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Saratja

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Montag, 27. November 2006, 17:40

Die Sternengöttin

Die Sternengöttin


Prolog


Ein großer dunkler Saal, auf einem mächtigen Thron, aus Obsidian, saß Rognar at Dschadur. Der Beherrscher von Soltan. Dieses Reich existierte in fremden Dimensionen. Doch manchmal gelang es ihnen eben diese Dimensionen zu sprengen und auf andere Welten einzudringen. Sie zu erobern, die Bevölkerung zu versklaven, die gestammten Bodenschätze zu plündern und vieles mehr.

Ein grausames kichern war zu hören. Bald war es wieder soweit. Dann gab es für seine Armee was zu tun. Er freute sich schon darauf seine Hellebarde mit Blut zu tränken.

"Mein Gebieter, die Armeen sind bereit. Sie erwarten eure Befehleâ€?. Er schaute auf. Vor ihm stand seine engste Vertraute Generalin Kaliba und dazu eine seiner besten . Zugegeben sie war seine einzig weibliche, dafür umso grausamer. Rognar antwortete, darauf, " Sehr gut, bald öffnen sich die Tore und dann….â€?, er lachte wieder grausam, "… dann gibt es Frischfleischâ€?.

1 Kapitel - Anatar


Es gibt eine Legende auf Anatar. " Wenn die Dunkelheit die Welt zu verschlingen droht, dann wird die höchste Macht geboren *Die Sternengöttin*.
Begleitet und beschützt von 6 tapferen Kriegern, ausgerüstet mit den Waffen, die geschmiedet wurden in Sternenfeuer.

Vor 17 Jahre

Ein kühler Morgen, die blauen Zwillingssonnen waren im Begriff einen herrlichen Sonnenaufgang zu bieten. Aus dem Fenster des königlichen Palastes von Da el Yaman sah der Sayatin Arik el Anduhn diese Herrlichkeit. Doch er blickte mit leeren Augen aus dem Fenster. Sorgenvoll runzelte er die Stirn. Sein erstes Kind sollte heute geboren werden. Als er hörte das seine Drittgemahlin schwanger war, hat er zu den Sternen gebetet, sogar im Tempel Opfer dargebracht, das es ein Junge wird. Er war ein 35 jähriger großer Mann. Die Muskeln an Armen, Beinen und Oberkörper ließen erkennen das er ein Krieger war. Ein mächtiger König.

Seit 15 Jahren wartete er nun schon auf einen Sohn, 5 Ehefrauen und lange war diesbezüglich nichts in Sicht. Aber jetzt endlich schienen seine Gebete erhört zu sein. Seit über 10 Stunden lag nun schon seine Dritte Frau in den Wehen. Er hatte die besten Hebammen des Reiches kommen lassen.

Plötzlich wurde es dunkel ein großer Fremdkörper schob sich vor die Sonnen. So lange er denken konnte ist das nicht vorgekommen. Ein klarer Sternenhimmel war zu sehn. Es war seltsam irgendwie strahlten die Sterne heute heller als sonst. Besonders der Phönixstern. Dieser erstrahlte in ein bläulichem Licht, wie noch nie zuvor. Bevor sich Arik noch mehr darüber wundern konnte erklang lautes Babygeschrei. Endlich!! Er stürmte hinaus in Richtung der Frauengemächer. Unaufgefordert trat er ein. Die Hebammen stoben, wie aufgeschleckte Hühner auseinander. Seine erschöpfte Gemahlin Maya sah in stumm an. Tränen rannen über ihr schönes Gesicht.

"Und, ist es ein Junge?!â€? donnerte der König. Eine verängstigte Amme zeigte ihm das Kind. " Nein eure Majestät, es ist ein gesundes Mädchen", sagte sie mit leiser Stimme. Arik starrte das Kind an. Es sah merkwürdig aus. Die Haut war so hell wie Perlmut, die Augen waren fliederfarben und, er war sich nicht sicher, aber er konnte sich in ihnen nicht spiegeln. Er schluckte hart, sah zu Maya hin "DUUU!! Ich wollte einen JUNGEN!!!â€?, schrie er. Noch bevor er weiter brüllen konnte, meldete sich einer Berater zu Wort. "Das Volk wartet. Mein Gebieter. Sollen wir die Geburt des Kindes verkünden?â€? Des Königs Blick war mörderisch, " MACHT WAS IHR WOLLT!!!â€? damit stürmte er hinaus.

Die Sonnen schienen wieder. Aber im Gemach war es Eiskalt. " Wie soll es heißenâ€?, fragte die Amme.
"Azariel " sagte die weinende Mutter ,â€? so hab ich es in einen Traum gesehen. Das war der Beginn eines großen Abenteuers….

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Mittwoch, 29. November 2006, 15:53

2 Kapitel - Da el Yaman


17 Jahre später war aus dem Baby ein wunderschönes Mädchen geworden. Doch davon sah man leider nicht sehr viel, denn sie musste einen Gesichtschleier und lange, weite Kleider tragen. Ihr Vater konnte ihren Anblick nicht ertragen, denn er hasste sie. Darum durfte sie sich nur in bestimmten Teilen des Palastes aufhalten. Azariel hatte früh gelernt dem König aus dem Weg zu gehen. Er hatte immer noch keinen männlichen Erben.

Die Prinzessin hatte nur Zwei Freunde. Das waren Hauptmann Stilgar, der ihr heimlich das Schwertkämpfen, den Umgang mit Pfeil und Bogen und der Ketha ( Eine Art Wurfschwert das in die Hand zurückkehrt) beibrachte. Maya hatte ihn darum gebeten. Sie wusste das ihre Tochter das eines Tages gebrauchen konnte. Azariel erwies sich als äußerst geschickt darin, lernte fleißig um ihre Mutter stolz zu machen. Es war beinahe so, als wäre es ihr angeboren.

Ihr zweiter Freund war ein schneeweißer Hengst. Den sie heimlich Schneelotus getauft hatte. Niemand vermochte das Tier zu reiten oder zu zähmen. Darum wurde es, von ihrem Vater, als Zuchttier genommen. Nur der alte Stallmeister und die Prinzessin konnten sich diesem wilden, ungezähmten Tier nähern.

Des Nachts wurde sie oft von Alpträumen geplagt. Immer wieder sah sie einen mächtigen Schatten der sich über das gesamte Reich ausbreitete. Überall wo die Dunkelheit das Land berührte verdorrte das Gras, verwelkten die Blumen, verbrannte die fruchtbare Erde und die Tiere wurden dahingerafft. Menschen fielen tot um. Die Dörfer, Städte alles was existierte wurde zerstört.

Ein anderes mal sah sie, wie 6 Krieger mit seltsamen Waffen diese schrecklichen Wesen, die aus der Dunkelheit heraus brachen, aufzuhalten. In einem weiteren Traum sah sie sich selbst gegen den mächtigen Schatten kämpfen, dann erwachte sie in Schweiß gebadet, schreiend auf.

Oft grübelte sie über ihre seltsamen Träume nach, fand aber keine Antwort. Am heutigen Tag kam ihr der Hofmarshall mit bleichen Gesicht entgegen. Er sah aus, als hätte er einen Geist gesehen. Er rannte an ihr vorbei, ohne sie zu beachten aber das tat schließlich niemand, in Richtung Thronsaal. Aus reiner Neugierde folgte sie ihm vorsichtig.

"EURE MAJESTÄT!!!!!â€?, schrie er den ganzen Gang entlang. Atemlos schlitterte er vor dem Thron und japste nach Luft, wie ein Fisch auf dem trockenen.. "Etwas schreckliches ist geschehen. Die Südlichen Länder sind angegriffen worden. Es gibt tausende von Toten, nur wenigen Überlebende gelang die Flucht!â€?, keuchte der Mann.

Arik war aufgesprungen. "Wo sind sie?â€?, fragte er und lief schon zum Ausgang. "Draußen auf dem Schlosshof, eure Majestät!!â€?, rief der Hofmarshall hinterher. Er hatte Mühe mit dem König Schritt zu halten.

Auf dem Hof angekommen, bot sich ein Bild des Schreckens. Auf provisorische Tragen lagen verletzte Menschen. Es waren Frauen, Kinder und Alte, sie sahen mitgenommen aus. Die Flucht muss Hals über Kopf geschehen sein. Den die Menschen trugen nur das nötigste bei sich. Überall wo man hin blickte lag das blanke Entsetzen auf den Gesichtern.

"Wer führt euch?â€?, fragte Arik, "wo sind die eure Männer?â€?. Eine ältere, erschöpfte Frau trat vor. Sie sah sehr mitgenommen aus. An der Kleidung konnte man erkennen das Sie eine Heilerin war. "Ich, Majestät. Mein Name ist Eileen. Unsere Männer sind bis auf die wenigen hier, alle tot. Sie haben sich geopfert damit wir fliehen können,â€? antwortete Eileen traurig.

