein beeindruckt.

1:1

Round 3

Zitat

"Mein Gott...", dachte Yridion


So wie ich Yridion kenne, wage ich es zu bezweifeln das er das gedacht hat :ugly:
Aber hui... dieser Post hier ist.... boah!
Nun kennen wir die Auswirkungen des Venom.
Very impressive!

Nori... du kannst dir keinen Vorwurf machen.
Ich glaube kaum, dass irgendein anderer das hätte besser machen können.
Die Idee sich aus dieser missligen Lage zu befreien und dabei den Kampf zu beenden, war makellos.
Ich denke aber dennoch, dass Lu's Post für einen verdienten Sieg ausschlaggebend ist.

2:1

Endstand :

5:4

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Terry« (16. Mai 2008, 12:05)


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