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Samstag, 10. März 2007, 18:03

Unresolved Foretime: Xells Memories

Schmerz...von allen was man fühlt ist er das Reinste,keine halben Sachen, entweder man fühlt ihn oder nicht.
Ich habe niemals Schmerz gefühlt aber ich habe ihn in anderen Menschen gesehen,
ein so intensiver Schmerz, dass er die Welt reinigen könnte.

Der Klang des Begräbnisses konnte das Geräusch mit dem sich mein Mörder anschlich nicht übertönen.
Ich habe nie Schmerz gefühlt, deshalb wollte ich ihn jetzt spüren.

Und ich wurde nicht entäuscht.....



Prolog

Er schaute weiter zum Horizont. Die Abendsonne beleuchtete das Wasser in einem tiefen Abendrot.
Der Regen tropfte ihn von den durchnässten Haaren und die Wellen brachen sich weiter an dem Kliff.
Er wischte sich kurz das Blut aus dem Gesicht und wendete seinen Blick von der Sonne ab.
Die Scheinwerfer der Panzerwagen blendeten ihn leicht und er warf mit
der Hand einen schatten auf sein Gesicht.
"Ich sag es dir jetzt zum Letzten mal…" der Mann vor den Panzerwagen zielte weiter mit seiner Pistole "…gib es her!".

Er hielt den Gegenstand in seiner Hand weiter schützend hinter seinem Rücken und versuchte mit seinem blick einen möglichen Fluchtweg zu erhaschen.
Die Soldaten blieben weiter auf ihrer Position und fixierten ihn mit ihren Waffen.

Der Regen prasselte auf ihren Kampfanzügen und Helmen nieder aber keiner bewegte sich ein stück. Die Blätter der Bäume, hinter den Wagen, raschelten im sanften Wind.
"Ich werd mich nicht noch mal wiederholen!"
Diesmal saß er wirklich in der patsche soviel war er sich bewusst.
"Denkst du wirklich ich würde auf dich hören?" er sprach ruhig und entspannt.
"Ts…du könntest wenigstens genug Vernunft besitzen um dein Leben zu Retten."
Er ging langsam rückwärts.
Die Soldaten rückten vor und bildeten einen Halbkreis.
"Du kommst hier nicht weg also gib auf!" der Mann war gelassen und siegessicher.

Er stand am Rand der Klippe und hörte das Wellenrauschen. Sein blick fixierte wieder den Sonnenuntergang am Horizont.
Das Blut tropfte wieder von seinem Gesicht aber er war Geistig kaum anwesend.
"Leben retten? Ne bessere lüge ist dir wohl nicht eingefallen?"
Der Mann machte ein ernstes Gesicht und Schnipste mit den Fingern. Die Soldaten näherten sich und zogen den Halbkreis enger.

Er schaute den Mann mit einem ernsten Blick an und lächelte sanft.
"Ich verstehe dich…"
Der Mann Schnipste erneut und die Soldaten blieben stehen.
Sein Gesichtsausdruck wurde immer ernster "Du weißt nichts…jetzt gib her oder…"
Er unterbrach ihn "…es ist fast traurig zu sehen was aus dir geworden ist aber so ist nun mal das Schicksal."
Der Mann nickte und die Panzerwagen richteten ihre Kanonen auf ihn.
"... aber denke nicht das niemand dich versteht…"

"LOS ANGRIFF!" Die Soldaten stürmten los.
Er lächelte weiter und ließ sich rückwärts die Klippe runterfallen.
Die Soldaten rannten an den Rang und schauten ihn nach.
Der Mann senkte seinen Kopf und ging zu den Panzerwagen.
"Sir, er ist ins Meer gefallen."
"Die Helikopter und Boote sollen das Gesamte Areal abkämmen."
"Jawohl!" die Soldaten stiegen in die Panzer und zogen ab.
Der Mann drehte sich um und sah zum Horizont, wo die Sonne längst verschwunden war.
"Du verstehst überhaupt nichts…" er stieg in den letzten Panzerwagen, welcher sofort abfuhr.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Xell Dincht« (21. Juli 2007, 12:38)


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Samstag, 10. März 2007, 19:39

Xell


Kapitel 1: Supreme Command

Er biss Herzhaft in den Hot Dog.
"Endlich wieder was zu mümmeln... dachte schon ich müsste verhungern"
Xell lehnte sich auf den Stuhl zurück und genoss den Schatten den der Sonnenschirm auf ihn warf.
"Hast aber nen gesunden Hunger Bursche." Der Verkäufer drehte die Würste auf dem Grill und beäugte ihn.
Man hörte das Publikum im Kolosseum nebenan jubeln und anfeuern.
"Was isn da drüben so großes los?" Xell zeigte mit dem Daumen auf das riesige Gebäude hinter ihm.
"Hm? Ach das is das Kolosseum. Da drin werden Wettkämpfe und Tuniere ausgetragen." Er schaute ihn von oben bis unten an.
"Siehst recht kräftig aus, willste da nichtmal mitmachen? Es gibt immer gute Preisgelder oder Preise"
Xell schüttelte lächelnd den Kopf "Ne danke, das ist nix für mich"
Der Verkäufer zuckte mit den Schultern "Deine Sache."
Auf einmal trat ein junger Mann neben Xell und war leicht außer atmen.

"Puh.. is das heiß hier" er schaute sich nervös um und sprach dann den Verkäufer an "Ein Wasser bitte."
Er schaute zu Xell rüber "Wie hällst dus nur in solchen Klamotten in der Hitze aus?"
Xell betrachtete seinen schwarzen Lederkampfanzug.
"Naja kann ja schlecht nen Schrank mit mir rumschleppen indem Klamotten für jedes Wetter drin sind." Antwortet er und as seinen Hot Dog auf.

Der Mann nahm sein Wasser und legte das Geld auf den Tresen. Xell schaute seinen unterarm an.
"Nettes Tattoo."
Der Mann nahm das Wasser und kippte es sich über den Kopf.
"Danke." Sagte er als er sein nasses Stirnband zurecht zog.
Xell grinste ihn an "Scheinst ja ziemlich schmerzfrei zu sein."
Der Mann lachte "ach so schmerzhaft is das gar nicht, glaub mir ahb schon schlimmere schmerzen gehabt."

Xell streckte sich und strich sich durch sein weißes Haar.
"Wieso eigentlich mit nem Schrank rum rennen? Kommst nicht von hier?" fuhr der Mann fort.
Er schüttelte den Kopf "Nein komme aus Zhol.."
Der Mann kratzte sich an seinen Bart und überlegte kurz.
"…AUS ZHOL? ACH DU SCHANDE DAS IS JA AM ARSCH DER HEIDE!"
Xell bezahlte und stand auf "japp weit ist es schon."
"Bist du etwa den weiten weg zu Fuß gewandert?"
Ein kurzes Nicken war die Antwort.
"Hm und wo willst du jetzt hin?"
"Weis net, wie weit ist die nächste Stadt entfernt?"
Der Mann pfiff "Glaub so gute 50km im Westen und Stadt würde ich dazu auch nicht sagen."
"Okay danke, man sieht sich." Xell entfehrnte sich vom Stand und wollte grad losgehen, da stellte sich der Mann in den weg.
"HEY warte mal kurz." Der Mann grinste.
Xell schaute ihn fragend an "Hä?"
"Ich will auch dorthin, hab da was zu erledigen, wie wärs wenn wir zusammen gehen?"
Nach kurzem überlegen willigte Xell ein.
"Wieso nicht? So wird’s wenigstens nicht langweilig."
"Super, wie ist dein Name?"
"Xell und deiner?"
"Ich heiße…" er verstummte und schaute an Xell vorbei.
"..was is denn los?" Xell drehte sich um und erblickte ein paar bewaffnete und schwer gepanzerte Soldaten die nach irgendwas Ausschau hielten.

"Ähm, ok Xell wir treffen uns gleich am Westtor ok? Bis später" der Mann rannte weg.
Xell schüttelte verwirrt den kopf und ging die Straße entlang. Er beschaute die schönen Häuserfassaden. Wegen der Hitze waren nicht viele leute auf den Straßen, warscheinlich waren sie auch im Kollusseum.
"Der kerl hat sicher was ausgefressen aber er scheint nett zu sein.." murmelte er als er plötzlich von 3 Soldaten angehalten wurde.
"Sie da! Wo ist der Kerl mit dem Stirnband und der grünen Jacke hin?"
"Keine Ahnung wen sie meinen, darf ich?"
Er wollte ärger vermeiden und ging an den Soldaten vorbei.
"Sie haben mit dem Kerl doch eben gesprochen!"

Xell blieb stehen.
"Leute ich hab echt net die beste Laune weil ich Verdammten Hunger habe aber kein Geld um Mümmelmasse zu kaufen.."
Seine stimme wurde immer lauter.
"Und jetzt kommt ihr 3 DEPPEN an und meint mich abnerven zu können?!? Hab keine ahnung wo der hin ist und jetzt lasst mich in ruhe!!!" Xell drehte sich um und hob wütend die Faust.
Die Soldaten schauten ihn ungläubig an und Xell bewegte sich kein stück.

Die stille wurde von einem großen Magenknurren unterbrochen.
Xell hielt sich den Bauch "…hunger.." jammerte er.
Die Soldaten seufsten "Boah dachte schon hier kommt ein Panzer angefahren."
Xell ging unbeirrt seines weges als er auf einmal einen harten schlag in den Nacken bekam und zu Boden ging.
"Deppen? Soso bist wohl Lebensmüde hä?" Der Soldat entsicherte seine Pistole und zielte auf dem am Boden liegenden Jungen.

Dieser stand langsam auf und hielt sich den Nacken fest.
"WAS FÄLLT DIR EIN AUFZUSTEHEN?" Der Soldat schlug noch mal mit dem Kolben zu.
Die anderen Soldaten schauten erschreckt "Wie zum…?"
Xell hielt den Kolben mit einer Hand fest und schaute den Soldaten mit ernsten blick an.
"Ich hab dir doch gesagt, dass ich schlechte Laune habe!" Xell hielt die flache Hand vor das Gesicht des Soldaten und ein Luftstoß riss den Mann ein paar Meter weiter, wo er zu Boden ging.

Die anderen beiden zogen ihre Gewehre und hielten sie auf Xell
"STEHENBLEIBEN!"
Der am Boden rief mit dem Funkgerät Verstärkung "ACHTUNG ALLE EINHEITEN WIR HABEN EINEN ELEMENTMAGIER IN DER NÄHE DES KOLOSSEUMS!"
Xell schaute nach hinten und sah schon einige Fußeinheiten in seine Richtung Rennen.
"Sie sind hiermit laut Oberbefehl von Squall Strife und des Aufsichtsrates der SS Corp. als Staatsfeind eingestuft und verhaftet!" sagte der Soldat der sich vom Boden aufraffte.
Die wenigen leute die das Geschen beobachtet hatten sind von der Straße geflüchtet oder verschließten Türen und Fenster.

Xell wurde von übrigen Soldaten eingekreist.
"ach…fück.."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Xell Dincht« (10. März 2007, 19:45)


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Samstag, 17. März 2007, 12:45

Cary


Kapitel 2: The Adventure begins

Sie schaute nervös auf die Uhr des Glockenturmes.
"15min…so spät kommt er sonst nie..." sie seufzte und lehnte sich wieder an die, vom Schatten geschützte, Fassade des Westtores.
Der kalte Mauerstein kühlte ihren Körper etwas ab, sie schloss kurz die
Augen und genoss die ruhe.
Kaum ein Mensch war auf den Straßen und man konnte leise das zwitschern der Vögel hören.
Sie schüttelte den Kopf und machte wieder die Augen auf. Hier in der Stadt war zu gefährlich um unachtsam zu sein.
Sie hörte ein poltern aus einer Seitenstraße und hielt ihren Kampfstab fest.
Ihre Augen sahen gespannt auf die dunkle Gasse gegenüber.
Ein Mann kam heraus gerannt und blieb schwer atmend stehen.
"Tut mir leid. das ich…" er schnappte nach Luft doch das Mädchen ließ ihn nicht zu Wort kommen.
"Was fällt dir ein mich hier in der Hitze warten zu lassen? Hab mir fast alles Nass geschwitzt und mir zudem noch Sorgen um dich gemacht!"
Der Mann raffte sich auf "Na hör mal Cary ich..."
Cary schaute ihn mit einer Ernsten Mine an.
Der Mann zog eine Flunsch und gesellte sich zu ihr in den Schatten.
"Musste vor ein Paar Soldaten Flüchten…"
Ihre ernste Mine verflog und sie schaute ihn an "Dann lass uns jetzt abhauen!"
Er schüttelte den Kopf "Noch nicht, wir warten noch auf Jemanden."
Cary stellte sich vor ihn und Ballte die Fäuste
"SPINNST DU? WIR WERDEN GESUCHT DA KÖNN WIR NICHT EINFACH WARTEN!"
Er wich ihren blick aus "Oh doch..."
"Oh nein!"
"Oh doch!"
"SUKO ICH WARNE DICH!" ihre helle, liebevolle Stimme wurde immer aggressiver.
Er schaute sie an " Warum eigentlich so gereizt? Bekommt dir die Hitze nicht?"
Cary ließ sich Hängen.
"Du hast ja leicht reden…nein an der Hitze liegt es nicht…" sie lehnte sich wieder an die Fassade.
"Auf dem Marktplatz wollten die doch Tatsächlich für 4Dosen Fleischsuppe 20Gil haben!"
Suko grinste sich eins "Hast mal wieder Knallhart verhandelt oder?"
"Klar…egal wo wir hingehen überall will man uns das Geld aus der Tasche ziehen."
Suko setze sich an die Fassade und schloss die Augen.
Cary schaute zu ihn herunter "Achja…auf wen warten wir Eigentlich?"

Xell



"LOS HÄNDE HOCH!" Die Soldaten hatten jeden Fluchtweg versperrt.
Xell ließ den Kopf hängen und hob die Arme. Ein Soldat zog Silberne Handschellen und ging auf ihn zu.
Er blieb vor Xell stehen "Los Hände her und keine faulen Tricks!"
Xell rührte sich nicht.
Der Soldat drehte sich um "Herr Kommandant!" der Soldat mit dem Funkgerät
Schaute zu Xell rüber.
"NA WIRDSBALD!?!"
Xell rührte sich kein Stück.
Der Kommandant lachte "Ok, Widerstand gegen die Staatsgewalt, dann bringen wir ihn eben gleich um."
Als der Soldat versuchte Xell die Handschellen anzulegen wurde er von einem riesigen Windstoss umgeworfen.
Xell wurde von einen Nebelhaften, zwei Manns hohen, Tornado eingekreist.
Die Soldaten gingen auf Sicherheitsabstand.
"Objekt nicht auszumachen Sir."
"VERDAMMT! LOS FEUER!"
Die Soldaten schossen in den Tornado aber die Kugeln flogen durch den Nebel durch und trafen stattdessen die Soldaten auf der anderen Seite.

"Feuer einst.ARGH!" Man hörte vom weiten schon wie die Kugeln sich ihren weg durch die Helme und Schutzwesten bohrten.
Die Soldaten gingen Rückwärts stellten aber nicht das Feuer ein.
"SANITÄTER!"
"FEUER EINSTELLEN!"
"Los in DECK…"
Wie aus dem Nix Sprang Xell aus dem Tornado und landete mit dem Knie im Genick eines Soldaten.
Mit einem lauten knacken ging dieser zu Boden, doch Xell stoß sich von ihn ab und Sprang auf einen Balkon.

Der Tornado verblasste "Da oben ist er!"
Die Soldaten Feuerten auf den Balkon. Zwischen den zerspringenden Topfpflanzen und klirrenden Scheiben, hockte Xell auf dem Balkon.
"Ihr drei, in das Haus und den Balkon Sichern!" Die Soldaten traten die Haustür ein und stürmten das Gebäude.
"Mist Muss nachladen!" Xell richtete sich auf und sprang mit einem Rückwärtssalti auf das Dach über dem er Flüchtete.