"Was ist den passiert?â€? keuchte der Hofmarshall. Eileen sah erst ihn dann den König an. "Vor zwei Wochen feierten wie gerade das Erntefest. Als plötzlich ein Eiskalter Wind aufkam. Ein dunkler Schatten verhüllte die Sonnen und seltsam große Tore entstanden auf den Feldern. Gebannt blickten wir dorthin, als daraus auf einmal schreckliche Geschöpfe, mit noch schrecklicheren Waffen, hervor stürmten. Es war ein einziger Alptraum.

Sie sahen aus , als kämen sie direkt aus der Hölle. Riesige geflügelte Ungeheuer mit langen Schwertern. Skelette, Horden von Leichen furchtbar entstellt und andere schreckliche Monster. Sie mähten alles nieder, was ihnen begegneten. Wir hatten keine Chance. Sie brannten alles nieder. Nur etwa ein drittel des Dorfes hat es bis hierher geschafft. Viele sind schon auf dem Weg gestorben.â€? Eileen liefen, während sie berichtete, Tränen über die Wangen.

"Wo sind diese Unholde jetzt?â€? Fragte Arik. Die Heilerin antwortete mit düstere Stimme, " Ich weiß es nicht. Vielleicht auf dem Weg hierher. Ich glaube sie wollen ganz Anatar unterjochen. Vielleicht errichten sie erst ein Hauptlager. Dann werden sie sicher erst den Süden erobern. Letztendlich ist es eine Frage der Zeit, bis sie hier sind."

Der König sah sie an, "Ihr bekommt Quartier, Pflege, sagt einfach was ihr benötigt. Meine Vasallen stehen euch zur Verfügung. â€? Er drehte sich um sah seinen Hofmarshall an. " Alle Wehrfähigen Männer sollen sich sammeln. Schickt Boden in die Städte, beeilt euch. Sendet weitere Boten zu den anderen Königreichen. Alle müssen gewarnt werden. Ruft meinen Kriegsrat zusammen.â€?

Azariel die zugehört hatte, rannte in die Frauengemächer um ihre Mutter davon zu unterrichten. Maya war geschockt sah ihre Tochter traurig an und sagte. " Mein Kind du musst nun aufbrechen. Du musst dein Schicksal erfüllen, wie es dir bestimmt ist. Nach der Legende bist du auserwählt. Ich hab es am Tag deiner Geburt gesehen. Stilgar wird dich begleiten. Aber ihr müsst heimlich fliehen. Dein Vater würde es nie erlauben. Am besten noch heute Nacht. Schnell bereite dich vor.â€?

"Aber Mutter, wohin sollen wir gehen und welche Legende?â€? fragte Azariel. "Aus grauer Vorzeit ist überliefert:
" Wenn die Dunkelheit die Welt zu verschlingen droht, dann wird die höchste Macht geboren *Die Sternengöttin*.
Begleitet und beschützt von 6 tapferen Kriegern, ausgerüstet mit den Waffen, die geschmiedet wurden in Sternenfeuer.

"Du musst diese Krieger finden. Ich rate dir nach Xanan zu gehen, das liegt in den Wäldern von Lhilian. Dort suchst du nach der Seherin Alenari. Sie kannst du um Rat bitten. Jetzt geh las Stilgar zu mir kommen:â€? Azariel stürmte aus dem Zimmer ihrer Mutter. Sie hatte Angst. Aber sie würde stark sein. Tief in ihrem Herzen wusste sie das ihre Mutter recht hatte.



*****

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Samstag, 16. Dezember 2006, 16:30

3 Kapitel - Generale



Mit blutgetränkten Schwertern stand Generalin Kaliba da und schaute sich um. *Schade keine Gegner mehr da*, dachte sie sich. Es war zu leicht, diese Menschen waren keine Kämpfer sondern Feiglinge. Nur wenige hatten den Mut sich wenigstens zu verdeitigen. Während die anderen einfach davonliefen. Aber sie würden nicht weit kommen. Ein grausames Lächeln glitt über ihr Gesicht.

"Generalin, die Feinde haben sich verstreut oder sind tot. Befehle?â€? Kaliba drehte sich zu ihrem Leutnant um, der stramm vor ihr stand. Sie wandte ihrem Blick nochmals dem Schlachtfeld zu. Die Monster taten sich schon an den Leichen gütlich. Die anderen sammelten die Waffen. Einige dienten als Trophäen.

"Gutâ€?, sagte sie, " dann errichtet das Hauptlager. Zuerst das Zelt für seine Majestät.â€? " Jawohl!â€? Der Mann salutierte. Eilte anschließend davon um die Befehle auszuführen.

Die Generalin schlenderte ebenfalls in die Richtung, als sie plötzlich gerufen wurde. Von weitem sah sie das es sich um General Trestar handelte dem Oberbefehlshaber der Monsterarmeen. Ein wirklich guter Krieger. Niemand konnte seinem magischem Schwert entkommen. Wenn es auf Fleisch trifft, fängt es dieses sofort an zu brennen, schwarz zu werden und abzufaulen. Ein wirklich beeindruckendes Schauspiel.

Er hatte sie inzwischen erreicht. " Seid gegrüßt Kaliba.â€? " Ihr auch Trestar, was gibt es?â€? Trestar antwortete kalt lächelnd, â€? Nun sein Exzellenz ist gerade eingetroffen. Er lässt euch rufen. Ach ja eure Dämonen sollen sich im Lager versammeln." Damit dreht er sich um. Kaliba sah ihm stirnrunzelnt nach. Es passte dem General also immer noch nicht das sie erstens die Vertraute des Kaisers war. Zweitens die Befehlsgewalt über die Dämonen hatte. *Sehr gut, sehr gut*, dachte sie innerlich grinsend.

Diese Feindschaft zwischen den beiden war schon alt. Den eigentlich sollte sie, eine Frau, niemals Befehlshaberin der Dämonen werden. Trestar wollte diesen Posten schon immer für sich haben. Nun der Kaiser hatte sich die Entscheidung leicht gemacht. Er ließ beide zu einem Duell antreten.

Es war ein spektakulärer Kampf indem Kaliba als Siegerin hervorging. Ein knapper Sieg das gab sie zu. Diese demütigende Schlappe hatte er ihr bis heute nicht verziehen. Später wurde Trestar zum General der Monstergarden. Die Rivalität der beiden Armeen untereinander hatte sich durch die Feindschaft der Generale gesteigert.

Dem Kaiser war das durchaus bewusst, doch nutzte er dies für seine Zwecke aus. Ja er steigerte sie, indem er erst die eine dann die andere Garde bevorzugte. Damm kamen sie schon nicht auf dumme Ideen.

Kaliba war bei seiner Majestät angelangt und erstattete Bericht.â€? Sehr gut. Sobald das Feldlager steht greifen wir die anderen Länder an", er lachte gehässig,â€? wenn die auch so kämpfen dann haben wir in kürzester Zeit diese Welt erobertâ€?.

Er war wirklich bester Laune. " Sollen wir Gefangene machen?â€?; fragte Kaliba. Rognar überlegte kurz.â€? Ja. Die jungen, kräftigen Männer als Sklaven. Vor allem jungen Weiber…..!â€? Er leckte sich bei den letzten Worten die Lippen. Selbst die Generalin erschauerte, bei diesem Anblick.

Oh ja sie wusste was er mit diesen Frauen machte. Ehrlich sie wollte nicht tauschen. Sie schluckte, antwortete aber mit ruhiger Stimme, "Zu Befehl eure Majestät!â€?

Sie musste sich darum kümmern das, dass Lager schnell errichtet wurde, bevor er seine Geduld verlor. Oder seine gute Laune. Außerdem mussten alle drei Generale sich versammeln um weitere Strategien zu besprechen. Das heißt sie würde auch General Thirasch wieder sehn. Dieser Gedanke lies sie breit Lächeln.

So sehr wie sie Trestar verabscheute ja geradezu hasste, begehrte sie Thirasch. Er war ein gut aussehender Mann. Er befehligte die Armeen der Untoten. Nur dumm das er sich einbilden musste, ihrem Charme nicht zu erliegen. Alle bisherigen Annährungen waren gescheitert. Dennoch gab sie nicht auf.

Sei’s drum. Im Moment hatte sie wichtigere Aufgaben. Sie rief nach ihrem Leutnant und machte sich auf dem Weg ins provisorische Feldlager.



*****

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Freitag, 12. Januar 2007, 15:02

4 Kapitel - Schnee und Eis



Es war Eiskalt in dicken Pelzen gehüllt saßen Stilgar und Azariel auf ihren Pferden. Ihr Blick richtete sich nach Süden. Irgendwo hinter den Eisbergen lagen die Wälder von Lhilian. Sie mussten zu einem Pass gelangen., der sie durch die Berge führte. Der Wind war eisig. Zwar war der Schneefall nicht sehr heftig, aber das könnte sich schnell ändern. Hier war das Wetter trügerisch.