"Hier ist er nicht!" rief der Soldat vom Balkon Herunter.
Ein weiterer Soldat Salutierte neben dem Kommandanten "Melde Gehorsam! 8 Tote 3 Verletzte!"
"Lasst die Toten und verletzten abtransporitern."
"Jawohl!" der Soldat rennte zu den Verletzten.
Der Kommandant nahm sein Funkgerät "An alle Einheiten! Durchkämmt die Stadt nach einem Elementmagier vom Typ Wind. Gefahrenstufe Rot. Gesucht wird ein Junger Mann mit weisen Haaren, Schwarz-Ledernen Kampfanzug und Roten Handschuhen. Auffälligkeiten: Alte Narbe am Linken Auge!"

Cary


"Und woher willst du dir da so sicher sein das er keiner von denen ist?"
Suko stand auf und streckte sich "Seine Aura war anders…könnte gut sein das er so wie wir ist."
Cary machte große Augen "Echt?"
Suko nickte "Auf mich machte er jedenfalls einen Sympathischen und Vertrauensseligen Eindruck."
"Wenn du meinst…aber es wäre nett wenn du mich das nächste mal vorher Fragen würdest."
"Is gebongt… warte mal!"
Suko machte ein ernstes Gesicht und schaute die Straße runter.
"Was is?"
"Da war was."
"Ich hab nix bemerkt." Cary schaute sich um.
Es kamen schnelle schritte auf sie zu.
Suko entspannte sich wieder "Ich glaub er kommt grade."
"Wie jetzt? Wie kannst du dir da so.AHHHHHHH!"

Neben Cary landete Xell.
Beide schauten sich still an.

Suko räusperte sich "Hi Xell, tut mir leid das ich vorhin so fix weg war. Mein Name ist Suko und die da heißt Cary."

Xell schaute Suko an "DU ARSCH!"
"äh wie bitte?"
Cary grinste "Ok hast recht, Mir ist er auch sofort Sympathisch"
"Wegen dir wurde ich von Soldaten angehalten und fast festgenommen!"
Suko hob eine Augenbraue "…fast?"
Xell nickte "Bin abgehauen…auf Elementmagier scheinen die net gut zu sprechen zu sein..."
Cary und Suko Gafften ihn mit Offenen Mund an.
"Was habt ihr zwei denn?"
"Sagen wir später, los jetzt schnell weg!" Suko und Cary rannten aus der Stadt.
"Ohman.." Xell rannte hinterher "Aso habt ihr was zu essen dabei?"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Xell Dincht« (7. April 2007, 14:03)


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Sonntag, 18. März 2007, 12:22

Xell


Kapitel 3: Memories

Cary machte ihren Rucksack auf und holte ein paar Dosen heraus.
"Hätte ich gewusst das wir ab jetzt zu Dritt reisen hätte ich mehr gekauft..." seufzte sie und sah zu Xell rüber, welcher das Feuerholz zusammlegte.
"Ich wird versuchen mich mit dem essen zurückzuhalten." Sagte er nervös als auf einmal sein Magen wieder das Knurren anfing.
Cary schaute ihn ausdruckslos an und holte kopfschüttelnd einen kleinen Topf hervor.
Xell kratzte sich verlegen am Hinterkopf.
"Äh…achja hat jemand ein Feuerzeug oder so was?"
"Nicht Nötig." antwortete Suko und hielt seine Hand in den Holzhaufen.
Xell sah ihn gespannt an und auf einmal fing Sukos Hand Feuer und entzündete das Lagerfeuer.

"Wow.." Xell machte große Augen.
"Hehe…tja ist schon Praktisch wenn man Elementmagier vom Typ Feuer ist." Suko schüttelte die Hand als würde er ein Streichholz ausmachen und das Feuer auf der Hand verschwand.
"Da wir ja grade beim Thema sind..." Cary steckte den Topf auf ein Astgestell, welches über dem Feuer aufgebaut war.
"…was für ein Element beherrscht du Xell?" sie schüttete die Fleischsuppe aus den Dosen in den Topf.
"Hm naja.."
"Na los sag schon!" Suko schaute ihn gespannt an "Du musst ja damit sehr gut umgehen können wenn du den Soldaten von der SS Corp. Entkommen konntest."

Xell streckte den Arm zum Lagerfeuer aus und ein Windstoß pustete es aus.
Cary und Suko schauten still zuerst die Qualmenden Äste, dann sich gegenseitig an.
"Wind!" sagten sie einstimmig und Suko machte das Feuer wieder an.
Xell nickte und setzte sich ans Lagerfeuer.
Die Blätter der Bäume raschelten sanft im Wind und die Abendsonne schien auf sein Gesicht.
Er schloss die Augen und genoss die frische Luft. Im Gegensatz zu der Stadt war es im Wald angenehm kühl.
Cary rührte mit einer Kelle um "Sag mal Xell…wo kommst du eigentlich her?"
Xell öffnete seine dunkelblauen Augen und lehnte sich zurück
"Wenn ich das wüsste…"
"Wie jetzt?" Suko und Cary schauten ihn fragend an "Du hast doch gesagt du kommst aus Zhol."
"Zhol...man das ist ja weit weg von hier." Sagte Cary still.
"Das ist meine Heimat…wo ich aber herkomme weiß ich nicht..."
"Und die Narbe an deinen Auge?"
"Ebenfalls.."
"Was weißt du dann überhaupt über dich?" frage Suko.

Rida


Sie legte ihn einen Verband um den Kopf. "Luen mach doch bitte das Fenster auf."
Das kleine Mädchen im Gelben Kleid kletterte auf das Fensterbrett und öffnete das Fenster. Ein kühler Wind kam hereingeweht und die Sonne schien auf das Bett.
"Rida?"
"Ja?" ihre stimme klang freundlich und fröhlich.
"Meinst du er wird Überleben?"
Rida lachte "Natürlich, immerhin hast du ihn gefunden."
"Jaaa ich bin eine Lebensretterin!" die kleine wackelte mit den Armen.
Rida kicherte "Los geh schon mal nach unten und Wasch das Gemüse ab."
Luen stöhnte und ging schweren Herzens aus dem Zimmer.
Rida legte seinen Kopf wieder sanft auf das Kissen.
"Ich frag mich wirklich wer dir das angetan hat…oder wer du überhaupt bist."
Sie blieb neben ihn sitzen und beschaute ihn von oben bis unten.
"Luen meint du siehst nett aus…für mich eher wie ein fieser Räuber." Sie lächelte und schaute aus dem Fenster.
Kinder spielten auf der Straße und einige Menschen gingen beschäftigt umher.
Man hörte ein Hämmern von dem Haus gegenüber wo das Dach neu gedeckt wurde ansonsten war es eher still.
"Naja ich geh dann mal das Essen machen, ich schau später noch mal nach dir."
Sie nahm noch mal seine Hand und stand auf.
"…warte..."
Rida blieb schreckhaft sehen und drehte sich um.
Der Junge Mann hielt ihre Hand fest und öffnete sein Auge.
Rida blieb das Herz stehen als auf einmal Luen in das Zimmer kam
"OK bin ferti…Hey er ist ja wach!" sagte sie fröhlich und ging auf das Bett zu.
"Bleib wo du bist!" sagte Rida mit Befehlston.
Luen blieb stehen und schaute den Mann auf dem Bett an.
Dieser schaute sich um.
Ein Hölzernes Zimmer mit Bücherregalen und einen kleinen Tisch.
An der Wand hingen ein paar Bilder und grüne Gardinen wehten sanft hin und her.
"…wo bin ich?" sagte er leise.
Rida fand wieder den weg aus der Sprachlosigkeit heraus.
"Du bist bei uns Zuhause…meine Schwester Luen und ich haben dich am Strand gefunden...bei dem Stadttor."
Sie setzte sich wieder vorsichtig zu ihm und hielt weiter seine Hand die unter einem roten Handschuh steckte.
"Was ist mit meinem Auge...?"
"Du hattest eine Schnittwunde...ich hab dir einen verband angelegt..."
"Du hast geblutet." Sagte eine junge Mädchenstimme.
Er drehte seinen Kopf und schaute Luen an.
"Du...musst Luen sein..." sagte er.
Sie nickte "Und wie ist dein Name?"
Er schaute an die Decke und überlegte
"..Xell..." sagte er schließlich.
"Xell..und weiter?" fragte sie weiter nach
"..ich weiß es nicht mehr."
Rida schaute ihn fragend an.
"Wo kommst du her Xell?"
"..weiss.nicht mehr."
"Rida was hat er?" Luen ging zu ihrer großen Schwester doch diese konnte ihren blick von Xell nicht lösen.
"Ich glaub er hat sein Gedächnis verloren."
"Ist das sehr schlimm?" sie schaute zu Rida hoch.
"Nur bedingt...er hat keine Erinnerungen mehr verstehst du?"
Luen schaute Xell an. "Der Arme..." flüsterte sie.

Xell sah Rida in die Augen.
Sein Auge strahlte Traurigkeit aber auch Fröhlichkeit aus. Es war Dunkelblau und erinnerte sie an das Meer. Das Meer welches sie jeden Tag ansieht.
"Danke…dass ihr mir geholfen habt..."
Rida lächelte "Ist doch Selbstverständlich…"
"Ihr habt was Gut bei mir."
Er schloss das Auge wieder und eine Träne lief leise und kaum erkennbar die Wange entlang.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Xell Dincht« (7. April 2007, 14:00)


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Sonntag, 25. März 2007, 20:06

Xell


Kapitel 4: Dinner for 3


"Ach so ist das…" Suko legte sich neben Xell ins Grass.
Dieser hatte die Arme hinter den Kopf verschränkt und schaute in den Himmel.
Er atmete entspannt die milde Sommerluft und kratzte sich am Kopf.
Suko schloss die Augen.
"Suko..?"
"Joa?" er drehte seinen Kopf zu Xell rüber der ernst drein schaute.
"Hab da mal ne Frage..."
"Frag!"
"Is ne wichtige Frage…"
"Aha und welche?" Suko machte sich auf ne tiefgründige Frage gefasst und hoffte das er sie mit Hilfe von Cary beantworten könne, welche Hellhörig zu den beiden rüber sah.
"Über die hab ich sehr lange nachgedacht…"
Suko wurde nervös "Ja und wie lautet sie???"
"Warum…."
Cary und Suko sahen Xell gespannt an.
"…ist Abkürzung so ein langes Wort?"

Cary und Suko rührten sich nicht und eine bedrückende Stille trat ein.
"DEPP!" Suko sprang auf und hätte Xell am liebsten getreten.
"Wasn?" Xell stand auf und nahm abstand von Suko.
"ICH DACHTE DA KOMMT NE LEBENWICHGE FRAGE WIE ‚WIE BEKOMMT MAN FRAUEN AM BESTEN RUM?’ " brüllte Suko.

Cary hielt sich die Hand vor die Augen "Männer…"
"Brüll mich net so an!" Entgegnete Xell.
"Und wenn ichs doch tue?!"
"Dann!!"
"WAS DANN?"
Suko und Xell drückten ihre Stirn aneinander und schauten sich knurrend in die Augen.
Cary seufzte "Essen ist fer…"
"Für mich bitte ne große Portion!" Xell hockte mit ner Schlaue in der hand Vor Cary am Lagerfeuer.
Sie schaute ihn überrascht an und Suko drehte sich zu ihm.
"HEY KOMM SOFORT ZURÜCK WIR SIND NOCHNICHT FERTIG!"
"HINSETZEN SONST GIBS NIX!" fauchte Cary ihn an.
"Jawohl!" geknickt setzte sich Suko neben Xell, welcher schon die halbe Schale leer gefuttert hatte.

"Sammal hast du das Weggeatmet?" Suko schaute ungläubig in die Schale.
"Lecker!" entgegnete Xell.
Suko zuckte mit den Schultern und Ass sein Essen.

Später am Abend Legten sich die Drei ums Feuer.
"Puh das tat gut, danke fürs essen."
"Dafür das du fast die Hälfte allein gegessen hast darfste Morgen neue Vorräte kaufen damit das klar ist." Sagte Cary zu Xell.
"Is ja gut…morgen sind wir schon da?"
Suko nickte "Das Örtchen heißt Summon."
"Soso…achja was wollt ihr zwei da eigentlich?"

Cary schaute zu Xell rüber "Naja dort wohnt jemand der Maxwell heißt."
"Nochnie gehört."
"Er ist ein art Elementmagier….und Uralt." Sprach Suko weiter.
Xell wurde hellhörig "Uralt?"
"Es heißt er wäre der allererste Elementarmagier."
"Aber Elementarmagier sind doch schon seit gut 200 Jahren bekannt oder irre ich mich?"
Cary schüttelte den Kopf "Nein du irrst dich nicht Xell."

"Man muss der Kerl alt sein…aber wie kann das gehen?"
"Er wird auch ‚Herrscher der Elemente’ genannt." Cary deckte sich mit einer kleinen Roten decke zu.
"Aha.."
"Er wird schon so einiges draufhaben, trotz des hohen Alters… und er hat ne menge im Kopf." Suko kratzte sich am Bart "Ob er mir wohl auch tipps geben könnte wie ich Frauen…"
"Wir wollen von ihm Wissen wo wir sicher sind..." unterbrach ihn Cary.
"Sicher vor was?"
"Der SS Corp. zum Beispiel."
"Oder wie wir denen Einhalt bieten können.."
"SUKO!" Cary schaute ihn ernst an.
"Was denn? Cary es ist Blödsinn sich zu Verstecken, denen gehört die halbe Welt!" Suko schlug Wütend auf den Boden und ging in die Hocke.

Cary verstummte und drehte sich von den beiden weg.
"…ich bin es Leid immer unterwegs zu sein."
Ihre stimme wurde immer leiser.
"Wieso können wir nicht einfach in ruhe Leben wie jeder andere?"
"Wir sind nicht wie jeder andere…niemand ist das..." Suko legte sich hin.
"Lasst uns Schlafen." Er zog sich sein Stirnband über die Augen.
Cary schaute noch in das Feuer bis sie langsam einschlief.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Xell Dincht« (7. April 2007, 13:57)


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Freitag, 6. April 2007, 11:55

Cary


Kapitel 5: Omniscient Maxwell

Das Dorfschild am hölzernen Eingangstor wackelte im Wind sanft hin und her.
Cary musterte das Dorf.
Mehrere kleine Holzhütten mit Strohdächern, ein kleiner Brunnen in der Mitte des Platzes, und einige Bewohner die ihren Alltag folgen.
Für Cary war es hier angenehm Friedlich.
"Summon..." lass Xell vor.
"Wow du kannst ja Schilder lesen!" entgegnete Suko mit nem Frechen grinsen
"Was solln das wieder heißen?"
"Ach nur das mich bei dir Garnixmehr wundern würde."
"Können wir endlich?" Carys stimme klang leicht genervt und sie war schon voraus gegangen.

Sie gingen eine Lange Straße entlang die zum Dorfplatz führten.
Von den Bewohnern wurden sie nur kurz beobachtet bevor diese ihres Wegecks gingen.
Cary drehte sich um und drückte Xell nen Beutel mit Geld in die Hand.
"So hier damit kannste Vorräte kaufen." Cary zeigte mit den Daumen hinter sich auf die Stände des Marktplatzes
"Aber bitte Kaufe nicht die teuersten Dinge."
Xell nickte und ging mit dem Geldbeutel in der Hand zum Platz.

Suko räusperte sich "Und wir?"
"Wir gehen fragen wo sich Maxwille befindet."
"Der wohnt da drüben." Eine alte Frau, die das Gespräch mitgehörte hatte, zeigte im vorbeigehen auf eine Hütte die auf einen Kleinen Hügel im Dorf stand.
Suko und Cary bedanken sich und gingen die Stufen hoch.