Schon mancher unbedachter Reisender war in diesen Bergen ums Leben gekommen, weil er falsch entschieden hatte. Stilgar gefiel der Dunkelgraue Himmel nicht. â€?Wir sollten versuchen für heute einen Unterschlupf zu finden. Bevor es sich verschlimmert", sprach er durch seinen Schal. "Na gut. Weißt du auch wo wir einen hier finden sollen?â€? Fragte Azariel sich umschauend.

Der Hauptmann überlegte kurz, als er plötzlich stutzte. Er zügelte sein Pferd und sah sich suchend um. Merkwürdig ihm war so als hätte er eben gerade etwas gesehen und auf seinen Instinkt konnte er sich immer verlassen. Vielleicht hatte er sich getäuscht. Es war besser wenn sie weiter ritten entschloss er.

"Was ist denn?â€? fragte das Mädchen. "Nichts,â€? gab Stilgar zurück,â€? lasst uns weiter reiten.â€? Damit gab er seinem Pferd einen Schenkeldruck woraufhin es sich in Bewegung setzte. Sie schaute ihm Stirnrunzelnt hinterher. *Männer!! Die wissen nie was sie wollen.*

Seit ihrem Aufbruch aus Da el Yaman waren mehrere Wochen vergangen. Heimlich, mitten in der Nacht haben sie die Stadt verlassen. Sie wollten über den Eispass nach Xanan. Das war der Plan von Stilgar. In Gedanken war Azariel bei ihrer Mutter. Hoffentlich würde ihr Vater nicht merken das die beiden weg waren. Der König würde sie hart bestrafen. Sollte er herausfinden das sie weg geritten sind.

Einige Stunden später, die Sonnen standen schon hoch am Himmel, es hatte sich zum Glück etwas aufgeklärt. Sie waren gerade mitten im Teng-Sha Pass, als ein fernes Grollen zu hören war. Beide sahen nach hinten zu den Hängen hoch, dabei erblickten sie eine Lawine die schnurstracks auf sie zu kam.

Stilgar fackelte nicht lange. Schnappte sich die Zügel von Schneelotus und gab seinem eigenem Pferd die Sporen. Sofort preschten sie vorwärts. *Nur nicht nach hinten sehen* dachte er sich. Immer schneller trieb er seinen Hengst an. Hinter sich konnte er das Tosen von herab fallenden Schneemassen hören.

*Oh verdammt wir schaffen es nicht* Stilgar verzweifelte. Das Ende des Passes lag noch ganze 2 Tagesritte vor ihnen, unerreichbar in diesem Moment. Die riesige Lawine würde sie niederwalzen. Ihre Pferde gaben alles, aber das furchtbare Grollen kam immer näher. Wenn ihm nichts einfiel, wären sie gleich tot.

In letzter Minute sah er im Augenwinkel einen schmalen Weg abzweigen. Ihre letzte Chance nicht plattgewalzt zu werden. Er riss die Zügel scharf nach rechts. Sein Schlachtross gehorchte sofort dem Befehl. Schneelotus folgte auf dem Fuße. In praktisch letzter Sekunde schafften sie es in den kleineren Pass hinein. Bevor die riesigen Schneemaßen mit Ohren betäubenden Getöse vorbei rauschten.

Er wartete erst gar nicht ab sondern trieb die Pferde erbarmungslos an, sie mussten von diesem gefährlichen Ort schnellstens weg kommen. Der Weg wurde nach oben hin steiler. Bald darauf erreichten sie ein kleines Plateau.

Sie konnten in den Hauptpass hinab sehn, der nun voller Schnee und Geröll war. Er seufzte, "Das war echt knapp. Ich fürchte wir müssen einen anderen Weg finden Prinzessin. Durch diesen Pass kommen wir nicht mehr. Vielleicht führt uns der Pfad zu einem anderen. Kommt jetzt wir müssen weiter.â€? Er tätschelte sein Pferd bevor er es in die neue Richtung lenkte.

Der Hauptmann war sich irgendwie sicher das diese Lawine kein Zufall war. Er hatte es sich nicht eingebildet das er irgendjemand oder etwas gesehen hatte. Allerdings wollte er Azariel nicht beunruhigen. Stirnrunzelnt dachte er * Vielleicht war dies nicht die letzte Schwierigkeit auf dieser Reise.*

******


Ein Schatten löste sich von einer höheren Stelle. Ein riesiges Geschöpf lief Richtung Sonnenuntergang. Sehr gut diese Reisenden waren klüger, als die meisten anderen. Sie waren schneller gewesen, wie die Schneemassen. Nun würden sie die Richtung zur Eiswüste von Alcar einschlagen. Es hatte sich schon Sorgen gemacht, ob die Lawinen nicht zu früh ausgelöst wurden. Es war nicht seine Absicht die beiden zu töten. Sie sollten zur Eiswüste reiten. Dort wartete eine kleine Überraschung auf die zwei.

D-Han würde seine Leute zusammenrufen. Es würde frisches Fleisch geben!! Voller Vorfreude lief er schneller. Er gehörte zum Volk der Daur` Krien. Diese hatten die Gestalt von riesigen großen Beharrten Menschen mit scharfen Klauen an den Händen. Ihre Waffen sind meist große Wurfspeere die sie äußerst geschickt einsetzten konnten. Sein Volk war jedem feindlich gesinnt der ihr Territorium betrat. Sie jagten in den endlosen Eisfeldern nach riesigen Schneetiger und Baranus (Eine Mischung aus Eisbär und Mammut). Trotz ihres schwerfälligem Äußeren waren sie sehr flink. Diese Jäger konnten fast so schnell laufen wie Pferde.

Er sah seine Jäger schon von weiten. Ungeduldig warteten sie auf ihm. â€?Es hat geklappt,â€? knurrte er. "Schnell wir müssen vor ihnen da sein. Das gibt ein Festmahl.â€? Er leckte sich gierig über seine scharfen Zähne. Dann liefen sie bis zum nächsten Tag durch. Bald kamen sie zu den Eisfelder. Jetzt musste ein guter Hinterhalt geplant werden. Wenn dieser klappte, konnten sie sich über ihre Beute hermachen.

Ja er würde ein Held sein. Denn Baranus und Tiger konnte schließlich jeder jagen. Aber nach Menschen das war schon eine ganz andere Sache. Diese Geschöpfe waren schlau. Nur die besten wagten sich an so eine Beute, wenn sich mal welche hierher verirrten. Man durfte sie nicht unterschätzen. Einige Jäger hatten deswegen mit ihrem Leben bezahlen müssen. Das würde D-Han nicht passieren. Er würde alles gut vorbereiten sein.

Er befahl seine Männer an einer Windgeschützten Stelle das Lager zu errichten. Sie hatten von hier einen hervorragenden Blick zu dem Pfad, wo ihre Opfer früher oder später auftauchen mussten. Nun hieß es abzuwarten. Eine Tugend die in seinem Volk bis zur höchsten Vollendung praktiziert wurde. Den wenn man das Wild zu früh warnt, dann war der Jagderfolg gleich null.

Er stellte eine Wache ab und stärkte sich erst mal. Die anderen taten es ihrem Anführer gleich. Einige dachten sich im Stillen das es keine sehr gute Idee ist sich ein solches Wild auszusuchen. Es war sehr gefährlich. Die Ältesten hätten sie sicher zurückgehalten, wenn sie von diesem wahnwitzigem Unterfangen wüssten.

Was war nur in D-Han gefahren, dass er seine Mitjäger in ein derartiges Abenteuer stürzte. Wieder andere waren stolz darauf dabei zu sein. Sie brannten schon lange auf eine solche Gelegenheit, sich zu beweisen. Sie vertrauten ihrem Anführer blind.

Die Sonnen waren am untergehen. Da gab die Wache das Zeichen das sich jemand näherte. Schnell waren alle auf ihre Plätze. Im Schnee waren sie, durch ihr helles Fell, von weitem unmöglich zu sehen. Tatsächlich kamen Zwei Reiter den Pfad entlang. Eine größere Gestalt auf einem Fuchshengst, dicht dahinter eine etwas kleinere Gestalt auf einem Schneeweisen Pferd.

Plötzlich hielten sie an. Der große Reiter sah sich genau um. D-Han war nervös wie noch nie in seinem bisherigem Leben. Hoffentlich merkten sie nichts. Doch nach wenigen Minuten ritten die beiden langsam weiter. Die Jäger atmeten innerlich auf, dass war gerade noch mal gut gegangen.

Sie warteten, jeder Muskel angespannt, ihre Waffen wurfbereit neben ihnen. Doch die Reiter bewegten sich unendlich langsam voran. So kam es D-Han vor. Die Jäger verhielten sich so still sie konnten. Jeder einzelne war aufgeregt. Eine Jagd wie diese hatten sie vorher noch nie erlebt..

Nun waren die beiden wenige Meter von ihnen entfernt, gleich würde D-Han den Befehl geben loszuschlagen. Dann müsste es sehr schnell gehen. Der Überraschungsmoment war eine wichtiger Bestandteil dieser Jagd. Wahrscheinlich der wichtigste. Es durfte nicht schief gehen.

Wieder hielten die Reiter an. Ob sie nicht doch was bemerkt haben? *Kommt schon ein bisschen näher. Gleich habe ich euch* dachte D-Han.



******

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Sonntag, 11. Februar 2007, 20:31

5 Kapitel - Der Fall von Shadil



Währendessen gingen in Shadil gerade die Sonnen auf. Die Stadt lag am Meer der Stürme. Es war ein wichtiger Handelshafen auf dem südlichen Kontinent.

Vor der Stadt haben sich alle wehrhaften Männer und Frauen aufgestellt. Auf den Mauern waren Bogenschützen platziert. Ihnen gegenüber stand die Armee von General Thirasch. Er selbst saß auf einem riesigen Skelettdrachen. Sein Blick glitt kühl zu den Menschen hinüber. Er roch ihre Angst. Die gesamte Stadt stank danach.

*Wirklich sehr mutig*, dachte er amüsiert. Denn obwohl sie keine Chance hatten, kämpften sie mit dem Mut der Verzweiflung. Sein Befehl lautete die Stadt einzunehmen, Gefangene zu machen. Ein schwieriges Unterfangen. Das Ziel war Schiffe zu bauen für die Truppen, damit diese die anderen Teile von Anatar erobern sollten.

Diese Menschen kämpften bis zum letzten Mann. Selbst ihre Frauen stürzten sich noch auf die Soldaten um das zu verteidigen, was ihnen lieb und teuer war. Sie machten zwar Gefangene aber irgendwie gelang es ihnen sich selbst zu töten. Es war zum heulen.

Was noch viel schlimmer war, dass sich Rognar so darüber aufregte, dass jeder der nun ohne Sklaven zurückkam hart bestraft wurde. Trestar ist erst vor kurzem an eine Mauer gelandet. Er erlitt schwere Verletzungen dabei. Nicht das Thirasch das besonders kümmerte. Er mochte Trestar ohnehin nicht besonders. Am liebsten würde er ihn tot sehen. *Wer weiß*, dachte der General bei sich. * Vielleicht sorge ich selbst eines Tages dafür, das er im Jenseits landet*. Er grinste noch breiter bei dem Gedanken. Dann konzentrierte er sich wieder auf seine eigentliche Aufgabe.

Er galt als äußerst geschickt in allen Dingen. Von den Generalen war Thirasch ein strategisches und Taktisches Genie. Vor allem hatte er nicht vor, seinen Herrscher zu enttäuschen. Zumal war es ein gutes Training für ihn. Sonst rostete er noch ein.

Er sah seinen Untergebenen Adjutanten an. Dieser nickte, drehte sich um, hob die Hand und gab den Angriffsbefehl an die Truppen weiter. Der Drache schwang sich hoch in die Luft. Dieser konnte gefährliche schwarze Blitze spuken. Seine Klauen waren Messerscharf. Selbst die Flügel setzte der Drache tödlich ein. Thirasch nahm seinen Stab der schwarzen Schatten in die Hand. Beschwor einen mächtigen Zauber herbei.

Sofort wurde alles Dunkel. Gewaltige, giftgrüne Blitze zuckten über dem Himmel, die Erde fing an zu beben. Die Blitze lenkte er auf die Armee der Menschen. Jeder Einschlag kostete Leben. Die Erde wurde aufgerissen. Tiefe Spalten bildeten sich. Durch die Magie wurde Magma an die Oberfläche befördert.

Der Oberbefehlshaber der Menschen hatte Mühe seine Leute zusammen zu halten. Seine Soldaten stürzten in die mit Magma gefüllten Spalten .Andere starben an den Blitzen oder verbrannten jämmerlich. Dann trafen die beiden Armeen aufeinander!

Die Schwerter der Untoten fanden reichlich Nahrung an Opfern. Überall spritzte Blut. Teile von Körpern flogen durch die Gegend. Die Bogenschützen auf den Stadtmauern gaben ihr bestes, doch die Untoten nahmen die Pfeile kaum war. Ihre eigenen Bogenschützen holten ihre Gegner von den Stadtmauern. Riesige Steinschleuder wurden zum Einsatz gebracht. Sie trafen sowohl die Mauern der Stadt, als auch die Armee der Menschen. Die Schlacht tobte erbarmungslos. Hinter den Mauern wo sich Frauen, Kinder, Alte aufhielten, hörte man die Schreie der Sterbenden.

Trotzdem mussten sich die Horden der Untoden jeden Millimeter erkämpfen. Die Menschen schlugen sich mit Schwertern, Äxten, Keulen, Hammer und sonstigen Waffen. Sogar mit Fäusten gingen sie auf die Leichensoldaten los. Doch es war ein hoffnungsloser Kampf. Was schlimmer war, ihre gefallenen Kameraden erhoben sich wieder, durch den dunklen Zauber des Generals. Dann griffen sie ihre eigenen Soldaten an.

Die Untoten brachten Leiter an die Mauern, kletterten daran hoch. Zwar versuchten die Verteidiger der Stadt die Leitern zu stürzen, doch es waren einfach zu viele. Andere brachten mit einem Rammbock das Haupttor zum Einsturz. Sie stürmten die Stadt, machten alles nieder was ihnen in den Weg kam. Diese Krieger kannten keine Gnade. Erbarmungslos erschlugen sie alles Lebendige.

Thirasch beobachtete alles aus der Luft, nickte zufrieden. Es lief ausgezeichnet. Mit seiner Magie unterstütze er weiterhin seine eigene Mannen.

******


Im Palast von Shadil rannte gerade der Magier Valin, in dem Moment als das Tor fiel, auf den Balkon.
Mit Entsetzen sah er das fast die ganze Armee von seinem guten Freund Jenal vernichtet war. Jenal selbst jagte mit dem Rest von Männern den hereinfallenden Horden nach. Er versuchte mit allen Kräften die Bewohner zu beschützen. Valin wusste das sein Freund verloren war, wenn er jetzt nichts unternahm. Dann sah er den General dieser Monster. Wenn er ihn töten könnte, konnte das Blatt vielleicht noch gewendet werden.

So nahm er seine ganze Zauberkraft zusammen ,â€?Bei der mächtigen Sternengöttin befehle ich euch, WEICHT IHR BÖSEN KRÄFTEâ€?!!!!!!!!

Ein schimmerndes Licht umgab seinen Stab. Valin schwang ihn, in die Richtung, des Drachen. Ein Lichtstrahl aus reinster Energie traf den General. Dieser taumelte kurz, fing sich aber wieder. Er beantwortete diesen Angriff mit einem riesigen Blitz.

Bevor jedoch der Blitz Valin treffen konnte, schoss er erneut einen Strahl ab. Beide trafen sich hoch über der Stadt, wo die Schlacht unverändert weitertobte. Beide legten ihre ganze Macht ihn diesen Angriff. Keiner gab nur einen Millimeter nach. Bei dem einem ging es nur um Eroberung, doch bei dem anderen um das nackte Überleben.

Thirasch war wirklich erstaunt über diese Gegenwehr. Was er sah gefiel ihm ganz und gar nicht. Eine Lichtblase breitete sich von dem Magier auf dem Dach aus. Jeder seiner Untoten der zu nahe dieser Lichtquelle kam wurde auf der Stelle gegrillt. Sie verpufften einer nach dem anderen. Als die Menschen das sahen, erwachte ihr Kampfeswille erneut. Mit einem Gebrüll stürzten sie sich noch heftiger auf die Untoten.

Frauen mit ihren Kinder zogen sich in das Licht zurück, in der Hoffnung das Valin es schaffte sie zu beschützen. Doch so leicht lies sich Thirasch nicht aufhalten. Er beschwor tiefste schwarze Magie, verband sie mit dem Blitzen. Er schleuderte sie in Richtung des Magiers.

Valin schwankte unter dem heftigen Angriff. Die geballte Macht der Dunkelheit traf ihn. Der Magier gab alles. Verstärkte das Licht mit all seiner Kraft. Er murmelte bei sich,â€? Erhabene Göttin bitte helft mir. Lass deinen Diener nicht im Stich.â€? Das Licht wurde heller, gleißender. Mit unvorstellbarer Wucht schleuderte es die schwarze Magie zurück. Erst traf den General seine eigene dunkle Macht, dicht gefolgt von der Lichtmagie. Der Drache spürte das sein Herr in Gefahr war. Er flog höher hinauf. Für kurze Zeit ließen die Magischen Blitze nach. Schwer atmend starrte der General auf die Stadt herab. Blut lief ihm über sein Gesicht.