Eine Vermummte Gestalt versperrte ihnen den weg.
"Was ist euer begehr?" die stimme klang nach einer jungen Frau.
"Willst du mit mir…?"
Cary haute Suko eins mit dem Stab über.
"Wir wünschen eine Audienz mit Maxwell." Sagte sie ehrfürchtig und verbeugte sich kurz.
Die Augen der Frau musterten kurz Cary und Suko.
"Einverstanden, folgt mir." Sie stieg die stufen hoch und öffnete die Eingangstür der Hütte.
Cary und Suko gingen hinein. Es war ein großer Raum dessen Wände mit Kerzenständer verziert waren.
Am ende des Raumes war ein kleiner Podest der von verzierten Kissen umgeben war.
"Meister, ein Feuermagier und eine Eismagierin beten um eine Audienz."
Die Frau verbeugte sich kurz und zeigte auf zwei Kissen die vor dem Podest lagen.
"Setzt euch." Sie machte die Tür hinter sich zu.
Cary und Suko setzten langsam auf die Kissen zu und schauten sich um.

"Feuer und Eis" sagte eine volle, tiefe samtig dunkle stimme die von überall und nirgendwo erklang.
Cary standen die Nackenhaare zu Berge als sie das Hörte.
Die Temperatur im Zimmer sank rasch. Eis bildete sich auf den Vorhängen und Kerzenständer und bildete eine dicke Kruste.
Die Kerzen fingen Feuer und Spendeteten warmes, flackerndes Licht.
Auf dem Podest bildete sich ein dunkler Dampf zu einer dicken Rauchsäule.
Dann tauchten in der Mitte der Säule zwei gelbe, stechende Augen auf.

Suko schluckte, er spürte die Magie die von diesem etwas ausging.
Cary riss sich zusammen und verbeugte sich und zog Suko mit runter, welcher mit dem Kopf auf das Parkett krachte.
"Was ist euer begehr?" sprach die Stimme.

Die beiden richteten sich wieder auf
"Mein Name ist Cary und der hier" Suko hielt sich den Kopf "ist Suko."
Die Säule flackerte etwas und gab kurz und verschwommen die gestalt in dessen Mitte frei.
"Ich bin Maxwell. Es freut mich euch kennen zulernen, in diesen schweren Tagen trifft man nicht mehr viele Elementmagier."
Cary ließ ihren Blick nicht abschweifen.
"Ja und genau deswegen wollen wir mit dir Reden."
Maxwell wurde hellhörig.
"Wo sind Menschen wie wir sicher? Gibt es einen…"
"Sag uns wie wir die SS Corp. aufhalten können!" fiel Suko ihr ins Wort.
"SUKO!"

"WAS soll ich???" die Säule wankte etwas und auch die dunkle stimme verrutschte kurzzeitig.
"DU sollst..."
"Schon gut ich habs verstanden." Die Säule löste sich langsam auf und ein alter Mann mit langen weißen Bart und einem violetten Gewand saß auf dem Podest.
Er hatte eine Pfeife in der Hand, in der der Rauch gesogen wurde.

Seine Augen ruhten auf Suko "Ich war auch mal so jung und Ungestüm aber man sollte dennoch etwas Respekt und Ehrfurcht vor dem Alter zeigen."
Suko verdrehte die Augen
"Also kannst du uns Helfen?"
Der alte Mann schaute zu Cary rüber "Ich kann euch mein Wissen vermitteln aber mehr nicht."
Cary nickte Hoffnungsvoll "Ok."
Maxwell Atmete tief durch und fing an.
"Wisst ihr noch wie die SS Corp entstanden ist?"
Suko nickte "Sie wurde vom Helden Squall Strife gegründet, herausgegangen aus einer ehemaligen Firma die einst für König Akibeel Kriegsmaschinen herstellten."

"Richtig." Antwortete Maxwell stolz. " Damals gab es 3 Königreiche, welche schon seit mehr 1000 Jahren existierten. Aber erst in den letzten 250Jahren unter Völligen Einfluss ihrer eigenen Regierung und Religion standen."
Er machte eine kurze Pause und bat den beiden etwas zu Trinken an.
Sie nahmen dankend an und die vermummte Frau stellte ihnen etwas hin.

"Aber es waren allesamt Tyrannen, weswegen einige wenige Widerstand leisteten und es mit den Königshäusern aufnehmten." Fuhr er fort.
"Unter ihnen befand sich Squall Strife, welcher am Ende alle Tyrannen besiegte und als Volksheld in die Geschichte ging. Kurz darauf Gründete er die Squall Strife Corp. um mit ihr den Frieden auf dieser Welt zu wahren."

"Moment mal..." fiel ihn Suko ins Wort.
"Das war vor etwa 75 Jahren…ja?"
"Warum Tyrannisiert er denn jetzt die Welt und Jagt Elementmagier wenn er doch genau so etwas verhindern will?"
"Das müsst ihr ihn wohl selbst fragen."

"75 Jahre….wahrscheinlich ist der mittlerweile zu senil geworden und jemand anderes hat heimlich die Corp. übernommen." Überlegte Cary laut.
"Ja das wäre auch möglich, aber um gegen die übermacht der Corp. Überhaupt eine Chance zu haben müsst ihr stärker werden, viel stärker."
Maxwells blick musterte Cary und Suko bis aufs kleinste Detail.
"Und wie?" fragte Suko
"..ihr müsst euer Element zu eurem Vorteil machen, ihr müsst es verstärken nur dann habt ihr eine Chance."
"Und wie sollen wir…?"
"Ihr müsst die Hilfe der jeweiligen Elementargeister in Anspruch nehmen."

"Also Feuer, Wind und Eis." Sagte Cary.
"Wind?"
"Ja wir haben noch jemanden dabei der…"

Auf einmal krachte es laut und Xell fiel durch die decke vor Carys Füße.
"Wenn man vom Teufel spricht…"
Xell stand auf und wedelte mit der Faust nach oben zum Loch in der Decke, wo ein Wolf stand der ein Brot im Maul hatte.
"DU FIESES VIEH DU! GIB HER ICH HAB HUNGER!"
Der Wolf schüttelte den Kopf und verschlang es mit einem biss.

Xell setzte sich geknickt neben Cary, welche ihn anschubste.
"Los entschuldige dich." Flüsterte sie.
"Naware! Benimm dich gegenüber den Gästen!" Rief die vermummte Frau zum Wolf rüber.
Dieser rollte die Augen "Ja ok, tut mir leid das Brot wird dir ersetzt." Sprach er und sprang weg.
Xell schaute erst zum loch und dann zu dem Alten Mann der auf dem Podest saß.
"Tut mir leid wegen dem Dach und das ich so reingeplatzt bin." Er verbeugte sich.

Doch Maxwell schaute ihn mit großen Augen an und konnte den blick von ihm nicht lassen.
"Maxwell, wenn ich vorstellen darf: Das ist Xell." Sagte Suko doch Maxwell schien ihn nicht zu hören sondern starrte gebannt auf Xell.
Suko schaute fragend zu Cary.
"Er hat sein Gedächnis verloren, vielleicht weißt du ja wer er ist und woher er kommt?" sagte Cary.
Maxwell löste endlich den geschockten Blick von Xell und räusperte sich.
"Tut mir Leid Xell, ich treffe dich jetzt erst zum Ersten mal."

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7

Sonntag, 8. April 2007, 14:50

Xell


Kapitel 6: Human Cats

Die Drei wurden von der vermummten Frau zum Nordtor begleitet.
Von dort aus führte ein Weg in einen Tiefen Wald der bis zum Horizont reichte.
"Hier müsst ihr lang" sprach die Frau "immer nach Norden, dann kommt ihr zu den eisigen Hängen der Stadt Mahadeva."
"Eisig?!" schrie Suko
"Mach dir mal nicht ins Hemd, musst dich halt dick Anziehen."
"Du hast gut Reden Cary…Feuermagier vertragen kein Eis das weißt du."
"Na dann kannste doch mal endlich beweisen was für ein ‚Harter Kerl’ du bist."
Xell konnte ihren Sarkasmus gut heraushören und musste Grinsen.

"Hier ist die Karte worauf Maxwell den Standort des Tempels eingezeichnet hat." Die Frau übergab Cary ein zusammengerolltes Blatt Papier.
"Ich Wünsche euch viel Glück, möge Phönix über euch wachen."
"Danke."
Cary und die Frau verbeugten voreinander.
"SARATJA!"
Die vermummte Frau schaute an Xell vorbei, welche sich umdrehte und den Wolf anlaufen sah.
Der Wolf blieb stehen und setzte den Beutel den er im Maul hatte ab.
Cary nahm sich diesen und packte ihn in ihren Rucksack.
"Was gibt es denn so dringendes Naware?" frage Saratja und hockte sich vor dem Wolf.
Dieser krümmte sich und wurde vom Roten licht umgeben.
Xell staunte nicht schlecht als das Licht verschwand und ein Junger Mann auf allen vieren vor der Frau saß.
"Ein Wolfsmensch…" Suko beobachtete den Jungen welcher wie ein Hund versuchte sich mit dem Fuß am Ohr zu kratzen.

"Naware! AUS!" die Frau stand mit rollenden Augen auf.
"Tschuldige…" Naware stand auf, klopfte sich den Dreck vom schwarzen Hemd und der Hose und zeigte in Richtung Osten.
"SS Corp. Soldaten kommen hierher!"
"WAS?!" Suko schaute Cary und Xell fragend an.
"Die sind uns wohl gefolgt." Cary schaute die Frau mit einem entschuldigenden Blick an, doch diese war ganz ruhig.
"Keine Sorge, los ihr müsst verschwinden bevor sie euch finden!"
"Ja und ihr?"
Die Frau lachte "Keine Angst, die Bewohner von Summon haben den schwur der Neutralität abgelegt, wir stehen unter den Schutz von Squall Strife Persönlich."
Cary nickte erleichtert.
"Ok Saratja…ich bin Cary, danke für die Hilfe und passt auf euch auf." Sie drehte sich um und wollte losrennen.
"Saratja…schöner Name für eine bestimmt schöne Frau, mein Name ist…ARGH!"
Cary packte Suko am Nacken und rannte mit ihm los.
"Xell komm in die puschen!" schrie er.
Dieser drehte sich noch mal um.
"Überbring Maxwell bitte noch ein Danke von uns…und das mit dem Dach..."
"XELL!"
"XELL!"
"BIN JA SCHON DA!"
Xell rannte hinter Cary und Suko her.

Sie liefen im Schatten der Bäume dem Pfad entlang der sie an ihr Ziel bringen sollte. Der Weg führte in eine, vom Moos und Gras bewachsene Schlucht wo Suko stoppte.
"Was is los?" Cary und Xell drehte sich um.
"So schaffen wir es nie sie Abzuhängen." Suko schaute sich um.
"Hm vielleicht versuchen Naware und Saratja etwas zeit zu schinden..." murmelte Cary.
"Du kennst die Soldaten…die rennen einfach durch Dorf durch, egal wer da ist."
Er sprang im Zickzack die Schluchtwände hoch "Los kommt mit!"
Cary und Xell schauten sich fragen an und sprangen Hinterher.
Oben angekommen sahen sie eine Abzweigung.
"Ok wir sollten uns Aufteilen, Cary kommt mit mir."
"Öhm wieso gehst du net allein?" frage Xell.
"Weil der gute nen Orientierungssinn wien Stein hat." Zwinkerte Cary Xell zu.
Suko knirschte mit den Zähnen.
"Ok, Schluss jetzt. Also Xell, du nimmst den Linken und wir den Rechten weg."
Xell nickte und rannte los.
"Hey warte! Es dämmert schon also treffen wir uns spätestens Morgen früh am Nordende des Waldes ok??"
Xell rannte einfach weiter und Winkte "Alles klar!"

Skadi


Sie hielt sich ihren Schmerzenden Bauch.
Das Aufstehen fiel ihr schwer doch sie biss die Zähne zusammen.
Er lachte bloß und schaute vom weiten auf sie herab.
"Du hast keine Chance Skadi, vergiss es einfach, sei froh dass ich dich beim ersten mal nicht getötet habe."
Sie stand still auf, das Gesicht unter ihren langen Haaren versteckt.

Er schaute ihren Körper dabei zu wie er versuchte mit dem Katzenschwanz das Gleichgewicht zu behalten.
Sie kämmte ihre linken Haare zur Seite und ihr kristallblaues Auge Ruhte auf Ihm.
"Hm zu Doof das ich dir dein rechtes Auge genommen habe sonst hättest du wohl den schlag kommen sehen müssen." Er lachte und ließ seinen muskulösen Oberkörper in der Abenddämmerung glänzen.
"Du hast…" sie schwankte noch leicht.
"Lass dir ruhig Zeit zum Verschnaufen, einen schlag eines Löwenmenschen steckst nicht mal du so einfach weg…" er fuhr sich mit der Löwenpranke durch seine Mähne.
"Du...hast sie beide umgebracht…" sie flüsterte es, kaum hörbar, doch seine Ohren zuckten kurz.
"DU KENNST DIE REGELN DER KATZENMENSCHEN!" schrie er Aggressiv.
"Du hattest nie das Recht ein Exempel zu Statuieren...das ist Aufgabe der Ältesten."
"DIE ÄLTESTEN SIND TOD! ICH BIN DER RUDELFÜHRER! ICH BIN DAS ERBE IFRITS!"
Er rannte mit Löwengebrüll auf sie zu und seine Arme fingen Purpurnes Feuer.
Sie blickte ihn Eiskalt an und zog eine Kettenpeitsche hinter ihrem rücken hervor.
Er machte einen Satz nach vorne, doch sie holte aus und zog ihn mit der Peitsche zu sich.
"Bonds of the Wildcats!"
Sie sprang Hoch und Schlug mit mehreren Kampfsport-Schlägen und Tritten auf ihn ein, wobei sie die Peitsche immer enger zog und die scharfen Ketten tiefe Wunde in sein Fleisch rissen.
Mit einem Kick zog sie ihm die Beine weg und Schleuderte ihn mit Hilfe ihrer Waffe gegen einen Baum, wonach die peitsche endlich von ihn abließ.

Sie wickelte ihre Kette wieder zusammen "Der Überraschungsmoment ist vorbei, die einigste Chance mich sofort zu töten."
Er stand mit Schmerzverzerrten Gesicht auf.
"Vergiss nicht das du es hier immer noch mit der Generalin der C.A.T.S zu tun hast." Sprach sie weiter. "Also vergiss nicht mit wem du dich hier anleg…"
Sie stockte und schaute sich mit zuckenden Katzenohren um.
Auf der Lichtung war nix zu sehen und im Wald war es ruhig, dennoch fühlte sie dass noch jemand da war.
Er lachte Hämisch und sie konzentrierte sich wieder auf ihn.
"Die C.A.T.S sind alle entweder Tod oder in Gefangenschaft."
Skadi schaute ihn mit wütendem Blick an.
"Du hast unser Volk verraten Akriema!"
"Verraten?! Ich werde mir die Macht Ifrits holen und unser Volk wieder zu Wohlstand und Ansehen bringen."
"DU BIST WAHNSINNIG!"
Sie holte erneut mit der Peitsche aus und Schlug zu.
"Nicht so Voreilig…"
Akriema nahm sein Breitschwert vom Rücken und wehrte ab.
Skadi verstummte und Schlug noch mal zu, diesmal wickelte sich die Peitsche um die Klinge.
"Das Schwert der Göttin Bastet!" Rief er und riss Skadi die Peitsche aus der Hand.
"Das ist unmöglich…nur die Ältesten..."
"RUSH!"
Akriema steckte das Schwert wieder weg und stand mit einer riesigen Geschwindigkeit vor Skadi.
Diese schaute ihn entsetzt in die Augen und wollte grad weg springen doch Akriema Schlug mehrmals mit den Fäusten auf ihren Körper ein.