Die Stadt selbst war nun vom Licht eingehüllt. Die Untoten Horden die, die Stadt bereits gestürmt hatten sind vernichtet. Vom Licht zerstört. Die anderen seiner Leute konnten die Barriere nicht durchdringen.

Voller Hass beschwor Thirasch den stärksten, dunkelsten aller Zauber herauf. Er schleuderte ihn auf Valin. Sein Drachen verstärkte den Zauber noch mit seinem eigenen Angriff. Dieser geballten Zauberkraft hatte der Magier nichts mehr entgegenzusetzen. Das Licht flackerte, verschwand als er zu Boden ging. Das letzte woran er dachte, war das er seinem Freund nie wieder mehr helfen konnte. Er hatte versagt.

Sofort stürzten sich die Soldaten des Bösen auf die Menschen als die Barriere fiel. Die Frauen versuchten mit ihren Leibern, die Kinder zu beschützen. Einige versuchten solange auszuharren bis sie fast zerstückelt am Boden lagen. Nach wenigen Minuten war die Stadt in den Händen des Feindes.

Jenal sah voller entsetzen das Ende seines Freundes. Er musste hilflos das Abschlachten seines Volkes mit ansehen. Dann hörte er eine tiefe Stimme rufen, " Ergebt euch leistet den Treueschwur gegenüber meinem Herrn. Dann werden meine Leute den Rest verschonen!!!â€?

*Was sollte er tun. Das einzige was dir übrig bleibt. Wenn ich mein Volk retten will.*. Dachte er verzweifelt. Jenal stieg vom Pferd befahl seine Leute das gleiche zu tun. Mit Tränen der Wut ging er in die Knie. Es war demütigend, aber er hatte keine andere Wahl, wollte er das Überleben seiner Leute sichern.

Thirasch landete, er verbiss sich den heftigen Schmerz, den dieser Lichtzauber angerichtet hatte. Der General ging auf Jenal zu. Dann berührte er mit seiner Hand den Oberbefehlshaber. Ein unbestimmtes Gefühl durchfuhr Jenal. Dann sprach der General. "Dein restliches Volk wird verschont. Aber solltet ihr versuchen eurem Schicksal durch den Tod zu entrinnen, werden eure Seelen selbst im Jenseits unvorstellbare Qualen leiden!!!â€?

"Ihr dürft euch erheben. Ruft eure Heiler herbei und eure Bauherren. Schafft die Toten weg den wir haben viel zu tun.â€? Thirasch gab seinen Leuten einen Wink. Der Kampf war vorbei, er hatte Sklaven, den Hafen und eine Stadt. Jetzt konnte man die Schiffe bauen, die sein Herr brauchte.

Noch etwas musste er herausfinden. Wer war diese "Sternengöttinâ€? deren Kraft der Magier nutzte um diesen starken Lichtzauber zu erschaffen. Doch erst mal schickte er einen Boten zum Hauptheer, um seinem Gebieter von seinem Sieg zu berichten.. Danach konnte er diesen Menschen-Befehlshaber ausquetschen über diese Göttin.

Zufrieden mit sich ging er auf den Palast zu. Jenal folgte ihm mit gesenktem Kopf. Oh nein er hatte nicht aufgegeben. Sobald es möglich ist würde er den Rat der Magier informieren lassen. Es
würde sich sicher einen mutigen Boten geben. Denn Hoffnung gab es immer. Sie würden die Göttin finden. Bis dahin musste er eben machen was dieses Monster von ihm verlangte.



******

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Montag, 19. März 2007, 13:35

6 Kapitel - Rettung in letzter Minute


Die Zeit drängte das wusste der Reiter, der über die Eiswüste breschte. Unter den Hufen seines Rosses schlugen nur so die Flammen. Er hatte einen wichtigen Auftrag zu erfüllen. Immer wieder trieb er sein Pferd an.

Der Reiter war Calris. Er gehörte zum Flammenorden von Krotas. Um genau zu sein war er einer der besten Krieger der Windklingen. Eine Elite- Einheit des Ordens. Der Großmeister und Seher hatte in vor einigen Tagen überraschend zu sich rufen lassen.

Eine Woche zuvor


"Ihr habt mich rufen lassen?â€? fragte Calris. Der Großmeister sah auf die Flammenden Berge. Vestol war die Hauptstadt vom Flammenorden von Krotas. Sie lag am Hang des größten Vulkans. Die Stadt wurde von geschickt verlegten Kanäle mit Lava geschützt. Das Volk wurde Kinder des Feuers genannt. Sein Blick war voller Sorge. Er drehte sich zu dem warteten Krieger um ,â€?Höre was ich dir sage. Du musst dich aufmachen in die Eiswüste Alcar. Dort triffst du auf zwei Reiter, denen du im Kampf beistehen wirst. Du musst sie dann anschließend auf ihrer weiteren Reise begleiten.â€?

Bevor Calris darauf irgendetwas erwidern konnte sprach der Seher schon weiter. â€?Noch etwas sehr wichtiges. Einer dieser Reiter ist ein junges Mädchen. Dieses Mädchen musst du unter allen Umständen beschützen. Das ist der wichtigste Auftrag, denn du je übernommen hast. Beschütze sie mit deinem Leben. Enttäusche mich nicht!â€?

Bevor er sich ein Tag später, in aller Frühe, auf sein Pferd schwang, trat der Großmeister noch einmal auf ihn zu . Er sprach mit mahnender Stimme." Reite schneller als der Wind. Sonst werden die beiden sterben. Das darf nicht geschehen. JETZT GEH!!â€?

Heute


Von weitem hörte er Kampfgeräusche. Gut er hatte sie wohl gefunden, noch im vollen Lauf seines Pferdes, nahm er seinen Bogen vom Rücken und legte einen Pfeil auf die Sehne. In dieser Kunst war er ein Meister. Noch nie hat ein Pfeil sein Ziel verfehlt.

******


Stilgar hatte die ganze Zeit ein ganz mieses Gefühl seit sie von der Lawine überrascht wurden. Nun waren sie auf diese endlose Schneelandschaft gestoßen. Er lies den Blick schweifen, während sein Pferd stand. Zum Glück war die Luft klar, so das die Sicht nicht behindert wurde.

Irgendetwas stimmte nicht, er wusste nur nicht was es war. Er lenkte sein Pferd näher an Schneelotus heran. "Haltet euch bereit irgend was liegt in der Luftâ€?, sagte er. Azariel sah in erstaunt an. Sie legte ihre Hand auf ihr Schwertgriff. Azariel wusste, das auf seine Eingebungen immer Verlas war. Sie ritten weiter.

Dann hielten sie zum zweiten Mal an. Er zog seine beiden Schwerter, auch sie zog ihres aus der Schwertscheide. Dann rief er laut: "KOMMT RAUS!! ICH WEIS DAS IHR DA SEIT!!!!

Die Prinzessin schaute sich etwas verwirrt um. Sie konnte wirklich nichts erkennen, geschweige im Schnee etwas ungewöhnliches entdecken. Als auf einem Mal 15 riesige, Furchterregende Gestalten sich vom Boden erhoben, wäre sie beinahe vom Pferd gefallen.

Wo kommen die den alle her. Sie hätte geschworen das vorher hier nichts war. Sie war froh das ihre Mutter darauf bestand das Stilgar sie begleitete. Blitzschnell rechnete Azariel sich geschwind die Chancen aus. Aber sehr hoch schienen sie nicht zu sein. Sie waren nur zu zweit und ihre Gegner gleich eine ganze Meute.

Ein besonders großes Exemplar, mit grauweißem Pelz, kam näher und knurrte sie an:â€? Ich weiß zwar nicht wie ihr uns entdeckt habt, aber ihr beide werdet heute sterben.â€? D-Han fletschte die Fänge. Er gab seine Leute einen Wink woraufhin die ihre Krallen zeigten um sich auf ihre Beute stürzten.

Er war so wütend das sein geplanter Hinterhalt nach hinten los ging, dass er voller Wut sich auf die Reiter stürzte. Seine Begleiter folgten.

Schneelotus stieg hoch und schlug mit seinen Hufen dem ersten den Schädel ein. Azariel indessen hieb mit dem Schwert nach einem weiter heranstürmenden Jägern. Schlug dabei ihm den Kopf ab.

Stilgar schwang seine Schwerter gekonnt. Traf gleich zwei Gegner. Einem schlug er die Pranke ab, den anderen schlitzte er die Brust auf. Das Blut spritzte nur so. Dampfende Eingeweihte wurden im Schnee verteilt.

Doch plötzlich griff der große Jäger nach ihm. Er zog Stilgar mit einem gewaltigem Ruck vom Pferd. Gleich darauf war der General von mehreren dieser Ungetümen umzingelt. Schnell sprang er auf die Füße. Voller Sorgen sah er kurz nach der Prinzessin. Sie war von ihrem Hengst gesprungen. Sie kämpfte verbissen mit dreien dieser Bestien.

D-Han griff mit seinen Klauen an, doch Stilgar sah es im Augenwinkel rechtzeitig, verpasste ihm einen blitzschnelle, kräftigen Stich in die rechte Schulter, so das der Jäger vor Schmerz aufjaulte. Sein anderes Schwert verwendete er dazu um zu parieren. Ein anderer versuchte nach seinem Füßen zu greifen. Doch Stilgar holte aus, traf den Kerl in die Magengegend.

Dieser fiel nach hinten. Ungeschickter Weise riss der Jäger seine anderen Freunde mit auf den Boden. Während dessen zog Stilgar mit einem Ruck seine Waffe aus der Schulter von D-Han. Gleichzeitig verpasste er diesem Großmaul einen Tritt in die Brust. Ein rechte Kinnhaken folgte.

Der Große Jäger ging vor Schmerz in die Knie. Seine anderen Kumpane versuchten inzwischen wieder auf die Beine zu kommen. Doch der General war schon auf halbem Wege zu seiner Begleiterin, um ihr helfen zu können.

Azariel hatte echte Schwierigkeiten mit diesen Riesen. Sie versuchte außerhalb der Reichweite ihre schrecklichen Klauen zu bleiben. Mit einigen Täuschungen, Schnellen Drehungen gelang ihr das sogar. Das Problem war jetzt, dass die drei nun vorsichtiger waren. Denn sie hatten schon zahlreiche Schnitte abbekommen.

Aber auch sie war verletzt worden als sie unvorsichtiger Weise ihre Deckung vernachlässigte. Sie blutete aus einer Platzwunde am Oberarm. Der rechte Kerl hatte sie erwischt als einer der anderen sie attackierte. Der General griff mit einem Brüllen an. Seine Schwerter fanden blutige Nahrung. Er schlug mit Hilfe seines Schützlings die Jäger erstmals in die Flucht. Nur um zu sehen das sie sich neu formierten..

Inzwischen war D-Han wieder auf den Beinen. Er sah gerade noch, wie weitere Jäger von den Beiden getötet wurden oder sich zurückzogen. Nun war er echt sauer. Er stürmte los und riss den unvorbereitenden Stilgar von den Füssen. Die anderen griffen sofort das Mädchen an.

Es war aussichtslos. Sie würden es nicht schaffen. Doch auf einmal, bevor die Jäger das Mädchen endgültig aufschlitzen konnten, sirrte ein Pfeil direkt in den Hals des vor ihr, mit erhobenen Klauen, stehendem Ungetüm .
Andere Pfeile folgten von einem herannahendem Reiter. Die restlichen Daur` Krien waren zu überrascht so das es fast zu spät war für eine Gegenwehr. Im letzten Moment befahl D-Han den Rückzug.

Doch der General und der unbekannte Reiter erwischte den einen oder anderen noch bevor sie wie eine wild gewordene Herde davonjagte. Azariel lag derweilen schwer keuchend im Schnee. Der letzte Hieb von einem dieser Kerle hat sie von den Füssen gehauen. Sie sah noch wie Blut auf den Boden tropfte bevor sie Ohnmächtig wurde.



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Sonntag, 10. Juni 2007, 15:29

7 Kapitel - Ein neuer Weggefährte


Sie sah Dunkelheit, überall waren Tote. Sie konnte ferne Schreie wahrnehmen und es roch geradezu widerlich nach verfaulendem Fleisch, Blut, Tod. Ein tiefes Grollen war zu hören. Durch die Erde unter ihr, spürte man ein Beben. Langsam sah sie sich um. Keiner außer ihr war hier. Nichts als Trostlosigkeit. Azariel fühlte sich einsam, verlassen. Tränen rannen ihr, angesichts dieser Wüste, über das Gesicht. Sie erkannte ihre Heimat. Die einst so schönen Städte lagen in Trümmern. Das blühende Land hatte sich in eine Einöde verwandelt. Der sonst so blaue Himmel war mit schwarzen Wolken verhüllt. Grausam, schrecklich geflügelte Geschöpfe flogen dort entlang.

Dann bemerkte sie vor sich einen riesigen schwarzen Schatten. Der das ganze Land einhüllte. Sein Lachen klang grausam. "Nun, siehst du meine Macht! Ich bin das Chaos! Das unendlich Böse! Nichts vermag mich aufzuhalten! Sieh dich um! Nicht mal du bist in der Lage mich zu besiegen!!!!! MUUUUUHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA!!!!!!â€?

Plötzlich war hinter ihr ein Licht. Sechs Krieger, unterschiedlicher Herkunft standen mit erhobenen, seltsamen Waffen da. Sie selber trug nun einen Stab. Der so weiß war wie das reinste Licht. Auf dem Stab waren seltsam silberne Runen ineinander verschlungen. Sie fühlte tief in sich eine uralte Magie. Tiefe Ruhe überkam Sie. "Doch es gibt jemand der dich aufhalten wird du abscheuliches Monster!â€? Mit einem Schlachtruf griff die kleine Gruppe dieses riesige Schattenwesen an….!

"MUUUUUHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAH!!!!!! KOMMT NUR IHR WÜRMER!! ICH WERDE EUCH ZERTRETEN WIE MADEN!!! MUUUUUHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHHAHAHAH!!!!!!â€?

Mit einem Schrei erwachte sie aus ihrer Bewusstlosigkeit. "Ganz ruhig. Es ist alles in Ordnung!â€? Langsam erkannte sie das besorgte Gesicht von Stilgar, der mit ruhiger Stimme auf sie einredete. Er kümmerte sich um ihre Verletzungen, indem er die Wunden reinigte und anschließend verband. Während ihrer Bewusstlosigkeit waren sie in eine Höhle geflüchtet. Sie sah sich kurz um. Sie bemerkte den fremden Mann, der am Feuer saß. Eine Erinnerung durchzuckte sie, richtig er war der Bogenschütze der ihnen das Leben rettete. Praktisch in letzter Sekunde.

"Geht es ihr schon besser?â€? fragte dieser Stilgar. "Ich glaube schon. Nur noch etwas Fieber. Wahrscheinlich sind diese Klauen vergiftet gewesen.â€? Er sah sie wieder an. " Keine Sorge das da, ist Calris. Ein Ritter vom Flammenorden aus Krotas. Er will uns begleiten.â€? Azariel nickte ihm zu. Stilgar ging zum Feuer. "Du bist sicher hungrig,â€? sagte er. Nahm eine Schüssel mit dampfendem Inhalt und brachte es zu ihr.

"Wie lange sind wir schon hier?â€? fragte sie. "Du warst zwei Tage bewusstlos. Die Wunden haben sich entzündet", erwiderte Stilgar. "Keine Sorgen wegen den Kerlen. Die sind über alle Berge. Vorerst sind wir sicher denke ich. Aber die kommen sicher wieder. Deswegen müssen wir bald möglichst aufbrechen.â€? Meinte Calris zu Stilgar.

Der General funkelte ihn wütend an. â€?Sie kann noch nicht reiten, Das wäre Wahnsinn!â€? Bevor Calris was sagen konnte, "Er hat recht Stilgar. Es wird schon gehen. Wir müssen nach Lhilian. Kennt ihr einen Weg dorthin?â€? fragte sie. Calris schluckte eine spitze Bemerkung hinunter. Atmete tief durch, "Ja, ist nicht ganz ungefährlich. Vor allem müssen wir durch die restliche Eiswüste zu den Sümpfen von Morwyn. Noch bevor unsere Freunde wieder kommen. Nur diesmal mit Verstärkung.â€? "Gut, dann lasst uns heute Nacht ausruhen. Morgen geht’s weiter.â€? Dabei sah sie Stilgar eindringlich an.

Der legte sich, leise vor sich hin murmelnd, auf seine Decke. Er war damit nicht einverstanden. Aber er würde der Bitte folgen. Azariel wusste, viel Zeit blieb nicht mehr. Diese Vision durfte sich nicht bewahrheiten. Sie musste die anderen finden. Bevor es zu spät war.

******

In der Zwischenzeit


D-Han war sauer. Schlichtweg schäumend vor Wut. Ein paar seiner Untergebenen, die noch übrig sind nach diesem Desaster, haben dass zu spüren bekommen. Er brauchte Verstärkung. Aber ins Dorf zurückzukehren, kam nicht in Frage. Dort würde er nur zum Gespött werden. Wahrscheinlich gebe es ohnehin Ärger. Also musste er sich was anderes einfallen lassen.

So ging D-Han auf die Suche nach den anderen Jagdgruppen. Entweder überzeugte er ihre Anführer mit Überredungskunst, ihm zu helfen, oder er tötete sie einfach. Ihm war gleich jemand eingefallen. Oh, ja der würde sicher kein Problem darstellen. Er sah die Gruppe schon von weitem. Offensichtlich hatten sie eine gute Jagd gehabt. Riesige Beutestücke stapelten sich auf den Zugschlitten. Der sich unter der Last bog.