Sie knallte gegen einen Fels doch die Schlagattacken nahmen kein Ende.
"Grüß deine Freunde im Totenreich…Legendäre Skadi."
Er packte sie am Hals und Hob sie hoch, bereit den letzten Schlag auszuführen.
Skadi spuckte Blut und ihr wurde Schwarz vor Augen.
Sie spürte noch wie ihre Gliedmaßen im aufkommenden Wind wankten und wie Akriema zum Schlag ausholte…

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Montag, 9. April 2007, 18:03

Skadi


Kapitel 7: Elation and Preconception

Sie öffnete langsam die Augen.
Verschwommen flackerte ein Lagerfeuer vor ihr und wärmte sie vor der kühlen Nacht.
Sie versuchte sich zu bewegen doch jeder Muskel schmerzte.
"Ah du bist wach."
Ein junger Mann in dunkler Kleidung hockte sich neben ihr und schaute ihr in die Augen.
Reflexartig hob Skadi ihre Faust und Schlug zu.
Doch der Mann hielt ihren Arm fest noch bevor sie sein Gesicht traf.
"Hey überanstreng dich nicht." Er hielt ihren Arm immer noch fest und Skadi versuchte ihre Schmerzen zu unterdrücken.
Er ließ los und setzte sich doch sie robbte auf den Rücken zurück um Abstand zu gewinnen.
"Wo bin ich? Was is passiert? Was hast DU mit mir gemacht?" Ihre Stimme klang Aggressiv und Befehlerisch.
Doch anstatt zu antworten warf der Mann etwas Verpacktes vor ihr hin.
"Hier iss, du musst Hunger haben."
Sie schaute skeptisch und packte ein belegtes Brot mit Wurst aus.
Sie roch kurz daran und legte es wieder weg.
"Wenn du glaubst mich Vergiften zu können bist du auf dem Holzweg!"

Er schaute sie an und verdrehte die Augen.
Dann nahm er das Brot und hielt sein Angebissenes zu ihr hin.
"Hier, hab schon Reingebissen ist also bestimmt net vergiftet."
Sie schaute ihn verwundert an.
"Das ist doch ein Trick…"
"Warum so Misstrauisch?"
"Beantworte mir erstmal meine Fragen!"
Er ließ das Brot vor ihr liegen und lehnte sich an die Felswand.
Skadi ließ ihn nicht aus den Augen und machte sich auf alles gefasst.
"Ich war zufällig im Wald unterwegs als ich gesehen hab wie du dich mit diesem Löwenmenschen gefetzt hast."
"Akriema…" flüsterte sie.
"Jopp genau so hast du ihn genannt."
"Du warst also die Person die ich gefühlt hab!"
Er strich sich durch sein weißes Haar und sprach weiter als hätte er den letzten Satz überhört.
"Jedenfalls, als er dir grade den Gnadenstoß verpassen wollte hab ich ihn eine Verpasst und bin mit dir auf der Schulter abgehauen."
Skadi starrte ihn wütend an.
"DU LÜGST!"
Er drehte den Kopf zu ihr und fragte locker "Und wieso das?"
Skadi wich seinem Blick aus.
Sie wusste selbst nicht warum, sie begriff gar nichts mehr.
Erst die bittere Niederlage gegen den einst schwachen Akriema und jetzt wurde sie angeblich auch noch von diesem Unbekannten gerettet der von sich behauptet Akriema so in die Schranken gewiesen zu haben, das er mit ihr fliehen konnte.
Skadi fühlte sich an ihrem Stolz gepackt.
"Hat dir denn niemand gesagt, dass man sich in einem Kampf nicht einmischen soll?" Skadi sprang auf und Trat zu.
Wieder hielt der Unbekannte den Angriff auf.
"Du bist noch zu Schwach für so was, der Kerl hat dir ganzschön zugesetzt."
Er schubste ihr Bein zurück und Skadi landete auf ihren vier Buchstaben neben dem Lagerfeuer, von dem sie schnell wieder abstand nahm.
"Und wo wir grade von Angriff reden: deine Peitsche liegt neben dir."
Er schaute an ihr vorbei und zeigte auf die zusammengerollte Kettenpeitsche, wobei er Skadis abstand vor dem Feuer bemerkte.

"Hm, hätte fast vergessen das Katzenmenschen Respekt vor dem Feuer haben."
Skadi steckte ihre Peitsche ein und wollte aufstehen doch ihre schmerzen und ihr, knurrender, Magen hinderten sie daran.
"Skadi?"
Sie schaute ihn erschrocken in die Augen.
Seine klaren, dunkelblauen Augen strahlten keinerlei Feindseeligkeit oder Hintergedanken aus.
Es kam ihr vor als schaute sie sie in ein tiefes, blaues Meer, welches unter einem Wolkenlosennachthimmel stillstand und in dessen tiefe, in unerreichbarer ferne winzige Lichter blinkten.
Es war erschreckend und zugleich wunderschön.
Sie wurde davon angezogen. Sie wollte ihr gewicht nach vorne verlagern und ihre Hand danach ausstrecken.
Er zwinkerte. Der Bann war gebrochen.
Skadi zuckte kurz zusammen und wich seinem Blick aus.
"Ich lade dich ein die Nacht hier zu verbringen…und was zu Essen."
Er hielt ihr wieder das Brot ihn, und sie nahm es stumm in die Hand.
Skadi biss ab, und nahm gleich noch einen bissen.
Der Mann hielt seine Hand hin und lächelte.
"Mein Name ist Xell."
Skadi schaute eine weile stumm auf seine Hand, über die ein roter Handschuh gezogen war.
Ihre hand näherte sich seine Langsam und berührte sie sanft.
Xell schüttelte kaum merkbar ihre Hand.
"Freut mich auch dich kennen zulernen, und das es dir schmeckt."
Skadi nahm den letzten bissen und schluckte das Brot runter.
Ein kühler Wind brachte das Feuer zum flackern und sie rieb sich wärmend die Oberarme.
Auf einmal landete vor ihr eine schwarze, lederne Jacke.
Sie schaute zu Xell rüber wie er mit, nackten Oberkörper, näher an das Feuer rückte.
"Zieh das besser an sonst erfrierst du noch."
Skadi nahm die Jacke in die Hand.
"Ich bin Kälte gewohnt."
"Mag sein, aber es wäre dennoch besser, außerdem sind deine Klamotten ziemlich in Mitleidenschaft gezogen worden."
Skadi schaute an sich herab und bemerkte erst jetzt die risse, die ihr schwarzer, enger Anzug hatte.
Sie nahm schnell die Jacke und zog sie sich über.
"…Danke."
"Keine Ursache." Xell’s blick widmete sich wieder den Sternenhimmel.
Skadi schaute in das knisternde Feuer und hörte vom weiten die rufe einer Eule.
"Darf ich dich was fragen?" fragte sie still.
"Klar."
"Warum tust du das für mich?"
Sie schaute zu ihm rüber doch er blickte weiter in die Sterne.
"…Mir wurde einst selbst geholfen, von vollkommen fremden Menschen, die mich bei sich aufnahmen."
Xell schaute Skadi an.
"Ich hätte zudem schlecht tatenlos zusehen können wie du getötet wirst."
"Und was wäre wenn ICH dich töte wenn ich wieder Fit bin?"
"Du bist nicht so…das spüre ich. Du hast etwas Vertrauensseliges an dir."

Er wendete seinen Blick wieder von ihr ab und Skadi kuschelte sich wieder in seine Jacke. Sein Geruch haftete an ihr, dennoch empfand Skadi den Duft als angenehm.
Sie schaute seinen durchtrainierten Oberkörper an und erblickte ein paar kleine Narben.
"Woher stammen die, wenn ich fragen darf?"
Xell schaute sie fragend an und folge ihrem Blick auf seine Narben.
"Oh…weiß...ich nicht."
Skadi wurde Hellhörig.
"Wie du weißt das nicht?"
"…lange Geschichte." Er lächelte sie an "Wenn du willst erzähl ich sie dir, wenn ich dir dann auch ein paar fragen stellen darf"

Rida



"Essen ist fertig."
Sie legte die Teller mit, dem Hot Dogs, auf den Tisch.
"LUEN! XELL! ESSEN IS…" sie schaute erschrocken auf den Tisch wo Xell und Luen schon sabbernd darauf warteten, anfangen zu dürfen.
"Ok…lasst es euch Schmecken."
Sie setzte sich an den Tisch und Ass ihr essen.
Xell schlang die Hot Dogs richtig und Luen tat es ihm gleich.

Nach dem Essen lehnte Xell sich gesättigt und Satt zurück.
"Danke Rida."
"Bitteschön Xell." Sagte sie freundlich.
"Hm.."
"Was ist denn?"
Rida kannte Xell schon lang genug um zu wissen wenn ihn was auf der Seele lag.
"Hätte da ne frage.."
"Frag einfach."
"Wo sind eure Eltern?"
Rida’s lächeln verzog sich langsam und sie schaute Stumm auf die Tischplatte.
"Sie…"
Xell hatte sich hinter ihr gestellt und seine Hände auf ihre Schultern gelegt.
"Is ok wenn du nicht darüber reden willst."
"Sie sind Tot."
Sie stand auf und brachte das Geschirr in die Küche.
"Sie wurden von Räubern überfallen und umgebracht."
"Tut mir Leid.."
"Muss es nicht, hab schon damit gerechnet das du irgendwann danach fragst…auch wenn 5 Monate ne lange Zeit sind und ich schon dachte du fragst nie."
Sie lachte kurz.

"XEEEELLLLLL?"
Luen kam in die Küche und Xell drehte sich grinsend um.
"Joa?"
"Zeig mal Rida was du kannst!" Luen reichte ihm eine Handvoll Federn.
"Doch nicht je…"
"BITTE, BITTE!"
Rida schaute die beiden fragend an.
"Was habt ihr jetzt wieder Ausgeheckt?"
Xell rollte die Augen und nahm die Federn in die Hand.
Luen stellte sich neben Rida "Schau ganz genau hin."
Xell hielt die Hand flach ausgestreckt zu Rida hin.
Auf einmal hoben die Federn ab und tanzten im Kreis.
Rida machte große Augen und beobachtete die wie die Federn wilde Muster bildeten und kurze Zeit, schwerelos, stehen blieben.

Dann landeten die Federn, eine nach der anderen, wieder in Xell’s Hand.
"Cool oder?" Luen nahm die Federn und schaute Rida an.
Diese starrte mit offen Mund Xell an.
"Du bist…ein Elementmagier…unfassbar."
"Ein was?" Xell verstand nur Bahnhof.
"Ein Elementarmagier, das sind Menschen die macht über eine der 6 Magieelemente haben."
"6 was?"
"Magieelemente! Feuer, Wasser, Luft, Erde, Licht, Schatten."
Luen und Xell sahen sich fragend an und schauten dann wieder zu Rida.
"Aha…" sagten sie einstimmig,
Rida legte die Hand vor die Augen.
"Ok schon gut, Morgen gehen wir zum Bürgermeister, der kann uns das genau erklären."

"Aha…"
"Sammal wollt ihr mich verarschen?"
Xell und Luen grinsten "JAPP!" und rennten lachend raus.
Rida schüttelte lächelnd den Kopf.
"Die beiden wieder…"

Skadi



"Sie haben dir sozusagen das Leben gerettet?"
Xell nickte.
"Und ich hab dafür alles nötige getan um ihnen zu Helfen."
Er warf neues Holz in das fast erloschene Feuer.
Skadi schaute ihn weiter an.
"Und warum bist du so weit weg von Zhol?"
"Das war wegen…!"

Xell stockte und Skadi spitzte die Ohren.
Ihre sinne sagten ihr das sie beobachtet wurden.
"SCHNELL WEG!" Skadi und Xell sprangen auf und wollten losrennen als sie das durchladen von Gewehren hörten.
Vor ihnen schauten 3 paar
stechend, hellblaue Augen aus der Finsternis auf sie.
Skadi stockte der Atem.
Xell drehte sich um und erblickte vier Soldaten auf der Felswand.
"SIE SIND FESTGENOMMEN! LEISTEN SIE KEINEN WIEDERSTAND!"
Skadi hielt ihre Peitsche bereit und Fauchte.
Xell suchte nach einem Fluchtweg, doch sie waren Eingekesselt.
Die Soldaten kamen näher und Skadi stellte sich mit Xell mit dem Rücken zueinander.
Sie konnte sich kaum auf den Beinen halten.
Die Soldaten hatten schwere Kampfanzüge und geschlossene Helme an.
"Das sind Deep Eyes, die Sondereinheit der SS Corp." flüsterte Skadi.
Xell sagte keinen Ton und musterte die Soldaten.
"Legt euch flach auf den Boden!"
"Könnt ihr Knicken!"
"Dann eben auf die Harte Tour!"
Ein Soldat schoss ein Silbernes Netz auf Skadi, diese riss das Netz mit der Peitsche zu Boden.
Die Soldaten zielten starr auf sie und Xell.
"Feuer!"
Xell und Skadi zuckten zusammen.
Doch Anstatt des erwarteten Kugelhagel wurden beide von zwei Betäubungspfeilen getroffen.
Skadi kippte um.
Sie sah noch verschwommen wie Xell neben ihr in die Knie ging und sich ihr ein Soldat näherte.
Er hielt die Hand nach ihr doch ein starker Windstoß riss ihn durch einen Baumstamm.
Xell hielt seine Hand schützend über Skadi.
Dann fiel sie in Ohnmacht.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Xell Dincht« (29. Juli 2007, 09:28)


9

Sonntag, 22. April 2007, 16:31

Cary


Kapitel 8: Collard and Resorted

"Man wo bleibt der Junge nur?" Suko ging nervös auf und ab.
Cary lehnte an einem Baum und beobachtete wie die Wolken vom Morgenrot eingefangen wurden.
"Lange können wir nicht mehr warten."
"Ja ich weiss…meinst du er ist geschnappt worden?"
"Hm…vielleicht hat er einen genau so schlechten Orientierungssinn wie du."

Cary kicherte und Suko drehte genervt die Augen.
"Wenn er nicht bald kommt müssen wir ohne ihn weiter…"
"Ich glaub er ist zu verfressen um uns alle Vorräte zu gönnen."
Cary schaute auf am, am Boden liegenden Rucksack und seufzte.
"Naja viel ist davon auch nicht übrig…!"
Sie stockte.
Beide vernahmen im Wald hinter sich ein rascheln und gingen zusammen rückwärts.
"Haben sie uns gefunden?"
"Nein das war was anderes…" flüsterte Suko und versuchte einen blick zwischen den Bäumen und Blättern zu erhaschen.
Cary vernahm einen stumpfen Aufprall hinter sich.
"Oho...ist dieser dünne, zerrissene Kampfanzug das einzige was du trägst? Sehr Sexy."
Cary drehte sich mit ihrem Kampfstab blitzschnell um.
"ICH GEB DIR GLEICH SEXY!"
Auf dem Stab bildete sich eine Eiskruste und er traf Suko mitten aufm dem Kopf.
Dieser kippte um "AHHHHHH! SPINNST DU?!?" er hielt sich den brummenden Schädel.
"Oh tut mir leid ich dachte du warst das…"
Cary schaute verlegen auf Suko herab aber bildete schnell wieder eine ernste Mine und schaute sich um.
"Wer ist da?!"
Wieder hörte sie einen stumpfen Aufprall, doch diesmal war sie schnell genug.
Sie holte aus und schlug zu.
Zwei stechend Gelbe Augen schauten sie an.
Cary erstarrte als sie sah, dass der Schlag von der riesigen Pranke eines Katzenmenschen festgehalten wurde.

Seine grüne Mähne war mit diversen Schmuckstücken verziert und sein halbnackter Oberkörper glänzte in der Morgensonne.
Suko stand auf und wollte den Unbekannten wegtreten, doch dieser ging selbst wieder auf abstand,
"Folgendes…"
Hinter Cary und Suko tauchten weitere Katzenmenschen auf.
"…bis wir wissen ob ihr Spione der Shinobi seid oder nicht, seit ihr unsere Gefangenen. Gebt ihr euch freiwillig geschlagen?"

Cary spürte eine Lanzenspitze an ihren Rücken und schaute zu Suko rüber.
Er lachte.
"Hehe…nein, denn wir sind keine Shinobi sondern auf dem weg nach Norden, also wenn ihr bitte platz machen würdet..."
Er drehte sich um, zog den Lanzenträger hinter sich näher ran und verpasste ihm einen Kniekick in den Magen.
Cary sprang zur Seite und schoss einen Eisball auf das Gesicht des Löwenmenschen.
"Ihr wolltet es nicht anders!" brüllte er als der Ball auf ihn zuraste. "ANGRIFF!"

Cary und Suko standen mit dem rücken zueinander und wurden von immer mehr Katzenmenschen eingekreist.
Suko erspähte eine Weibliche darunter.
"HEY DU BIST JA Süß!"
Die Dame knurrte und sprang ihn an, doch Suko duckte sich und legte sie mit einem tritt in den Magen K.o.
Cary sprintete los und versuchte sich einen Weg durchzukämpfen.
Der erste wollte sie mit einem Hieb von den Beinen Fegen, doch Cary wich seiner Axt, mit einem Sprung, aus und Landete mit dem Fuß auf seinen Nacken.
Von diesem stoß sie sich ab und Rammte dem Zweiten Krieger nieder.

Sie stand schnell wieder auf und Parierte mit dem Stab einige Dolchattacken, welche sie ihren Gegner aus der Hand schlug.
Von der Seite schlug ein anderer mit der Faust zu und Cary ging zu Boden.
Als sie sah wie der Katzenmensch über ihr mit dem Dolch zustoßen wollte, riss ihn eine Flamme zu Boden.
Suko stand vor Cary und hatte ein Schwert aus Feuer in der hand.
"Los steh auf!"
Cary schüttelte kurz den Kopf und stand auf.
Beide waren von den Katzenmenschen eingekreist aber Suko hielt diese mit seinem Schwert auf abstand.
"HALT!"
Der Grüne Löwenmensch trat hervor. An einer Stirn blutete eine Wunde.
"ihr kämpft anders als diese Shinobi…" er steckte seine Pranke in einen Beutel der an seinem Gürtel befestigt war.
"…dennoch müssen wir euch zur Sicherheit mitnehmen."
Suko wollte angreifen doch der Löwenmensch stand schon vor ihm und pustete Suko und Cary ein grünes Puder von seiner Handfläche ins Gesicht.
Beide wankten etwas und Kippten dann um.

Xell


Er öffnete die Augen und fand sich in einem, kalten und dunklen, Kerkerraum wieder.
Als Xell sich bewegte hörte er das zusammenstoßen von Ketten.
Er schaute zu Boden und sah, dass er einen Meter über dem Boden an Silbernen Ketten hing.
Diese waren an seinen Hand und Fußgelenken befestigt und waren in die Wand gemauert.
Er amtete schwer und versuchte sich zu erinnern was passiert ist.
Der Wald. Skadi. Deep Eyes.
Er erinnerte sich wieder und schreckte auf.
Xell versuchte sich zu befreien doch jede Bewegung schmerzte.

Auf einmal hörte er, wie das Schwere schloss der Tür aufgeht, und sah wie drei Männer in den Raum traten.
Die Zwei Soldaten blieben bei der Tür stehen und der dritte, schwarz gekleidete, Mann ging auf Xell zu.
"Xell…lange nicht gesehen."
Die Augen unter der Sturmhaube Fixierten Xell.
Xell erwiderte den Blick.
"Kennen...wir…uns?"
Selbst das Sprechen schmerzte ihn.
"Oh, hast du mich etwa vergessen? Du enttäuscht mich, dabei haben wir doch soviel zusammen erlebt."
Die Person ging im Kerkerraum auf und ab und kratzte sich am Kopf.
"Hm vielleicht hatte Squall wirklich recht mit der Amnesie …naja was solls, dann stell ich mich dir eben noch mal vor."
Er blieb wieder vor Xell stehen und verbeugte sich.
"Mein Name ist Baoru Xi."
"…"
"…"
Xell schaute ihn unbeeindruckt an.
"…kann man das Essen?"
Man hörte wie Baoru mit den Zähnen knirschte als er sich wieder Normal hinstellte.
"Naja…wie man sieht hast du wenigstens deinen schlechten Humor behalten."
Er drehte sich um.
"Aber der wird dir eh bald vergehen, denn Squall will wissen wo der Gegenstand ist." Er ging zur Tür und die Soldaten nahmen Haltung an.
"Aber daran erinnerst du dich ja nicht oder?" fragte er sarkastisch.
"Gegenstand?" Xell schaute Baoru hinterher.
Dieser lachte "Hab ich mir gedacht…aber keine angst mein Freund, ich kenne genug Methoden die dir dein Gedächnis wieder zurückbringen werden. Aber vorher lass ich dich hier noch Rumhängen."
Mit einem Lachen schloss sich die Tür wieder und schritte entfernten sich.

Xell war wieder allein.
Er schaute sich nach einer Fluchtmöglichkeit um und zitterte leicht.
Skadi hatte immer noch seine Jacke und er hing in dieser Kälte oben ohne rum.
"…naja immerhin frier ich mir nicht die Finger ab."
Xell schaute ironisch auf seine Handschuhe.
Er versuchte sich von den Ketten loszureißen, doch er war zu schwach.
"Xell?...bist du das?"
Xell starrte gespannt auf die Tür, welche aufging.
Er seufzt erleichtert als er Skadis Kopf, durch den Spalt, hereinsehen sah.

Sie kam herein und schaute Xell an.
"Was haben die denn mit dir gemacht?"
Er verdrehte die Augen
"Die haben mich Eiskalt hängen lassen."
Skadi drehte eine Kurbel an der Wand und ließ so Xell runter.
"Danke, kannst du mich noch los machen?"
Sie ging auf ihn zu und kniete sich hin.
"Das sind Silberketten, davon solltest du dich am besten fernhalten, die Dinger sind Gift für Elementmagier."
"Warum das denn?"
"Silber ist zu…’Rein’, es neutralisiert sozusagen die Magie, oder kann sogar Tödlich für uns sein."
"Ich nehme mir mal eben deine Handschuhe um das Schloss zu öffnen, ok?"
Sie wollte grad einen Handschuh anfassen als Xell zusammenzuckte.
"NEIN!...nicht die Handschuhe!"
Skadi schaute ihn fragend an.
"Wieso?"
"Nimm einfach die Jacke, ok?"
Skadi krempelte die Ärmel von Xell’s Jacke nach vorne.
"Männer…"
Sie brach das Schloss auf und befreite Xell von den Ketten.

Er stand auf und streckte sich.
"Danke…darf ich meine Jacke wiederhaben?"
Er lächelte die an und sie gab ihm die Jacke wieder, welche er sofort wieder Anzog.
"Komm Xell wir müssen hier weg."

Sie ging raus auf dem Gang und Xell folgte ihr.
Skadi lehnte sich an eine Wand und schaute um die Ecke. Ihr Zebragestreifter Schwanz kitzelte Xell dabei in der Nase.
"Haaaa…HAAAAAAA!"
Er hielt sich Nase und Mund zu und nieste kaum hörbar.
"PSST! Du bist zu laut!"
Perplex schaute er Skadi an.
"Kann ja nicht jeder solche Ohren haben wie du." Flüsterte er.

Sie gingen eine lange Treppe hinab die weiter in die Katakomben führten.
"Ok hier sollte niemand sein…"
"Wo sind wir?"
"Wir sind in einem Hochsicherheitsgefängnis der SS Corp. Staatsfeinde ect. werden hier untergebracht, gefoltert oder ermordet"

Sie gingen einen Dunklen gang hinab, an dessen beiden Seiten dicke Stahltüren angebracht waren.
"Und wo gehen wir hin?"
"Laut einer Wache gibt es hier einen Ausgang über einen Kanaltunnel."
Xell blieb stehen.
"Welche wache erzählt seinen Gefangen wie man am besten flüchten kann.
Skadi blieb stehen und drehte sich um.
"Ach Xell…" sie kam ihn ganz nah. "…die Kerle hier sind recht einsam und die Waffe einer Frau kann da schon mal helfen an gewisse Infos ranzukommen."
Sie drückte ihre Oberweite an Xells Körper.
Er schluckte und schaute sie ungläubig an "Hast du etwa…?"
"Als er mir zu nah kam hab ich ihm das Genick gebrochen und bin so Abgehauen."
Sie drehte sich wieder um und Ging weiter.

Er ging ihr Kopfschüttelnd hinterher.
Aufeinmal rummste die Stahltür neben Skadi und sie sprang vor schreck zurück und fauchte.
"Generalin!"
Skadi traute ihren Ohren nicht.
"Jungs seit ihr das?"
"Ja, holen sie uns hier bitte raus!"
Skadi zögerte
keine Sekunde "Xell hilf mir mal!"
Sie versuchten beide die Schwere Tür aufzubekommen.
"Das wird so nix, zur Seite!"
Skadi legte ihre Hand auf die Tür, welche sofort vereiste.
Xell nickte ihr zu und trat die Tür auf, welche in Tausend kleine Teile zerbrach.

Ihm kamen einige Katzenmenschen entgegen, welche mit Dankbaren Blick an ihn vorbeigingen und sich vor Skadi hinknieten.
"Generalin! Wir sind froh euch Lebend zu sehen. Akriema hat…"
"Ich weiss über alles bescheid." Fiel sie ihnen ins Wort. "Aber wir müssen hier schleunigst weg…"

Eine Alarmsirene unterbrach Skadi und die Katzenmenschen sprangen auf.
"ALARM! MAGIEEINSATZ AUF EBENE 5!" sprach ein Lautsprecher und
vom weiten hörte man schon die Soldaten rennen.
"Schnell!" Skadi und die anderen rannten los.
Die schritte der Soldaten wurden immer laute und kamen näher.
An einer Sackgasse blieben sie stehen.
"Was jetzt?"
Skadi schaute sich um und entdeckte unter sich einen Kanaldeckel.
Xell blieb im gang stehen und schoss ein paar Windstöße los.
"Sie kommen!"
Skadi öffnete den Deckel und die Katzenmenschen sprangen hinein.
"Nanana Xell du willst doch nicht einfach abhauen!" hörte man vom weiten.
Skadi war schon halb im loch drin und hielt den Arm nach Xell.
"Los jetzt komm!"
Er blieb stehen und schaute Skadi an. "Lauft schon mal vor, ich halt euch den Rücken frei."
Skadi schaute ihn fragend an, aber sprang doch noch ins loch.

Ein Soldat schlug mit einem Schwert zu, doch Xell wich aus und hielt seine Hand vor dem Gesicht des Soldaten.
Einige Soldaten kamen um die ecke und sahen mit an, wie ein Windstoß den Kopf ihres Kameraden gegen das harte Fundament der Wände drückte und Platzen ließ.
Xell stand daneben und hielt das Kurzschwert des Soldaten in der Hand.

Die Soldaten rannten mit gezogenen Schwertern auf ihn zu.
Jeder schlag von ihnen ging ins leere oder wurde von Xell locker pariert.
"Diese Schwerter sind echt der letzte mist."
Xell parierte einen schlag und schlitzte dabei dem Soldaten die kehle auf.
Einem weiteren durchbohrte er das Herz und nahm dessen Schwert um den Bauch des daneben stehenden aufzuschlitzen.

Nach ein paar Sekunden lagen die Soldaten tot am Boden.
Xell hörte ein pfeifen und hob das Schwert an.
Es wurde von einer fliegenden Eislanze zerbrochen.
"Ah da bist du ja Xell."
Baoru Xi stand am ende des Ganges.
"Würde ja gern noch länger Reden aber ich muss weg."
Xell sprang ins Loch und über ihn Bohrten sich weitere Lanzen ins Gestein.
Er rannte den Kanaltunnel entlang und sah an dessen ende Skadi mit ihren Mitstreiten stehen.
"Da unten ist Wasser! Wir hassen Wasser!"
Skadi schaute nervös den Wasserfall herab, der nach zwanzig Metern in einem Fluss im Wald mündete.

Sie drehte sich um und sah Xell angelaufen kommen.
"Wenn ihr nicht sterben wollt müsst ihr da runter!" Knurrte sie und verpasste dem ersten einen Tritt nach unten.
"Ihr seit die C.A.T.S! Also seit nicht solche Schisser!"
Aufgewühlt von dieser ansage, sprangen die anderen hinterher, zusammen mit Skadi.
Xell blieb allein am ende stehen und schaute runter.
"Man ist das Hoch!"
"Hab ich dich!"

Xell drehte sich um. "Du bist auch hartnäckig oder?"
Baoru Xi lachte hämisch.
"Das sagt der richtige… naja egal wir beenden es hier und jetzt!"
Er rannte auf Xell zu, ging kurz vor ihm in die knie und holte zum tritt aus.
"Dolch-Fusskick!"
Eine kleine klinge tauchte aus der Schuhspitze von Xi auf, welche sich durch den tritt in die Seite von Xell bohrte.
Xell wurde gegen die Wand gedrückt und stieß einen Schmerzenschrei aus.
Baoru zog den Dolch wieder heraus, stand schnell auf und stieß mit einem Dolch aus Eis zu.

"Was?"
Xell hielt seinen arm Fest und schaute mit schmerzverzerrtem Gesicht den Eisdolch an.
"Sag mal…ist Eis dein Hauptelement?"
Zuerst verwirrt von dieser Frage, schaute Baoru Xi den Dolch an.
Dann riss er erschrocken die Augen auf und schaute Xell an, aus dessen weißen Augen langsam blitze austraten.
"NEIN!"
"ELECTRONIC DISASTER!"
Ein leuchtender Blitz erhellte den Tunnel.
Baoru Xi wurde von dem gewaltigen Stromstoß von Xell durchgeschüttelt.
Blut trat aus den Augen aus und seine Kleidung fing an zu qualmen.
Xell verpasste ihn noch einen letzten großen Stromstoß, welcher die Leiche von Baoru Xi in den dunklen Tunnel schmetterte.
Xell ging, stark geschwäch,t rückwärts und schnappte nach Luft während er druck auf seine Wunde ausübte.

Skadi schaute wie die anderen vom Ufer aus nach oben zu dem Tunnel, und sah wie Xell Kopfüber und bewegungslos und den Fluss fiel.

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10

Sonntag, 6. Mai 2007, 21:07

Cary


Kapitel 9: Shinobi and Family

Sie öffnete langsam ihre Augen. Das licht was von der Lampe durch die Gitterstäbe drang blendete sie leicht. "Uhm..." sie hielt sich ihren brummenden Kopf.
"..wo bin ich?" fragte sie müde und schaute sich um.
Sie saß in einem kleinen Käfig welcher mit Stroh befüllt war. Dieser befand sich mit vielen anderen in einem langen Gang mit dicken Holzwänden.
Sie rüttelte kurz an den Stäben und ließ sofort von ihnen ab und schüttelte sich die Hände als hätte sie sich verbrand.
"Die Stäbe sind mit Silber vermischt…doof sind die Katzenmenschen ja nicht." Sprach eine stimme aus dem Käfig gegenüber.
Cary schaute in den Käfig und sah einen jungen Mann, mit mittellangen schwarzen Haaren und braunen Augen.
"Wer bist..."
"Kannste mir bitte einen kleinen gefallen tun?" unterbrach er Cary.
Sie sah ihn fragend an und er zeigte auf den Käfig neben ihr.
"Versuch mal bitte den Typen wach zubekommen." Sagte er mit einen flehenden unterton.
Sie schaute zu ihrer Rechten und sah, zu ihrer Erleichterung, Suko schlafend im Nachbarkäfig liegen.
"Der bekommt manchmal Schnarchanfälle, da wird einem angst und bange!" sagte der Junge und kratzte sich sein unrasiertes Kinn.