Freudig winkend begrüßten sie ihre ankommende Stammesgenossen. Bis sie schließlich merkten das ihre Kameraden verletzt waren. Dem Anführer wurde sofort Bescheid gegeben. Sein Name war J-Krien . Er war ein großer Anhänger von D-Han. Schon als Kinder waren sie immer beisammen gewesen. Schnell erklärte D-Han ihm alles. Vor allem warum er sich auf diese besondere Jagd eingelassen hatte.

J-Krien hörte sich alles schweigend an. "Sag mal du bist doch verrückt geworden! Du hast mehr als die hälfte deiner Männer verloren. Trotzdem willst du es noch mal versuchen?â€? fragte er völlig verblüfft. " Ja, will ich!â€? antwortete D-Han zornig. "Ich hatte nur Nichtskönner dabei. Außerdem bekamen sie überraschend Hilfe von einem fremden Bogenschützen. Dann war nur noch Chaos. Meine Befehle wurden einfach ignoriert. Aber mit dir an meiner Seite, könnte ich es schaffen.â€? Sagte D-Han listig.

Er schmeichelte eine ganze Weile J-Krien weiter. Wusste genau wie er es anstellen musste, damit er ihn umstimmt. Das ging solange, bis dieser tatsächlich schließlich einwilligte. "Was ist mit der Beute. Wir sollten sie zuerst zum Dorf bringen, bevor wir erneut auf die Jagd gehen.â€? Wandte noch J-Krien ein. "NEIN!!!! Sonst sind sie weg. Sie sind zwar Verletzt, trotzdem werden sie zusehen, dass sie wegkommen. Wir müssen schnell sein, â€?schrie wütend D-Han. â€?Sammle deine Männer. Dann geht’s los!!â€?

Der andere wagte nicht gegen ihn zu sprechen.. Er wusste im Kampf hätte er keine Chance. Sie ließen ihre Beute widerwillig zurück und liefen Richtung Norden.

Zwei weitere Gruppen suchte D-Han auf. Er kämpfte mit deren Anführern. Weil diese sich nicht so leicht überreden ließen. Mit brutaler Gewalt zerfetzte er einen buchstäblich in der Luft. Dem anderen zerquetschte er den Kopf mit seinen mächtigen Pranken. Das die Gehirnmasse nur so spritzte. Nun hatte er fast fünfzig Krieger zusammen. Keiner dieser Krieger machte auch nur die Anstalt ihn herauszufordern.

*Gut* dachte er verbissen,* Jetzt sind wir genug Leute um die drei Reiter zu zerfleischen*. Er fletschte gefährlich die Zähne. So leicht würden sie ihm diesmal nicht davonkommen. Sie packten Proviant, Waffen und was sie sonst noch brauchten zusammen. Dann liefen sie in die Richtung, in die D-Han sie führte.





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Freitag, 20. Juli 2007, 18:00

8 Kapitel - Kleine Spione



Thirasch kniete vor seinem Herrscher. Rognar hat wieder mal eine Vollversammlung einberufen. Der General hatte seinen Bericht inzwischen abgegeben. Zwanzig Kriegsschiffe waren bereits fertig gestellt. Weitere befanden sich im Bau. Über Zweihundert kräftige Männer und Frauen hatte er herbringen lassen. Die neuen Sklaven knieten am Ende des großen Empfangszelts. Sie waren alle mit schweren Eisenketten gefesselt. Man sah ihnen noch die Strapazen der weiten Reise an.

Eine riesige schwarze Festung war bereits im Entstehen. Der Kaiser selber erbaute sie mittels seiner dunklen Magie. Sie war fast fertig gestellt. Bald würde er ein rauschendes Fest geben. Ein bisschen Abwechslung schadet nie. Daher war es gut das neue Sklaven eingetroffen sind. Rognar hatte nämlich vor, sich prächtig zu amüsieren. Er sah das viele hübsche Dinger drunter waren.

Der Kaiser war aufs höchste zufrieden mit seinem General. "Ihr dürft euch erheben Thirasch.â€? Mit einem eisigem Blick taxierte er seine anderen Offizieren. "Solche wie euch, bräuchte ich mehr!â€? rief er mehr zu den anderen, als zu Thirasch gewand. Der General erhob sich. "Mein Gebieter. Ich habe eine beunruhigende Sache nicht erwähnt. Wie ich euch sagte, war es nach anfänglichen Probleme keine Schwierigkeit mehr, die Kontrolle der Stadt an uns zu bringen. Aber der Kampf mit dem Magier hat mich doch sehr überrascht.â€? Thirasch holte tief Luft und fuhr fort .â€?Ich habe einige Nachforschung betrieben,â€? ein schaudern ging durch die Reihen der Sklaven. â€?So habe ich herausgefunden das es eine uralte Prophezeiung gibt!â€?

Rognar wurde hellhörig. Normalerweise gab er nicht sehr viel auf dieses dumme Gerde. Auf fast alle Welten die sie erobert hatte, machten sich die jeweiligen Bewohner irgendwelche Hoffnungen auf irgendwelche alte Voraussagen. Die nichts weiter wert waren, als der Staub zu seinen Füssen. Doch in letzter Zeit hatte er sehr seltsam Träume. Vielleicht waren es auch Visionen der Zukunft. Zumindest waren sie alles andere, nur nicht angenehm. Darum schenkte er diesem Bericht mehr Aufmerksamkeit, wie üblicherweise.

Laut sagte er allerdings gelangweilt, "Was für eine Prophezeiung ist es diesmal, General?â€? Thirasch antwortete, " So hört mein Gebieter. Wenn die Dunkelheit die Welt zu verschlingen droht, dann wird die höchste Macht geboren *Die Sternengöttin*.â€? Im Zelt war es still nachdem der General geendet hatte. Alle schauten den dunklen Herrscher an. "Soso, das ist nun die Prophezeiung von diesen Würmer. Bringt mir einen von denen her!â€? rief er. "Ihr General, dürft euch zu den anderen begeben.â€?

Die Wächter brachte einen völlig verängstigten Mann vor den Thron des Kaisers. Der Kaiser sah, mit Befriedigung, wie der Sklave vor Angst zitterte. Er hatte Mühe sich mit bebenden Knien auf den Beinen zu halten. Man hörte sogar die Zähne klappern. "Stimmt das, was mein General mir berichtet hat? Glaubt ihr wirklich an diese Göttin?â€? Der Gefangene sah eine Spur noch ängstlicher aus. Sein Gesicht war leichenblass. "SPRICH!! Wenn dein erbärmliches Leben dir wichtig ist!â€? Schnauzte ihn der rechte Wächter an.

Doch der Sklave schwieg trotz seiner Angst. Auf einen Wink des Herrschers wurde dem Gefangenen ein schmerzhafter Schlag in die Knie verpasst. Mit einem gequältem Aufschrei landete er mit dem Gesicht auf dem Boden. Die Wächter zerrten ihn an seinen Haaren, in eine aufrechte Position. So das er kniend den Herrscher anschauen musste. "Nun? Bist du jetzt gesprächiger?â€? fragte der Kaiser ihn. "Ich glaube du brauchst eine kleine Lektion!â€? Sein Lächeln wurde grausam.

Mit einem mal krümmte sich der Gefangene vor Schmerzen. Blut lief ihm aus Augen, Nase, Ohren und Mund. Seine Schmerzensschreie hallte durch das Zelt. Hilflos mussten seine Mitgefangenen zusehen, wie er sich immer mehr wand. Ein paar Frauen fingen an zu weinen. Die Männer pressten in stummer Wut die Lippen aufeinander.

Der Gefangene wurde an den Händen, von einer nicht sichtbaren Macht, in die Luft befördert, bis er ein paar Meter über den Boden Schwebte. Links, rechts trafen ihn die unsichtbaren Hiebe. In den Bauch, Brust, Rücken usw. schon waren blaue Flecke zu sehen Blut lief an seinem Körper herab. Sein Gesicht sah bereits aus, wie eine einzige blutende Fleischwunde aus. Erstickte, leise Schreie waren von Seiten der Sklaven zu hören.

Alle am Hof schienen sich köstlich zu amüsieren. Sie schlossen schon Wetten ab, wie lange dieser da durchhalten würde. Nur Trestar nicht. Angewidert verzog er das Gesicht. Der General war kein Freund der Folter. Sicher sie war notwendig, aber das war für ihn eine Frage Ehre. Soviel er wusste war er einer der wenigen die nicht auf diese Methode zurückgriff. Er lies nachdenklich den Blick wandern. Ihm gingen trotz allem die letzten Worte von Thirasch nicht aus dem Sinn. Was hatte das zu bedeuten. Ein Johlen ging durch den Raum. Er schaute wieder zum Thron.