Cary lotste vorsichtig ihr Bein zwischen die Stäbe und trat Suko ein paar mal an den Kopf.
"Ja das kenn ich schon von ihm." Sagte sie trocken als Suko vor schreck aufsprang und seinen Kopf gegen die Käfigdecke krachen ließ.
"ARHG! Was soll der Scheiß?" brüllte Suko als er sich langsam aufraffte und zu Cary rüberschaute.
"Schnarch nicht so."
Suko schaute sie verwundert an und verdrehte die Augen "Oh bitte nicht wieder die Diskussion…Hey wo sind wir?" er ließ seinen Blick durch die Käfige schweifen.
"Frag ihn." Antwortete Cary und zeigte auf den Jungen im Käfig gegenüber.
Suko musterte ihn "Hey alter wer bistn du?"
Der Junge musterte zurück "Aus Höflichkeit sagt man normalerweise erst seinen Namen, bevor man dem gegenüber nach seinem fragt."
"Boah jetzt wird der gleich zick…"
"Ich bin Cary und das ist Suko." Cary zeigte mit dem Daumen auf Suko rüber. "und dein Name ist…?"

Der Junge robbte im Schneidersitz näher an die Gitterstäbe.
"Mein Name lautet Balki Kebab IV!" verkündete er Stolz mit geschlossenen Augen. "Aber dieser Name dürfte euch schon mehr als bekannt sein."
Er öffnete nach einer weile ein Auge und schaute die beiden an.
"…Nö, kennen wir nicht."
Balki ließ sich gekrängt nach hinten fallen. "Das darf doch nicht Wahr sein…"
Er rappelte sich wieder auf.
"Nochnie von dem Balki Dönerkette gehört? Die Weltweit größte Imbisskette für Dönerspezialitäten? Die sind auf der ganzen Welt beliebt und die Künden treten meinen Imbissbuden die Türen ein!"
Sagte er so schnell das Cary und Suko aufpassen mussten nicht den Faden zu Verlieren.
"Was zum Teufel ist ein Döner?" fragte Suko.
Balki schaute ihn ungläubig an.
"Das Leckerste was es auf der Welt gibt! Fleisch vom Lamm, frisch gegrillt in einem gebackenen Fladenbrot zubereitet mit Salat nach Wunsch und…"
"Sag mal bist du mit Xell verwand?" fragte Cary trocken als sie sich dran erinnerte wie Xell damals am Lagerfeuer von hot Dogs Geschwärmt hat.
"…ja wie gesagt Döner sind saulecker. Und werden in jeder meiner 100 Buden frisch zubereitet, von meinen Shinobi – Schülern, welche durch das Kochen ihre Fähigkeiten und Reflexe verbessern."

Suko hob erstaunt die Augenbraun.
"Naja…ok…" sprach Balki kleinlaut weiter. "Im Moment ist es nur noch 1 Bude, weil irgendein bekloppter mit weißen Haaren die anderen 99 gestürmt, leer gefressen und in tausend Teile zerlegt hat als meine Schüler ihn aufhalten wollten…ich frag mich echt welcher bekloppter durch die Welt reißt und es dabei auf meine Buden abgesehen hat."
Cary und Suko schauten sich gegenseitig an und mussten leicht grinsen.
"Xell? Nie gehört tut mir leid." Beendete Balki seine Ansprache.
Suko lachte kurz "Da fragt man nach dem Namen und bekommt ne Lebensgeschichte, auch nicht schlecht. Kannst du uns verraten wo wir sind?"

"Ihr beide seit Tamiel wohl ein Dorn im Auge. Jedenfalls seit ihr hier im ’Kerkerbereich’ der Festung dieser Missbildungen."
"Missbildungen?" fragte Cary erstaunt.
"Katzenmenschen…" Balki sprach das Wort aus als wäre es die schlimmste Beleidigung auf Erden.
"Wer ist Tamiel?"
"Ihr kennt ihn, der Löwenmensch mit dem grünen Fell und der Braunen Lederweste."
Cary schaute Suko an "Der der uns Schlafen gelegt hat."
Er nickte und schaut Balki weiterhin an.
"Du bist doch ein Shinobi oder? Seid ihr grad zurzeit auf Kriegsfuß mit den Katzen? Mir ist aufgefallen, dass beide Parteien auf die jeweils andere nicht grad gut zu sprechen ist."
Balki nickte.
"Die Festung der Katzenmenschen liegt auf einem Ehemaligen Tempelpalast der Shinobi. Die Mistviecher haben ihre Festung einfach auf dem Waldhügel gebaut."
Cary wollte grad etwas sagen doch Balki hob seine Hand.
"Das lag daran, dass der Palast IM Hügel ist. Und im ihn ist eine der größten Bibliotheken mit geheimen Schriftrollen und Kampfkunstbücher der Welt. Wir haben das aber zu spät herausgefunden und da war die Festung schon fertig."

"Wieso ist der Palast Nichtmehr bewohnt?"
"Die Shinobi gehören zu den 5 Großen Urvölkern dieses Planeten. Als dann der große Krieg ausbrach wurden die Shinobi von ihren einstigen Verbündeten verraten und Angegriffen worden. Viele einstige Metropolen unserer Art mussten aufgegeben werden oder wurden, wie der Tempelpalast, gut versteckt."

"Und jetzt wollt ihr diesen Palast wiederhaben?" fragte Suko neugierig weiter.
"So war der Plan, doch da die Katzenmenschen und Shinobi von jeher arg verfeindet waren haben sie es nicht gewilligt." Antwortete Balki und Lehnte sich zurück.
"Daraufhin hast du versucht dich rein zu schleichen um die Dokumente zu holen, wurdest aber erwischt und hier eingesperrt und deswegen suchen die anderen Shinobi im Wald nach dir." Murmelte Cary.
"Gut kombiniert Watson." Sagte Balki spöttisch. "Und was habt ihr Ausgefressen?"
Cary seufzte. "Ach im Grunde waren wir zu Falschen Zeit am Falschen Ort."
"Erzählt mehr."

Rida


Sie Deckte sich zu und schaute weiter in den Kamin.
"Xell?"
Xell setzte sich zu ihr aufs Sofa und stellte eine Tasse Tee auf den Tisch.
"Ja? Brauchst du noch was? Soll ich das Kissen aufschütteln oder…?"
Rida schüttelte den Kopf. "Nein, nein. Du musst das nicht tun, ist doch nur eine Erkältung."
"Du hast hohes Fieber, außerdem tu ich das gerne, nicht nur weil ich in deiner Schuld stehe."
Rida hustete und richtete sich auf. "Und weswegen noch?"
Xell reichte ihr die Tasse. "Weil ich dich gern hab und weil Luen sich große sorgen macht."
Sie nahm die Tasse und trank einen Schluck. Xell schaute ins knisternde Kaminfeuer.
Nach ein paar Minuten unterbrach sie die Stille. "Sie hat dich sehr gern…find ich schön, dass ihr euch so super versteht."
Xell nickte "Ich auch."
"Für sie bist du ein richtiges Familienmitglied. Allerdings…du bist nicht grad das beste Vorbild für sie."
"Was soll denn das heißen?"
"Du machst total verrückte, chaotische und manchmal sogar gefährliche dinge."
Er lachte und Rida schaute ihn verwundert an.
"Wie oft ist Luen etwas passiert?"
"Also…äh…"
"Wie oft hat sie solche dinge gemacht wie ich? Gar nicht. Sie ist nur ein sehr aufgewecktes und Stürmisches Kind…außerdem sag ich ihr immer das sie das nicht Nachmachen soll."
"Dennoch find ich es nicht gut, irgendwann wird sie es bestimmt mal ausprobieren und wenn dann mal was passiert…"
Xell legte seine Hand auf ihre Schulter. "Ist ok, ich wird mich in ihrer Gegenwart zurückhalten ok? Außerdem ist sie in letzter Zeit eh nicht so oft mit mir Unterwegs…liegt vielleicht an der Pupität."

Rida kicherte kurz als dann der husten wieder eintrat.
"Es heißt Pubertät Xell." Sagte Sie lächelnd.
"Ist doch egal. Jedenfalls ist sie in letzter Zeit viel allein."
Rida schaute sich um und flüsterte dann
"Eigentlich darf ich ja nix sagen aber sie arbeitet grad an einem Geburtstagsgeschenk für dich."
"Geburtstag?"
Sie nickte "Am Samstag ist es genau 1 Jahr her, dass wir dich gefunden haben."
Xell grinste "Yeah! Endlich hab ich einen Geburtstag!"
Die beiden lachten leise.

Xell



Xell erwachte stöhnend aus dem Koma.
"Ohman mein Kopf…" seufzte er und setzte sich hin.
Er saß am Flussufer und sah einige Kilometer entfernt, den Tunnel aus dem er geflohen ist.
Er begutachtete seine Wunde, welche mit einem Verband und Kräutern versorgt war. Von Skadi und den C.A.T.S fehlte aber jede spur.
Er stand auf und schaute die Fußspuren im Sand an.
"Die hatten es ja echt eilig…hätten mir ja wenigstens sagen können wie ich von hier zum Nordende komme."
Er folgte den Spuren und bemerkte, dass sie am Waldrand endeten.
Überlegend kratzte er sich am Kopf und schaute sich um. Vom Gefängnis kam kein Ton, keine Alarmsirene oder sonst was. Nur das beruhigende Rauschen des Flusswassers und das zwitschern der Vögel.
"Hm…gute Idee, aber so leicht werdet ihr mich nicht los." Sagte er lächelnd als er die Kratzspuren an den dicken Ästen der Bäume sah.
"Außerdem muss ich mich doch für die Heilung bedanken." Xell klopfte leicht auf den Verband. "…AUTSCH!"
Mit leicht Schmerzverzerrten Gesicht ging er langsam, aber lässig, in den Wald hinein.

11

Samstag, 2. Juni 2007, 12:50

Cary


Kapitel 10: Battle of C.A.T.S

Die Wachen drückten ihre Hände auf Carys und Sukos Schulter, so dass sie sich hinknien mussten.
Ihre Handschellen waren verdammt schwer und zudem noch mit Silber versetzt.
"Hier sind die Gefangenen Sir." Sprachen sie und stellten sich an den Säulen neben ihnen hin.
Sie waren in einem großen hölzernen Königssaal, in dessen Mitte ein langer grüner Teppich zu einem Podest führte auf dem ein silberner Löwenmensch in einem Thron ruhte.
Vor jeder der 8 Baumsäulen stand eine leicht gepanzerte Wache und wartete auf Befehle oder auf den Feierabend.
Neben dem großen verzierten Thron stand Tamiel und kratzte sich an der grünen Mähne.
"Ihr…" sprach der Silberne, während er gelangweilt mit einem großen, sonderbaren Breitschwert auf dem Boden vor ihm Stocherte.
"…sollt also ganz alleine einige meiner besten Krieger überwältigt haben?"
Suko drehte den Kopf kurz nach links wo ihm die junge Katzenfrau, welche er niedergeschlagen hatte, einen giftigen Blick zuwarf.
Der Silberne hob den Kopf und schaute Cary an.
Sie erkannte eine recht frische Schnittwunde auf seinem Oberkörper.
"Wie ist dein Name, Mensch?"
Cary erschrak kurz und Tamiel räusperte sich.
"Akriema ist das denn jetzt nicht…"
"Ich hab dich nach deinem Namen gefragt!" sagte Akriema, diesmal etwas lauter.

Suko nickte zur erstarrten Cary rüber.
"Das ist Cary und ich bin…"
"Nach deinem Namen habe ich nicht gefragt."
Er stand auf und ging auf Cary zu.
"Du hast einen sonderartigen Geruch an dir…" Akriema kniete sich zu ihr und schnüffelte, doch Cary drehte sich weg.
"Komm mir zu nah und es Kracht!"
Er hob erstaunt eine Augenbraue "Oho du kannst ja reden, gut dann kannst du mir ein paar Fragen beantworten."
Er stand auf und wollte Cary an der Schulter packen doch Suko versetzte Akriemas Pranke einen Tritt.
Knurrend wich dieser, einen Schritt zurück.
"Nicht Anfassen hat sie gesagt!" knurrte Suko zurück.
Akriema ballte seine Pranke zu einer Faust und schlug Suko mühelos gegen eine weit entfernte Säule, welche durchbrochen wurde.

Cary stand auf und lief zu Suko.
"SUKO!" sie kniete sich neben ihn hin und versuchte ihn aufzuwecken.
Tamiel schaute aus dem Fenster, wo sich am Himmel die dunklen Wolken sammelten.
"..bald geht der Sturm los." Er drehte sich zu einer Wache "Bringt die Frauen und Kinder in den Tempel."
Diese Salutierte und rannte durch das offene Tor ins freie.

Akriema hängte sein Schwert an den Rücken und ging auf Cary zu.
"Also woher kommt ihr und was habt ihr in MEINEM Wald verloren!?"
Suko richtete sich auf und Cary drehte sich mit drohendem Blick zu Akriema.
Es donnerte und die ersten Regentropfen fielen auf den Innenhof der Hölzernen Festung nieder.
"Keine Antwort? Tja das ist Pech, für mich seit ihr eindeutig Spione der Shinobi." Er wendete sich den Löwenkriegern zu. "Und Shinobi sind hier nicht erwünscht oder?!"
Ein zustimmendes Brüllen war die Antwort und immer mehr Krieger sammelten sich in der Halle.
"Aber egal ob Shinobi oder nicht, Mensch bleibt Mensch. Ihr seit der größte Abschaum den es auf dem Planeten je gab."
Akriema blickte aus dem Tor.
"Und Abschaum muss beseitigt werden. Bringt sie in den Innenhof zur Hinrichtung!"
Zwei Wachen Packten Cary und den leicht benebelten Suko und zogen sie ins Freie, die Treppe hinab zum Innenhof vor dem Festungstor.
"AKRIEMA!" brüllte Tamiel drohend und ging auf seinen Anführer zu.
"SCHWEIG! Oder du wirst ebenfalls Hingerichtet!"
"Wenn du sie hinrichtest bist du nicht anders als sie!" Tamiel stand vor Akriema und appellierte an ihn.
"So sollen das Leid was sie uns zufügten ebenfalls spüren, damit sie merken welche Rasse wirklich aus Monstern besteht." Er wendete sich von Tamiel ab und ging den Wachen hinterher.
Tamiel schaute ihn mit Fassungslosen Augen hinterher.

Cary und Suko wurden in eine Pfütze geschubst und von den Löwenkriegern eingekreist, welche sich an den Rand des Hofes postiert haben.
Akriema ging zu ihnen und zog sein Schwert.
"Im Namen der Göttin Bastet und als erbe Ifrits bestimme ich über euch die Todesstrafe!"
Zustimmendes Gebrüll aus den Reihen der Krieger entfachte.
"Für unachtsames Betreten und Spionieren unseres Waldes!"
Cary biss sich nervös auf die Unterlippe und schaute zu Suko rüber, welcher sich erst jetzt aufrappelte. Der Schlag hatte ihm anscheinend sehr zugesetzt.
"Möge Bastet über euch richten!"
Akriema holte aus und Schlug zu.

Cary zuckte zusammen als er plötzlich inne hielt und sich umdrehte.
Hinter ihm stand eine junge Katzenfrau und warf den dunklen Regenmantel von sich ab.
"SKADI!" rief Akriema Fassungslos und wich einige Schritte zurück.
Die Krieger zückten ihre Waffen samt Schilde und zogen den Kreis enger als hinter ihnen 5 Gestalten in Regenmänteln Landeten und jeweils einen Krieger von hinten niederstreckten.
Die verwirrten Krieger drehten sich um und hielten Abstand.
Cary machte die Augen auf und Suko versuchte sich unauffällig hinzuknien.

Der Regen wurde Stärker und löschte die Fackeln die überall im Hof Brannten.
Ein kurzer Blitz erhellte den Platz und Akriema schüttelte seinen Nassen Kopf.
"Kommt grad ziemlich Ungelegen, wollte grad ein paar von deinen verhassten Menschen hinrichten. Oder hast du die Seiten gewechselt…Verräterin?!"
Die junge Frau trug einen schwarzen engen Anzug, welcher die Beine und Arme Freihielt.
Ihre langen, nassen Haare verdeckten ihr halbes Gesicht und ihr Auge ruhte Kalt auf Akriema.
Sie zog eine Kettenpeitsche an deren Seiten kleine, rasiermesserscharfe Klingen angebracht waren und schlug damit kurz auf den Boden.

Die 5 Gestalten warfen ihre Mäntel ab und unter ihnen kamen verschiedene Katzenmenschen hervor.
"Was zum…?"
"DAS..DAS SIND DIE C.A.T.S!"
"Wie kann das sein?"
"Verräterische Bande!"
Erklang es aus dem Reihen der Löwenkrieger.
"Wer ist hier der Verräter?" fragte Skadi kalt.
Akriema knurrte und rannte auf sie zu "VERNICHTET SIE!"
Die Krieger gingen in Kampfstellung und griffen die C.A.T.S an.
Der große Blaue unter ihnen zog zwei Doppelstreitäxte und riss die ersten Angreifer mit Gebrüll nieder.
"FÜR GENERÄLIN SKADI UND DIE EHRE DER KATZEN!"

Eine Schlacht begann, jeder der C.A.T.S war immer mindestens 1:10 in der unterzahl aber frästen sich Förmlich durch ihre Gegner zur Mitte durch.
Suko stand auf "Los schnell weg hier!"
Cary nickte und wollte aufstehen als sie an den Fesseln hochgehoben und wieder abgesetzt wurde.
Suko schaute ihr Gegenüber verwundert an.
"Schnell folgt mir!" Tamiel rannte mit einem Speer in der Hand los.
Suko und Cary zögerten nicht lange.

Skadi wich den hieben von Akriema sprunghaft aus aber ihre Schläge wurden ebenso pariert.
"Vergiss es Mädchen, ich habe die Macht Ifrits, du kannst mich nicht schlagen!"
Ein kühles "Tss." war die Antwort als sie ausholte und die Ketten über seinen Rücken schlitzen ließ.
Akriema brüllte auf und Schlug um sich.
Skadi wich aus aber er ließ ihr keine Zeit zum Angreifen. Es folgte ein schneller Tritt und sie flog gegen einen Brunnen der darauf zerberste.

Eine junge Katzenfrau entdeckte während des Gemetzels Tamiel zusammen mit Suko und Cary auf sich zulaufen.
Sie tippten den Kantzenmann mit dem Langschwert hinter ihr an und zeigte auf Tamiel während sie einen Krieger mit ihren Kampfkrallen den Kopf aufschlitzte.
Er holte aus und riss alle Krieger um sich zu Boden.
"TAMIEL! HIERLANG!" er zeigte auf eine Dünne Gasse hinter sich und hielt den weg dahin frei.

Tamiel rannte mit Cary und Suko hinein und blieb mit ihnen in einer zweiten Gasse stehen.
Die Kampfschreie und das klirren von Stahl war bis hierhin zu hören.
Cary setzte sich erschöpft hin und Tamiel zog einen Schlüssel aus seiner Lederweste, womit er die beiden von ihren Fesseln befreite.
"Was geht hier ab?" fragte Suko als er sich die Handgelenke rieb.
"Akriema und seine Krieger kämpfen gegen die C.A.T.S"
"C.A.T.S?"
"Eine ehemalige Spezialeinheit der Katzenmenschen, sie waren dafür da Menschen und andere Feinde von uns Fernzuhalten."
"Und wieso kämpfen die Gegeneinander?"

Tamiel zögerte etwas. Der Regen wurde Stärker und verschlammte den Erdboden.
"Akriema hat sich die Macht über unser Volk an sich gerissen, er hat alle überzeugt er sei der Erbe Ifrits und somit der größte Krieger unseres Volkes. Er stürzte unseren Ältestenrat und stellte die C.A.T.S als Verräter da als sie die Ältesten beschützen wollten."
"Aber wies aussieht schlägt sich diese Skadi richtig gut gegen den." Suko schaute kurz um die ecke Zum Schlachtfeld.
"Sie war damals aber nicht hier sondern ist vorher fortgelaufen."
"Ok lasst uns später reden." Sagte Cary.
"Genau" stimmte Suko zu "Also, damit ich das richtig verstanden habe, die C.A.T.S sind die guten?"
Tamiel schaute ihn verwundert an und Nickte.
"Dann sind die anderen dafür schuld das wir gefangen genommen wurde?"
Tamiel nickte erneut "So in etwa…"
Suko ließ die Finger knacken "Dafür haben die was aufs Maul verdient!"
Er rannte um die Ecke.
"Ohman…der kann es einfach nicht lassen." Cary legte den Kopf schief.
Tamiel gab ihr ihren Kampfstab "Und was ist mit dir?"
Sie nahm ihn dankend entgegen "Ohne mich is der doch eh aufgeschmissen." Sagte sie und rannte los.
Tamiel folge ihr zum Schlachtfeld wo Suko gut am Aufräumen war.
"Verdammter Regen!" fluchte er worauf Cary grinste und den Gegner hinter ihm Niederschlug.

"INFERNO!" brüllte Akriema und warf Purpurne Energiekugeln auf Skadi.
Die erste
traf sie und ließ sie mit einer Explosion wieder gegen den Brunnen knallen.
Sie stand auf und sah die anderen auf sich zufliegen, wich springend aus und nutzte die Explosion der Kugeln am Brunnen um Akriema niederzutreten.
Er rutschte über den nassen Boden als Skadi auf ihn landete und ihn mit ihren Krallen zerkratzte.
"Das ist dafür was du meinem Volk angetan hast! INVISIBLE WINGS!"
Sie holte mit ihren Krallen aus und Riss tiefe wunden in Akriemas Oberkörper.
Das Blut spritze gegen sie und sie Genoss es förmlich ihm Schmerzen zuzufügen.
Er ballte seine Faust und sie Fing Purpurnes Feuer, mit der er Skadi einen Kinnhacken verpasste.
Sie flog von ihm runter und versuchte mit Schmerzverzerrten Gesicht aufzustehen.
Akriema richtete sich auf und ging zu seinem Schwert.

Tamiel, Cary und Suko standen mit dem Rücken zueinander und versuchten sich die Krieger vom Leib zu halten, welche mit Schwert und Schild auf die drei zustürmten.
Doch der große Blaue Katzenkrieger riss die angreifenden Krieger vor ihnen mit seinen Äxten in Stücke.
Der Hof war mit Blut getränkt und mit Leichen und Körperteilen übersäht.
Der Blaue nickte Tamiel lächelnd zu, Tamiel tat das gleiche und riss dann seine Augen erschrocken auf.
"TUREL! NEIN!!"
Drei klingen haben sich von hinten durch den Blauen gebohrt.
Er drehte sich mit Kampfgebrüll um und Schlug wie ein Berserker die Löwenkrieger hinter ihn zu Boden. Solang bis er selbst auf die Knie fiel und sein Kopf von einem Schwert gespalten wurde.
Tamiel brüllte.
Sein Gebrüll erschreckte Cary und selbst die Löwenkrieger um ihnen.
Er trennte sich von den beiden und rannte auf die Leiche von Turel zu, wobei er jeden Krieger mit seinem Speer tötete, der es wagte es mit ihm aufzunehmen.

Skadi stand langsam auf und Akriema stand vor ihr und hielt sein Schwert vor ihr, bereit zu zustechen.
"Grüß Samjaza du Schlampe!"
Skadi bündelte ihre Kräfte und schrei "CRY OF PAIN!"
Ihr Schrei riss Akriema meterweit fort und selbst der Regen wurde von ihr weggefegt.
Alle Krieger wurden gegen und auch durch die Häuserfassaden am Hofrand geschleudert und sogar das mächtige Eingangstor zerberste.

Als es vorbei war kippte Skadi um und der Hof wurde wieder vom Regen erfasst.
Akriema stand auf und hörte ein pfeifen im Ohr, wie fast jeder andere welcher grad wieder zu Besinnung gekommen ist.
Cary öffnete ihre Augen. Sie lag nicht weit von Suko entfernt an einer Häuserfassade und hielt sich ihren dröhnenden Kopf.
Skadi lag schwer atmend im Dreck und sah wie Akriema sich vor sie stellte und ein letztes mal ausholte.
Sie versuchte noch einmal ihre Kräfte zu bündeln aber Akriema ist schneller.
"Das war es wohl…" er schlug zu.
Doch er hielt inne und sah, dass sein Schwert gar nicht mehr in seinen Pranken war. "Interessant…" sagte eine stimme hinter ihm.
Er drehte sich um und starrte erschrocken auf sein Schwert.

Suko öffnete stöhnend die Augen und rieb sich den Kopf.
"Was war das denn?" er schaute zu Akriema rüber "Hö?...XELL!?!"

Xell schwang das Schwert etwas rum. "Muss schon sagen, sehr hübsch das teil aber die Balance is unausgeglichen"
"DU!" er starrte auf das Schert in Xells Händen "Das ist unmöglich!" brüllte Akriema entsetzt.
Xell gewährte Akriema keines Blickes und schaute weiter das Schwert an.
"Skadi ist unbewaffnet und du willst die so Töten…nicht grade ehrenvoll so was."
Akriema knurrte "Ich mach dich fertig!!"

Xell steckte das Schwert vor Akriema in den Boden.
"Das ist nicht mein Kampf." Er deutete mit einem Nicken hinter Akriema.
Er drehte sich Blitzartig um und sah wie Skadi mit Hass in den Augen die Peitsche schwang.
"NEIN!" er wollte noch hinter sich zum Schwert greifen doch die peitsche schlang sich um seinen Hals und Skadi zog ihn auf die Knie.
"ICH BIN DAS ERBE IFRITS!!!" brüllte er das letzte mal, bevor Skadi die Schlinge schneller zuzog und ihn enthauptete.

Es war Totenstill. Alle die wach waren oder lebten schauten Schweigend in die Mitte des Platzes.
Nur der Regen prasselte weiter aber immer schwächer werdend, hinhab.
"Wieso…" fragt Skadi schwer atmend und mit einem Kalten unterton. "…bist du hier?"
Xell schaute sie mit einem sorglosen Blick an und Lächelte.
"Du Schuldest mir noch ein Paar antworten."
Er zog das Schwert aus dem Boden und legte es neben Akriema.
Alle Katzenmenschen starrten ihn Fassungslos an.
"Hehe…schön das wir mal wieder was von dir hören!" rief Suko vom Rand des Hofes.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Xell Dincht« (2. Juni 2007, 19:35)


12

Sonntag, 15. Juli 2007, 01:57

Solider


Kapitel 11: Last Battle of Terkez

Das gewaltige Dauerfeuer der Katapulte ließ die Tempelstadt erzittern.
Durch die zerbrochenen Fenster hörte man das klirren der Schwerter und Explosionen.
Er stand in der Mitte der gewaltigen Marmorhalle und sah finster auf das große Eingangstor, welches mit großen Balken verriegelt war.
Hinter ihm rannten hektisch Soldaten die weißen Wandeltreppen hinab und verteilten sich auf die Ausgänge, die zu den inneren Mauerwall führten.
Durch die Nähte seines schwarzen, futuristischen Kampfanzuges leuchtete kurz ein blaues Schimmern.
Er riss die Funkkabel aus dem Helm, den er in der Hand hatte und die verzweifelten und schreienden Funksprüche, welche in der Halle schallten hörten abgrubt auf.

Der Mech-Hangar war schon zerstört, ebenso der äußere Mauerring. Es würde nicht mehr lange dauern bis sie die Kaserne und Akademie erreichen.
Sein blick fixierte sich weiterhin auf das Tor als er sich den engen, schwarzen Helm, welcher sein Gesicht verdeckte, über den Kopf zog.
Ein Kampf-Mech krachte keine zehn Meter neben ihn in die Marmorhalle und hinterließ ein Klaffendes loch in der Außenwand.
Der Staub legte sich langsam als ein großer Dachbalken von oben herabstürzte.
Er drehte sich um und musterte den stark beschädigten, zwanzig Meter großen Kampfroboter, wobei er sein Schwert grade in die Luft nach oben warf.

Der Mech lag mit dem Kopf aufrecht auf einer der Wandeltreppen. Es sah fast danach aus als würde er schlafen.
Doch das große Einschussloch im Körper, woraus es nur so Blitzte, und das Blut welches über die Cockpitscheibe im Mech-Kopf gespritzt war, bewies das Gegenteil.
Er fing das Schwert wieder und neben ihm fielen mit einem lauten Knalle, zwei Balken nieder.
Schritte ertönten hinter dem Tor. Er drehte den Kopf zur Seite und spannte seine Faust.

Zwei Soldaten mit Hellerbarden betraten vorsichtig die Halle. Dicht gefolgt von einigen leicht bewaffneten Soldaten und zwei Shinobi, welche durch das Mauerloch sprangen.
Sie ließen ihre Blicke über den zerstörten Mech und die leere Eingangshalle schweifen.
"Okay, hier ist alles klar, lasst uns weitergehen."
Die Soldaten gingen in Formation auf die noch intakte Treppe zu.
"Törichte Menschen, bleibt stehen!" reif der eine Shinobi.
Die Soldaten drehten sich fragend um.
"Wir werden beobachtet…" der Shinobi schaute sich um "…nur weil ihr etwas nicht sehen könnt heißt es noch lange nicht das es nicht da ist…kannst du spüren wo er ist?" der Shinobi drehte seinen Kopf zu seinen Kameraden, welcher ohne sich zu bewegen weiter auf den Mech starrte.
"Hey ich red mit…NEIN!"
Aus dem Körper des zweiten Shinobi spritzte aus Drei langen, offenen Wunden, Blut auf seinen Kameraden.
Dieser Sprang entsetzt zurück zu den Soldaten. Welche mitansahen wie der Shinobi in der Luft in drei Teile zerfiel.
In Panik rannten sie auf das Offene Eingangstor zu und riefen nach Verstärkung.
Der langsamste spürte wie ein kurzer Stich durch seinen Kehlkopf fuhr, bevor sein Kopf nach hinten klappte und an der Wirbelsäule am Nacken herunterhing.
Vor dem Tor drehten sich die anderen um und sahen sich nervös um.
"Wo ist es hin?"
"Habt ihr das gesehen?"
Vor einem Soldat tauchte wie aus dem nix eine Transparente Silhouette auf, welche mit einem Schlag seinen Metallischen Schild uns seinem Brustkorb aufriss.
Die Soldaten schrieen auf und schlugen mit ihren Schwertern kurz auf die Stelle an der noch das unsichtbare Etwas stand.
Der hintere Soldat wurde ruckartig in die Höhe gerissen als ihn beide Unterschenkel abgerissen wurden.
Mit einem schrillen schrei schlug er auf dem Boden auf und sah wie die restlichen Soldaten von seiner Hellerbarde niedergestreckt wurden.
Um der Hellerbarde zuckten kleine Blitze und eine Person in einem Schwarzen Kampfanzug tauchte auf.
Der Soldat jammerte und rutschte, mit Hilfe seiner Hände über den Boden zum Tor.
"W...warum tust du so was? Du Monster!"
Seinen Tränen wanderten seine Wangen hinab und seine Hände zitterten als er sah wie die Person durch die Blutlache ging, welche von den Wunden ausging, wo er noch vor kurzem Beine hatte.
"Monster…soso…" sprach er leise und unheimlich ruhig.
"In der Vorstadt wohnten nur Familien, sie hatte nicht mal eine Verteidigungsmauer geschweige denn stationierten Soldaten!"
Er hob die Hellerbarde und stach sie durch den Kopf des Soldaten bis zum Marmor hindurch.
In der Halle war es wieder still.
Er hielt den Griff der Waffe noch kurz in den Händen und schaute durch den spalt des offenen Tores.
Als er sah wie weit entfernt ein kleiner punkt aufblitzte riss er erschrocken die Augen auf.
Mit einem gewaltigen Lärm explodierte vor ihm die Fassade der Eingangshalle.
Er knallte gegen den Kampf-Mech und versuchte sich sofort wieder aufzurichten, als die Decke über ihm langsam einstürzte.
Er sprang mit einem Satz die kurze Wandeltreppe hoch und schlitterte durch den Ausgang zur inneren Mauer.
Er nahm sich kurz Zeit zum verschnaufen während hinterm ihm die Eingangshalle der Akademie zusammenbrach.
Als er sich aufrichtete sah er geschockt und zugleich wütend auf dem äußeren Rand der Tempelstadt nieder.
Zwischen den brennenden Trümmern der Gebäude und den mit Leichen übersäten Straßen stürmten Soldaten und Panzer zusammen mit Shinobi auf die Innenstadt vor.
Der Rauch der vernichteten Gebäude verdunkelte den abendroten Himmel und die Soldaten auf der Mauer machten die Geschütze bereit und sahen Nervös die Mauer hinab zu den Panzern, von wo noch Schmerzensschreie zu hören waren.
Er verlor keine weitere Sekunde und rannte über die Mauer in Richtung Tempel.
Einige Soldaten sahen ihn Hoffnungsvoll an. In einigen ihrer Augen sah er Angst und Verzweiflung.
Sein Schwert fest im griff rannte er immer weiter und erreichte nach kurzer Zeit den Tempel. Hinter ihm hörte er die Kanonen der Mauergeschütze losfeuern.
Im inneren des Tempels bereiteten sich schon Soldaten und Elben auf den Ansturm vor. Türen und Tore wurden verbarrikadiert und die Soldaten hetzten mit Waffen an ihm vorbei als er auf den weg zur Halle der Hohenpriester war.
"Herrin, lange werden wir diesem Ansturm nicht mehr aufhalten können!"