Blutüberströmt, schwer atmend lag der Gefangene wieder zu Füssen des Kaisers. Wieder fragte ihn der Wächter,â€? WILLST DU JETZT ENDLICH SPRECHEN!!!!!â€? Mit letzter Kraft stützte der Gefangene sich in eine aufrechte Position. Er spukte Blut auf den Boden. Unwillkürlich bewunderte Trestar den Mut des Sklaven. So was sah er selten. Diese Menschen hier hatten immer noch Kampfgeist. Trotz des langen Gewaltmarsches hierher. Wahrscheinlich wussten sie, dass es ohnehin egal ist ob sie jetzt starben oder später.

"Ihr wollt also wissen ob wir an die Sternengöttin glauben?â€? sprach der Mann mit schmerzverzerrter Stimme. â€?JA , dass tun wir. Sie wird kommen. Eure Soldaten werden zu Staub zerfallen und IHR werdet eines Totes sterben, der euren kühnsten Vorstellungen übersteigt! Den die Sterne haben ihre Geburt schon verkündet. Sie ist auf dem Weg um das gesamte Reich zu retten. Es gibt kein entkommen für Euch!â€? Ein weiterer Schlag traf ihn, der ihn zu Boden schleuderte. Zum letzten Mal hob er sein Gesicht, sah zu seinen Leuten rüber, dann brach er leblos zusammen. Durch die Reihen der Sklaven erfolgte ein kleiner Aufschrei.

"Er ist tot mein Gebieter!â€? Damit trugen, die Wächter, die Laiche hinaus. Ein leises Schluchzen war zu hören. Es kam von einigen der Gefangenen. Rognar erhob sich. "Bringt die Gefangen weg. Sperrt sie in Käfige.â€? Befahl er. Während er hinausging rief er, " Kaliba, Trestar, Thirasch ihr begleitet mich.â€? Die Gefangen wurden hinausgetrieben. Sie wurden in riesige Holzkäfigen gesperrt. Langsam löste sich die Hofedlen auf. Leise tuschelnd verließen sie das Zelt. Was würde jetzt wohl geschehen.

Inzwischen war der Kaiser in seinem Privatzelt angekommen. Er setzte sich auf einem Stuhl. Eine Sklavin schenkte ihm sofort ein schwarzes, dampfendes Gebräu ein. Die Generale hatten eine stramme Haltung eingenommen. Sie warteten bis der Herrscher ihnen Befehle erteilte. "Was soll ich davon haltenâ€?, sprach er mehr zu sich selber. "Ihr schenkt doch diesem Unsinn keine Beachtung mein Gebieter?â€? Diese Worte stammten von Hyoryn. Er war, mit Kaliba zusammen, der kaiserliche Ratgeber. Zudem war er einer der mächtigsten Dunkelmagier die Rognar hatte.

Hyoryn trat lächelt näher. "Ihr wisst doch. Das sind Hoffnungen dieser Würmer. Sie sind nicht von relevanter Bedeutung." "DAS weiß ich auch!" Schnauzte Rognar ihn an. "Aber in diesem Fall, glaub ich das mehr dahinter steckt. "Wütend funkelte er seinen Ratgeber an. Kaliba unterdrücke ein Lächeln. Oh ja sie mochte es wenn der Herrscher ihn anschrie. Sie hasste diese schleimig Kröte abgrundtief.

Am liebsten würde sie Hyoryn von oben nach unten aufschlitzen. Ganz langsam mit einen stumpfen Gegenstand. Damit es schön schmerzhaft ist. Sie hatte Spaß daran sich die schlimmsten Tötungsarten oder Folter Methoden auszudenken. Dann stellte sie sich diese bildlich vor, wie sie diese Arten an dem Ratgeber voller Genuss ausprobierte. Den zusammen mit Trestar stand Hyoryn an oberster Stelle. Beide würde sie am liebsten Tot sehen.

Trestar verdrehte genervt die Augen. Thirasch wurde bereits ungeduldig. Hoffentlich fing Hyoryn nicht mit einer seinen ewig langen Vorträgen an. Das machte er nämlich am liebsten. Doch dieses mal lies er es sein. Er schien zu spüren, das der Kaiser in einer gefährlichen Stimmung war. Der Ratgeber musste nachher dafür sorgen eine hübsche, junge Sklavin zu schicken. Um die Laune Seiner Majestät zu heben.

"Nun wenn ich dann vorschlagen darf? Sollten wir nach dieser so genannten Göttin suchen. Natürlich dürfen wir dabei unseren Feldzug nicht vernachlässigen." "Der Süden ist bereits unter unserer Kontrolle, Berater!", erwähnte darauf Thirasch.
Der Magier betrachtete einen kurzen Moment stirnrunzelnt den General, bevor er fortfuhr, " ich könnte sie mit Hilfe meiner Sehergabe suchen? Auch könnte ich meine kleinen Boten schicken?" Damit meinte er hässliche kleine Kreaturen die wie tote Krähen aussahen. Er verwendete sie meistens zum kundschaften oder aufspüren von Personen. "Je mehr wir über diese angebliche Göttin heraus finden, desto leichter wird es uns fallen. Die Hoffnungen dieser Maden zu zerstören. Dann wird es einfacher sein, sie zu erobern. Wenn sie erst eure Gefangene ist! Vielleicht ist sie sogar hübsch?" Dabei sah er seinen Kaiser schmierig, grinsend an.

"Gut, tut wie ihr gesagt habt. Erstatten mir Meldung sobald ihr etwas heraus gefunden habt." Damit war das Thema fürs erste beendet. Mit einer tiefen Verbeugung zog sich Hyoryn zurück. Um sich gleich an seinen Plan zu machen. Der Herrscher verteilte an seine Generale noch neue Befehle. Anschließend kümmerte er sich wieder um seine Burg. Gegen später wurde eine
junge Frau in das Zelt des Kaisers gebracht. Der Magier hatte sein Vorhaben nicht vergessen.

Bereits auf den Weg in seine eigene Unterkunft schickte Hyoryn seine kleinen Spione aus. Sie sollten nicht nur diese "Göttin" suchen, sonder herausfinden welche Befehle die Generale zudem erhalten haben. Es war immer gut zu wissen was hier vor sich ging. Denn Wissen bedeutet Macht. Danach suchte er sein Zelt auf. Hier war es ruhig, das half ihm seine Seherische Gabe besser einzusetzen. Die Wachen davor würden dafür sorgen, das er ungestört blieb. *Denn schließlich mussten seine kleinen Lieblinge wissen wonach sie Ausschau halten.* Dachte Hyoryn wölfisch grinsend.

Ja seine Begabung war nicht schlecht. Sehr nützlich in jeglicher Form. So war er immer über alles informiert. Wenn es seines Erachtens wichtig genug war, suchte er den Ort des Geschehen persönlich auf. Außerdem hielten ihn seine Spione zusätzlich auf dem laufendem, was im Lager geschah. Zum Glück waren sie so klein das niemand sie bemerkte.

Er setzte sich. Eine tiefe Ruhe überkam ihn. Er schloss die Augen und schickte seine Gedanken auf Reisen. Über das weite Mehr, über Hohe Berge, tiefen Seen, weite Wälder, nach Westen, Osten, Norden bis er in einer fast endlosen Eiswüste drei einsame Reiter ausmachte. Sie hielten auf einen riesigen Berg zu. Hinter diesem Berg lagen die Sümpfe von Morwyn. Das Reich der Eskien. Irgendetwas irritierte den Magier an einem der Reiter. Er schaute sie sich im Geist etwas genauer an.

Da waren zwei Männer und ein junges Mädchen. Sie schien verletzt zu sein. Unter ihrem Mantel trug sie Verbände. Dieses Mädchen fesselte seine Aufmerksamkeit. Ihre Seele erstrahlte ihn einem fast überirdisch glühendem, warmen Licht. Bevor er sie weiter betrachten konnte, bekam er einen Schmerzhaften geistigen Schlag, der ihn in sein Zelt zurück beförderte. Keuchend schlug er die Augen auf.

Die Wachen kamen herein, angelockt von dem Lärm. "Ist alles in Ordnung ehrewerter Berater?â€? Fragten sie ihn. "Ja keine Sorge. Geht last mich allein!â€? Noch beim hinausgehen seiner Wächter dachte Hyoryn, * Ich habe sie gefunden*. Ohne Zweifel war sie diese "Göttinâ€?. Er schickte dieses letzte Gedankenbild seinen Spionen. Sie würden nun nach ihr suchen. Dann würde er weiter sehen.

Scharen von winzig kleinen seltsam hässlichen, geflügelten Wesen stiegen zum Himmel auf. Sie flogen nach Norden. Jedoch ein paar wenige verteilten sich im gesamten Heerlager. Zufrieden reibte sich Hyoryn die Hände.



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Sonntag, 16. September 2007, 11:49

Ins patello verschoben :crazy:

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