Er betrat leise die kreisrunde, große und verzierte Halle. Am anderen Ende standen einige große Throne und an den Wänden hingen aufwendig verzierte Teppiche, mit den Wappen der Terkez herab. Selbst hier waren leise die laute der Schlacht zu hören.
"Wir haben alle Mechs verloren!"

In der Mitte der Halle war ein großer Tisch, an dem virtuell eine Karte der Tempelstadt abgebildet war. Um ihn herum waren einige hochrangige Priester und Generäle und diskutierten mit einer Wunderschönen jungen Frau.
Ihre langen blonden Haare waren mit silbernen Ringen verziert und über ihren Nacken bis zu den Handgelenken erstreckten sich zierende Tattoos.

"Hohenpriesterin Quetzalcoatl! Wir müssen die Bestia einsetzen ansonsten…"
Die Frau schlug mit der Faust auf den Tisch.
"SCHWEIG! Wir werden ihre Macht nicht für unsere Zwecke missbrauchen! Wir können dankbar sein das sie uns noch seit Gilgamesch überhaupt noch vertrauen schenke…"
Sie sah auf und erblickte mit Erleichterung den jungen Mann im Kampfanzug.
"Es freut mich dich unverletzt zu sehen." Sie wank ihn zu sich und die Elben und restlichen Leute um den Tisch machten Platz für ihn.
Er stellte sich neben ihr und zog den Helm aus. Sein Gesicht blickte Finster auf die Karte. Der teil der die Vorstadt und den äußeren Stadtring darstellen soll war Rot unterleuchtet. Links war jeweils eine anzeige eines Kampf-Mechs, allesamt waren Rot unterleuchtet.
"Herrin!" ein Soldat betrat kurz die heilige Halle und ging auf die Knie.
"S…sie durchbrechen gerade die letzte Mauer und rücken zum Tempel vor."

Sie schaute auf den Boden und die Generäle setzten ihre Helme auf.
"Wir werden die Verteidigung stützen." Mit diesen Worten verließen diese den Raum.

Die Hohenpriesterin schaute ihn an.
"Schon schade, dass dies alles vor deiner Feuerprüfung gegen den großen Feuerpriester Tlenamacac passiert..."
Er nahm seinen Helm vom Tisch. "Ich werd die Soldaten unterstützen."
"Warte!"
Er blieb stehen und schaute sie an.
Ihre Blauen traurigen Augenschauten ihn mit Hoffnung und Angst an.
Jedes Mal wenn sie ihm in die Augen schaute hatte er das Gefühl sie würde direkt in seine Seele blicken.
"Wir…werden das schon schaffen." Er versuchte sie vergeblich zu beruhigen.
Sie blickte auf die Karte.
"Akibeel wird von etwas bösartigen gelenkt…etwas so mächtiges und voller Hass zerfressenes wie ich es mir nie vorstellen konnte…wenn wir die Bestia benutzen könnte er sie sich zu Eigen machen und das wäre das Todesurteil für diese Welt."

Er schaute auf die Karte. Seine Haare verbargen seine Augen.
"Was…sollen wir bloß tun?"
"Nicht wir…sondern du!"
Er schaute sie mit seinen Rot schimmernden Augen fragend an.
"Ich weiss was deine Aufgabe ist…und die ist es nicht hier zu Sterben…"
"QUETZ!"
"Du wirst durch das Berglabyrinth fliehen und deiner Bestimmung folgen."
Sie senkte den Kopf und hinter ihr kamen die Priester immer näher.
"Was redest du da?!"
Ein großes krachen zeigte, dass das Tempeltor von Akibeels Truppen durchbrochen wurde.
"Leider werde ich dich auf deiner reise nicht begleiten können…nicht so wie ich es gerne hätte."
Sie streckte die Hand aus und er war mit einmal bewegungsunfähig.
Seine Augen waren weit aufgerissen und die Pupillen wurden immer kleiner.
"WAS TUST DU DA?"
Die Priester gingen zu ihm und hielten ihn fest.
Sie hob den Kopf und er sah ein letztes mal ihre blauen, traurigen
Augen.
"Bringt ihn hier weg…"
Er sah sie entsetzt an.
Sie bewegte lautlos ihre Lippen zu einem "Es tut mir leid…vergiss mich nicht Immortalitas."
Ihre Hand schnipste und ihm wurde Schwarz vor Augen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Xell Dincht« (15. Juli 2007, 02:03)


13

Samstag, 21. Juli 2007, 23:45

Xell


Kapitel 11: Dolefully story of Life

Xell streckte sich gähnend und öffnete die Augen.
Er richtete sich auf und sah sich um.
Der recht große Raum war mit Krankenbetten ausgefüllt, welche allesamt mit verletzten Katzenmenschen belegt waren.
Er taste seine Wunde ab, welche mit einem neuen Verband verarztet war.
"Na wurde auch mal Zeit das du wach bist, deine Freunde haben sich schon sorgen gemacht."
Ein Löwenmensch mit grünem Fell setzte sich neben ihm und steckte eine Spritze in eine Ampulle.
"Wer bist du denn? Und wo bin ich?"
Der Löwe schmunzelte als er die Spritze aufzog.
"Mein Name ist Tamiel. Du bist letzte Nacht einfach umgekippt. Hast uns nen ziemlichen schrecken eingejagt."
Tamiel legte die Ampulle weg und nahm Xells Arm.
"Hättest uns was von der Verletzung sagen müssen, mit der ist nicht zu spaßen. Hattest glück das wir dafür die richtigen Mittel haben."
Er setzte die Spritze an Xells Arm an.

"Achso…naja danke für alles aber ich geh denn jetzt mal besser zu Suko und Ca…HEY WAS SOLL DER MIST?"
Xell zog schlagartig den Arm zurück und sprang auf die andere Seite des Bettes.
"Das is ne Vitaminspritze, die gebe ich dir damit du uns nicht so schnell wieder umkippst, ALSO ZIER DICH NICHT UND KOMM HER!"
Der Löwe sprang über das Bett doch Xell duckte sich und krabbelte drunter hinweg.
"Kannste vergessen alter!" Xell stand auf der anderen Seite des Bettes auf.
Die Krankenschwestern, welche die anderen Verwundeten versorgten, warfen einander grinsende Blicke zu als sie mit ansahen wie Tamiel und Xell sich knurrend die Stirn gaben.

"Tss…sonst den harten markieren aber vor Spritzen angst haben…Männer."
Skadi betrat elegant den Raum und riss Tamiel die Spritze aus der Hand.
"Wehr dich nicht sonst passiert dir das Selbe wie Suko"
Wie aufs Stichwort trugen zwei Katzenmenschen Suko in den Raum und legten ihn auf ein freies Bett.
"WAHHH ES TUT SOO WEH!"
Cary kam hinterher gerannt.
"Selber Schuld! Sogar Tamiel hat gesagt das man Skadi lieber nicht anflirten sollte."

Xell sah mit erschrockenen Augen zu Suko rüber als Skadi ihn schmerzhaft die Vitamine in den Arm spritzte.
Tamiel lachte kurz.
"Alles halb so schlimm, der wird schon wieder."
Xell rieb sich den Arm und ging zu den Beiden rüber.
"Na Suko? Alles fit im Schritt?" fragte er grinsend.
Der Anblick der sich Xell bot war wahrlich ein Bild für die Götter.
Sukos Hüfte war mit einer dicken Eisschicht überzogen.
"Halt bloß die Schnauze du Arschloch!"
Cary fing an zu lachen.
Skadi wandte sich Tamiel zu.
"Die Aufräumarbeiten sind im vollen Gange. Auch die letzten Beerdigungsrituale wurden ausgeführt."
Er nickte. "Geh noch mal in den Kerker und sieh nach ob dort alles Heil ist."
Desinteressiert ging Skadi zu Tür.
"Hey Xell, schnapp dir deine Jacke und komm mit."

Während beide über den zerstörten Innenhof gingen sprach keiner ein Wort.
Die Sonne schien durch die restlichen Regenwolken hinab und von überall hörte man die Reparaturarbeiten der Soldaten.
Skadi öffnete die schwere Stahltür, welche eine Treppe freilegte die tief in den Hügel führte.
"Wo gehen wir hin?"
Xell unterbrach endlich die Stille.
"In den Kerkerkomplex, nachsehen ob hier irgendwas Schaden davongetragen hat oder Jemand geflohen ist."
Sie gingen die lange Treppe hinab und Xell versuchte sein bestes um nicht von Skadis gestreiften Schwanz abgelenkt zu werden.
Sie ging durch die Tür und blieb stehen.
Alle Käfige standen unversehrt und leer an ihrem Platz.
"Okay, alles in bester Ordnung, lass uns gehen."
Xell fühlte sich deutlich unwohl in diesem dunklen, kalten Kerker und wollte so schnell wie möglich wieder nach Oben.
"Warte…"
"Hm?"
Skadi ging die kleine Treppe zu den Käfigen hinab. Xell blieb in der Tür stehen und schaute ihr nach.
Sie setzte sich auf einen der niedrigen Käfige und strich sich die Hälfte ihres Haares zurück.
"Cary hat mir einiges über dich und eure Reise erzählt."
Xell setzte sich auf die Treppe und schaute an die Wand. Die Hände gegen die Stufen gelehnt.
"Sie redet gern hm?" fragte er scherzhaft.
"Ich will, dass ihr so schnell wie möglich eure Reise fortsetzt und nicht wiederkommt."
Ihre stimme klang wie immer kalt.
Xell stand auf und ging zur Tür.
"Wenn es sonst nichts ist, war eh nicht geplant gewesen das wir hier sind."
"Willst du den Grund gar nicht wissen?"
Er blieb in der Tür stehen. Skadi schaute zu ihm hoch aber Xell drehte sich nicht um.
"Weißt du…" er lehnte sich gegen den Türrahmen und rutschte daran herunter. Sein Gesicht lag als einziges im Schatten und er streckte die Beine von sich.
"…ich bin so was schon gewöhnt. Ich weiß schon gar nicht mehr wo ich überall unerwünscht bin auf dieser Welt."
Zur Überraschung Skadis hörte sich seine Stimme weder traurig noch bemitleidenswert an.
"Um ehrlich zu sein…gibt es für mich nur einen Ort wo ich willkommen bin…aber dort war ich eine sehr lange Zeit nicht mehr."
"Warum? Ich meine, wieso machst du das alles hier? Warum reißt du durch eine Welt dessen Völker jeden hassen der nicht so ist wie sie?"

Xell schloss seine Augen. Er atmete tief ein und aus. Nach einer weile sah er zu Skadi rüber, welche ihn immer noch fragend ansah.
"Nu erzähl mal woher du die Tattoos auf deiner Oberweite hast?"
Er zeigte auf ihre Brüste worauf zwei, kleine, schwarze Pfoten eintattoowiert waren.
Sie merkte, dass er das Thema wechseln wollte, ließ sich aber nix anmerken und sah an sich herunter.

Ihr Gesicht wurde von ihren Haaren verdeckt.
"Hm…das sind keine Tattoos…das sind Brandwunden."
Xell sah sie weiter an.
"Woher hast du die?"

Vor Skadis geistigem Auge sah ein kleines pummeliges Catsbaby. Wie es sich behutsam an ihre Brust zum Milchtrinken schmiegte.

"Skadi?"
Sie zitterte leicht und an ihrem Kinn lief leise eine Träne entlang.
"Tut mir leid wenn ich…"
"Sie sind von meinem Sohn." Unterbrach sie ihn.
Er schaute sie schweigend und gelassen an.
Sie wischte sich mit den Händen über das Gesicht und hob den Kopf wieder, wobei sie ihr Haar zurückstrich.
"Er hatte die Macht über das Feuer…" Sie versuchte wie immer zu klingen aber ihre Stimme hörte sich eher Verletzt an.
"Hatte?"
Skadi sah ihm endlich in die Augen.
"Akriema hatten ihn zusammen mit seinem Vater getötet…bloß mich hatte er…am Leben gelassen. Als strafe für meinen Verrat."
Sie hob ihre Hand und hielt sie sich über ihr erblindetes Auge.
Zu ihrer Überraschung machte Xell keine Anstalten aufzustehen oder überhaupt zu versuchen sie zu beruhigen.
"Wie war sein Name?"
"Was?" sie starrte ihn überrascht an.
"Sein Name?"
Sie hielt kurz inne.
"Der kleine hatte noch nichteinmahl einen Namen…sein Vater hieß Samjaza."
"Der Name der von Akriema während der Schlacht erwähnt wurde…dacht ichs mir." Flüsterte Xell in sich hinein.
Skadi versuchte inständig ihr Zittern zu verstecken.
"Ein stolzer Name…er war sicher ein guter Vater und Mann."
Sie nickte.
"Seit Akriemas Herrschaft war liebe zwischen den Cats und den Löwen streng verboten…das ‚Stolze Kriegergeschlecht’ durfte nicht verunreinigt werden hieß es."
Spottete Skadi mit wütendem Unterton.

Es wurde wieder Still. Weder Xell noch Skadi sagten etwas. Beide lauschten wie das, von der Decke tropfende, Wasser in der Halle schallte.
"Weißt du…damals als wir uns begegnet sind…" sagte Skadi kleinlaut.
"…Ich hatte zuerst gedacht das Samjaza da war. Und weißt du wieso?"
Xell wandte seinen Blick von den Steinernen Mauern und den rostenden Käfigen ab und sah Skadi an.
"Du und er haben dieselben Augen…"
Er sah sie an ohne eine Miene zu verziehen.
"Nicht nur das…ihr habt die selbe Ausstrahlung und…das Lionblade, das Schwert von Akriema was unserem Volk von der Göttin Bastet überreicht wurde…"
"Was ist damit?"
"Xell es kann nur von Katzenmenschen berührt werden!"
Er sah sie überrascht und fragend an. Sie erwiderte seinen Blick.
"Xell…wer bist du?"
Er stand auf und ging durch die Tür.
"Das ist die Antwort auf deine Frage." Erwiderte er.
"Welche?"
"Warum ich durch diese Welt ziehe. Ich will…ich muss herausfinden wer ich wirklich bin." Er ging die Stufen hinauf.

Skadi saß allein da und schaute ihm hinterher.
"…Danke…Xell." Flüsterte sie als sie aufstand und mit gesenkten Kopf hinterher ging.
"Ich hab zu danken..." Dachte er sich als er wieder das Tageslicht erblickte.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Xell Dincht« (22. Juli 2007, 00:10)


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